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lelden. Sie hangen sich an einander , und erbenten bøje Tåde;
denn (ja) der Gottlose růhmet fich seines Muthwilens , und der
Geizige regnet (verlåßt) und lastert den Herrn. Der Gottlose ift
so stolz und zornig, daß er nach Niemand fraget; in allen seinen
Tůcken bålt er Gott für nichts. Er fährt fort mit seinem Thun
immerdar; deine Gerichte (w åbnt er) find ferne von ihm.
Er spricht in seinem Herzen: Ich werde nimmermehr darnieder
liegen; es wird für und für keine Noth haben! Sein Mund ist
voll Flucens , falsches und Druges ; feine Zunge richtet Mühe
und Arbeit (Herzeleid und unglåd) an. Er lauert im Ver.
borgenen, wie ein Löwe in der Höhle; er lauert, daß er den Elena
den (Hålflosen) erhaldhe, und erhaschet ihn, wenn (indem)
er ihn in sein Net ziehet. Er spricht denkt dabel) in seinem
Herzen: Gott hat es 'vergessen ; er hat sein Untlik verborgen;
er wird es nimmermehr sehen! Stehe auf, Gott! Erhebe deine
Hand! Vergiß der Elenden nicht! Warum soll der Gottlose Gott
låstern, und in seinem Herzen sprechen: Du frageft nicht darnach?
Du siehest ja (alles); du schaueft (aud) Elend und Sammer;
es steht in deinen Hånden; die Armen befehlen es dir; du bist der
Waisen Helfer! Zerbrich den Arm (Die Macht) des Gottlosen,
und suche (ahnde) das Böse : so wird man sein gottloses Wesen
nimmer finden! Der Herr ift Rontg immer und ewiglich! Das
Verlangen der Elenden förest du, Herr! Jhr Herz ist gewiß,
daß dein Ohr darauf merfet; daß du riecht schaffest den Waisen
und Armen, daß der (bose) Mensch nicht (tets wider Gott)
trobe auf Erden.

56. Drost in Gottes Gerechtigkeit. (Pl. 11.)
Ich traue auf den Herrn! Die Gottlosen spannen Camar)
den Bogen, und legen ihre Pfeile auf die Sennen, damit beims
lich zu fchießen die Frommen; (aber) des Herrn Stuhl (Thron)
ist im Himmel; seine Augen reben auf die Menschenkinder. Der
Herr průst (kennt) den Gerechten, und seine Seele haßt den
Gottlosen und die gern freveln. Der Herr ist gerecht, und hat
Gerechtigkeit lieb, darum, daß ihre Angefidite (chauen auf das da
recht ist. (Puf Redlide blidt sein Auge berab.)

57. wider die Gottesleugner. (Pf. 14.)
Die Thoren (Bösewichter) sprechen in ihrem Herzen: Es
tft kein Gott! Ste taugen nichts (dåndtid handeln sie

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dabel), und find ein Gråuel mit ihrem Wefen; da ift teiner, der Gutes thue. Der Herr schauet vom Himmel auf der Menschen Kinder, daß er rehe, ob Jemand klug (so verståndig) sey, und nach Gott frage. Aber sie sind alle abgerichen (abgefallen), und allesammt untüchtig (verderbt); da ift feiner, der Gutes thue, auch nicht Einer! Aber Gott ist bei dem Geschlechte det Gerechten. She Tchåndet (sucht zu vereitern des Armen Rath; aber Gott ist seine Zuversicht!

58. Tugend madt angenehm bei Gott. (Pf.34.) Fürchtet (Verehret) den Herrn, ihr seine Helligen; denn die ihn fürchten, haben keinen Mangel (an wahrem Glücke)! Die Reichen (als Gottesveråchter) müssen darben und bun. gern; aber die den Herrn suchen, haben keinen Mangel an irgend einem Gute. Kommt ber, Kinder, håret mir zu! Jd wil eud die Furcht des Herrn (die rechte Gottesv'erebrung) lehren! Wer ist, der gutes Leben begehrt, und gern gute Tage båtte? Behure Deine Zunge vor Bósem, und deine Lippen, daß sie nicht falsch reden; laß vom Bören, und thue Gutes; suche (Tugend) Friede, und jage (ftrebe) ihm nach! Die Augen des Herrn sehen auf die Gerechten (Recht schaffenen), und seine Ohren (hos ren) auf ihr Schreien (Flehen). Das Antlik (der Unwille). aber des Herrn steht über (wider) die, fo Böses thun, daß er ihr Gedächtniß ausrotte von der Erde. Wenn die Gerechten (nach Hüffe) schreien: To hört der Herr, und errettet sie aus aller ihrer Noth. Der Herr ist nahe bei denen , die zerbrochenes Herzens find, und hilft denen, die zerschlagen Gemüth haben. Der Ges rechte (Gute) muß Cjutellen) viel leiden; aber der Herr hilft ihm aus dem allen. Den Gottlosen (aber) wird das Unglåd toden, und die den Gerechten hassen (web thun), werden Schuld (thre Strafe) haben. Der Herr erloset (Dagegen) die Seele seiner Knechte, und alle, die auf ibn trauen, werden keine Sculo (nichts zu bůßen) haben,

