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Berr, dein Gott, regae in allen Werfen deiner Hånde. (6. Mos: 24, 19.) Wer Barmherzigkeit seinem Nächsten weigert, den vera låße des Almachtigen Furcht. (Hiob 6, 14.) Wohl dem, der ficy des Dürftigen annimmt ! , Den toird der Herr erretten zur bösen Zeit. Der Herr wird ihn bewahren, und es ihm lassen wohl gehen, und ihn erquicken (etnft no 4) auf seinem Blechbette. P. 41, 2-4.) Weigere dich nicht, dem Dürftigen Gutes zu thun, lo deine Hand von Gott hat, solches zu thun. Oprid, nicht: Gebe bin, und komm wieder! Morgen will ich dir geben; so du es doch wohl Cheute schon) haft. (Spr. Sal. 3, 27. 28.) Einer thellt aus, und hat immer mehr; ein andrer farget, da er nicht fod, und wird doch årmer. Wer Korn (auf Wucher) inne bålt, dem fluchen die Leute; aber Segen kommt über den, der es vers: kauft. (@pr. Sal, 11, 24. 26.) Wohl dem, der sich der Elena den erbarmet! Wer dem Geringen (unglů dliden) Gewalt (Mißhandlung ano) thut, der låstere desselben Schöpfer; aber wer sich des Armen erbarmet, der ehret Gott. (Spr. Sal. 14, 01. 31.) Wer sich des Armen erbarmet, der lethet dem Herrn; der wird ihm wieder Gutes vergelten. (@pr. Gal. 19, 17.) Wet seine Ohren verstopfet vor dem Schreien des Armen, der wird (einst in Noth) auch rufen, und nicht erhöret werden. Wer (aber) der Barmherzigkeit und Güte nadjaget (fich befleißi. ger), der findet Leben, Barmherzigkeit und Ehre. (pr. Sal. 21, 13. 21.) Laß los, welche du mit Unrecht verbunden (dir unterworfen) haft; laß ledig, welche du beschwerest; gib frei, welche du drångest; reiß weg allerlei (geres widrige) Laft. Brich dem Kungrigen dein Brod', und die, lo im Elende sind, führe ins Haus. So du einen nackt fiebst: so kleide ihn, und entzeuch dich nicht von deinem Fleisch (Mitmenden). (Sel. 58. 6. 7.) Von deinen Gütern hilf den Armen, und wende dich nicht von den Armen: so wird dich Gott wieder gnädig ansehen, Mo du kannst, hilf den Dürftigen. Hast du viel: so gtb reichs lich; hast du wenig: so gib doch das Wenige (a uch) mit treuem (willigem) Herzen; denn (also) wirst du (auch dir) sammlen einen rechten Lohn in der Noth. Thelle dein Brod dem Hungrigen mit, und bedecke die Nackenden mit deinen Kleidern. (Tob. 4, 7-10,17.) Laß den Armen nicht Moth leiden, und rey nicht bart gegen den Dürftigen. Einem (ahnehin schon) betrübten Herzen mache nicht noch mehr Leidet, und verzeuch die Gabe dem Dårftigen nicht. Wende (nicht einmal) deine Augen von dem

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Dürftigen, auf daß er nicht über dich klage; denn der ihn ges macht (geschaffen) bat, erhöret sein Gebet, wenn er mit tran. rigem Herzen über dich klaget. Höre den Armen gerne, und ants worte ihm freundlich und sanft. Balte (benimm) sich gegen die

