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mann zu (mit) allerlei (liebesdienst)' mich gefällig mache, und suche nicht, was mir, sondern was vielen frommet, daß sie selig werden. (1. Kor. 10, 23.24.3

32. 33.) Seyd (daher) meine Nachfolger, gleich wie ich der von)Christus. (1. Kor. 11, 1.) Bóre Geschwige verderbeni gute Sitten. "(1. Kor. 15. 33.) Job weiß (kenne) euern guten Willen, und euer Erempel hat viele (zum Guten) gereizet, (2. Kor. 9, 2.) So ein Mensch etwa von einem Fehler übereitet würde: so belfet ihm wieder zurecht mit sanftmüthigem Geift, die ihr geiftlich (religiós) send; und siebe auf dich selbst, daß du nicht auch versucht werdesti (Gal. 6, 1.) Lasset kein faul (schlechtes) Geschwåß aus eurem Munde gehen, sondern was nůßlich zur Besserung ist, da (fo wie es wohl thut, und daß es holdselig rey zu hören. (Eph. 4, 29.) Ermahnet euch unter einander, und bauet (bessert) einer den andern; vermah, net die Ungezogenen (Pflichtvergessenen), tróftet die Klein müthigen, traget die Sdmachen, reyd geduldig (langmåthis) gegen Jedermann. (1. Thess. 6, 11, 14.) Betet, daß das Wort des Herrn laufe (w a gre Religiositåt rid verbreite) und gepriesen (verherrlichet) werde, wie bei euchs und daß wir ers loset werden von den unartigen und argen (irreleitenden) Menschen; denn der (reine) Glaube ist nicht Jedermans Ding. (2. Thess. 3, 1, 2.) Lasset uns unter einander selbst wahrnehmen (beobachten) mit Reizen zur Liebe und zu guten Werken! (Hebr. 10, 24.) So Jemand unter euch irren wurde von der Wahrheit, und Jemand bekehrete ihn, der rod wissen, daß wer den Sünder bekehret hat von dem Grrthume seines Weges (seinem gre wege), der hat einer Seele vom Code (Verderben) geholfen, und wird bedecken (sch úßen gegen der Sünden Menge. (Jak. 5, 19. 20.). Erbauet (ft úset) euch auf euren allerheiligsten Glauben durch den belligen Geist, und betet, und behaltet (erhaltet) euch in der Liebe Gottes, und wartet auf die Barmherzigkeit unsers Herra Sesus Chriftus zum ewigen Leben; und haltet auf diesen Unter. schied, daß ihr euch etlicher von den Berirrten) erbarmet (sie mild behandelt), etliche aber mit Furcht (Strenge) selig machet (zu retten sucher), und rückt (reißt) fie aus dem Feuer (Berderben), und basset (meidet aber auch felbft) den befleckten Rod des Fleisches (jedes Lafter). (Jud. 20-33.) (Bibl. Gesch, 17, 118. Beispiel Jesus, Johannes und d. a. Apos stel.)

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70. Id fod Andrer Ehre und guten Namen achten fdonen, (doufen,

nie Verleumder, Listerer, Klatscher reyn. Verdiensten Lob, nnd gált's dem Feinde auch! Den Mangeln Nadlicht und Entschul: digung! Dem Angefeindeten ein Schild! Ein Freund dem Fens lenden, und nur des Fehlers, Feind! 2. E. Du folft tein falsch Zeugniß reden wider deinen Nåd

T. sten. (2. Mos 20, 16.) Du sollst kein Verleumder seyn. (3. Mol. 19, 16.) Sie kommen, daß sie schauen (ausspåben), und meis nen es doch nicht von Herzen, fondern suchen (nur) etwas, das sie låstern mögen, gehen (Dann) bin, und tragens aus. (P1.44, 7.) Deine Zunge trachtet nad Schaden, und schneidet mit Lús gen, wie ein scharf Scheermesser; du redest lieber Böses, denn Gu tes, und falsch, denn recht; du redest gern alles, was zum Vers derben dienet, mit falscher Zunge; darum wird dich Gott auch ganz und gar zerstören und ausrotten. (Ps. 52, 4-7) Thue von dir den verkehrten Mund, und laß das låstermaul fern von dir reyn! (Spr. Sal. 4. 24.) Falsche Mäuler decken (verbera gen den) Haß, und wer verleumdet, ist ein Narr (Bösewicht). (Spr. Sal. 10, 18.) Wer seinen Nächsten schåndet, ist ein Narr; aber ein verständiger Mann stillet es (fchweigt lieber). Ein Verleumder verråth, was er heimlich weiß; aber wer eines getreuen Herzens ist, verbirgt dasselbe. (Spr. Sal. 11, 12. 13.) Ein loser (ichlechter) Mensch gråbt (trebt) nach Unglück, und in seinem Maul brennet Feuer. Ein verkehrter Mensch (Bort verdreher) richtet Hader (Streit) an, und ein Verleumder macht Fürsten (Vertraute) uneins. (Spr. Gal. 16, 67. 28.) Ein Böser achtet auf bóje Mäuler, und ein Falscher gehorchet gern schädliden Zungen. Wer Sünde zudecket, machet Freundschaft; wer aber die Sache eifert (der 3 weichsler), macht Fürsten (Die besten Freunde) uneins. (Spr. Sat, 17, 4.9) Sep unverworren (habe nichts zu thun) mit dem, der Heimlichkeit offenbaret, und mit dem Verleumder und falschen Maul. (Spr. Gal. 20, 19.) Handle deine (Streito) Sache mit deinem Nách. sten, und offenbare (aber dabei nicht eines Undern Heimlidys keit, auf daß dirs nicht übel spreche, der es höret, und dein boses Gerücht nimmer ablasie (fte ts fortdauere). Wer wider seinen Nådsten falsch Zeugniß redet, der tst (wie) ein Spies, Schwert und scharfer Pfeil. (Spr. Sal. 25, 9. 10. 18.) Die Worte des Verleumders sind wie Schlage (eigentlich: wie angenehme Speisen), und gehen durchs (leicht ins Herz. (Spr. Sal. 26, 22.) - Sey nicht ein Obrenblåser, und verleumde nicht mit

