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, 533 (oa rum) ist das auch eltel; denn ivo vieles Gutes ift, da sind viele, die es essen, und was genießt (oft) rein, der es hat, ohne daß er es mit Jugen ansiehet? Es ist eine bore plage Relchthum zum Schaden dem, der ihn hat! Pred. Sal. 6, 9. 10.12.) Wehe denen, die mit unrecht) ein Haus an das andere ziehen, und einen Acker zum andern bringen, bis daß kein Raum meht da rey, daß sie allein das Land befizen! Es ist vor den Ohren des Herrn! Was gilt es, wo nicht die vielen Håuser sollen måste werden, und die großen und feinen øde stehen? (Jes. 5. 8. 9.). Bebe dem, der da gelnet zum Unglücke felnes Hauses! (Hab, 3,9.) Deine Hand foll nicht aufgethan feyn, immer zu nehmen, und zus geschlossen, nimmer zu geben. (Sir. 4, 36.) Mancher farget und sparet, und wird dadurch reich, und denfet, er habe etwas vor fich gebracht, und spricht: Nun will ich gutes Leben haben, essen und trinken von meinen Gütern! Und er weiß nicht, daß sein Stündlein so nahe ist, und muß alles andern lassen, und fter. ben. (Slr, 11, 17-19.) Einem Lauser (Geizhalse) ftehet nicht wohl an, daß er reich ist, und was sol Geld und Gat einem kargen Hunde? Wer viel fammelt, und ihm selber nichts Gutes thut, der sammelt es andern, und andere werden es verprassen. Wer ihm selber nichts Gutes tout, was fol er andern Gutes thun? Er wird seines Gutes nimmer froh! Es ist kein schåndlicheres Ding, denn daß einer ihm selbst nichts Gutes gonnet, und das ist die rechte Plage für seine Bosheit. Das ist ein böser Mensch, der nicht feben mag, daß man den Leuten Gutes thut, sondern wendet sein Angesicht weg, und erbarmet rich Niemands. Ein vortheilischer Mensch låsset ihm nimmer genügen an seinem Theile, und kann vor Gelz nicht gedeihen. Ein Refdischer fieht nicht gern essen, und es thut ihm wehe, wenn er roll Effen geben. (Sir. 14, 3-6. 8-10.) Wachen (unablåsriges Streben) nach Reichthum verzehret den Leib, und darum sorgen, låsset nicht schla. fen. Wenn einer liegt und sorgt: so wacht er immer auf, gleichs wie große Krankheit immer aufwecket. Der ist reich, der da ars beitet und sammelt Geld, und höret auf, und genießt sein auch; der ist aber arm, der da arbeitet, und gedeihet nicht, und wenn er schon aufhöret: so ift er doch ein Bettler. Wer Geld (zu) lieb hat, der bleibet nicht ohne Sünde, und wer vergånglldes fuchet, Der wird mit vergehen. Viele kommen zu Unfad um des Geldes milen, und verderben darüber. Die ihm opfern, Ofe fårzet es, und die lInvorsichtigen fångt es, Wohl dem Reichen., der ans

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ftråflich gefunden wird, und nicht das Geld (ju rehr) fudhet! Wo ist er? So wollen wir ihn loben; denn er thut großes Ding unter seinem Volke. Er konnte wohl Uebels thun, und that es doch nicht; Schaden thun, und that es auch nicht. Darum bleio ben seine Güter, und die Heiligen (frommen) preisen seine Al. mosert. Einen gastfreien Mann loben die Leute; aber von einem fargen Filz redet die ganze Stadt åbel, und man sagt recht daran. (Sir. 31, 1-11. 28. 29.)

