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durch seinen Redtssinn wurde und Seligkeit). (Gal. 3, 10, 11.) In (bei) Christus Jesus gilt nur der Glaube, der durch die Liebe thårig ist. (Gal. 5, 6.) Thut alles ohne Murren, und ohne Zweifel, auf daß ihr reyd ohne Label und lauter (rein), und Gottes Kinder, unstråflich mitten unter dem unschlachtigen und verkehrten Geschlechte (in einem verderbten Zeitalter). (Phil. 8, 14. 15.) Was wahrhaftig ist, was ehrbar, was gerecht, was keusch, was lieblich, was wohl lautet, ist etwa eine Tugend, ist etwa ein Lob, dem denket (uno strebet) nach. (Phil. 4. 8.) Wandelt würdiglich dem Herrn zu allem Gefallen, und seyd fruchts bar in allen guten Werfen. (Rol. 2, 10.) Alles, was ihr thut mit Worten oder mit Werken, das thut alles in dem Namen (nach der Vorschrift und im Geiste) des Herrn Jesus, und danket (0) Gott und dem Vater durch ihn. Alles, was the thut, das thut von Herzen, als dem Herrn, und nicht den Mens (chen. (Kol. 3, 17. 23.) Saltet an den Sakungen (lebren), die ihr gelehret fend! Er aber, unser Herr Jesus Christus, und Gott, unser Vater, der uns hat geliebet, und gegeben einen ewis gen Trost und eine gute Koffaung durch Gnade, der ermahne (ero wecke) eure Herzen, und stårke euch in allerlei Lehre und gutem Werfe! (2. Thess. 2, 15–17.) Die Hauptsumme des Gebots ist Liebe von reinem Herzen, und von gutem Gewissen, und von ungefårbtem (unge he u chelte m) Glauben. Wir , toissen aber, daß das Heren gut ist, so sein Jemand recht brauchet. (i. Tim. 2, 6. 8.) Kämpfe den guten Rampf des Glaubens, ergreife das ewige Leben, dazu du berufen bist, und (a 18.der du) bekannt (abgelegt) haft ein gutes Bekenntniß vor vielen Zeugen. (1. Tim. 6, 12. 14.) Wendet allen euren Fleiß an, und reichet dar in eurem Glauben Tugend, und in der Tugend Bescheidenheit, und in der Bescheidenheit Måßigkeit, und in der Mäßigkeit Gebulo, und in der Geduld Gottseligkeit, und in der Gottseligkeit brüdere liche Liebe und in der brüderlichen Liebe (alls) gemeine Liebe; denn wo solches reichlich bei euch ist, wird es euch nicht faul (můßig), noch unfruchtbar leyn lassen in der Erkenntniß unsers Herrn Jesus Christus. (2. Petr. 1, 5-8.) So Jemand das ganze Gese bålt, und fündiget an Einem, der ist es ganz schuldig. Was hilft es (aber), ro Jemand faget, er habe den Glauben, und hat doch die Werke nicht! Kann auch der Glaube (ohne Tugend) ihn selig machen? (Jak. 2, 19. 14.) (Bibl. Gesch. 44. 63. 489. Bibl. Begeik. 37. 38, 39, 40. 62.)

1. Pflichten gegen Gøtt, oder: Was ich in Bes

zielung auf Gott tgun oder lassen soll. 44. Id You Ehrfurcht gegen Gott zeigen. So heisot es seine Große und Wolkommenheit von mir, dem Staube. Doch fürcht' io ibu nicht knechtisch, nur findlich beug' ich mich vor ihm in Demuth und des Bösen beilger Scheu !

2. T. Wie sollt id ein solch groß Uebel thun und wider Gott fündigen? (1. Mob. 39, 9.) Die furcht des Herrn ist Weisheit, und melden das Böse, ist Verstand. (Hlob 28. 28.) Alle Welt fürchte den Herrn, und vor ihm scheue fich alles, was auf dem Erdboden wohnet! (PP. 33, 8.) Die Furcht des Herrn ist der Weisheit Anfang, eine feine Klugheit; wer darnach thut, dessen Lob bleibet ewiglich. (Ps. 111, 10.) Die Fürche des Herrn har, fet das Arge, die Hoffart, den Sodymuth und bösen Weg (Wan. del), und ift feind dem ber kehrten Munde. (Spr. Sal. 8, 13.) Der Weisheit Anfang ist des Herrn Furche, und der Verstand lehret, was heilig ist. (Spr. Sal.9, 10.) Wer den Herra fürchs tet, der gehet auf rechter Bahn; wer ihn aber verachtet, der wel. chet aus feinem Wege. Wer den Herrn fürchtet, der hat eine fichere Vestung (@du gider), und seine Kinder werden auch beschirmet. Die Furcht des Herrn ist eine Quelle des Lebens per Gtú &religkeit), daß man melde die Stricke des Todes (Ver. derbens). (@pr. Sal. 14, 2.26. 27.) Durch Güte und Treue wird Mifethat versöhnet; und durch die Furcht des Herrn meidet man das Böse. (Spr. Gal. 16, 6.) Dir, Hert, ift Niemand gleich; du bist groß, und dein Name ist groß, und kannst es mit der That bereisen! Wer sollte dich nicht fürchten, du Rönig der Heiden? Dir sollte man ja gehorchen; denn es ist deines gleichen nicht. (Ser. 10, 6. 7.) Ein Sohn soll seinen Vater ehren, und ein Knecht seinen Herrn. Bin ich nun Vater, wo ist meine Ehre ? Bin ich Herr, wo fürchtet man mich ? fpricht der Herr. (Mal. 1,

