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Btbltrobe Glaubens, und Olttenlehre. glúde; aber der Gerechte ist auch in seinem Tode getroft. (epr. Sal. 14, 17. 29. 32.) Ein Geduldiger ist besser, denn ein @tar. ker; , und der seines (U n,) Muths Herr ist, denn der Stådte ge. winnet. (Spr. Sal. 16, 32.) Der ist nicht stark, der in der Noth nicht feste ist. (Spr. Sal. 24, 10.) Ein geduldiger Geift ist besser, denn ein hoher Gelft. (Pred. Sal. 7.9.) Es ist ein föstliches Ding, geduldig seyn, und auf die Hülfe des Herrn hofs fen. (Klagl. Jer. 3, -6.) Alles, was dit widerfahret, das leide (nimm an), und fey geduldig in allerlei Trůbfal. Denn gleichwie das Gold durch das Feuer, also werden die, so Gott ge. fallen, durch das Feuer der Trůbsal bewähret. (Sir. 2, 4. 5.)

N. T. Fasset eure Seelen mit Gedulo! (Cuf. 81, 19.) Euer Herz erschrede nicht, und fürchte sich nicht! (Joh. 14, 27.) Ber wil uns scheiden von der Liebe Gottes? Trůbsal, oder Angst, oder Berfolgung, oder Qunger, oder Bloße, oder Fährlichkeit, oder Schwert? Aber in dem allen überwinden wir weit, um deßmilen, der uns geliebet hat. (Rom. 8, 35. 37.) Send froh. lid in Koffnung, geduldig in Crůbfal; baltet an am Gebet! (Rom. 12, 12.) Gleichwie wir des Leidens viel haben, also wers den toir auch reichlich getrófter durch Chriftus, (2. Kor. 1, 5.) Laß dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in dem Ochmachen mådrig. Darum bin ich gutes Muther in Schwach, heiten, in Schmach, in Nöthen, in Verfolgungen, in Lengsten, um Christus willen; denn wenn ich schwach bin: so bin ich (durch die Religion) ftare. (2. Kor. 12, 9. 10.) Jhr Lieben, lasset euch die Hibe (feuerprobe der Tråbral), fo euch begegnet, nicht befremden, die euch (ja nur) mider fåhret, daß ihr versuchet (geprüft) werdet, als widerführe euch etwas seltsames, sondern freuet euch, daß ihr mit Chriftus leidet, auf daß ihr aud), jur Zeit der Offenbarung seiner Herrlich kett, Freude und Bonne bas ben möget! Selig reyd ihr, wenn ibr. geschmåbet werdet über den Namen Christus (wegen der Religion); denn der Geist, det ein Geist der Herrlichkeit Gottes ift, ruhet auf euch. Bei ihnen ist er verlåstert, aber bei euch ist er gepriesen. Niemand aber uns ter euch leide als ein Mórder, oder Dieb, oder Utebelthåter, oder der in ein fremdes Amt greifet. Leidet er aber als ein Chrift: lo (cháme er sich nicht; er ebre aber Gott (auch) in solchem Falle. Und so der Gerechte kaum erhalten (gerettet) wird, wo will der Gottlose und Sünder erscheinen? (1. Petr. 4, 12-16. 18.) Der Gott aber aller Gnade, der uns berufen bat zu seiner ewigen

8 Herrlichkeit in Christus Jesus, derselbige wird (wolle) euch, die

thr eine kleine Zeit leidet, vollbereiten (vervollkommnen),

fårken, fråftigen, gründen (im Guten befestigen). (1. Petr. B! 5. 10.) Geduld ist eudo noth, auf daß ihr den Willen Gottes

thut, und die Verheißung empfanget. (Hebr. 10, 36.) So send nun geduldig! Siebe, ein Ackermann wartet auf die tóftliche Frucht der Erde, und ist geduldig darüber, bis er empfange den

