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die den Tod und das Verderben suchet, und bleibe in den Geboten. (Sir. 28, 1. 2. 6. 7.)

N. T. Wer mit seinem Bruder (ungerechter weise) zůrs net, der ift des Gerichts schuldig; wer zu seinem Bruder sagt: Racha! (du Nichts w drdiger!) der ift des (boben) Raths schuldig; wer aber faget: du Narr (Bösewicht)! Der ift des hól, lischen Feuers (Des Werbranntwerden im Chal Hin, nom oder Gebenna, wo früber dem oben Molody Kinder als Opfer verbrannt wurden, und welches zum 26scheu spåter als Sammelplaß alles Unrath aus Jerusalem, und der Leidh name von hingerid, teten Missethåtern gebra u cht wurde) schuldig. Darum' wenn du deine Gabe auf dem Altar opferst, und wirst allda einges dent, daß dein Bruder etwas wider dich habe: ro laß adda vor dem Altar deine Gabe, und gehe zuvor bin, und versohne dich mit deinem Bruder, und alsdann komme, und opfere deine Gabe. Sey widfertig deinem Widersacher bald, dieweil du noch bei-(mit) ihm auf dem (eben s) Wege bist. (a) Ich sage euch, daß ihr nicht widerstreben sollt dem Uebel, sondern, so dir Jemand einen Streich (Schlag) gibt auf deinen rechten Backen, dem biere den andern auch dar; und so Jemand mit dir rechten (proceffiren) wil, und deinen Rod nehmen, dem laß auch den Mantel; und ro dich Jemand nöthiget (zum Botendienst) Eine Meile:' po gebe mit ihm zwei. (Was noch mehr) liebet (fogar) eur? Feinde; segnet, die euch Fluchen; thut wohl denen, die euch hafi sen; bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen, auf daß ihr Rinder send eures Vaters im Himmel; denn er låßt seine Sonne aufgeben über die Bösen und (wie) über die Guten, und läßt regnen über Gerechte und Ungerechte. Denn so ihr (nur) liebét, die euch lieben, was werdet ihr für Lohn haben? Thun nicht dass selbe auch die Zöllner?' Und so ihr euch nur zu euern Brüdern freundlich thut, was thut ihr (dann) Sonderliches ? Thun nid)t die Zölner (robe Seiden) auch also ? (Matth. 5, 22-25. 38-47.) Vergib uns unsere Schulden (Feltritte), wie wir unsern Schuldigern (Beleidigern) vergeben! So ihr den Men, schen ihre Fehler vergebt: ro wird euch euer Vater eure Fehler auch vergeben. (Matth.6, 12, 14.) Wenn ihr stehet und betet: so vergebet, so ihr etwas wider Jemand babt, auf daß auch euer Vater im Himmel euch vergebe; wenn ihr aber nicht vergeben werdet: so wird euch euer Vater, der im Himmel ift, eure Fehler

(aud) nidot vergeben. (Mart. 11, 25. 26.) Go deln Bruder ar dir fündiget': so ftrafe ihn (halte es ihm vor); und so er fich bessert, vergib ihm. Und wenn er Riebenmal (noch so oft) des Tages wiederkäme zu dir, und språche : Es reuet mich! ro follst du ihm vergeben. (Luf. 17,3.4.) - Rachet euch selber nicht, sondern gebet Raum dem Zorn (ůberlaßt die u hndung Gott); denn es stebet (6. Mol.39,35.) geschrieben: Die Rade ist mein! go wid vergelten! So nun deinen Feind hungert: lo spetse ihn; dürftet ihn: so trånfe ihn. Wenn du das thust: To witît du feus rige Kohlen auf sein Haupt sammalen (ihn aufs empfindlichte beftrafen). Laß Dich also nicht das Böse überwinden (zu un würdiger Gelbftrache hinreißen, sondern überwinde Per wiedere rühmlicher) das Böse mit Gutem. (Rom. 12, 1981.) Man schilt uns: To Tegnen wir; man verfolgt uns: so dulden wirs; man låstert uns: so fleben wir. (1. Kor. 4, 19.) So zlebet nun an (macht euch zu eigen), als die Auserwählten Gottes, Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freund, lichkeit, Demuth, Ganftmuth, Geduld, und vertrage einer den andern, und vergebet euch unter einander, To Jemand Klage bat wider den andern; gleichwie Christus euch vergeben hat, also (thut) auch ihr (gegen eure fehlenden Mitmenschen) (Rol. 3, 12. 13.) Bebet zu, daß Niemand Böses mit Bösem vergelte, sondern allezeit jaget (trachtet) dem Guten nach gegen Jedermann, (1. Thes: 5,15.) Vergeltet nicht Bófes mit Bos fem, oder Scheltworte mit Scheltworten, sondern dagegen segnet (wünscht alles Gute), und wisset, daß ihr dazu berufen Pero, daß ihr den Segen (das höchste Beil) ererbet. Denn wer leben wil, und gute Sage reben, der schweige (bewahre aud) seine Sunge, daß fie nichts Böses rebe; er wende fich vom Bojen, und thue Gates; er sude Friede, und jage ihm nach. Und wer ift, der eudo (Dann) daden könnte, wenn ihr dem Guten nadie kommet? Und ob ihr auch (zu wellen) leidet um der Geredirige felt (Rechtschaffenheit) willen: ro reyd ihr doch (in eud) selig. fürchtet euch also vor ihrem (der Feinde) Troßen nicht, und ers fchredt nicht; heiliget (verehret) aber Gott den Herrn in euern Herzen. Send (auch dabei) allezeit bereit zur Verantwora tung Jedermann, der Grund (Rechenschaft) fordert (wegen) der Hoffnung, die in euch ist, und das (tout aber) mit Sanfte müthigkeit und Furdt (Beldeidenbeit), und habt ein gut Ge. wissen, auf daß die, so von euch afterreden als von Uebelthåtern,

