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wte fte fürchten; denn fie achten des Gerechten (Redten) nicht, und weichen vom Herrn. (B. d. Weish. 3 9. 10.)

N. E. Liebet ihr mich (wirklid): so haltet meine Gebote. (Joh. 14, 13.) Man muß Gott mehr gehorchen, denn den Menschen. (åp. Gesch. 5, 29.) Nach dem, der euch berufen hat, und hellig ist, rend auch ibr hellig in allen eurem Wandel; denn es stehet geschrieben; Ihr sollt hellig seyn; denn Ich bin bel. lig! Und sintemal ihr den zum (als) Vater anrufet, der ohne Unsehn der Person richtet, nach eines jeglichen Bert: ro führet euren Wandel, so lange ihr hier wallet, mit (Gottes.) Furcht, (1. Petr. 1, 16-17.) Beyo Thåter des Worte, und nicht Hö. rer allein, damit ihr euch selbst betrüget (t å uschet); denn so Sea mand ist (blos) ein Hörer des Worts, und nicht ein Thåter; det ist gleich einem Manne, der sein leibliches Angesicht im epiegel beschauet; denn nachdem er sich beschauet hat, gehet er von Stund an davon, und vergißt, wie er gefaltet war. Wer aber durch schauet in das vollkommene Gefeß der Freiheit (Die vollkomm. nere Religion), und darinnen beharret, und ist nicht ein ver. geblicher Hörer, sondern ein Thåter, derselbige wird selig seyn in seiner That (Durch seine Handlungsweise).(Jak: 1, 23-25.) (Bibl. Gesch. 14. 178. Bibl. Begeift. 16 – 39.) 48. Ich foll Sott Glauben und Vertrauen beweisen, mit Seduld, Ers

gebung, Hoffnung. Von ihm kenn' und erwarto ich Gutes nur; -drum auch im größten Leid verzag' und murr' ich nie!

4. T. Er ist der Herr. Er thue, was ihm wohlgefälle! (1. Sam. 3, 18.) Haben wir Gutes empfangen von Gott, und follten das Böse nicht auch annehmen? (Hiob 2, 10.) Gott ist des Armen Hoffnung. (Hiob 5,16.) Es ift Niemand gestattet, daß er mit Gott recte. (Hiob 34, 23.). Mein Schild ist bei Gott, der den frommen Herzen hilft. (Pl.7, 11 ) Befiehl dem $errn deine Wege (Spicale), und hoffe auf ihn; er wird es wohl machen, Pf. 37, 5.) Io harre, Herr, auf dich; du, Here, mein Gott, wirft erhören! (Ps. 38, 16.) Wohl dem, der seine Hoffnung rekt auf den Herra! Id bin (zwar) arm und elend, der gert aber forget får mich. Ja, du bist mein Helfer und Erretter! (PP. 40, 6. 18.) Gott ist unsere Zuversicht und Stärke, elne Külfe in den großen Nörhen, die uns getroffen haben. Darum fürchten wir uns nicht. (Pl. 48,2.3.) Wirf dein Anliegen auf den Herrn; der nord dich versorgen, und wird den Geredaten nicht ewiglich in Unrube lagjen. Pf. 53, 4) Auf Gott boffe