59. Der Guten Sieg über die Bösen. (PP. 37.) Erzurne dich nicht über die Bösen; sey nicht neidisch über die Uebelthåter; denn wie das Gras werden sie bald abgebauen und verwelken! Soffe auf den Herrn , und thue Gutes; bleibe im Lande, undodhte dich redlich; habe deine Lust an dem Herrn, der wird dir geben, was dein Herz wünschet! Befiehl dem Herrn

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deine Wege (@chidfale), und hoffe auf ihn; er wird es wohl machen, und wird deine Gerechtigkeit (Unschuld) hervorbringen, wie das (Sonnens) Licht, und dein Niecht, wie den Mittag. Ser (Halte) stille dem Herrn, und warte (vertraue) auf ihn! Erzurne dich nicht über den, dem sein Muthwille glücklich forts gehet! Erzúrne dich nicht, daß du (nicht etwa) auch übel thuest! Denn die Bösen werden ausgerottet; die aber des Herrn barren, werden das Land erben (glucklich reyn). Es ift nod, um ein Kleines : fo ist der Gottlose nimmer ; und wenn du nach seiner Ståtte sehen wirst, "wird er weg seyn. Aber die Elerden (Dul, der) werden Luft haben in großem Frieden. Der Gottlose Drobet dem Gerechten, und beißet reine Zahne zusammen über ihn; aber der Herr lachet fein; denn er sieht, daß sein (Unglůcks:) Tag kommt. Die Gottlosen ziehen das Schwert aus, und spannen ihren Bogen, daß fie fåden den Elenden und frmen, und schlach. ten (w Årgen) die Frommen; aber ihr Schwert wird in ihr Wenige, das ein Gerechter hat, ist besser, denn das große Gut vieler Gottlosen. Denn der Gottlosen Arm (Macht) wird der brechen; aber der Herr enthålt (unterstů kt) die Gerechten. Der Herr Fennet (sorgt får) die Tage der Frommen ; und ihr Gut wird ewiglich bleiben. Sie werden nicht zu Schanden (erlie. gen nicht) in der bösen (unglücklichen) Beit, und (ieloft) in der Theuerung werden sie genug haben. Denn die Gottlosen werden umkommen, und die Feinde des Herrn, wenn sie gleich find wie eine toftliche Aue, werden sie doch vergeben, wie der Rauch vergebet. Von dem Herrn wird solches (rechts lichen) Mannes Gang gefördert, und er hat Lust an seinem Wege (Verbalten). Fådt er ca u ch): so wird er (doch) nicht weggeworfen (gang hingestreckt); denn der Herr hålt ihn bei der Hand. Idy bin jung gewesen und alt geworden, und habe noch nie gesehen den Gerechten verlassen, oder feinen Samen (Kinder bettelnd) nach Brod gehen. Er ist allezeit barmhers zig, und leihet gern; und sein Same wird (darum) gesegnet seyn, Laß vom Bören und thue Gutes, und bleibe immerdar (ou wirst dabei stets glücklich reyn)! Denn der Herr hat das Recht lieb, und verlåsset seine Helligen (Freunde) nicht;

ewiglich werden sie bewahret. Der Mund des Gerediten redet Weisheit; das Gesets feines Gottes ist in feinem Herzen; seine Svitte gleiten niche (er geht dager sidera Gang Der

Gottlofe lauert (nar) auf den Gerechten, und gebenfet, ihn zu toden; aber der Herr laßt ihn nicht in seinen Händen (in reine Gewalt gerathen), und verdammet ihn nicht, wenn er (auch von jenem) verurtheilt wird. (Darum) harre auf den Herrn, und halte seinen Weg (feine Gebote): so wird er dich erhöhen; du wirft es sehen (noch erleben), daß die Gottlosen ausgerottet werden! Ich habe gesehen einen Gottlosen, der war trokig (mách. tig), und breitete sich aus, und grünete wie ein Baum; da man (aber bald darauf) vorůber ging, war er dahin. Ich fragte nach ihm, da ward er nirgend gefunden. Bleibe (also) fromm , und (vers) halte dich recht; denn solchen wird es zulett (endlich doch noch) wohl gehen! Denn der Herr hilft den Sés rechten, und ist ihre Stårke in der Noth; er wird ihnen belfteben, und wird sie erretten; er wird sie von den Gottlosen erretten und ihnen helfen; denn sie trauen auf ihn.

