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komme (nå bere), ftritt er wider Israel, und führete etliche gefana gen. Da gelobete Israel: Wenn du dies Volk unter meine Hand gibst: so will ich ihre Stådte verbannen (verheeren; die Eins wohner daraus vertreiben). Und der Herr erhörete die Stimme Israels, und gab (16 nen Sieg über die) Kananiter, und verbannte sie, und hieß die Ståtte Harma (Verban nung). Da zogen sie um der Edomiter Land, und das Volk war verdrossen auf dem Wege (beschwerlichen Umwege), und redete wider Gott und Mose: Warum hast du uns aus Aegypten geführet, daß wir sterben in der Wüste ? Denn es ist kein Brod und Wass ser hier, und unsere Seele (uns) ekelt vor dieser losen Speise (dem Mannah). Da sandte der Herr feurige (giftige) Schlans gen (Beraphim; die gehörnte Schlange oder Cerast) unter das Bols; die bissen, daß ein groß Volf (Menge) in Israel starb. Da kamen sie zu Mose, und sprachen: Wir haben gesündiget, daß wir wider den Herrn und wider dich geredet haben. Bitte den Herrn, daß er die Schlangen von uns, nehme. More bat für das Voll. Da sprach der Herr zu Mose: Mache eine eherne Schlange, und richte sie zum Zeichen auf. Wer gebissen-ist, und siehet sie an, der fou leben. Da machte More eine eherne Schlange, und richtete sie auf zum Zeichen. Und wenn jemanden eine Schlange biß:fo saher die eherne Schlange an, und blieb leben.

60. Balaf und Bileam. (Kap. 22. 23. 24.) Und da Balak sah alles, was Israel gethan hatte, und daß fich die Moabiter sehr fürchteten vor dem Volk, das so groß war, fandte er Boten aus zu Bileam, und ließ ihm sagen: Siebe, es ist ein Volk aus Vegypten gezogen, und liegt gegen mir. So komm nun, und verfluche mir das Volk; denn es ist mir zu måchtig, ob (da) ich schlagen möchte, und aus dem Lande vertreiben; denn ich weiß, daß, welchen du regnest, der ist gesegnet, und welchen du vers fluchest, der ist verflucht. Und die Weltesten gingen hin , und hatten den Lohn des Wahrsagens in ihren Händen; und er sprach zu ihnen: Bleibet hier über Nacht: so wil ich euch wieder sageri, wie mir der Herr sagen wird. Gott aber sprach zu Bileam: Gehe nicht mit ihnen, verfluche das Volk auch nicht; denn es ist gesegnet. Da stand Bileam des Morgens auf, und sprach: Gebet bin in euer Land; denn der Herr wills nicht gestatten, daß ich mit euch ziehe, Da sandte Balak noch größere Fürsten, die sprachen: Also låsset bir sagen Balaf: Cieber, weigere dich nicht, zu mir zu ziehen;

denn ich wid dich hoch ehren (belohnen), und was du mir fageft, Das will ich thun. Lieber, komm und fluche mir diesem Volfe. Bileam antwortete: Wenn mir Balaf sein Haus von Silbers und Goldes gåbe: so könnte ich doch nicht übergehen das Wort des Herrn, meines Gottes, Kleines und Großes zu thun. Bileam jog (aber doch nod)) mit den Fürsten der Moabiter, und sprach: Wie soll ich fluchen, dem Gott nicht fluchet? Wie soll ich schelten, den der Herr nicht schilt ? Siehe, das Volk wird besonders woh, nen, und nicht unter die Heiden gerechnet werden. Meine Seele müsse sterben des Todes der Gerechten, und mein Ende werde wie dieser Ende (Móchte ich ihr Glück theilen)! Da sprach Bas laf: Was thust du an mir ? Ich habe dich holen lassen, zu fluchen meinen Feinden, und siehe, du regnes! Er antwortete : Muß ich nicht, das halten und reden, das mir der Herr in den Mund gibt? Gott ist nicht ein Mensch, daß er låge, noch ein Menschens kind, daß ihn etwas gereue. Sollte er etwas sagen, und nicht thun? Sollte er etwas reden, und nicht halten? Siebe, zu segnen bin ich hergebracht; ich regne, und kann es nicht wenden. Man siehet feine Mühe (unrecht) und keine Arbeit (Schuld) in Israel. Der Herr , sein Gott, ist bei ihm. Da sprach Balak zu Bileam: Du sollst ihm weder fluchen, noch regnen. Da aber Bileam sab, daß es dem Herrn gefiel, daß er Israel regnete, hob er seine Augen auf, und Tab Ifrael, wie sie lagen nach ihren Ståmmen; und der Gelft Gottes (hohe Begeisterung) kam auf ihn, und er sprad): Es saget Bileam, der Mann, dem die Augen geöffnet find (Beher), der Hörer göttlicher Rede, der des 211måchtigen Offenbarung siehet: Wie fein sind deine Hütten, Jakob, und deine Wohnungen, Israel! Wie sich die Bache auss breiten, wie die Garten an den Wassern, wie die Hütten (210 es båume), die der Herr gepflanzet, wie die Cedern an den Wassern! Er hat sich niedergelegt wie ein Löwe; wer will sich wider ihn aufo lehnen? Gesegnet ler, der sich regnet, und verfludit, der dir fluchet! Es wird ein Stern aus Jakob aufgeben, und ein Scepter aus Israel aufkommen; aus Jakob wird der Herrscher kommen. 61. More soll nicht nach Kanaan kommen, Josua sein Nachs