M. E. Ihr sollt euch nicht (6100) Schake sammeln auf Er. den, da sie die Motten und der Rost fressen, und da die Diebe nachgraben und stehlens sammelt euch aber Schåbe im Himmel; denn wo euer Schab ift, da ist auch euer Serz. Niemand kann zwei Herren dienen. Eatweder er wird einen Gassen, und den andern lieben, oder wird einem anhangen, und den andern vers achten. Ihr tónnet nicht Gott dienen und dem Mammon (ir. olschen Gute). (Matth. 6, 19-21, 24.) Die Sorge dieser Welt und der betrügliche Reichthum, und viel andere Låste ersticken das Bort (ole Religion), und es bleibet ohne Frucht. (Mark. 4, 19.) Wie schwerlich ist es, daß die, so ihr Vertrauen auf Reidhum leben, in das Reich Gottes kommen. Es ist leichter, daß ein Kameel durch ein Nadelöhe gebe, denn daß ein Reicher in das Reich Gottes fomme. (Mark, 10, 24. 25.). Und Jesus sprach: Sütet euch vor dem Geize; denn Niemand lebet davon (wa hrhaft glüdlich), daß er viel Gåter har! (Luk. 12, 15.) Der viel sammelte, hatte nicht Ueberfluß, und der wenig fammels te, hatte nich: Mangel. (2. Kor. 8, 16. vgl. 2. Mol. 16, 18) Den Reichen von dieser Welt gebiete, daß sie nicht stolz regen, auch nicht boffen auf den ungewissen Reichthum, sondern auf den tebendigen Gott, der uns Dargibt reidlich allerlei zu genießen; daß sie Gutes thun, reich werden an guten Werken, gerne geben, bes bålfitch repen, Schåbe sammeln, ihnen selbst einen guten Grund aufs Zukünftige, daß fie ergreifen das einige Leben. (1. Tim. 6, 17.-19.) (Bibl. Gesch. 90. 863. 268. 273. 296.351.) 65. Jo roll genugsam in meinen Wünschen, zufrieden mit meinem Zustande, und meines Dareynd froh seyn. Nicht Jedem frommt das Groß und Viel! Was Gott versagt, 'enthelir' id gern! Bei wenig auch kann ich noch glüdlich seyn! In Freude Maß! Im Spiele Geist! Uus ineiner Lust unlust für Bruder nie!

4. T. Freuet euch des Herrn, und send fröhlich, ihr Gerec. ten, und rühmet alle, thr Frommen! @fi3, 11.) freuet euch

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des Herrn, ihr Gerechten (Tugendhaften)! Die frommen sollen ibn schon pretfen. (Pl. 33, 1.) Ein fröhliches Herz madhet ein fröhliches Angesicht; aber wenn das Herz bekümmert ift: fo fått auch der Muth. Ein Betrübter hat nimmer einen guten Tag; aber ein guter Muth ist ein tågliches Wohlleben. Es ist besser, eln wenig mit der Furcht des Herrn, denn großer Schak, darin - Unruhe ist. Es ist besser ein Gericht Kraut mit Liebe, denn ein gemåfteter Ochse mit Haß. (Spr. Sal. 16, 23.15-17.) Es ist ein rockener Billen, daran man sich genügen läßt, besser, denn ein Haus voll Geschlachtetes mit Hader. Ein fröhliches Herz machet das Leben luftig; aber ein betrůbter Murh vertrocknet das, Gebein. (Spr. Gal. 17, 2, 22.) Wer ein fröhliches Herz hat, der weiß sich (a u ch) in seinem Leiden zu halten; wenn aber der Muth liegt, wer kann es tragen? (pr. Sal. 18, 14.) Böse, bófe! spridit man (gewöhnlich), wenn man es (et mas) hat; aber wenn es weg ist, so rühmt man es dann. (@pr. Sal. 20, 14.) Nichts bessers ist, denn fröhlich seyn, und ihm (Tid mit Weis. beit) gåtlich thun in seinem Leben; denn ein jeglicher Mensch, der da isset und trinket, 'und hat guten Muth in (bei) aller seiner Urs belt, das ist eine Gabe Gottes. (Pred. al. 3, 12, 13.) Es ist besser eine Hand voll mit Ruhe, denn beide Fäuste voll mit Mühe und Jammer. (Pred. Sal. 4, 6.) Wie er der Mensch) nafs