deiner

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deiner Zunge. Ein Dieb ist ein schåndlich Ding; aber ein Ber. leumder ist viel fichåndlicher. (Sir,' 5. 16. 17.) laß dich nicht flug dúnken, Jedermann zu tadeln. Wer (aber) alles zum Bes ften ausleget, der machet ihm viel Freunde; und wer das Beste zur Sache redet, von dem redet man wiederum das Beste. (Sir. 6, 1.5.). Horest du was Böses, das fage nicht nach ; denn schwele gen schadet dir nicht. Du sollst es weder Freund noch Feind sagen, und offenbare es nicht, wo du es ohne boses Gewissen (auf dich zu laden) thun fannft; denn man höret dir wohl (gern) zu, und merket darauf; aber man basset dich gleichwohl.“ Haft du (da her) etwas gehöret: To laß es (lieber) mit dir sterben: 'Yo bast du ein ruhig Gewissen; denn du wirft nicht davon berften, @prid (aud) deinen Freund von dem du beleidigt ju reya vermeinest) darum an; denn man lügt gern auf die Leute; darum glaube nicht alles, was du höreft. (Cir. 19, 6-10, 15) Die Ohrenblåser thun ihnen felbft Schaden, und es hat fie Nies mand gern um sich. (Sir, 81,31.) Wer Heimlichkeit offenbaret, der verliert den Glauben, und wird nimmermehr einen treuen Freund krigen. (Sir. 87, 17.) Der Ohrenblåser und falscher bose Mäuler find verflucht; denn sie verwirren (entzweien viele, die guten Frieden haben, (in Eintracht und Ruhe leben). Die Geißel machet Striemen; aber ein boses Maul zerschmettere die Gebeine und alles. Viele sind gefallen durch die Sdår fe des Odmerts, aber nirgend so viele als durch böse Nåuler. Wohl dem, der vor bösem Maul bewahret ist, und von ihm ungeplagt bleibt! Du verjåuneft deine Gåter mit Dornen, warum machest du nicht vielmehr deinem Munde Thür und Riegel? Du mågest dein Gold und Silber; warum 'Wågest du nicht deine Worte auf der Goldwage? (Sir. 28, 15.91 - 23. 28. 29.)

N. T. Was richtest du deinen Bruder? Oder du anderer, toas verachtest du deinen Bruder? Wie werden alle vor dem Richt. stuhl Chriftus dargestellt werden. (Rom. 14, 10.) Gebet nicht Raum (Gehör) dem Låsterer. (Epb, 4, 07:) Vor allen Din.

. . gen habet unter einander eine brünstige Liebe; denn die Liebe Decket (entfduldiget) auch der Sünden Menge. (1. Petr. 4, 8.) Afterredet (måbt eud) nicht unter einander. Es ift ein einziger Gesengeber (und Richter); der kann felig machen (lossprechen) und verdammen. Wer Caber) bist du, der du einen andern (ver) urthelleft? (Saf. 4, 11. 12.) (Bibl. Gesch. 119,216, 229, 268, 272. 331. 336. 356. 357.)

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71. Id roll Andrer Leben, Sesundheit und Kraft fchonen und zu er:

halten suchen, ihnen durch Gewaltthat, Verführung und Vernads lássigung daran nicht schaden. Der Brüder Lage zu verfürzen, ja zu verfümmern nur, o welche Schuld! zur Selbsterrettung nur ift Nothwehr mir erlaubt.