60. Sdelnglúd der Sünder. (P1.73.) Es hat Gott zum Troste (höchsten Gute), wer reines Herzens ift! Ich aber håtte schier gestrauchelt'; mein Tritt Håtte beinahe geglitten (fa ft håtte ich mich versündiget); denn es verbroß mich auf (ich beneidete) die Rubmredigen (ftoljen Fredler), da ich fah, daß es den Gottlosen lo wohl ging. Denn sie sind in keiner Gefahr des Todes, sondern stehen fest, wie ein Pallast; sie sind nicht im Unglücke, und werden nicht wie andere Menschen geplaget. Darum muß ihr. Troken föstlich Ding seyn (brůsten sie sich stoly), und (relbst) ihr Frevel muß (roll) wohl gethan heißen. Sie thun, was sie nur gedenken; file ver. nichten alles (Gute), und reden åbel davon, und låstern. Was fie reden, das muß vom Simmel herab geredet reyn; was sie fa. gen, das muß gelten auf Erden. Darum fådt ihnen ihr Póbel zu, und fie laufen ihnen zu mit Haufen, und sprechen: Was sollte Gott nach jenen (Frommen) fragen? Was sollte der Höchste

ihrer achten? Sieh, das (ro) find die Gottlosen; sie sind glücks ! felis in der Welt, und werden reich! Soll es denn (alfo) um.

sonst seyn, daß mein Herz unstråflich (tugendhaft) lebt, und ich meine Bånde in unschuld wasche, und bin (doch) geplagt tåglich, und meine Strafe (Noth) ist alle Morgen da! Ich båtte auch schier so gesagt, wie sie; aber ich dachte ihm nach, daß ich es begreifen möchte; aber es war mir zu schwer, bis daß ich ging in das Seiligthum Gottes (die Religion zu. Rathe sos),

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und (foBann) merkte auf ihr Ende. Dja! du febeft' Re auf das Schlupfrige, und stürzeft fie zu Boden. Wie werden sie so ploks lich zu nichte! Slé geberi unter , und nehmen ein Ende mit Schrecken. Dennoch (Daher) bleibe ich stets an dir; denn Du hålift mich bei meiner rechten Hand; du leitest mich nach deinem Rath (weisen Ratschlusse), und nimmst mich endlich mit Ebren an. Wenn ich nur dich (um Freunde) babe: fo frage ich nichts nach Himmel und Erde ; wenn mir gleich Leib und Seele vere. Ich machtet: ro bist du doch, Gott, allezeit meines Herzens Trost und mein Theil (meine Glückseligkeit)! Das ist meine Freude, daß ich mich zu Gott halte, und meine Zuversicht leße auf den Herrn Herrn, daß ich verfündige alle dein Thun!

61. Eifer und Trost wegen der Gottlosen. (Pl.94.)

Herr Gott, deß die Rache (das Strafrecht) ist, Gott, deß die Rache ist, erscheine! Erhebe dich, du Richter der Welt; vers gilt den Hoffårtigen, was sie verdienen! Herr, wie lange rollen die Gottlosen (Gottesí und Menschenfeinde) prablen, und To trobiglich reden, und alle Uebelthåter sich so růhmen? Herr, fie Zerschlagen dein Volf (unterdrücken ihre Mitmenschen); Wittwen und Fremdlinge erwürgen sie, und tôden die Waisen, und sagen: Der Herr sieht es nicht, und Gott achtet (a hndet) es nicht ! Merket doch auf), ihr Thoren! Wenn wollt ihr flug werden? Der das Ohr gepflanzt hat, sollte der nicht hören? Der das Zuge gemacht hat, sollte der nicht sehen? Der die Heiden (ganze Völker) zůchtiget, sollte der nicht (auch einzelne Menschen) strafen? Ja, der Herr weiß die Gedanken der Menschen, daß sie eitel (nichtig) find. Wohl dem, den du, Herr, züchtigest (unterrichtet), und lebrest ihn durch dein Gefeß, daß er Geduld habe, wenn es übel geht, bis, dem Gottlosen die Grube bereitet werde! Denn der Herr wird (die Seinen) nicht verstoßen, noch verlassen; denn Recht muß doch Recht bleiben, und dem (Rechten) werden alle fromme Herzen Bufalen (Beifall schenken). 62. Gludseligkeit treuer Gottesverehrer und Mensens

freunde. (Pl. 112.) Wohl dem, der den Herrn fürchtet (verehrt), der große Luft hat zu seinen Geboten! Das Geschlecht der Frommen ipird gesegnet seyn; Reichthum und die Fülle wird in ihrem Hause femme

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