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Biblie Gef oid ten

alten und neuen Leftaments.

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Altes Teftament.
Die fünf Bücher More.

Erstes Buch More. (Genesis: Geldidte der Soopfung und des frageften Streafden.

geldledto.)

1. Schöpfung. (Kap. 2.) Am .

m Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war nouft und leer, und es war finster auf der Tiefe. Und Gott (praca (wollte): Es werde Licht und es ward Licht. Da foleb Gott das Licht von der finsterniß, unở nannte das Licht Tag, und die Finsterniß Nacht. Da machte Gott die Beste, und nannte die Beste Himmel. Und Gore sprach: Es fammle fich das Bafier unter dem Himmel an besondere Derter, daß man das Trodne sehe. Und Gott nanpte das Trockne Erde, und die Sammlung der Waffer nannte er Meer. iind die Erde ließ aufgeben Gras und Kraut und Bäume, die da Frucht trugen. Und Gott madote groei große Lichter: ein großes Licht, das den Tag regiere, und ein kleines Licht, das die Nacht reglere, dazu auch Sterne. Und Gott lekte sie an die Veste des Himmels, daß sie schienen auf die Erde. Und Gott schuf allerlei Thier, das da lebet and webet, und vom Wasser erreget ward, und allerlei gefiedertes Gevogel, und Gewürme - ein jegliches nach seiner Art. Und Goft sprach: Lasset uns (a udh) Menschen machen, ein Bild, das und gleich fey, die da herrschen über die Fische im Meer, und über die Bogel unter dem Himmel, und über das Vieh, und iber die ganze Erde, und über alles Gewürme, das auf Erden Freucht. Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gortes schuf er ihn; und er schuf fie einen Mann und eine Frau. Und Gott regnete fie, ‘und sprach zu ihnen: Send fruchtbar und mehret euch, und füt. let die Erde, und machet fie euch unterthan. Und Gotr rah an alles, was er gemadt hatte, und siehe da, es war febr gut.

2. Der heilige Rubetag. (Kap. 2.) Also ward (in rechs Tagen, 8. i. Beiträumen nach und nad) vollendet Bimmel und Erde mit ihrem ganzen Beet; und

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Gott rubete am flebenten Tage von allen seinen Werfen Corte endlich auf, Neues zu schaffen), und regnete den siebenten fag, und heiligte ihn, darum, daß er an demselben Tage ge. rubet hatte von allen feinen Werken.

3. Unføuldsglück und Såndenfall. (Rap. 2. 3.)

Gott der Herr machte den Menschen als leib) aus einem Erdenkloß (irdischem Stoffe), und er blles ihm ein den lebens digen Doem, und also ward der Mensch eine lebendige Seele. und Gott der Herr pflanzte einen Garten (ich one Gegend) in Eden, gegen Morgen, und lebte den Menschen darein. Und Gott der Berr ließ aufwachsen allerlei Båume, luftig anzusehen und gut (davon zu essen, und den Baum des Lebens mitten im Garten, und den Baum des Erkenntnisses Gutes und Böses. Und Gote der Bere gebot dem Menschen, und sprach: Du sollst essen von allerlei Bäumen im Garten; aber von dem Baume des Erkennt. nisjes Gutes und Böses folft du nicht essen; denn welches Tages du davon #fest, wirst du des Todes sterben (oich unglücklich machen). Und Gott sprach: Es ist nicht gut, daß der Mensch (Rann) allein fey; ich wil ihm eine Gebülfin machen, die um ihn sey. Und Gott der Herr bauete (í do uf) ein Weib, und brachte sie zu ihm. Da sprach der Mensd) (Mann): Das ist doch Bein von Melnen Beinen, und Fleisch von meinem Fleische (ein mir ganz åbnliches Wefen)! Darum wird ein Mann Vater und Muts ter verlassen und an seinem Weibe hangen. Und sie waren beide nacket, und schåméten sich in ihrer Unschuld doch) nicht, Und caber) Dle (verfahrerische Schlange sprach zu dem Beibe: Ja, fodte Gott gesagt haben: Ihr sollt nicht ellen von allerlei Bäumen im Garten? Da sprach das Weib zur Schlans ge: Wir essen von den Früchten der Bäume im Garten; aber von den Früchten des Baumes mitten im Garten hat Gott gesagt: Effet nicht davon, rühret es auch nicht an, daß ihr nicht sterbet! Da sprach die Schlange zum Weibe: hr werdet mit nichten des Dodes sterben ; sondern Gott weiß (nur gar zu gut), daß welches Tages ihr davon esset, so werden eure Augen aufgethan, und ihr werdet Teyn wie Gott, und wissen, was gut und böse ift (nocy böhere Wollkommen beit und Glideligkeit erreis chen). Und das Weib (chauete an, daß von dem Baume gut zu essen våre , und lieblich anzusehen, daß es ein lustiger Baun wäre, weil er klug machte ; und nahm von der Frücht, und aß, und

