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ý thut, und sey unerschrocken, wenn du urthellen sollst. (@ir. 4. 9.) | Mancher (iedodh) dienet dem andern zu unrechten Sachen, und

eben, damit kriget er ihn (am Ende) zum Feinde. (Sir, 20, 25.) Wer seinem Nächsten leihet, der thut ein Werk der Barmherzig. keit, und wer Güter hat, der rod solches thun. Verliere (for gar in manchen fållen) gern dein Geld um deines Nächsten willen, und vergrabe es nicht unter einen Stein,, da es doch um. kommt (nußlos liegt, oder verloren werden kann). @ammle dir einen daß nach dem (liebes Gebote des 21, lerhöchsten; der wird dir besser seyn, denn Gold. Hilf deinem Nächsten aus, so viel du kannst, und (Dod) fiebe dich vor, daß du nicht selbst drüber zu Schaden kommest. (Sir. 19, 1. 13. 14. 27.)

N. T. Gib dem, der dich bittet, und wende dich nicht von dem
(redliden Hålfsbedürftigen), der dir abborgen wil.
(Matth. 5. 42.) Wer da wil der Vornehmste seyn, der sey euer
Knecht, gleichwie des Menschen Sohn ist nicht kommen, daß er
ihm dienen lasse, sondern daß er diene, und gebe sein Leben zu ei.
ner Erlösung für viele. (Matth. 20, 27. 28.) (Jesus (pricht:)
Was ihr gethan habt einem unter diesen meinen geringften Brú.
dern, das habt ihr mir gethan. (Matth. 25, 40,) -
licher febe nicht (6106) auf das Seine, sondern (a uch) auf das,
das des andern ist. (Phil. 2, 4.) Dienet einander, ein jeglicher
mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter
der mancherlei Gnade (Gaben) Gottes. (1. Petr. 4, 10.) Safts
frei zu seyn vergesset nicht; denn durch dasselbige haben etliche,
ohne ihr Wissen, Engel beherberget. (vgl. 1. Moj. 18.3. 19,2. 3.)
(Hebr. 13, 2.) (Bibl. Gesch. 16, 42. 139. 159. 258, 263. 339.
359.)
77. Ich soll gegen den, der mir Gutes thut, dankbar und erkenntlich

reyn. Ich fühl und rühm’ der Woblthat Werth, wend' gut sie an,
und such so viel ich kann, sie zn vergelten! Der Undanf, ob ihn
kein Geseß bestraft, der kaster schwarzestes ist er!

4. T. Auch mein (vermeintlicher) Freund, dem ich mich pertrauete, der (rogar) mein Brod aß, tritt mich unter die Füße! (Ps. 41, 10.) Wer Gutes mit Bösem vergilt, von deß Hause wird Böses (Ungtůd) nicht bleiben. (Spr. Sal. 17. 13.) Sfts, recht, daß man Gutes mit Bösem verglit? (Jer. 18, 20.) -Den bofen Buben, die nicht danken für die Wohlthat, wird nicht wohl geben. (@ir. 12, 3.)

N. T. (Laß keiner von sich gesagt werden. Der

Ein jego

mein Brod ißt, tritt mich mit Füßen (Tucht mich zu fårzen). (Joh. 13 18.) - Send dankbar in allen Dingen. (1. Theff. 5. 18.) (Bibl. Gefch. 70. 77. 115. 116. 189. 200, 275.) 78. Io soll den Freund vorsichtig wählen, den edlen redlich lieben, dein bewährten treu anhangen, vom falschen oder schlechten bald mic trennen. Was ist mein Herz, mein Leben ohne Freund? Doch nie knúpf Eigennuß das beilige Band!