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zu Schanden (besch&met) werden, daß sie geschmåhet babea euern guten Wandel in Christus; denn es ist besser, lo es Gottes Wide ist, daß ihr von Wohlthat wegen leidet, denn von Uebel. that wegen. (1. Petr, 3, 9-11, 13-17.) Seuffet (grolo let) nicht wider einander, auf daß ihr nicht verdammet werdet. Biebe, der (redte) Richter, ift vor der Thüre (itets nabe). (Gal. 5. 9.) (Bibl. Gesch. 13. 82, 28. 102, 104. 106, 121, 140. 256, 259. 269. 314.) V. Pflichten in besondern Verbindungen und Lebensvers

håltnisfen. 83. Ehegatten sollen sich Uchtung, Liebe, Crete. Nachlicht und Hülfe iš

beweisen. Nach weiser Wahl auf ewig dem das Herz, der mit mir theilt des Lebens Freud' und Schmerz! Im bauslich freundlichen Verein des Lebens schönstes Glück!

4. T. (Gott sprach): Es ist nicht gut, daß der Mensch (Mann) allein fey! Ich will ihm eine Gehůlfin machen (geben), die um ihn rey. (1. Mol. 2, 18.) Du sollst nicht ehefrechen. (1. Moj. 20, 14.) Wer die Ehe bricht, der soll des Todes ster's ben, beide, Ehebrecher und Ebebrecherin. (3. Mol. 20, 10.) Freue dich des Welbes deiner Jugend. Sie ist lieblich und holds selig; ergoße did allewege in (an) ihrer Liebe. (Spr. Sal. 5, 18. 19.) Ein schon Belb ohne Zucht (Sittsamkeit) ist wie eine Sau mit einem güldenen Haarbande (Kopfschmucke; eigento Tid: Nafenringe). (Opr. Sal. 11, 22.) Ein fleißig bra. Des Weib ist eine Krone Ihres Mannes; aber eine unfleißige (unartige) ist ein Eiter (Auslan) in seinem Gebeine coie größte Hausplage). (Spr. Sal. 12, 4.) Durch weise Wels ber wird das Haus erbauet (in Bohift and gelegt); eine Når. rin aber zerbrichts (jer stórt es) mit ihrem Chun. (Opr. Sal. 14, 1.) Wer eine gute Ehefrau findet, der findet was Gutes, und kann guter Dinge feyn in dem Chat Segen vom Herrn. (Spr. Sal. 18, 22.) Ein gånélsch Welb ist ein stetiges Triefen (vom Dache 0. t. etwas unertrågliches, aber) ein vernünftig Weib kommt vom Herrn. (Spr. Sal. 19, 13. 14.) Es ist beso ser (auch bei schlec teftem Wetter wohnen im Winfel auf dem Coffnen Dache, denn bei einem zánflfchen Weibe in einem Hause beisammen. Es ist besser wohnen im wüsten Lande, denn Bei einem zánklschen und zornigen Weibe. (Spr. Sal. 21, 9. 19.) Wer ein tugendhaft Welb befceret ift, die ift yiel edler, denn die