( Waffen, wie ein Vater, und gegen ihre Muttet, wie ein (vera sorgender) Hausherr: so wirst du seyn wie ein Sohn des Aler. höchsten, und er wird dich lieber haben, denn dich deine Mutter bat. (Sir. 4, 1.5.6.6. 8. 10. 11.) Wilft du (aber) Gutes thun: ro fiebe zu, wem du es thuft; (denn nur) fo verdienst du Dank damit. Thue dem Frommen Gates: fo wird dirs reichs lich vergolten, wo nicht von ihm: so geschieht es gewißlich vom Berrn. Gib dem Gottesfürchtigen, und erbarme dich des Gotta loren' (der deine Gabe schlecht an wenden wo å rde) nicht, Behalte dein Brod vor ihm, und gib ihm nichts, daß er dadurch nicht geftårket werde, und dich (am Ende felbft noch) untertrete; (denn) du wirst noch eins so viel Bosheit von ihm empfahen, als du ihm Gutes gethan haft. (Sir. 12, 1...4-6.) Bergiß den Armen nicht, wenn du einen fröhlichen Tag haft: ro wird dir auch Freude widerfahren, die du begehrest. Gib gerne ; so wirft du wieder empfahen, und heilige (also durch Posreißen vom Irdischen) deine Seele; denn wenn du todt bist: So hast du aus. gezehret. (Sir. 14, 13. 16. 17.) Wenn du Semanden Gutes thuft : fo mache sich nicht unnük (durch Prablen dabei lås ftig), und wenn du etwas gibst: so betrübe ihn nicht mit harten Worten. Der Thau fühlet die Qiße, also ist ein gut (freunde lides) Wort besser, denn die Gabe; ja ein (bloßes) Wort ist oft angenehmer, denn eine große Babe, und ein holdseliger Mensch (Menschenfreuno) gibt sie alle beide; ein Narr aber rückt es einem unhöflich auf, und eine unfreundliche Gabe ift verdrüßlich (preßt Ihránen aus den Augen). (Sir. 18,15-18.) Es gibt (jedoch) oft einer etwas, da ers übel anleget; dagegen gibt einer, da ers sehr wohl anleget. (Sir. 20, 10.) Ein weiser Mann machet fein Geschenk werth mit lieblichen Worten; aber was 'die Narren schenken, machen sie selbst unwerth. Des Nars ren Geschenk wird dir nicht viel frommen; denn mit einem Auge gibt er, und mit Rieben Jugen Reht er, was er dafür krige. Er gibt wenig, und růcket einem viel auf, und schreiet es aus, Beute leiget er, morgen will ers wieder haben. Das sind feindselige Leute! (Str. 20, 13-16.) Hilf dem Armen unt des Gebots coer Pilidt) balber, und laß ibn in der Noth nicht leer von

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dir." Lege Dein Almofen an einen besondern Ort; dasselbe wird

dich erretten aus allem Unglüd. (tr. 29, 2%. 15.) Was du AN gibst, das gib gerne, und heilige deine Zehenden fröhlich. Very eta fümmele Deine Gabe nicht; denn es ist (also Gott) nicht anges on nehm. Gleichwie der Regen wohl kommt, wenn es důrre ist, ed! also kommt die Barmherzigkeit auch in der Norb zu rechter Zeit.

(@ir. 35. 11. 14. 26.) Wohlthun ist wie ein gesegneter Garten, und Barmherzigkeit blefbet ewiglich. (ir. 40, 17.)

