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nur) ansieht, ihrer zu begehren, der hat schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Herzen. (Matth. 5, 27. 28.) Was Gott (Durch die Ebe) zusammengefåget hat, das soll der Mensch ohne die wichtigsten lirfachen nicht scheiden. (Matth. 19,6.) Ein jeglicher habe sein eigen Weib, und eine jegliche habe ihren eigenen Mann. Der Mann lelfte dem Weibe die schuldige Freunds fchaft, desselbigen gleichen das Weib dem Manne. (1. Kor. 7, 2. 3.) Die Beiber Peyen unterthan ihren Månnern als dem Herrn; denn der Mann ist des Weibes Haupt, so wie Chriftus das Haupt der Gemeine. Wie nun die Gemeine ist Christus unterthan, also aud die Beiber ihren Mångern in allen Dingen. She Månner (aber aud), liebet eure Weiber, gleich wie Christus auch geliebet hat die Gemeine. Wer rein Weib liebet, der liebet fich felbft; denn Niemand hat jemals sein eigen Fleisch gebasset, sondern er nåbret es, und pfleget sein, gleichwie auch der Herr die Gemeine. Um deßwillen wird ein Mensch (Mann) verlassen Vater und Mutter, und seinem Weibe anhangen, und (ro) werden Zwei Ein Fleisch (Wesen) seyn. Ein jeglicher habe (Daher) lieb sein Weib als fich felbft, das Weib aber fürchte (ehre) den Mann. (Eph. 51 29 -25. 28. 29. 31. 33.) Shr Welber, seyd unterthan euern Månnern in dem Herrn (mit christlichem Ginne), wie richs gebühret. Shr Månner (Dagegen), lieber eure Weiber, und seyd nicht bitter gegen fie. (Kol. 3, 18. 19.) So will ich nun, daß die Månner beten an allen Orten, und aufbeben heilige sån de, ohne Zorn und Zweifel ; desselbigen gleichen die Weiber, daß fie im zierlichen Kleide, (dod) mit Scham und Zucht, fich schmücken, nidit mit Zópfen oder Gold oder Perlen oder föftlichem Gewand, sondern, wie sichs geziemet den Weibern, die da Gotto seligkeit beweisen, durch gute Werke. Ein Beib lerne in der Sride (ihre Pflicht thun) in aller linterthänigkeit. Sie wird aber selig werden, so sie bleibet im Glauben und in der Liebe und in der Hoffnung, rammt der Zucht (@ittsamkeit). (1. Tim. 4, 8-11.16) Die Weiber sollen ihren Männern unterthan seyn, welcher (und ihr) Schmuck soll nicht (6 108) auswendig seyn mit Kaarflechten und Goldumhången oder Kleideranlegen (Pup), fondern der verborgene Mensch des Herzens unperrůct (immers dar) mit fanftem und stillem (Demuthigem) Geifte. Das ist tóftlich vor Gott; denn also haben sich auch vorzeiten die heiligen Weiber geschrůckt, die ihre Hoffnung auf den Heren lebten, und ihren Männern untertban waren. Desselbigengleichen (aber

a u d) thr Månner, wobnet bei ihnen mit Vernunft, und gebet dem welblichen, als dem schwachsten Werkzeuge (Geschlechte) seine Ehre. (1. Petr. 3, 1.3-5.7.) Die Ehe fol ehrlich in Ehren) gehalten werden bei allen, und das Ehebette unbefleckt; Die Surer aber und Ehebrecher wird Gott richten. (Hebr. 13, 4.) (Bibl. Gesch. 3. 26. 186. 188. 261.) 84. Eltern sollen ihre Kinder zu guten und glúdlichen Menschen ers ziehen durch Wort und Beispiel. Die Kleinen hat mir Gott gea schenkt, vertraut; er fordert sie zurůd aus meiner Hand! Drum treuste Sorge ihrem Leib' und Geist!