( kend ist von seiner Mutter Lelbe gekommen, fo fåhrt er Ca uch) wieder hin, und nimmt nichts mit sich von seiner Arbeit in seiner Hand, wenn er hinfåhrt. Was hilfte ihm denn (nugt es ihm felbft nun), daß er in den Wind (auf die Dauer vergeb. lid) gearbeitet hat? Sein Lebenlang hat er im Finstern (freu. denlos) gegeffen, und in großem ramen und Krankheit und Traurigkeit. So sehe ich nun das für gut an, wenn man isset und trinket und gutes Muths ist in aller Arbeit; denn das ist sein Theil (6 óbres Lebensglåd). Denn welchem Menschen Gott Reichthum und Güter und (auch) Gewalt gibt, daß er davon isset und trinket für seinen Theil, und fröhlich ist in seiner Arbeit, das ist eine Gottesgabe; denn er denkt nicht viel (und ångftlich) an das elende Leben, weil Gott sein Herz erfreuet. (Pred. Sal. 5. 14-19.). Am guten Tage rey guter Dinge, und den bösen Tag nimm (halte) auch für gut; denn diesen schafft Gott neben jenem, daß der Mensch nicht wissen rol, was fünftig ist. (Pred. Sal. 7, 15. Darum lobte ich die (unduldige) Freude, (und. rab ein), daß der Mensch nichts bessers hat unter der

Gonne, denn essen und trinken, und fröhlich reyn; and folches werde ihm (jum Lobne) von der Arbeit rein Lebenlang. (Pred. Sal. 8, 16.) So gehe hin, und iß dein Brod mit Freuden, trinke deinen Wein mit gutem Mulhe; denn (auch dieses) dein Werk gefått Gott. (Pred. Sal. 9, 7.) freuet euch, und reyd fröhlich im Herrn, eurem Gott, der euch Lehrer zur Gereditigkeit gibt, und euch berab sendet Frühregen und Spatregen, wie vorhin.

(Joel 2, 23.) Sorge nur nicht! Wir sind wohl arm; aber wir werden dennoch viel Gutes haben, so wir Gott werden fürchten, die Sünde melden, und Gutes thun. (Tob.4, 92.) Ges selle dich zu frommen Leuten, und sey fröhlich, doch mit Gottes. furcht. (Sir. 9, 23.) Wenn dirs wohl gebet: so gedenke, daß Dirs wieder übel gehen kann; und wenn dirs übel gehet: To geden, fe, daß dirs wieder wohl gehen kann. (Gir. 11, 26.) Es ist ge. nug zu diesem Leben, wer Wasser und Brod, Kleider und Haus bat, damit er seine Mothdurft decken (bestreiten kann. Es ist besser geringe Nahrung unter einem breternen eigenen Dache, denn Eftlicher Tisch unter den fremden. Laß dirs (o aber) ge. fallen, du habest wenig oder vfel. (Sir. 29, 28-30.) Mache dich selbst nicht traarig, und plage dich nicht selbst mit deinen eige. nen Gedanken. Thue dir Gutes, und tröste (erheltere) dein Herz, und treibe Traurigkeit ferne von dir. Einem (Menschen

, mit) frohlichen Herzen (Amecket alles wohl, was er isset, (Sir. 30, 29, 24. 27.)