N. T. Selig find die Barmherzigen; denn sie werden Barmo 31

herzigkeit erlangen! (Matth. 5, 7.) abt Acht auf eure Almor fen, daß ihr die nicht gebet vor den Leuten, daß ihr von ihnen gesehen werdet; ihr habt anders (font) keinen Lohn bei euerm Vater im Himmel (zu hoffen). Wenn du nun Almosen gibst, foaft du nicht nach Phariså erweise) lassen vor dir (ber) posaunen, wie die Heudler thun in den Schulen (Synagogen) und auf den Gassen, auf daß sie von den Leuten gepriesen werden, Wabrlid, ish fage euch: Sie haben ihren Lohn dahin! Weng du aber Almosen gibft: ro laß deine linke Hand nicht wissen, was die rechte thut, auf daß dein Almosen verborgen fev; und dein Bas ter, der ins Berborgene fiehet, wird dirs vergelten öffentlich. (Matth. 6, 1-4.) Wer euch trånket (auch nur) mit einem Becher Waffer in meinem Namen, darum, daß ihr Chriftus ano geboret, wahrlich! Ich fage euch, es wird ihm nicht unvergolten bleiben. (Mark. 9, 41.) Wenn thr (aber nur) euern Wohl. thåtern wohl thut, was Danks habt ihr davon? Die Sünder thun (ja) dasselbige auch. Darum feyd (gegen alle barmhers zig, wie auch euer Vater barmherzig ist. Gebet: so wird euch gegeben; ein voll, gedrückt, gerüttelt und überfluffig Maß wird man in euern choos geben; denn eben mit dem Maß, da ih mit messet, wird man euch wieder messen. (Luk. 6, 33. 36. 38.) Geben ist seliger, denn nehmen. (2p. Gesch. 20, 35.) Gibt (aber). Jemand: fo gebe er einfaltiglich gutmüthig und bereiden). (Róm, 12, 8.) Wiewohl sie (oie macedonischen Christen) sehr arm waren, haben sie doch reichlich gegeben in aller Einfältig, Feit (Mildt båtigkeit). So diene (Denn auch jest nod) euer Ueberfluß ihrem Mangel, diese (theure) Zeit lang, auf daß auch ihr Ueberfluß hernach diene (abbelfe) eurem Mangel, und (alfo) geschehe, das gleich (ausgleichen o) ist. (2. Kor. 8, 2. 14.) Wer da fårglich fået, der wird auch fårglich ernten; und Wer da fået in Segea (reichlich), der wird auch erntea in Bu

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gen. (Darum gebe) ein jeglicher nach seinem Widfähr (Het jenstriebe), nicht mit Unwillen, oder aus Zwang; denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb. Gott aber fann machen, daß allerlei Gnade (Segen) unter euch reichlich feo, daß ihr in allen nöthigen) Dingen volle Snåge habet und reich feyd (dabei noch übrig behaltet) zu allerlet guten (wohlthårigen) Werken. Wie geschrieben stehet (PP. 112, 9.): Er hat ausges ftreuet und gegeben den Armen; 'feine Gerechtigkeit (Mildt hår tigkeit) bleibet in Ewigkeit. Der aber Samen reidt dem Så manne, der wird auch das Brod reichen zur Speise ; und wird vermehren eüern Samen, und wachsen lassen das Gewächs euret Gerechtigkeit Die Frucht eurer Güte), (o) daß ihr reich ferd in allen Dingen mit aller Einfältigkeit (zu aller Wohlo thårigkeit), welche wirket Danksagung Gotte (gegen Gott). (a. Kor. 9.6-11.) Wenn Jemand dieser Welt Güter hat, und fehet seinen Bruder darben, und schließt sein Herz vor ihm zu, wie bleibet die Liebe Gottes bei ihm ? (1. Joh. 3, 17.) Wohlo žuthun und mitzutheilen vergesset nicht; denn solche Opfer gefallen Gott wohl. (Hebr. 13, 16.) Ein reiner und unbefleckter Gottese dienst, vor Gott dem Vater, ist der die Waisen und Witwen in threr Tråbsal besuchen, und sich von der Welt (eitlém Sinn und fasterleben) unbeflect erhalten. (Fak. 1, 27.) Es wird ein unbarmherzig Gericht über den ergeben, der nicht Barmherzig. keit gethan hat. So aber ein Bruder oder eine Schwester bloß wäre, und Mangel båtte (an) der täglichen Nahrung, und Ses mand unter euch språche (nur) zu ihnen: Gott berathe euch; wärmet euc), und fåttiget euch! gabe ihnen aber nicht, was des Leibes Mothdurft ist, was hålfe sie das? (Jaf. 2, 13. 15. 16.) (Bibl. Gesch. 105. 115. 132, 136, 137. 138. 185. 264.332.340. 341. (Beispiele von Jesus.) 76. Id fou hůlfsbereitwilig, dienstfertig, gefällig reyn, wo und so

viel ich kann und darf. Das Gleiche ia bedarf und wünsch auch ich ! Gerechtem Flehn und Anspruch schließ fich nie das Ohr! Der Bitte komme selbst stets Herz und Hand zuvor!