Dein Leben lang habe Gott vor Augen und im Herzen, und Hüte dich, daß du in keine Günde wiligest and thust wider Gottes Gebot. (Tob. 4, 6.) Die furcht des Herrn ift Ehre und Rubm, Freude und eine schöne Krone. Die Furcht des Herrn machet das Herz fröhlich, und gibt Freude und Wonne etviglich. Ber den Herrn fürchtet, dein wird es wohl gehen in der legten Moth, und er wird endlich den Segen behalten. Die Furcht des Herrn ist der Weisheit Anfang, und ist im Herzensgrunde allein bei den Gläubigen und Gerechten. Die Furcht des Herrn ist der

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tet, der ist nicht völlig (vollkommen) in der Liebe. (1. Sob.

rechte Gottesdienst. Der behütet und machet das Herz froma, und gibt Freude und Wonne. Wer den Herrn fürchtet, dem wird es wohl geben, und wenn er Trostes bedarf, wird er gesegnet seyn. Gott fürchten ist die Weisheit, die reich machet, und bringt alles Gute mit sich. Sie erfådet das ganze Haus mit ihren Ga. ben, und alle Gemacher mit ihrem Schake. Die Furcht des Hefen ist eine Krone der Weisheit, und gibt reichen Frieden und Kell. Den Herrn fürchten ift die Wurzel der Weisheit, und ihre Zweige grünen ewiglich. Die Furcht des Herrn wehret der Sünde. Biebe (aber) zu, daß deine Gottesfurcht nicht Heuchelei Rey, und diene ihm nicht mit falschem Herzen, und der Herr deine Lücke offenbare, und stürze dich öffentlich, darum, daß du nicht in rechs ter Furcht Gottes gedienet hast, und dein Sperz falsch gewefen ift. (Sir. 1, 11-13. 16-23. 25. 26. 34. 37. 38.) Die den Herrn fürchten, glauben feinem Worte; und die ihn lieb haben, halten seine Gebote. (Gir. 2, 18.) Es soll fich beides, der Reiche und Arme, der Große und Kleine, teines andern råhmen, denn • daß fie Gott fürchten. Fürften, Herren und Regenten find in großen Ehren; aber so groß sind sie nicht, als der, To Gott fürch ter. (Sir. 10, 25. 27.) Die Forcht Gottes machet weislich thun in allen Sachen, und Gottes Gebot lehret Flüglich thun in allem Handel. Es ist besser geringe Klugheit mit Gottesfurdt, denn große Klugbeit mit Gottesverachtung. (Sir. 19, 18. 31.) Wer Gote fürchtet, über den ist (geht) Niemand; denn die Furcht Gottes geht über alles. (Str. 25, 14. 16.) Wer den Serrn fürchtet, per darf vor nichts erschrecken, noch sich entfeßen; denn er ist seine Zuversicht. Wohl (also) dem, der den Herrn fürchtet! (Sir. 34, 16. 18.)

N. T. Du sollft anbeten Gott, deinen Heren, und ihm ale tein dienen. (Matth. 4, 10. vgl. 5. Mol. 6, 13.) - Shr effet oder trinket, oder was ihr thut: lo thut es alles zu Gottes Ehre. (1. Kor. 10,31.) Gott hat uns le doch) nicht gegeben den Gelft der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Zudet (Folge famkeit). (2. Tim. 1,7.) (Denn ångftliche) Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vódige Liebe treibet die Furcht aus; denn die Furcht hat (und schafft nur) Pein. Wer sich aber fürch. 4, 18.) Ich bin Johannes, der solches gesehen und gehöret. Und da ich es gehöret und gesehen, fiel To nieder, anzubeten zu den Füßen des Engels, der mir foldes (Bud der Offenbar

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rung) zeigte. Und er spricht zu mir: , Siehe zu, thue es nicht; denn ich bin dein Mitfnecht und deiner Brüder, der Propheten, und derer, die da halten die Worte dieses Buchs! Bete Gott an! (Offenb. 82, 8. 9.) a. Io fo Ehrfurcht gegen Gott auch baburch beweisen, daß ide seinen

Heiligen Namen nicht mißbrauche, durch Aberglauben, falsches oder leidtsinniges Sdwören und robes Flugen. Das Göttlide fev ftets mir Heiligthum!