4. E. Wer Menschenblut vergießt, deß Blut fod wieder durch Menschen vergossen werden; denn Gott hat den Menschen zu seinem Bilde gemacht. (1. Mol. 9, 6.) Du sollst nicht töden, (2. Mol. 20, 13.) Wer einen Menschen schlågt, daß er stirbt, der fod (a u ch) des Todes sterben. Hat er ihm aber nicht nachges {tellet, sondern Gott hat ihn lassen ohngefähr in feine Hand fallen:

so will ich einen Ort eine freiståtte r. 4. Mol. 35, 6. 14. . 5. Mol. 4, 41. 19, 2.) bestimmen, dahin er (vor dem Bluto é råder) fliehen soll. (2. Moj. 21, 12, 13.) Wenn du ein neues

Haus baueft: so mache eine Lehne (Gelånder) daruin auf deis nem (platten) Dache, auf daß du nicht Blut auf dein Haus las dest, wenn Jemand herab fiele. (5. Mol. 22, 8.) Die Frucht der Gerechtigkeit (thátigen Menschenliebe) ist ein Baum des Lebens; und ein Belfer (Tugendhafter) nimmt sich der Leute herzlich an. (Spr. Sal. 11, 30.) Errette die, so man roden wil, und entzeuch dich nicht von denen, die man würgen wid. (Spr. Sal. 24, 11.) Sey nicht ein Löwe (grausam) in deinem Hause, und nicht ein Wücherich gegen dein Gesinde. (Str. 14,35.)

N. T. Jhr habt gehöret, daß zu den Alten gesagt ist: Du foaft nicht toden; wer aber todet, der soll des Gerichts schuldig feyn. Id (Jesus) aber sage euch: Wer mit seinem Bruder (ungerechterweise auch nur) zůrnet, der soll des Gerichts schuldig seyn. (Matth. 5, 21, 22.) So Jemand die Bets nen, sonderlich seine Hausgenossen (Blutsverwandten), nicht versorget, der hat den Glauben verleugnet, und ist årger, denn ein Heide. (1. Tim. 5. 8.) Wer seinen Bruder hallet, der ift (ro foolimm als ein Todtschlåger ; und ihr wisset, daß ein Todtslåger nicht hat das ewige Leben bei ihm bleibenb. (1. Joh. 3, 15.) Wir sollen (im Notfalle) auch das Les ben für die Brüder lassen. (1. Joh. 3, 16.) (Bibl. Gesch. 4. 24. 68.75.78. 111, 134. 236. Sesus verschiedene Beilungen 338. 339. 352.2c.)

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72. 3 roll Andrer Eigentum ntot an mid reißen oder schmalern,

sondern es durch Rath und Ebat erhalten und vermehren helfen. Hinweg mit jeder Art von Raub und Trug! Gewissenhaft in ur. beit, Handel, Zahlung! Odaben treu erfekt! Unredtes Out gedeihet nicht!

4. T. Du folft nicht fehlen. lab.'ch nicht gelüften Deines Nächsten Hauses, noch alles, das dein Nachfter hat. (2. Mol. 20, 15. 17.) Bo Jemand eine Grube aufthut oder gråbet, und dedet fie nicht zu, und fällt darüber ein Ochs oder Efel hinein: so folles der Herr der Grube mit Geld dem Andern wieder bezahlen; das as aber soll sein seyn. Wenn jemands Ochse eines Andern och fen stößet, daß er ftirbt: so sollen sie den lebendigen Dchsen ver. kaufen, und das Geld und das das auch theller. Ifts aber fund gereren, daß der Odse fößig vorhin (schon vorber) gewesen ift, und feta Herr hat ihn nicht verwahret : ro soll er einen Dosen um den andern vergelten, und das Las haben. (2. Mor. 21, 33- 36.) Wenn Semand einen Ohren oder Schafftlebit, und schlachtet oder verkauft es, der roll fünf Odren wiedergeben, oder vier Schafe. Wenn ein Dieb ergriffen wird, daß er einbricht, und wird darob geschlagen, daß er stirbt: so soll man kein Bluta gericht åber jenen lassen (ero geben; ist aber die Sonne åber ihm aufgegangen: fo fod man das Blutgericht gehen lassen. Es soll aber ein Dieb (Das Geraubte) wiedererstatten. Hat er nichts: so verkaufe man ihn (jum flaven) um seinen Diebstahl. Fins det man aber bei ihm den Diebstahl lebendig: so soll er es zweifala tig wiedergeben. Wenn jemand einen Acker oder Weinberg be. schåriget, daß er fein Bieb låsset Schaden thun, der soll von dem Besten auf feinem der und Weinberge wiedererstatten. Wenn ein Feuer ausfommt und ergreifet die Dornen, und verbreanet die Garben oder Getreide, das noch stebet: so soll der es wiedererftats ten, der das Feuer angezündet hat. Wenn Semand seinem Nåd. ften Geld oder Geråthe zu behalten thut (verw abren gibo), und es wird demselben aus feinem Hause geftohlen, und findet man ben Dieb: fo fol er es jwelfältig wiedergeben; findet man aber den Dieb nicht so soll man den Hauswirth vor die Götter (Obrige keit) bringen, ob er nicht seine Hand habe an seines Nächsten Babe geleget. Wo Einer den Undern schuldiget (verklaget) um einigerlei Unrecht oder allerlel, das verloren ift, der soll es zweis fåltig feinem Nachften wiedergeben. Wenn jemand seinem Nách. ften irgend ein Vieb zu behalten thut, und es stirbt ihm, oder wird beschädiget, oder wird ihm weggetrieben, daß es Niemand

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