2. E. Wenn du deines Bruders Esel ober Ochsen steheft fala len auf dem Wege: To rodft du dich nicht von ihm (vorüber. gebend) entziehen, sondern folft ihm aufhelfen. (5. Mof.22, 4.) Wohl dem, der barmherzig ist, und gern leihet, und richtet seine Sachen so aus, daß er Niemand Unrecht thue! (Ps. 112, 5.) Eerette den, dem Gewalt gegiebt, von dem, der ihm Unrecht

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thut, und fer unerschrocken, wenn du artheilen sollst. (Cir. 4, 9.) Mancher (jedoch) dlenet dem andern zu unrechten Sachen, und eben, damit eriget er ihn (am Ende zum Feinde. (Gir. 20, 25.) Wer seinem Nächsten leihet, der thut ein Werk der Barmherzig. feit, und wer Güter bat, der sol solches thun. Verliere (fo. gar in manchen fållen) gern dein Geld um deines Nächsten willen, und vergrabe es nicht unter einen Stein,, da es doch ums fommt (nußlos liegt, oder verloren werden kann). Sammle dir einen daß nach dem (Liebeso) Gebote des 21, lerhöchsten; der wird dir besser seyn, denn Gold. Hilf deinem Nächsten aus, so viel du kannst, und (doc) siebe dich vor, daß du nicht selbst drüber zu Schaden kommeft. (Sir. 19, 1, 13, 14.27.)

N. I. Gib dem, der dich bittet, und wende dich nicht von dem (redlichen þůlfsbedürftigen), der dir abborgen wil. (Matth. 5. 42.) Wer da wil der Vornehmste seyn, der sey euer Knecht, gleichwie des Menschen Sohn ist nicht kommen, daß er ihm dienen lasse, fondern daß er diene, und gebe sein Leben zu eis ner Erlösung für viele. (Matth. 20, 27. 28.) (Jesus spricht:) Was ihr gethan habt einem unter diesen meinen geringften Brú. dern, das habt ihr mir gethan. (Matth. 25, 40,)

Ein jego licher rebe nicht (6106) auf das Seine, sondern (a uch) auf das, das des andern ift. (Phil. 2, 4.) Dienet einander, ein jeglicher mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade (Gaben) Gottes. (1. Petr.4, 10) Safts frei zu feyn vergesset nicht; denn durch dasselbige haben etliche, ohne ihr Wissen, Engel beherberget. (vgl. 1. Mo, 18, 3. 19,2.3.) (Hebr. 13, 2.) (Bibl. Gesch. 16, 42. 139. 159. 258. 263. 339. 359.) 77. Ich soll gegen den, der mir Gutes thut, dankbar und erkenntlich

reyn. Ich fühl und rühm' der Wobíthat Werth, wend' gut fie an und such so viel ich kann, sie zn vergelten! Der Undanf, ob ihu kein Gefeß bestraft, der kaster schwarzestes ist er!

4. T. Auch mein (vermeintlicher) Freund, dem ich mich pertrauete, 'der (pogar) mein Brod aß, tritt mich unter die Füße! (Pi. 41, 10.) Wer Gutes mit Bösem vergilt, von deß Hause wird Böses (ung túc) nicht bleiben. (Spr. Sal. 17. 13.) Ssts recht, daß man Gutes mit Bösem vergllt? (Jer. 18, 20.) -Den bösen Buben, die nicht danken für die Wohlthat, wirds nicht wohl geben. (@ir. 12, 3.)

N. T. (laß keiner von sich gesagt werden. Der

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