2. 2. Du fodft den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht mißbrauchen; denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der feinen Namen mißbraucht. (2. Mol. 20, 7.) Ihr sollt nicht falsch schwören bei meinem Namen, und (fo) entheiligen den Namen Gottes; denn Ich bin der Herr ! Shr sollt euch nicht wenden zu den Wahrsagern, und forscher nicht von den Zeichendeutern, daß ihr nicht an ihnen verunreiniget werdet; denn Ich bin der Bere, euer Sott! (3. Mol. 19, 12. 31.) Unter dir soll nicht gefunden werden ein Wahrsager oder ein Tagewåhler, oder der auf Vogel, geschrei achtet, oder ein Zauberer oder Beschwörer, oder der die Todten frage; denn wer solches thut, der ist dem Herrn ein Gräuel. Du aber foaft ohne Wandel reyn mit dem (underånderlid treu halten an dem Herrn, deinem Gott. (6. Mol. 18, 10-13.) Wenn sie zu eud) fagen: Ihr müsset die Wahrsager und Zeichenbeuter fragen, die da fchwaben und disputiren (viel Redens machen): lo sprecher : Soll nicht ein Bole seinen Gott fragen? Doer, soll man die Todten für die Lebendigen fras gen? (Jes. 8, 19.) Hütet euch vor dem schådlichen Låstern, und enthaltet die Zunge von dem Fluchen; denn daß ihr heimlich mit einander in die Ohren redet, wird nicht so leer hlageben; dena der Mund, so da lüget, tódet (verderbt) die Seele. (B. D. Welsh. 1, 11.) Gewohne deinen Mund nicht zum Schmoren, und Gottes Namen zu führen; denn gleichwie ein Knecht (Sklav), der oft geståupet wird, nicht ohne Strlemen ift, allo kann auch der nicht rein von Sünden seyn, der oft schwöret, und Gottes Namen führet. Wer oft schwöret, der fündiget oft, und die Plage (Unglück) wird von seinem Hause nicht bleiben. Schwóret er, und verstehet es nicht: ro fündiget er gleichwohl; verstehet er es (aber), und verachtet es: so fündiget er zwiefåls tig. Schmoret er aber vergeblich: so ift er dennoch nicht ohne Sünde; rein Haus wird hart gestraft werden. Bewohne (allo) deinen Mund nicht zu leichtfertigem edwören; denn es kommt

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aus bhfem Vornehmen. (Sir. 23, 9-14. 17.) Du souft aber den Herrn , deinen Gott, fürchten und ihm dienen, und dann magst du mit gutem Gewiffen bei seinem Namen dwós ren. (5. Mos. 6, 13.)

N. T. Ich (Jesus) lage euch: Daß ihr allerdings nicht schwören sollt, weder bei dem Himmel; denn er ift Gottes tubl (Thron), node bei der Erde; denn sie ist seiner Füße Schemel; auch folst du nicht bei deinem Şaupte schwören; denn du vermagst titcht, ein einiges Haar weiß oder schwarz zu machen. Eure Rede aber rey Ja, Sa! Nein, Nein! Was dråber ist, das ift vom Uebel. (Matth. 5. 34-37.) Segnet (wvůnscht Gutes denen), die euch verfolgen; regnet und (aber) ftuchet nicht (w únicht nichts Bases). (Rom. 19, 14.) Die Menschen schwören wohl bei einem Großern, denn fie find, und der (rechts må fige gerichtliche) Eid macht ein Ende" alles Haders (Streites), dabet es feft bleibet unter ihnen. (Hebr. 6, 16.) Die Zunge kann kein Mensch (leicht) gåhmen, das unruhige Hes bel vol tödlichen Gifted. Durch fie loben toir Gott den Bater, und durch fie pluchen wir den Menschen, nach dem Bilde Gottes gemacht. Aus Einem Munde (alfo) gehet Loben und Fluchen. Es foll nicht, lieben Brüder, also reyn! (Fak. 3, 8-10.) (Bel atte dem) aber, meine Brüder, schwöret nicht (voreilig und leichtsinnig), weder bei dem Himmel, noch bei der Erde, noch mit einem andern Elde. Es sey aber euer Wort Ja, das Sa ist, und Nein, das Nein ist, auf daß ihr nicht in Heuchelei (Strafe) fallet. (Fak. 6, 12.) (Bibl. Gesch. 108. 135.235.) ilin b. Id roll auch Ehrfurcht gegen Gott beweisen dadurch, daß ich Tag

und Haus des Herrn heilig halte. Sie seven meiner Seele Gumima lung. Stårkung, Heiligung, Erheiterung geweiht !

2. T. Gedenke des Sabbathtages, daß du ihn heiligeft (recht feiert). Sechs Tage fodft du arbeiten und alle deine Dinge bes fchicken; aber am fiebengen Tage ift der Sabbath (Rubetag Gottes); da fouft du kan Werk (keine unnöthige und vers chiebliche Arbeit) thun, weber dein Sohn, nocy deine Tocha ter, noch dein Knecht , noch deine Magd, noch dein Vieh. Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht, und ruhte am siebenten Tage; darum fegnete der Herr den Sabbathtag, und beiligte ihn (gab ihm eine würdigere und beilsamere Bestimmung). (2. Mol. 20.8-12.) Bringet her des Herrn Namen die Ehre, und kommt vor ihn, und betet den Beren an

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