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ich, und fürchte mich nicht. Was können mir die Menschen thun? (Pf. 56, 19.) Sen mir grådig, Gott, sey mir gnädig! Denn auf dich trauet meine Seele, und unter dem Schatten deiner Flüs get habe ich Zuflucht, bis daß das Unglück vorüber gebe. (Pl. 57, 2.) Hoffet auf ihn allezelt, lieben Leute; schüttet euer Herz vor ihm aus! Gott ist unsere Zuversicht. (Pl. 62, 9.) Wenn ich bei trůbt bin: ro denke ich an Gott. (Pl. 77, 4.) Die den Berrn fürchten, hoffen auf den Herrn; der ist ihre Gülfe und Schild. CP. 115, 11.) Es ist gut, auf den Herrn vertrauen, und fidh nicht verlassen auf Menschen. (Ps. 118. 8.) Verlaß dich auf den Herrn von ganzem Herzen ,, und verlaß dich nicht (0105) auf deis nen Verstand! Verwirf die Zucht des Herrn nicht, und sey nicht ungeduldig über seiner Strafe! Denn welchen der Herr liebet, den strafet er, und hat Wohlgefallen an ihm, wie ein Vater am Sobne. (Spr. Sal. 3, 6.11.12.) Wer eine Sache täglich führet (betreibt), der findet (Wob 1) Glúd; und (aber) wohl dem, der sich dabei auch vorzüglid) auf den Herrn verlåßt! (Spr. Cal. 16, 20.) Der Name des Herrn (Gott) ist ein festes Schloß; der Gerechte läuft dahin, und wird beschirmet. (@pr. Bal. 18, 10.) Berlasset euch auf den Herrn ewiglich! Denn Gott, der Herr, ift ein Fels ewiglich. (Sep. 26, 4.) Wenn ihr ftflle bliebet: fo würde euch geholfen; Durch Stilleseyn und Hoffen würdet ihr ftark feyn; aber ihr wollet nicht. (Jer. 30, 15.) Fürchs te dich nicht! Ich bin mit dir! Weiche nicht; denn ich bin dein Sott! Ich tårfe dich; ich beffe dir auch, ich erhalte did durch dle rechte Hand meiner Gerechtigkeit. (Jes. 41, 10.) Herr, du bist meine Stårke und Kraft und meine Zuflucht in der Noth! (Jer. 26, 19.) Verflucht ist der Mann, der sich auf Menschen verläßt, und håit Fleisch (Menyschen) für seinen Arm (S du uno sůlfe), und mit seinem Herzen vom Herrn welchet! Ges fegnet aber ist der Mann, der sich auf den Herrn verlaßt, und der Herr seine Zuversicht ift! (Jer. 17, 5.7.) - Wer rend ihr, daß ihr Gott versuchet (auf die Probe stellt)? Das dienet nicht, Snade zu erwerben, sondern vielmehr Ungnade. Wollt ihr dem Herrn, eures Gefallens, Zeit und Tage bestimmen, wenn er hele fen soll? Darum lasset uns nicht'ungeduldig werden in diesen Leis den, sondern bekennen, daß es eine Strafe ist von Gott, viel ges ringer, denn unsere Sünden sind, und glauben, daß wir gezüch. tiget werden zur Besserung und nicht zum Verderben! (Sudith 8, 10, 11. de.) Bertraue Gost: so wird er div aushelfen ; richte

deine Bege (geh den geraden Weg), und hoffe auf ihn! Gebet an die Erempel der Alten (die vergangenen Zeiten), und merket sie creber): Wer ist jemals zu Scanden geworden, der auf ihn gehoffet hat? (Sir. 2,6.10.11.) Vertraue du Gott, und bleibe in deinem Berufe; denn es ist dem Herrn gar leicht, einen Armen reich zu machen. Gott regnet den Frommen ihre Gåter ; und wenn die Zeit kommt, gebelben sie bald. (Sir, 11, 21-23.) Unweise Leute (ie doch) betrügen sich selbst mic tho, richten Hoffnungen, und Narren verlassen sich auf Tråume. Wer auf Tråume hålt, der greifet nach dem Schatten, und will den bind haschen. Tråume find nichts anders, denn Bilder ohne Wesen. (Sir. 34, 1-3.)

