Ҿ˹˹ѧ
PDF
ePub

meines Gottes vergreifen (versündigen). (Spr. Sal. 30, 8. 9)

Wenn man satt ist, soll man gleichwohl denken, daß man wilder hungern kann; und wenn man reich ist, soll man denken, daß man wieder arm werden kann; denn es kann vor:Abends wohl

anders werden, weder (als) es am Morgen war, und solches als » les geschieht (of t) bald vor Gott. Ein weiser Mensch ist in dies

sem allen sorgfåltig, und håtet sich vor. Sünden, weil er noch sún. digen kann. (Sir. 18, 25-27.) Ein Arbeiter, der sich gerne volfduft, der wird nicht reich; und wer ein Geringes nicht zu Rathe Halt, der nimmt für und für ab. (Sir. 19, 1.) Wer sehr pranget, der verdirbt darüber; wer sich aber drücket (eins sdrån ft), der kommt empor. Mandyer kauft am ersten wohl fell; aber bernad, muß er es theuet genug bezahlen. (Sir. 20, 11. 12.) Wenn du in der Jugend nicht sammelst, was wiaft du im Alter finden? (Gir. 26, 5.)

N. T. Sammelt die übrigen Brocken, daß nichts umkomme! (Job. 6, 12.) - Lasset alles ehrlich und ordentlich zugehen, (1. Kor. 14, 40.) (Bibl. Gesch. 27, 241, 273.) 64. Ich soll aber dabei mein Herz vor Habsucht und Geiz verwahren.

Das Irdische ist nicht das höchste Gut, wird aber Fallstrick oft. Bes fik Tev nicht des Strebens lektes Ziel! Wenn Pflicht und liebe Sutes fördern heißt, dann fall' kein Opfer mir zu fdwer!

4. E. Verlasset euch nicht auf Unrecht und Frevel (R a ub); baltet euch nicht zu solchem, das nichts ist; fådt euch Reichthuma zu: so hånget das Herz nicht daran. (Pl. 62, 11.) Es ist besser ein wenig mit der Furcht des Herrn, denn großer Schak, darin Uarube ist. Der Geizige verftóret (bringt unglück über) sein eigenes Haus. (Spr. Sal. 15. 16. 27.) Es ist besser wenig mit Gerechtigkeit, denn vieles Einkommen mit Unrecht. (Spr. Sal. 16, 8.) Das Erbe (Vermögen), darnach man zuerst sehr eis let, wird zulegt nicht gesegnet seyni (Spr. Sal. 20, 21.) Wer eilet zum (ju begierig strebt nach) Reichthum, und ist nei. disch, der weis nicht, daß ihm Unfall begegnen wird. (@pr. Sal.. 28, 22.) Es ist ein einzelner und nicht selbander, und hat weder Kind noch Brüder, noch (und doch) ist seines Arbeitens feia Ende, und seine Augen werden Reichthums nicht satt. Bem (ju Gute) arbeite ich doch und breche meiner Seelen (meinem Les bensgenuffe) ab? Das ist ja auch eitel und eine bóle Mühe! (Pred. Sal. 4, 8.) Wer Geld liebet, wird Geldes nimmer satt, und wer Reidtbum llebet, wird keinen Nußen Davon baben;