2. T. Trachte nicht Böses wider deinen Freund, der auf Treue bei dir wohnet. (Spr. Gal. 3, 99.) Ein treuer Freund lieber mehr, und stehet fefter bet, denn ein Bruder. (Spr. Sal. 18, 24.) But machet viel Freunde; aber der Arme wird von selo nen (falschen) Freunden verlassen. (Spr. Sal. 19. 4.) Ein Freund ift ffeblich um Raths willen der Beele. Deinen Freund und deines Vaters Freund verlaß daber) nicht, und gehe nicht ins Haus deines Brubers, wenn dirs übel gebet; denn ein Nach, bar ist besser in der Nähe, als ein Bruder in der Ferne. (Spr. Sal. 97. 9. 10.) Wer (aber) mit seinem Nadsten (Freunds daft) beudelt, der breitet ein Nes Ceinen Fallfrid) zu seinen Fußstapfen. (pr. Sal. 29, 5.) - Laß did nicht bemes gen, daß du deinem Freunde gram werbeft. Halts mit Seder. mann freundlich, vertraue aber unter Tausenden kaum Cinem. Vertraue (a u d)) keinem Freunde, du babeft ihn denn erkannt in der Noth; denn es sind viele Freunde, weil (so lange) fie geo nießen tonnen; aber in der Noth halten sie nicht (treu aus). Und mander Freund wird bald Feind, und wußte er einen Mord auf dich, er sagte es nach. Es sind auch etliche Tischfreunde, und halten nicht in der Noth. Caus). Weil dirs wohl gebet, ist er dela Gerelle, und lebt in deinem Hause, als wäre er auch Hausherr ; gehet dire aber übel: so stehet er mider dich, und läßt sich nirgends finden. Thue dich von deinen Feinden, und hůte dich gleichwohl auch vor (manden Freunden. Ein treuer Freund ist ein stars fer Schuß; wer dén hat, der hat einen großen Schag. Ein treuer Freund ist mit feinem Geld noch Gut zu bezahlen; er ist eln Trost des Lebens, und wer Gott fürchtet, der kriget felchen Freund, und wie er ist, also wird sein Freund aud reyn. (Sir. 6, 1.6-17) Hebergib (o aber) deinen Freund um feines Gutes widen.*(Sir. 7, 20.) Uebergib einen alten Freund nicht; denn du weißt nicht, ob du fo viel am neuen frigeft. Ein neuer Freund ist ein neuer Wein; laß ihn alt werden: so wird er die wohl schmecken. (etr. 9, 14. 15.) Wenns einem wohl gebet: fo fana

man keinen Freund recht erkennen; wenns aber übel gebet : fo fann sich der Seind auch nicht bergen. (Sir. 12, 7.) Wer seinen Freund schmåhet, der gertrennet die Freundschaft. Wenn du gleich ein Schwert zůckest wider deinen Freund: ro machest du es nicht so bófe, als mit Schmåhen; denn ihr könnet (in jenem Falle) wohl wieder Freunde werden, wenn du ihn nicht meidest, und redest mit ihm; denn man kann alles persohnen, ausgenommen die Schmach, Verachtung, Offenbarung der Heimlichkeit und böse Tůcke; solche Rånke verjagen den Freund (auf immer). Bleibe treu delnem Freunde in seiner Armuth, daß du dich mit ihm freuen mógeft, wenns ihm wohl gehet. Balte fest bei ihm, wenns ihm übel gehet, auf daß du seines Glůcks aud genießen mögeft. Schame dich nicht, deinen Freund zu schůßen, und melde ihn nicht derfåhrt dir (aber) etwas Böses von ihm: so wird sich vor ihm båten, wer es höret. (Str. 22, 25-29. 31. 32.) Wohl dem, der einen treuen Freund hatt (Sir. 25, 12.) alte (aber auch) deinen Freund werth, und halte ihm Glauben; wo du aber seine Heimlichkeit offenbareft: so wirst du ihn nicht wieder krigen. (Sir. 87, 18. 19.) Ein jeglicher Freund spricht wohl: 3d liin auch Freund! aber etliche find allein mit dem Namen Freunide. Wenn Freunde einander feind werden: fo bleibt der Gram (Groll) bis in den Tod. Vergiß deines Freundes nicht, wenn du fröhlich bift, und gedenke an ihn,' wenn du reich wirft. (Cir. 37, 1. 9. 6. 7.) Schame dich, deinem Freunde aufzurücken (Woolto at vorzuwerfen), und wenn du ihm etwas gibst; so verwelse es: ihm nicht. (Sir. 41, 28.) (Bibl. Gesch. 99. 100, 103. 109.20;8. 283. Jesus und seine Schüler.) 79. Ich foll geselligi freundlid, boflich und gefddig fern, doch ohne Zudringlidkeit oder Kriecerei. Wie schön, wenn Wanderer nach