N. E. Du sodft Gott, deinen Heren, nicht versuchen von ihm keine unnöthige Hülfe verlangen und erwarten), (Matth. 4. 7. vgl. 6. Mol. 6, 16.) Jesus (prach: Wer nicht sein Kreuz (ich weres Leiden) anf-lich nimmt, und folget mit gach, der ist meiner nicht werth. (Matth. 10, 38.) du Kleins gläubiger, warum zweifelst du? (Matth. 14, 31.) Mein Vater, ist es möglich: lo gehe dieser (leiden so) Kelch von mir; doch nicht, wie ich wil, sondern wie du wilft! (Matth.26,39.) - Sft Gott für uns, wer mag wider uns reyn? (Róm. 8. 31.) Lieber Mensch, wer bist du denn, daß du mit Gott rechten willst? Opricht auch ein Wert zu seinem Meister: Warum macheft du mich also ? (Róm 9, 20.) Seyd nicht tråge (in dem), was ihr thun sode 1 Seyd brünstig im Gelfte (ftrengt eure Berstandesfräfte an)! Schicket euch in die Zeit! Sevd fröhlich in Hoffnung, ges duldig in Trúbral! Haltet an am Gebet! (Róm. 22, 11, 12.) Machet, stebet (feft) im Glauben, reyd månnlich und feyd ftare! (1. Kor. 16, 13) Wir haben solchen Schak in irdischen Gefäßen (tragen den erleuchteten und veredelten Geist in unserm Leibe), auf daß die überschwergliche Kraft rey Gottes (Berf), und nicht von uns. Wir haben allenthalben Trubsal; aber wir ångsten uns nicht. Uns ist bange; aber wir verzagen nicht. Wir leiden Verfolgung; aber wir werden nicht verlassen. Wir werden unterdrückt; aber wir kommen nicht um. (2. Kor. 4, 7-9.) Welche leiden nach Gottes Widen, die sollen ihm ihre Seelen empfehlen, als dem treuen Schöpfer, in (61) guten Werken. (1. Petr. 4, 19.) Gedenket an die vorigen Tage, in welder ihr erleuchtet (wurdet und) erduldet habt einen großen Kampf des Leidens. Werfet euer Vertrauen nicht weg, welches eine große

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Belohnung bat! (Hebr. 10, 32, 35.) Ohne Glauben ist es uns

möglich, Gott zu gefallen. (Hebr. 11, 6.) lasset uns laufen 'durch Geduld in dem Kampfe, der uns verordnet ist, und aufsehen

auf Jesus, den Anfänger und vollender des Glaubens, welder, Da er wohl båtte mogen Freude haben, erduldete er das Kreuz, und aditete der Schande nidyt, und ist gereffen ist nun) zur Reds ten auf dem Stuhle (Throne) Gottes! Gedenket (Daher) an den, der ein solches Widersprechen von den Sündern wider fic ets duldet hat, daß ihr nicht in eurem Muthe matt werdet, und abs lasset! Denn ihr habt noch nicht bis auf das Blut widerstanden über dem Rampfen wider die Sünde, und habt bereits vergessen des Trostes, der zu euch redet, als zu den Kindern: Mein Sohn, achte nicht gering die Züchtigung des Herrn, und verfage nicht, wenn du von ihm gestraft (mit leiden belegt) wirft! (Hebr. 12, 1-5.) Achtet es für eitel Freude, wenn ihr in mancherlei Anfechtungen (Prüfungen) fallet, und wisset, daß euer Glaube, To er rechtschaffen (rechter Art) ift, Geduld wirket; die Geduld aber foll feste (ausharreno) bleiben bis an das Ende, auf daß ihr rend'vollkommen und ganz, und keinen Mangel habet. (Jak. 1, 2-4.) Jas welß deine Werke und deine Liebe und deinen Dienst und deinen Glauben und deine Geduld, und daß du. Je tåns ger je mehr thuft. (Offenb. 2, 19.) (Bibl. Gesch. 67. Beispiel Sesus und der Apostel. Biol. Begeift. 76-89.)

II. Pflichten gegen Jesus Christus insbefon.

dere, oder: Was ich in Beziehung auf J. Ch. seyn

und leisten soll. 49. Ich fol in Jesus Christus den Sottessohn als Lehrer und Retter

des INenschengeschleats verehren. Gott war in Ihm, und er in Gott! In Jhm erblick ich ewger Gottheit Bild und Huld!