(darum ist das auch eitel; denn wo vieles Gutes ift, da sind viele, die es essen, und was genießt (oft) rein ,' der es hat, ohne daß er es mit Zugen anstehet? Es ist eine bóre Plage Relchthum zum Schaden dem, der ihn hat! (Pren. Sal. 6. 9. 10. 12.) Wehe denen, die mit Unrecho) ein Haus an das andere ziehen, und einen Acker zum andern bringen, bis daß kein Raum meht da sey, daß sie allein das Land befißen! Es ist vor den Ohren des Herrn! Was gilt es, wo nicht die vielen Häuser sollen wäfte werden, und die großen und feinen øde stehen? (Jes. 5. 8. 9.). Webe dem, der da geixet zum Unglücke seines Hauses! (Hab, 3,9.) Deine Hand roll nicht aufgethan feyn, immer zu nehmen, und zus geschlossen, nimmer zu geben. (Sir. 4, 36.) Mancher farget und sparet, und wird dadurch reich, und denfet, er habe etwas vor fich gebracht, und spricht: Nun will ich gutes Leben haben, essen und trinken von meinen Gütern! Und er weiß nicht, daß fein Stündlein so nahe ist, und muß alles andern lassen, und fter ben. (Sir, 11, 17-19.) Einem Laufer (Getshalse) ftehet nicht wohl an, daß er reich ist, und was lol Geld und Gat einem kargen Hunde? Wer viel fammelt, und ihm selber nichts Gutes thut, der rammelt es andern, und andere werden es verprassen. Wer ihm selber nichts Gutes thut, was soll er andern Gutes thun ? Er wird seines Gutes nimmer froh! Es ist kein schåndlicheres Ding, denn daß einer ihm selbst nichts Gutes gönnet, und das ist die redte Plage für seine Bosheit. Das ist ein bófer Mensch, der nicht sehen mag, daß man den Leuten Gutes thut, sondern wendet sein Ungesicht wegund erbarmet rich Niemands. Ein vortheilischer Mensch låfset ihm nimmer genügen an seinem Thelle, und kann vor Geiz nicht gedeihen. Ein Reidischer sieht nicht gern essen, und es thut ihm wehe, wenn er sou Ellen geben. (Sir. 14, 3-6.8---10.) Wachen (unablarliges Streben) nach Reichthum verzehret den Leib, und darum sorgen, låsset nicht schla. fen. Wenn einer liegt und sorgt: so wacht er immer auf, gleichs wie große Krankheit immer aufwecket. Der ist reich, der da ar. beitet und sammelt Geld, und höret auf, und genießt sein auch; der ist aber arm, der da arbeitet, und gebeiber nicht, und wenn er schon aufhöret: so ift er doch ein Bettler. Wer Geld (zu) lieb hat, der bleibet nicht ohne Sünde, und wer vergånglides fuchet, Der wird mit vergehen. Viele kommen zu Unfall um des Geldes willen, und verberben darüber. Die ihm opfern, die fürzet es, und die Invorsichtigen fångt es, Wohl dem Nieichen., der an.

[ocr errors]

ftråflich gefunden wird, und nicht das Geld (zu lehr) fudet! So ift er? So wollen wir ihn loben; denn er thut großes Ding unter seinem Volke. Er konnte wohl Uebels thun, und that es doch nicht; Schaden thun, und that es auch nicht. Darum blei. ben seine Güter, und die Heiligen (frommen) preisen seine Al. mosen. Einen gastfreien Mann loben die Leute; aber von einem fargen Filz redet die ganze Stadt übel, und man sagt recht daran. (Sir. 31, 1-11. 28. 29.)