köftlichen Perlen. Ihres Mannes Herz darf sich auf Fle verlassen, und Nahrung wird ihm nicht mangeln. Sie thut ihm Liebes, und kein Leids fein Lebenlang. Sie gehet mit Wolle und Flachs um, und arbeitet gern mit ihren Hånden. Sie fft wote ein Kaufmanngs diff, das seine Nahrung von ferne bringt. Sie stehet (noch) des Nachts auf, und gibt Futter (Opeise) ihrem Hause. Sie merket, wie ihr Handel (ihre Arbeit) Frommen (Nußen) bringet; thre Leuchte verloschet des Nachts nicht; fie strecet ibre Hånde nach dem Rocken, und ihre Finger fassen die Spindel; sie breitet (aber a uch) ihre Hände aus zu den Armen, und reicher ihre Band dem Dürftigen; sie fürchtet ihres Sauses nicht vor dem Schnee (inter); denn ihr ganzes Haus hat zwiefache Kleider; fie machet ihr selbst Decken; weiße Selde (Baumwollenjeuch) und Purpur tft ihr Rield; ihr (Haupts) Schmuck (aber) ift, daß fie reinlich und fleißig ist. Sie thut ihren Mund auf mit Weisheit, und auf ihrer Zunge ift boldselige Lehre. Ble scauet Crieht nach), wie es in ihrem Hause zugebet, und ißt ihr Brod nicht mit Faulheit. Shre Bóbne kommen auf (zu G1ů), und prefsen fie relig; ihr Mann lobet fie. Lieblich und dión seyn (als Tein) ist nichts; (aber) ein Weib, das den Herrn fürchtet, fol man loben, Sie wird jedoch am besten) gerühmt werden von den Früchten threr Sånde. (Spr.Bal. 31,10-31.) Wenn (a'u ch) einer alles Gut in seinem Hause um die Liebe geben wollte: To gålte es alles nichts. (506. Lied 8, 7.) (Sarahs Els tern) vermahnten fle (beim 267 chiede), daß sie ja wolle ihres Mannes Eltern ehren als ihre eigenen Eltern , ihren Mann lies ben, das Gesinde fleißig regieren, und sich selbst zůchtiglich halten. (Tob. 10, 13.) Odbeide dich nicht von einer vernünftigen und frommen Frau; denn sie ist edler als Gold. Hast du ein Weib, das dich liebet: so laß dich nicht von ihr wenden, sie zu verstoßen, und traue der Feindseligen nicht. (Str. 7, 21.28.) Eifere nicht åber (rey nicht eifersüchtig auf dein frommes Weib; denn solch hart Aufsehen bringet nichts Gutes. Laß aber auch delo nem Weibe nicht Gewalt über dich, daß sie nicht dein Herr werde. (Sir. 9, 1. 2.) Ich wollte lieber bei Löwen und Drachen (chlangen) wohnen, denn bei einem bösen Weibe. Wenn sie böse wird, verstellet sie ihre Geberte, und wird so fcheuslich wie ein Sad. Shr Mann muß sich ihrer schamen, und wenn mang ihm vorwirft: so thuts ihm im Herzen webe. Ein waschhaftig Welb ist einem ftiden Manne, wie ein sandiger Weg hinauf (a ufo

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w år id) einem alten Manne. Laß dich nicht betrügen, daß fie schon ift, und begehre ihrer nicht darum. Wenn das Welt den Mann reich macht: so ist da eltel Hader, Verachtung und große Schmach. Ein Welb, da der Mann keine Freude daran hat, machet ihn verdrossen zu allen Dingen. Wie man dem Wasser nicht Raum lassen fod, also soll man dem Weibe seinen Wilen nicht immer) lassen. (Sir. 25,29-33.) Wohl dem, der ein tugendfam Weib bat! Deß tebet er noch eins so lange. Ein båus. lich Weib ist ihrem Manne eine Freude, und macher ihm ein fein ruhig Leben. Ein tugendsam Weib ist eine edle Gabe, und wird dem gegeben, der Gott fürchtet. Er fey reich oder arm: so tfts ihm ein Trost, und macht ihn allezeit fröhlich. Wenn (aber) einer ein bores Weib hat: so ift$ eben als ein ungleich Paar Ochsen, die neben einander ziehen sollen. Wer sie frigt, der frigt einen Skors pion. Ein trunken Welb ist eine große Plage; denn sie kann ihre Schande nicht decken. Ein hurtsch (bublerto) Belb fennet man bei (a n) ihrem unjůchtigen Gesicht und an Ihren Augen. Eir freundlich Weib erfreuer ihren Mann, und wenn sie vernünfo tig mit ihm umgehet, erfrischet fie ihm sein Herz. Ein Weib, das schweigen kann, ist eine Gabe Gottes. Ein wohlgezogen Belb ist nicht zu bezahlen. Es ift nichts liebers auf Erden, denn ein züchtig Cebrbares), nichts föstlichers, denn ein feusches Weit. Wie die Sonne, wenn sie aufgegangen ist, an dem hohen Himmel des Herrn eine Zierde tft, also ist ein tugendsam Weib eine Zierde in ihrem Hause. Ein schön Weib, das fromm bleibet, ist wie die helle Lampe auf dem heiligen Leuchter. Ein Beib, das ein beståndig Gemüth hat, ist wie die güldenen Säulen auf den filbernen Stühlen (in der Stiftshütte). (Sir. 26, 1-4. 9-12.16 - 24.) Eine schöne Frau erfreuer ihren Mann; mo fie (wenn sie aber dazu auch noch) freundlich und fromm ift: so findet man des Mannes gleichen (an Glüc) nicht. Wer eine Hausfrau Hat, der bringet sein Gut zu Rath (kommt zu Wohl. stano), und hat einen treuen Gehülfen und eine Säule (Stůbe), der er fich trösten kann. Wo kein Zaun ist, wird das Gut vers vůftet; und wo keine Hausfrau ist, da gehet es dem Hauswirih, als ginge er in der Irre. (Sir. 36, 24- 27.) Ein Freund kommt zum andern (hülfreich) in der Noth, aber Mann und Beib vielmehr. (Sir. 40, 23.)

N. T. Ihr habt gehört, daß zu den Alten gesagt ist: Du To aft nicht ehebrechen, Schaber sage euch: Wer ein Weib (a udh

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