N. E. Wer mich befennet vor den Menschen, den will ich Bekennen vor meinem himmlischen Vater. Wer mich aber verleugs net vor den Menschen, den will ich auch verleugnen vor meinem himmlischen Vater. (Matth. 10, 32. 33.) Das Reich Gottes (die berfere Gotteslehre) ist herbeigekommen, Thut Buße, und glaubet an dgs Evangelium coiere Gludseligkeitslehre)! (Mark. 1, 15.) Alle sollen den Sohn ehren, wie sie den Bater ehren. Wer den Bohn nicht ehret, der ehret den Vater nicht, der tha gesandt hat. Wer (aber) mein Wort håret, und glaubet

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# dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben. (Joh. 5. e3. * 24.) - Glaube an den Herrn Jesus Chriftus: fo wirst du und

dein Haus felig. (Ap. Gesch. 16, 31.) In dem Namen Jesus solo len sich beugen aller derer Kniee, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde find, und alle Zungen bekennen, daß Jesus Christus der Herr rey, zur Ehre Gottes des Baters. (Phil. 2, 10.

11.) Halte im Gedächtnis Jesus Christus, der auferstanden ift o von den Todten. (2.Tim. 2,8.) Wie wollen wir Coer trafe) i entfliehen, so wir eine solche Seligkeit nicht achten, welche gepres

diget ist durch den Heren? Gott hat ihr (ia) Zeugniß (Betas tigung) gégeben mit Zeugen, Wundern und mancherlei Kråften, und mit Austheilung des heiligen Geistes nach seinem Willen. (Hebr. &, 3. 4.) Dieweil wir denn einen großen Hohenpriester haben, Jesus, den Sohn Gottes, der gen Himmel gefahren ist: lo larset uns halten an dem Bekenntnis! Darum lasset uns hingus treten mit Freudigkeit zu dem Gnadenstuhle, auf daß wir Darms berzigkeit empfangen und Gnade finden auf die Zeit, wenn uns Hülfe noth seyn wird! (Hebr. 4, 14. 16.) Wie viel Strafe wird der verdienen, der den Sohn Gottes mit Füßen tritt, und das Blut des Teftaments unrein achtet, durch welches er gebetliget ist,

und den Geist der Gnaden somåhet! (Hebr. 10, 29.) * 50. Io Tol Jesus Christus, den Gottes: und Menschenfreund, ehren,

lieben, seine Vorschriften üben, seinem Beispiele folgen, auf sein Verdienst vertrauen. Gut und getrost will ich zur Ehre ihm, und mir zum Segen seyn!

N. T. Wer den Widen thut meines Vaters im Simmel, ders felbige ist mein Bruder und meine Schwester. (Matth. 12, 50.) Wer mir dienen will, der folge mir nach; und wo ich bin, da sod mein Diener auch feyn. Und wer mir dienen wird, den wird mein Bater ehren (belohnen). (90h. 12, 26.) Ein Beispiel habe ich

euch gegeben, daß ihr thut, wie ich euch gethan habe. (Soh. 13, 15.) 1 Liebet ihr mich (wirklich): so haltet meine Gebote. Wer mid

liebet, der wird mein Wort halten, und mein Vater wird ihn tieben, und wir werden zu ihm kommen, und Wohnung bei ihm machen. (Joh. 14, 15. 23.) Shr ferd meine Freunde, so ihr thut, was ich euch gebiete. (Joh. 15, 14.) - Wer wil uns fcheiden von der Liebe Gottes, Trůbsal, oder Angft, oder Vers folgung, oder Hunger, oder Bloße, oder Fåhrlichkeit, oder Schwert? Aber in dem allen überwinden wir weit um deß wila len, der uns geliebet hat. (Rom. 8, 35. 37.), Bo du mit deinein

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