folger. (Kap. 27.) Und der Herr sprach zu Mose: Steige auf dies Gebirge Aba. rim, und bestehe das Land, das ich den Kindern Israel geben werde. Und wenn du es gesehen haft, fodft du dich sammlen zu

Deinem Volk (ft erben). Und more sprach: Der Herr, der Gots åber alles lebendige Fleisch, wolle einen Mann reben über die Gemeine, daß die Gemeine des Herrn nicht sey wie die Schafe ohne Hirten. Und der Kerr sprad: Nimm Josua zu dir, der ein Mann ist, in dem der Geist (Verstand und Muth) ift, und tege deine Hände auf ihn, und stelle ihn vor den Priester Eleafar und vor die ganze Gemeine, und lege Deine Herrlichkeit (n. reben, Amt) auf ihn, daß ihm gehorche die ganze Gemeine Israel, More that, wie ihm der Herr geboren hatte.

62. Ganz Ifrael fou Ranaan erobern. (Kap. 32.)
Die Kinder Ruben und Gad hatten sehr viel Vieh, und sahen
Das Land (diesreits des gordans) an får bequeme Ståtte
zu ihrem Vieh, und sprachen zu Mose: Das Land ift bequem zum
Vieh, und wir, deine Knechte , haben Vieh. Gib dies land dele
nen' Knechten zu eigen: so wollen wir nicht über den Jordan zies
ben. Mose sprach: Eure Brüder sollen in den Streit zleben, und
Ihr wollt hier bleiben? Waruin machet ihr der Kinder Israel
Herzen abwendig, daß sie nicht hinüber ziehen in das Land, das
ihnen der Herr geben wird? Also thaten auch eure Våter (Kap. 13.),
and also ergrimmete des Herrn Zorn über Israel, und ließ fie bin
and her in der Wüste ziehen, vierzig Jahre, bis daß ein Ende
ward alles des Geschlechts, das übel gethan hatte vor dem Herrn,
Und siebe, the reyd aufgetreten an eurer Våter tatt, daß der
Sündiger desto mehr repen! Da sprachen fie: Wir wollen nur
Ochafhůrden hier bauen für unser Vieh, und Städte für unsere
Kinder; wir aber wollen uns růsten vorne an vor die Rinder Jfo
rael, bis daß wir sie bringen an ihren Ort. More sprach: Wenn
ihr das thun wolt: so zlehe über den Jordan, wer unter euch
gerüstet ist, bis daß das Land unterthan werde; darnach sollt ihr
umwenden, und unschuldig seyn vor dem Herrn und Ssrael, und
sollt dies Land also haben zu eigen.

Finftes Buch More.
Deuteronomion, d. i. Gefeßes Wiederholung und Ergänzung, noths

wendig, weil nun zu Ende des vierzigiátrigen Zugs in der Wüste
die aus degypten (sezogenen gestorben, und eine neue Generation
entstanden war. Die stap. 1. bis 3. enthalten blos eine wiederholte
Edilderung der scidiale Israels vom Berge Horeb oder Sinai
aus bis daber; stap. 4. bis 30. aber neue Einsmårfuing der göttliden
Gerebe, so wie Verordnungen über das Verhalten in Kangan und

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en religioses, fittliches und bürgerliches Rechtverhalten, webst elo. gestreuten Verheißungen und Drobungen, wovon das Wesentlide in den folgenden Abtbeilungen vorkommt. : 63. Rose's legte Ermahnungen und Berbeißungen,