Einem Ziel erleichtern sich den Weg! Aus feinen Sitten lieb' und Lob! en Gute schließ' ich gern und froh mid an! Gefädig gern, doch ohne Ueberlaft, und stets mit edlem Stolz!

4. T. Des Gerechten (obldenfenden) Lippen weiden (erfreue n) viele. (Spr. @al. 10, 91 ) Sorge im Herzen Erånfet; aber ein freundlich Wort erfreuet. (@pr. Sal. 19, 25.) Die Res' den des freundlichen sind (så ß role) Honigreit, trösten die Seele, und erfrisden die Gebeine (den leib). (Spr. Sal. 16, 24.) Eine linde Zunge bricht die Hårtigfelt. Entfeuch Deinen Fuß vom Hause delnes Nächsten (ůberiaufe ihn nicht zu viel); ec-möchte dela áberdrüßig und die gram werden. (pr. Sal. 85, 15. 17.)

N. T. Einer fomme dem andern mit Ehrerbietung zuvor. Befle!ßiget euch der Ehrbarkeit gegen Jedermann. (Róm, 12, 10. 27.) Die Frucht des (religiosfrommen) Geistes ift Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gätigkeit, Glaube (Treue), Sanftmuth, Reuschheit. (Gal. 6, 20.) Seyd untet einander freundlich, herzlich, und vergebet (rchenkt Nachrichi) einer dem andern. (Eph.4, 32.) Nichts thut durch Bank (Par teigeift) oder eitle Ehre, sondern durch Demuth; achtet euca unter einander einer den andern bóber, denn sich selbst. (Phil. 2, 3.) Wir (Paulus) sind nie mit Schmeichelworten umgegans gen, haben auch nicht Ehre gesucht von den Leuten, batten Her. genslust an eud, darum, daß wir euch lieb gewonnen haben. (1. Thess. 2,5. 6. 8.) Die da haben (nur) den Schein eines gottseligen Wesens, aber seine Kraft verleugnen, solde melde. (2. Tim. 3,6.) Thut Ehre Jedermann. (1. Petr. 2, 17.) 80. Id Tod treu und ehrlich, aufrichtig und freimuthig, wahrhaft

und verschwiegen reyn. Fort Heuchelsinn und Schmeidelei. Vers rath und Wortbrud, Lug und Drug ! Des Bruders Glaube fall' auf gutes Land! Nur gegen Schlechtes und Sefährliches meia kúbner Mutlj, inein freies Wort !

2. T. Du sollst falscher Anklage nicht glauben, daß du einen Gottlosen Beistand thueft, und ein falscher Zeuge feyst. (2. Mor. 23, 1.) Ihr rollt nicht lügen, noch fålschlich handeln einer mit dem andern. (3. Mol. 19, 21.) Ich weiß, mein Gott, daß du das Herz prüfeft, und Aufrichtigkeit ist dir angenehm. (1. Chron. 30, 17.) Die Hoffnung der Heuchler wird verloren seyn. (Hiob 8, 13.) Zeuch mich aicht hin unter den Gottlosen und Uebelthåtern, die freundlich reden mit ihrem Nächsten, und haben (doch) Böses im Herzen. (Pl. 28, 3.) Wer ist, der gut leben begebret, und gern gute Tage hätte? Behüte deine Zunge vor Bérem, und deine Lippen, daß fie nicht falsch reden. (Pr. 34, 13. 14.) Lügen bin ich gram, und habe Gräuel daran. (Pr. 119, 163.) Eia böses Maul (der Doppelzůngler) wird kein Glück haben auf Erden; ein frevelböser Mensch wird gestürzet werden. (Pl. 140, 12.) Der Gerechte foulage (table) mich freundlich, uno strafe mich; das wird mir so wohligun, als ein Balsam auf meinem Haupte. (Pl. 142, 5.) Ein loser (niedertråd tiger) Mensch ein schädlicher (gefå brlicher) Mann gehet mit verkehrtem Muns de (spricht anders, als er den et); winket (cielt umber) mit den Augen, deutet mit den Füßen, zeiget mit den Fingern,