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"gað fhrem Manne quch davon, und er aß. Da wurden ihrer beiden Augen aufgetban, und ple wurden gewahr, daß fie nacend waren; und flodyten Feigenblåtter zusammen, und machten Ihnen churze. Und sie böreten die Stimme Gottes des Herrn, und Adam vero fteckte sich mit seinem Beibe vor dem angesichte Gottes des Herrn. Und Gott der Berr rief Adam, und sprach zu ihm: Bast du nicht gegessen von dem Baume, davon ich dir verbor, du solltest nicht davon essen? Da spracha dam: Das Weib, das du mir zugefelt haft, gab mir von dem Baume, und ich ab. Da sprad Gott det Herr zum Weibe: Warum hast du das gethan? Das Weib sprach: Die Schlange (Inreizung) betrog mid also, daß ide ab. Da sprach Gott zum Welbe: Du soaft mit Schmerzen Kinder gebåren, und dein Wille sou deinem Manne unterworfen seyn, und er fod dein Herr reyn! Und zu 20am (prado er: Dieweil du haft gehorcher der Stimme deines Weibes, und gegessen von dem Daume, davon ich dir gebot und sprach : Du sollst nicht davon eso Ten; verflucht (gum mübfamen Anbau neturtheilt) reg der der um deinetwillen! Mit Kummer follst du dich darauf nåb, ren dein Leben lang! Im Schweiße deines Angesichts souft du dein Brod essen, bis daß du wieder zur Erde werdes, davon du geo nommen bift! Denn du bist Erde, und solft zu Erde werden. Da ließ (trieb) ihn Gott der Herr aus dem Garten Eden, daß er das Feld bauete, davon er genommen ift.

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4. Kain und abel. Erster Menidenmord. (Rap. 4.)

Adams Weib Eva gebar den Kain, und gebar Abel, reinen Bruder. Es begab sich aber, daß Kain dem Herrn Opfer brachte von den Früchten des Feldes, und Abel brachte auch von den Erft. Jingen seiner Heerde. Und der Herr rah gnädiglich an Abel und Fein Opfer; aber Rain und fein Opfer sah er nicht gnädiglich an. Da ergrimmete Rain sehr, und feine Gebehrden verstellten fido. Da sprach der-Herr zu Kain : Wenn du fromm bift: so bist du angenem; bift du aber nicht fromm : so ruhet die einde vor der Shúr. Uber laß du ihr nicht ihren Widen, sondern herrsche åber sie. Da redete Kain mit reinem Bruder Abel, und da sie auf dem Felde waren, erhub fich Rain wider seinen Bruder Abel, und schlug thn todt. Da sprach der Herr zu Kain: Wo ist dein Bruder Abel? Er sprach: Ich weiß nicht. Boll ich meines Bruders Küter reyn? Er aber sprach: Was hast du gethan! Die Stimme deines Bruder & Bluts schreiet zu mir (um Rade) von

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