Morgenregen und Abenbregen. Seyd ihr auch (eben so gedul. 3 dlg, und stårket eure Herzen. Mehmet zum Erempel des Leidens

und der Geduld die Propheten, die zu euch geredet haben in dein 4. Namen des Herrn. Siebe, wir preisen felig, die erduldet haben! 9. Die Geduld Biobs habt ihr gehöret, und auch das Ende des

Herrn (wie der Herr feinen Leiden etn Ende machte).

habt ihr gesehen; denn der Herr ist ein Erbarmer. (Jat. 6. 7. 8. 4 10. 11.) (e. N. 48. vom Vertrauen auf Gott.) (Bibl. Gesch.

Hiob 167–179. Jesus 300-320.) (Bibl. Begeist. 76 - 89.) 67. 30 fod auch im Code noc Muth und Standhaftigkeit beweisen.

Sout' ich durch Furcht und Angst erschweren mir den lekten Kampf? Ist denn Einschlummern, ist Heimkehr in das Vaterhaus fo sawer ? 30 frieb' und Freub' fabrich dahin !

2. E. Du bist dem Leibe nach aus) Erde entstane den), und souft (mußt daher auch wieder zu Erde werden. (1. Vol

. 3, 19.) Der Gerechte (Tugendhafte) ist auch in selo nem Tode getrost. (Spr. Sal. 14, 32.) - Fürchte den Tod nidt, (fondern gedenke, daß es also vom Herrn geordnet ist über als les Fleisdy, beides, derer, die vor dir gewesen sind, und nach dir kommen werden. Und was wegerst (ftr å u beft) du dich wider Gottes Willen? (Bir, 41, 6. 6.)

N. T. Ich elender Mensch, wer wird mich erloren von dem Leibe dieses Todes? (Róm. 7, 24.) Leben wir: To leben wir dem Herrn: sterben wir: lo sterben wir dem Serrn. Dorum wir leben oder sterben: ro sind wir des Herrn. (Rom. 14. 8.) Der

Stachel des Todes (Das, was.den Tod bitter madt) ist die - ånde; die Kraft aber der Sünde ist das Gerek. (1. Kor. 15 56.)

Christus ist mein (Hell (m) Leben, und Sterben ist mein Ges winn; denn es liegt mir beides hart an. Ich habe (rogar) Lust

abzuschelden und bei Christus, zu seyn. (Phil. 1, 31. 23.) (S. 1. N. 39-42.) (Bibl. Gesch. 320. 336.) (Bibl. Begeift.go.)

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IV. Pflichten gegen Mitmenschen und Mits

geschöpfe, oder: Was ich in Beziehung auf Undere

thun oder lassen soll. 68. Ich fou alle Menschen als Wesen höherer Art achten, und als Kinder (Eines Vaters lieben. Gleid find wir nach Natur, Beruf und Hoffnung! Der Kleinste fer mir wichtig, werty! In aller Wohl ruht auch mein eigenes ! 2. T. Du folft Deinen Bruder nicht hassen in deinem Hers

.. zen. (3. Mol. 19, 17.) Haben wir nicht alle Einen Vater? Hat uns nicht Ein Gott geschaffen? Barum verachten wir denn Einer den Andern? (Mal.e10.) -Die Menschen haben alle einers

let Eingang in das Geben, und gleichen Ausgang. (B. d. Beish. 7,6.) Was du nicht widft, daß man dir thue, bas thue einem andern and nicht. (Tob. 4, 16.) Du folft Niemand rühmen um seines großen Ansebens willen, noch jemand verachten um feines geringen Ansehens willen. (Sir. 11, 2.) Nimms bet (an) dir selbst ab, was dein Nachster gern oder umgern hat, und halte dich (gegen alle) vernünftig in allen Stúden. (Sir. 31, 18.)