(Kap.4-30) Köre, Israel, die Gebore und Riechte, die ich euch lehre, daß Ihr sie thun follet, auf daß ihr (glů dlid)) leber! Ihr solle nichts dazu thun, das ich euch gebiete, und sollt auch nichts davon thun, auf daß ihr bewahren möget die Gebote des Herrn, eures Gorres, die ich euch gebiete. Eure Augen haben gesehen, was der Herr gethan hat; denn alle, die dem (Goben) Baal Peor folgeten, bat der Herr vertilget; aber Shr, die ihr dem Herrn, eurem Gott, anhinget, lebet alle (noch heutiges Tages. Siehe, ich habe euch gelebret Gebote und Rechte, wie mir der Herr, mein Gott, geboten bat. So behaltet es nun, und thuts. Denn das wird eure Weise heit und Verstand seyn bei allen Bolfern, wenn sie hören werden alle diere Gebote, daß sie müssen sagen: El, welche weise und ver. ftåndige Leute sind das, und ein berrliches Volt! Húte dich nur und bewahre deine Seele wohl, daß du nicht vergesseft der Geldich. ten, die deine Augen gesehen haben, und daß sie nicht aus deinem Herzen kommen alle dein Lebenlang, und sollst (es a uch) deinen Kindern und Rindeskindern fund thun. Siebe, ich lege euch heute vor den Gegen und den Fluch; den Segen, so ihr gehorcher dent Geboren des Herrn; den Fluch aber, so ihr nicht gehorchen were det den Geboten des Herrn, und abtretet von dem Wege, den ich euch heute gebiete. Und der Herr sprach zu mir: Ich will ihnen einen Propheten, wie du bifi, erwecken, und meine Worte in reis nen Mund geben, der soll zu ihnen reden alles, was ich ihm geo" bieten werde. Und wer meine Worte nicht hören wird, die er in meinem Nainen reden wird, von dem wil ids fordern. Und wenn du der Stimme des Herrn gehorchen wirft, daß du haltet alle seine Debote: so wird sich der Herr das höchfte-maden über alle Völker auf Erden, und werden über dich fommen alle diese Segen: Geregnet wirst du seyn in der Stadt, gesegnet auf dem 2der.

Gesegnet wird roon die Frucht deines Landes, und die Frucht deines Viehes. Gesegnet wirst du seyn, wenn du einges best, gesegnet, wenn du ausgebest. Ich nehme Himmel und Erde heute über euch zu Zeugen. So habe euch Leben und Tod, Begen und Fluch vorgelegt, daß du das Leben erwähleft, und du und dein Game (Nad tommen daft) leben mogeß, daß ihr den Herrn,

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euren Gott, liebet, und seiner Stimme gehorchet, und ihm an.
banget; denn das ist dein Leben und dein langes Alter (0 avon
bångt dein langes und glüdliches Daleyn ab.)
64. More legt sein Amt nieder, bestellt gorua zu seinem

Nadfolger, und übergibt das Gefeß. (Kap. 31.)

Uno Mose rebete mit dem ganzen Israel, und sprach: Ich bin heute hundert und zwanzig Jahre alt; ich kann nicht mehr aus. und eingeben (tbacig reyn); Dazu hat der Herr zu mir gesagt: Du sollst nicht über diesen Jordan geben; Josua fod vor dir hins übergeben. Sey getrost und unverzagt; denn der Herr , dein Gott, wird selbst mit dir wandeln und dich nicht verlassen. Und More rief Josua, und sprach: Sey getrost und unverzagt; denn du wirst dies Volk Ins Land bringen, das der Herr ihren Vatern geschwos ren hat, ihnen zu geben, und du wirst es unter sie austheilen. Und More schrieb das Geset, und gab es den Priestern, den Kindern Levi, die die Lade des Bundes des Herrn trugen, und allen Tel. testen Israels, und gebot ihnen, und sprach: Je über sieben Jahre, zur Zeit des Erlaßjahrs, am Fest der Laubhütten, wenn das ganze Israel fommt, zu erscheinen voș dem Herrn, deinem Gott, an dem Ort, den er eripählen wird, Tollst du dies Geles vor dem gan, zen Israel außrufen lassen, auf daß sie hören und lernen, damit fie den Herrn fürchten und halten alle Borte dieses Gesekes.

65. Mole's Lobgefang. (Kap. 32. 33.) Merket auf, ihr Himmel, ich will reden; und die Erde hore die Rede meines Mundes! Meine febre triefe wie der Niegen, und meine Rede fließe wie der Thau, wie der Regen auf das Gras, und wie die Tropfen auf das Kraut. Denn ich will den Namen des Herrn prelsen. Sebt unserm Gott allein die Ehre! Er ist ein Fels, Seine Werke sind unstråflich; denn alles, was er thut, das ist recht. Treu ist Gott, und kein Böses an ihm, gerecht und fromm ist er. Die verkehrte und böse Art fållt von ihm ab; fie find fandflecken, und nicht seine Kinder, Danfest da also dem Herrn, Deinem Gott, du tol und thöricht Vole? Jst Er nicht dein Bater und dein Herr? Sit es nicht er allein, der dich ges macht und bereitet hat? Gedenke der vorigen Zeit bis daher, und betrachte; was er gethan hat an den Vätern. Frage deinen Va. ter, der wird dirs verkündigen, Deine Aeltesten, die werpen dirs sagen, wobl oir, o Bole, das du Durch den Herrn selig wirft, 'der

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