N. E. Shr sollt euch nicht (6108) Schåbe sammela auf Ero' den, da sie die Motten und der Rost fressen, und da die Diebe nachgraben und stehlens fammelt euch aber Schåbe im Himmel; denn wo euer daß ift, da ift auch euer Herz. Niemand kann zwei Herren dienen. Eatweder er wird einen hassen, und den andern lieben, oder wird einem anhangen, und den andern vers achten. Sbr tonnet nidt Gott dienen und dem Mammon (ir. olschen Gute). (Matth.6, 19-21, 24.) Die Sorge dieser Welt und der betrügliche Reichthum, und viel andere Lüfte ersticken das Wort (oie Religion), und es bleibet ohne Frucht. (Mark. 4, 19.) Wie schwerlich ist es, daß die, so ihr Vertrauen auf Reidtbum leben, in das Reich Gottes kommen. Es ist leichter, daß ein Kameel durch ein Nadelóhr gebe, denn daß ein Relcher in das Reich Gottes komme. (Mark, 10, 24. 25.). Und Jesus sprado: Hütet euch vor dem Seize; denn Mtemand lebet davon (10 abr haft glüdlic), daß er viel Güter bat! (Luk. 12, 15.) Der viel fammelte, batte nicht Ueberfluß, und der wenig rammels te, hatte nich! Mangel. (0. Kor. 8. 16. vgl... Mol. 16, 18) Den Reichen von dieser Welt gebiete, daß sie nicht stolz reyen, auch nicht hoffen auf den ungewissen Reichthum, sondern auf den tebendigen Gott, der uns Dargibt reidlich allerlei zu genießen; daß sie Gutes thun, reich werden an guten Werken, gerne geben, bes bülfitch repen, Schåbe sammeln, ihnen selbst einen guten Grund aufs Zukünftige, Daß fie ergreifen das erige Leben. (1. Tim, 6, 17-19.) (Bibl. Gesch. 90. 163. 268. 273. 296.351.) 65. Id roll genügsam in meinen Wünschen, zufrieden mit meinem Zustande, und meines Dareynd froh seyn. Nicht Jedem frommt das Groß und Viel! Was Gott versagt, 'enthebr ich gern! Bei wenig auch kann ich noch glúdlich reyn! In Freude Maß! 3m Spiele Geist! Aus meiner Fust Unlust für Grüder nie!

2. T. Freuet euch des Herrn, und ford fröhlich, ihr Gerecho ten, und rühmet alle, the Srommen! 1.3, 11.) freuet euch

des Heren, ihr Gerechten (Tugendhaften)! Die Frommen sollen ihn schon preifen. (Pl. 33, 1.) Ein frohliches Herz machet ein fröhliches Angesicht; aber wenn das Herz bekümmert ift: fo få ut auch der Muth. Ein Betrübter hat nimmer einen guten Tag; aber ein guter Muth ist ein tågliches Wohlleben. Es ist besser, eln wenig mit der Furcht des Herrn, denn großer Schat, darin Unruhe ist. Es ist besser ein Gericht Kraut mit Liebe, denn ein gemåsteter Ochse mit Haß. (Spr. Sal. 16, 13.15-17.) Es ist ein todener Bissen, daran man sich genügen läßt, besser, denn ein Haus vol Geschlachtetes mit Kader. Ein fröhliches Herz machet das Leben lustig; aber ein betrübter Murh vertrocknet das Gebein. (Spr. Bal. 17, 1, 22.) Ber ein fröhliches Herz bat, der weiß sich (a uch) in seinem Leiden zu halten; wenn aber der Muth liegt, wer kann es tragen? (@pr. Sal. 18, 14.) Böse, bófe! spricht man (gewöhnlich), wenn man es (etwas) hat; aber wenn es weg ist, so rühmt man es dann. (@pr. Sal. 20, 14.) Nichts bessers ist, denn fröhlich seyn, und ibm (rich mit Weibo beit) gåtlich thun in seinem Leben; denn ein jeglicher Mensch, der da iffet und trinket, und hat guten Muth in (bet) aller seiner Ar. beit, das ist eine Gabe Gottes. (Pred. al. 3, 12, 13.) Es ist besser eine Hand voll mit Ruhe, denn beide Fåuste voll mit Mühe und Jammer. (Pred. Bal. 4, 6.) Wie er (der Mensc) nat, kend ist von seiner Mutter Leibe gekommen, so fährt er Ca uch) wieder hin, und nimmt nichts mit sich von seiner Arbeit in seiner Hand, wenn er hinfahrt. Was hilfts thm denn (nůbt es ihm selbst nun), daß er in den Wind (auf die Dauer vergebe lich) gearbeitet hat? Sein Lebenlang hat er im Finstern (freus denlos) gegeffen, und in großem Oråmen und Krankheit und Traurigkeit. So sehe ich nun das für gut an, wenn man isset und trinket und gutes Muths ist in aller Arbeit; denn das ist sein Theil (6 obres Lebensglåd). Denn welchem Menschen Gott Reichthum und Güter und (auch) Gewalt gibt, daß er davon isset und trinket für seinen Shell, und fröhlich ist in seiner Arbeit, das ist eine Gottesgabe; denn er denkt nicht viel (und ångftlich) an das elende Leben, well Gott sein Herz erfreuet. (Pred. Sal. 5. 14.-19.). Um guten Tage rey guter Dinge, und den bören Tag nimm (halte) auch für gut; denn diesen schafft Gott neben jenem, daß der Mensch nicht wissen soll, was fünftig ist. (Pred.' Sal. 7, 15.) Darum lobte ich die (unsouldige) Freude, (un drab ein), daß der Mensch nichts bessers hat unter der