N... Alles, ivas ihr wollet, daß euch die Leute thun sollen, das thut ihr ihnen auch. (Matth. 7, 12.) Du sollst deinen Nachs sten lieben, als dich felbst. (Matth. 29, 39.) (Jesus (prach): Ein neu Gebot gebe ich euch, daß ihr euch unter einander liebet, wie ich euch geliebet habe. Dabei Caran) wird Jedermann ers kennen, daß ihr meine Jünger (Schüler und Nachfolger) reyd, so ihr Liebe unter einander habet. (Joh. 13, 34. 35.) Die brüderliche Liebe unter einander sey herzlich. Einer fomme dem Andern mit Ehrerbietung zuvor. (Róm, 12, 10.) Seyd Nies mand nichts schuldig, denn das ihr euch unter einander liebet; denn wer den andern liebet, der hat das Seres erfüllet. Die Liebe thut dem Mächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe des Gerekes Erfüllung. (Rom, 13, 8.10.) Wenn ich mit Menschens und mit Engelzungen redete, und hatte der Liebe nicht: so wäre ich ein tónend Erz oder eine klingende Schelle (ein Prahler mit leeren Worten). Und wenn ich weissagen könnte, und wußte alle Geheimnisse und alle Erkenntniß, und hatte allen Glauben, also, daß ich felbft) Berge versekte (das Außerordentlichte leistete), und håtte der Liebe nicht: so wäre ich nichts. Únd wenn ich alle meine Habe den Armen gåbe, und ließe meinen Leib brennen (seete mich den größten Qualen aus), und

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Gåtte der Liebe nicht: so wäre mirs nichts nůße. Die Liebe ift langmüthig und freundlich; die Liebe eifert (neider nicht; die Liebe treibet nicht Muthwillen (Prableret); sie blåhet sich nicht (aud; fie ftellet sich nicht ungeberdig (verstoßt nicht gegen den Wohlftand); sie sucht nicht (relbstsúgtig blos) das Ihre; sie läßt sich nicht erbittern; sie trachtet nicht nach Schaden; sie freuet sich nicht der lingerechtigkeit des Unrechts); fie freuet fid aber der Wahrheit (e's Redts); fie vertråget alles; fle glaubet alles; fie hofft alles; fie duldet alles. Die Liebe boret nimmer auf (ihren Werth und wohlthåtigen Einfluß zu behaupten). Nun aber bleibet Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die großeste unter ihnen. (1. Kor. 13 1-8.13.) Strebet (also vorzüglich) nach der Liebe! (1. Kor. 14, 1.) Alle eure Dinge (Handlungen) laßt in der Liebe geschehen. (1. Kor. 16, 14.) Ein jeglicher sebe nicht (blos) auf das Seine, sondern (auch auf das, das des Andern ift. Phil. 2,4.). Ueber alles (vor allem) zlehet an (macht euch eigen) die Liebe, die das Band der (fur). Vollkommenheit ist. (Rol. 3, 14.) Eucvermehre (bereichere) der Herr, und lasse (besons derd) die Liebe völlig werden unter einander und gegen Jeders mann, daß eure Herzen gestårket (und) unstråflich seyen in der Helligkeit vor Gott und unserm Vater, auf die Zukunft unsers Herrn Jesus Christus, sammt allen seinen Heiligen (Verehrera). (1. Thell. 3, 12, 13.) Machet keusch (rein) eure Seelen im Gehorsam der Wahrheit (gegen die Religion durch den Geist zu ungefårbter (unverstellter) Bruderliebe, und habt euch unter einander brünstig lieb aus reinem Herzen. (1. Petr. 1, 29.) Leget ab alle Bosheit und allen Betrug und Heuchelei und Meld und alles Afterreden (Verleumdungssucht). (1. Petr. 2, 1.) Send allesamt gleich gesinnt, mitleidig, brúderlich, barmherzig, freundlich. (1. Petr. 3, 8.) Lasset uns nicht lieben mit Worten, noch (610s) mit der Zunge, sondern mit der That und mit der Wahrheit. (1. Joh. 3, 18.) Lasset uns unter einander lieb haben; denn die Liebe ist von Gott, und wer lieb hat, der ist von Gott geboren, und kennet Gott. Wer (aber nicht lieb Bat, der fens net Gott nicht; denn Gott ist die Liebe. So Iemand spricht: Ich lebe Gott, und hafset (doc) seinen Bruder, der ist ein Lug. ner; denn wer feinen Bruder nicht liebet, den er siehet, wie kann er Gott lieben, den er nicht siebet? (1. Joh. 4. 7. 8. 20.) Bleis bet fefe in der bråderlichen Liebel (Hebr, 13, 1.) Lieben Brüder,