N. E. Sorget nicht (ångstlich) får ener Schen, was the essen und trinken werdet, auch nicht für euren Leib, was ihr ans ziehen werdet! (Matth. 6,25.) - Der Gott der Hoffnung erfülle euch mit aller Freude und Friede im Glauben, daß ihr völlige Hoff nung habt durch die Kraft des heiligen Geistes ! (Róm. 15, 13.) Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermal sage ich: Freuet euch! Sorget nichts, sondern in allen Dingen lasset. eure Bitte fm Gebet und Flehen mit Danksagung vor. Gott fund werden. Und der Friede Gottes (göttliche Ruhe), welcher höher ist, denn alle Vernunft, bewahre eure Herzen nnd Sinne in Christus Sesus. Ich habe gelernet, bei welchen (Glück sumst ånden) ich bin, mir genügen zu lassen. Ich kann niedrig seyn, und kann hoch reyn, satt seyn und hungern, übrig haben und Mangel leto den. Idi vermag olles durch den, der mich mådhrig (ftark) machet, Christus. (Phil.4, 1.6.7. 11-13.) Seyd allezeit Roblid! (1.Thef.57 16.) Es ist ein großer Gewinn, wer gotta

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felig ist, und låssec ihm genügen; denn wir haben nichts in die Welt gebracht, darum offenbar ist, wir werden auch nichts hinaus bringen. Wenn wir aber Nahrung und Kleider haben: ro lasjet uns begnügen; denn die da reich werden wollen, die fallen in Bersuchung und Stricke, und viel thörichte und schädliche Lüste, welche ver senker die Menschen in das Verderben und Verdamm. niß; derin Gelz ist eine Wurzel alles Ilebels; welches hat etliche gelüstet, und sind vom Glauben irre gegangen, und machen ihnen felbst viele Schmerzen. Aber du, Gottesmensch, fliehe solches, jage aber nach der Gerechtigkeit, der Gottseligkeit, dem Glauben, der Liebe, der Geduld, der anftmuth! (1. Tim. 6, 6-11.) (Bibl. Gefch. 55. 59. 221. 268. Bibl. Begelst. 9. 24.) 66. Id foll des Lebens Uebel mit Geduld ertragen. Práfung ist Sea

gen auch; drum unterwerf', ich ihr mich fil, und núße weislio sie! Hab' ich des Guten doch weit mehr, und stets so viel, als währhaft núßt! Dod stammt die Ruhe nicht von Leichtsinn oder Truß; uur Glaub und Hoffnung find ihr Felsengrund !

N. E. Ich bin nackend von meiner Mutter Lelbe gekommen, nackend werde ich wieder dahin fahren. Der Herr bat es gegeben, der Herr hat es genommen! Der Name des Herrn fey gelobet! (Hiob 1, 21.) Haben wir Gutes empfangen'von Gott, und souls ten das Böse nicht auch annehmen? (Hiob 8, 10.) Bleibe (nur) fromm, und halte dich recht; denn solchen wird es zulekt (ends lich doch nod) wohl gehen. (Pr. 37, 57.) Was betrůbest du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, daß er meines Angesichts Hülfe, und mein Gott ist. (PP. 49, 19.) Die mit Thránen fåen, wers den mit Freuden ernten. Sie gehen hin, und weinen, und trag gen edlen Samen, und kommen mit Freuden, und bringen thre Garben. (Weinend geht der Samentråger fort, aber jauch jend führt er reine Garben ein.) (Ps. 126, 5.6.) Wenn mein Geist in lengsten ist, nimmst du (Gott) dich meiner an. Herr, zu dir schreie ich, und sage: Du bist meine Zuver, fiche, mein Theil (Schicksalslenker) im Lande der Lebendigen. (Ps. 14%, 4.6.) Die Hoffnung, die sich verziehet, ångstet (wohl) das Herz; wenn es aber kommt, das man begehret, das ist ein Baum des Lebens (Erquicung). (Spr. Sal. 13, 12.) Ein Ungeduldiger thut nårtisch; aber ein Bedåchtiger hafset es. Wer geduldig ist, der ift wetse ; wer aber 'ungeduldig ist, der of fenbaret fetae Chorgeit." Der Gottlose beftehet nicht in feinem Une

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