tracytet

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trachtet allezeit Böses und Verfehrtes in seinem Herzen, und rich tet Kader an. Darum wird ihn plöblich sein Unfall kommen, daß feine Hülfe da seyn wird. (pr.Bal. 6, 13 - 15.) Mein Mund foll die Wahrheit reden, und meine Lippen sollen hassen, das gott. los ift. (Opr. @al, 8, 7.) Der Bose wird gefangen in seinen ei genen falschen Worten; (aber auch) viel Gutes kommt einem (Redlichen durch die Frucht seines Mundes. Wer wahrhaftig eft, der faget frel, was recot ift; aber ein Falsder betrüger. Wer unvorsichtig herausfáhrt, sticht wie ein Schwert; aber die Zunge des Welfen ift heilsam. Wahrhaftiger Mund bestehet ewiglich; aber die falsche Zunge bestehet nicht lange. Falfche Mäuler find dem Herrn ein Gråuel; dfe aber treulich handeln, gefallen ihm wohl. (Spr. Gal. 12, 13. 14. 17-19. 28.) Der Gerechte ist der Lågen Feind; aber der Gottlose schåndet und schmåhet (nur) sich selbst. (Spr. Sal. 13, 5.) Die mit bösen Rånken umgehen, werden (ihren Zweck vero) feblen; die aber-Gutes denken, denen wird Treue und Güte (auch) widerfahren. Ein treuer Zeuge errettet (i uweilen) das Leben; aber ein falscher Zeuge betrügt. (pr. Sal. 14, 24. 25.) Es ist eineru eine Freude, 'wo man richtig antwortet, und ein Wort zu seiner Zeit ift sehr lieblich. (Spr. Bal. 15, 23.) Ein falscher Zeuge bleibet nicht ungestraft, und wer Lügen frech redet, wird nicht entrinnen. (@pr. Sal. 19.5.) Eine richtige Antwort ist wie ein lieblider Kuß. Sev nicht Zeuge ohne Ursache wider deinen Nächsten, und betreug nicht mit deinem Munde, (pr. Gal. 24, 26. 28.) Mer viel geredet (verspre chen), und hält es nicht, der ift wie Wolken und Wind ohne Regen. (Spr. Sal. 25. 14.) Chue deinen Mund auf får die Stummen und für die Sache aller, die verlassen sind; richte recht, und råche den Elenden und Armen. (@pr. Sal. 31, 8.9.) Was du gelobeft, das halte. Es ist besser, du gelobest nichts, denn daß du nicht håltst, was du gelobeft. (Preb. Sal. 5, 3. 4.) Wer (andern), eine Grube machet, der wird selbst darein fallen, und Wer den Zaun zerreißet, den wird eine Bolange steden. (Pred. Sal. 10, 8.) Rebet einer mit dem andern Wahrheit, und richtet recht, und schaffet Friede in epern Thoren; und denke kelner Aro ges in seinem Serzen wider seinen Nächsten, und lieber nicht fals fche Rede; denn solches alles hasse ich, spricht der Herr. (Zach. 8, 16. 17.)

Bekenne das Recht frei, wenn man den Leuten bellen foll; denn durch Bekenntniß wird die Wahrheit und das Recht offenbar, Wertheidige die Wahrheit bis in den Tod: fo

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