Bonne, denn essen und trinken, und fröhlid Peyn; und folches werde ihm (jum Lohne) von der Arbeit sein Lebenlang. (Pred. Sal. 8, 15.) So gehe hin, und iß dein Brob mit Freuden, trinke deinen Wein mit gutem Mutbe; denn (audh dieses) dein Werk gefådt Gott. (Pred. Sal. 9, 7.), Freuet euch, und send fröhlich im Herrn, eurem Gott, der euch Lehrer zur Gerechtigkeit gibt, und euch berab rendet frühregen und Spatregen, wie vorhin. (Joel 2, 23.) Sorge nur nicht!. Wir sind wohl arm; aber wir werden (Dennoch) viel Gutes haben, so wir Gott werden fürchten, die Sünde meiden, und Gutes thun. (Tob.4, 52.) Ges selle dich zu frommen Leuten, und sey fröhlich, doch mit Gottes. furcht. (Sir. 9, 23.) Wenn dirs wohl gebet: so gedenke, daß dirs wieder übel gehen kann; und wenn dirs übel gebet: so geben, fe, daß dirs wieder wohl geben kann, (Str. 11, 26.) Es ist ge. nug zu diesem Leben, wer Basser und Brod, Kleider und Haus hat, damit er seine Nothdurft decken (bestreiten kann. Es ist besser geringe Nahrung unter einem breternen eigenen Dache, denn föstlicher Tisch unter den fremden. Laß dirs (D a her) ge. fallen, du habest wenig oder viel. (Sir. e9, 28-30.) Madhe dich selbst nicht traurig, unb plage dich nicht selbst mit deinen eigen nen Gedanken. Thue dir Gutes, und trófte er heitere) dein Herz, und trelbe Traurigkeit ferne von dir. Einem (Menschen mit) fröhlichen Herzen schmecket alles wohl, was er isset. (Sir. 30, 22, 24. 27.)

N. 1. Sorget nicht (ångstlid) får euer Schen, was the essen und trinken werdet, auch nicht für euren Leib, was ihr ans ziehen werdet! (Matth.6,25.) - Der Gott der Hoffnung erfülle euch mit aller Freude und Friede im Glauben, daß ihr vollige Hoffa nung habt durch die Kraft des heiligen Gelstes! (Róm. 15, 13.) freuet euch in dem Herrn allewege, und abermal sage ich: Freuet euch! Sorget nichts, sondern in allen Dingen lasset eure Bitte im Gebet und Flehen mit Danksagung vor. Gott fund werden. und der Friede Gottes (göttliche Ruhe), welcher höher ist, denn alle Vernunft, bewahre eure Herzen nnd Binne in Christus Sesus. 3d habe gelernet, bel welchen (Glúc sumst ånden) ich bin, mir genügen zu lassen. Ich kann niedrig reyn, und kann boch seyn, satt reyn und hungern, übrig haben und Mangel lele den. Ich vermag oles durch den, der mich måchtig (start) machet, Christus. (Phil. 4, 4. 6. 7. 11-13.) Seyd allezeit króblic ! (1.Thef.57 16.) Es ist ein großer Gewinn, wer gotts

« ͹˹Թõ
 »