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baltet nicht dafür, daß der Glaube an Jesus Chriftus, unfern Herrn der Herrlichkeit, Ansehn der Person leide! So ihr das Fönigliche Geset vollendet nach der Schrift: Liebe deinen Nachften als dich selbst: ro chut ihr wohl. So ihr aber (dabei) die Per. son ansehet, thut ihr Sünde, und werdet gestraft vom Gesek, als die Uebertreter. (Sal. 2, 1. 8. 9.) 69. Ich Tod zuvörderst

das geistige Wohl meiner Mitmenschen burd Wort, That und Beispiel fördern. Belehren, warnen, bessern. stårken trösten ren mir Lust! Weh mir, veranlaßt und verführte ich auch Einen nur zu Thorbeit oder Súndenthat!

2. T. Ich habe mir vorgesest, ich will mich Säten, daß ich nicht fündige (auch nur) mit meiner Zange. (PP. 39, s.) ferne vorher selbst, ehe du andre lebrest. Strafe (tadle) old vorher selbst, ehe du andre (ver) urtheileft: Po wirst du Gnade finden, wenn andre gestraft werden. (Bir. 18, 29. 21.)

N. T. Lasset euer Licht (gutes Belspiel) leuchten vor den Leuten, daß fie eure guten Werke sehen, und euren Vater im Kimmel (durch åhnliche) prelsen. (Matth. 5, 16.) Wer årgert (zur Sünde verleitet) der Geringsten (reiner Mitmens fchen) einen, dem wåre besser, daß ein Mühlstein an seinen Ball gehånget, und er erfäufet würde im Meer, da es am tiefsten ist. Bebe der Welt der Vergerniß halber! Sündigt (aber) dela! Bruder an dir: so gehe hin und strafe ihn (halte es ihm vor) Zwischen dir und ihm alleine. Koret er did: fo hast du deinen Bruder gewonnen. (Matth. 18, 6.,7. 15.) Mag auch ein Blias der (un wiffender) einem Blinden den Weg welfen? Werden fie nicht alle beide in die Grube (ins Unglåd) fallen? (Euf, 6, 39.) Den Schwachen im Glauben nehmet auf, und verwir, ret die Gewissen nicht (ohne Streit über Meinungen). Lasset uns nicht einer den andern richten (verurtheilen). fons dern das richtet (Darauf reht), daß Niemand seinem Bruder Anstoß oder ergerniß darstelle. Lasset uns dem nachstreben, das zum Frieden und zur Besserung unter einander dienet. (Rom. 14, 1. 13. 19.) Es stelle fich ein jeglicher unter uns also, daß er sets nem Nächsten gefalle zum Guten, zur Besserung. (Róm.. 15, 2.) Behet zu, daß eure Freiheit nicht geratbe zu einem Anstoß der Schwachen! (1. Kor. 8. 9.) Ich habe es zwar alles Macht; aber es frommet und bessert nicht alles. Niemand suche aber blos)

(o was fein ist, sondern (vielmehr) was des Andern (Nußen) ift. Send Calfo) nicht årgerlich (anbo Big), gleichwie ich auch Feder

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