2. T. Die Worte (des Gereses) roast du (nicht nur) zu Herzen nehmen, (fondern) solft sie (a u ch) deinen Kindern (eins) schårfen, und dapon reden, wenn du in deinem Hause fibeft, oder auf dem Wege gebest, wenn du dich niederlegst, oder aufsteheft. (5. Mor. 6, 6. 7.). Wer seine Rutbe schonet, der baro set seinen Sohn; wer ihn aber lieb hat, der züchtiget ihn bald (frühzeitig). (Opr. Sal. 13, 24.) Züchtige deinen Sohn, weil Hoffnung da ist; aber laß deine Seele nicht (iu solchem Zorni) bewegt werden, ihn zu rôden (an Gesundheit und Leben ihm zu schaden). (Spr. Sal. 19, 18.) Ein Gerechter, der in Frömmigkeit wandelt, deß (fromm erzogenen) Kin. dern wird es (auch noch) wohl geben nach ihm. Man mus (daber) dem Bösen, (bei redter Beit) wehren mit harter Strafe. (Spr. Sal. 20,7.30.) Wie man einen Knaben (frůh) gewohnet, so låsset er nicht davon, wenn er alt (groß) wird. Thorbelt (Bosheit) fteckt dem Knaben (schon im Herzen ; aber die Ruthe der Zucht wird sie ferne von ihm treiben. (Spr. Sal. 22, 6. 15.) Laß midt ab, den Knaben zu züchtigen; denn wo du ihn mit der Ruthe haueft: fo darf man ihn (fpåterhin) nicht toden. (Bpr. Sal. 23, 13.) Ruthe und Strafe gibt Weis. helt; aber ein Knabe, ihm selbst überlassen, schåndet feine Mutter. Züchtige (Demnach) deinen Sohn: so wird er dich (Qurd gute Aufführung) ergóken. (Spr. Sal. 29, 15. 17.). – Tobias lehrte seinen Sohn Gottes Wort von Jugend auf, daß er Gott fürchtete, und die Sünde meldete. (Tob. 1, 10.) Hast du Kin. der: so zeuch sie, und beuge ihren Hals von Jugend auf.' Hosti du Töchter: so bewahre ihren Leib, und verwöhne sie nicht; beras the deine Tochter: fo hast du ein gutes Werk gethan, und gib fle einem bernünftigen Manne. (Cir. 7, 25-27.) Freue dich nicht, daß du viel Kinder hast, wenn sie Gott nicht fürchten.

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Verlaß dich nicht auf sie, und traue nicht auf thr Vermögen (thre Menge); denn es ist besser Ein Kind fromm, denn tausend gotte lose; und es ist besser ohne Kinder sterben, denn gottlose Kinder baben. (@ir. 16, 1-4.) Sft deine Tochter nicht schambaftig: so balte sie hart, auf daß fie nicht ihren Muthrilen treibe, wenn sie ro frei ist. Wenn du merkest, daß sie frech um sich siehet: lo fiebe wohl darauf; wo nicht, und fie thut darüber wider dich: To laß dich auch nicht wundern. (Sir. 26, 13. 14.) Wer sein Kind (nahrhaft) lieb hat, der hålt es stets unter der Ruthe, daß er bernach Freude an ihn erlebe. Wer sein Kind in der Zucht hålc, der wird fich sein freuen, und darf sich sein bei den Bekannten nicht schåmen; denn wo (wenn auch) sein Vater stirbt: so-ists, als wåre er nicht gestorben; denn er hat seines gleichen hinter sich gelassen. Da er lebte, rah er seine Luft, und hatte Freude an ihm; da er starb, durfte er nicht sorgen; denn er hatte hinter sich gelassen einen Schuß gegen seine Feinde, und der den Freunden wieder dienen kann. Wer aber seinem Kinde zu weich (nada fidos tig) ift, der klaget (ů be r) seine Striemen (Bestrafung), und erschrict, so oft er weinet. Ein verwöhnt Kind wird muthmidig wie ein wild Pferd. Bårtle mit deinem Kinde: ro mußt du dich bernach vor ihm fürchten; spiele mit ihm: so wird es dich bernach betrüben. Scherze nicht mit ihm, auf daß du nicht mit ihm hers nach trauern müsseft. Laß ihm seinen Widen nicht in der Jugend, und entschuldige seine Thorheit nicht. Beuge ihm den Hals (Nacken), weil es noch jung ist; blåue ihm den Rücken, weil es noch klein ist, auf daß es nicht halsstarrig und die ungehorsam werde. Zeuch dein Kind, und laß es nicht müßig gehen, daß du nicht über ihm zu Ochanden werdest. (@fr. 30, 1-13.) Die Kinder der Gottlosen, und die sich (a u ch) zu den Gottlosen geselo len, werden eitel Gräuel (20fcheu). Der Gottlosen Kinder Erbgut fommt um, und (a ud) Ihre Nachkommen (noch) müssen verachtet seyn. Die (Solche) Kinder müssen klagen über den gottlosen Vater; denn um seinetwillen sind sie verachtet. (Sir. 41, 8-10.) Eine Tochter, die noch unberathen (unversorgt) ist, macht dem Vater viel Wachens, und das Sorgen für sie nimmt ihm viel Schlafs; weil sie jung ist, daß fie möchte veralten, oder wenn sie einen Mann frigt, daß er ihr möchte gram werden, oder weil sie noch Sungfrau ist, daß fie möchte geschåndet werden, oder wenn sie bei dem Manne ist, daß fie sich nicht recht halten möchte. Wenn (da ger) deine Tochter nicht schamhaftig ift: ro Halte fie

bart, daß sie dich nicht zum Spott mache; und die ganze Stadt von dir sage (als fooledytem Erzieher nach beilig rede), und du dich vor allen Leuten schåmen müsseft. (Sir. 42, 9-11.)

N. T. Ihr Våter reizet eure Kinder nicht zum Zorn (er. bittert sie nicht gegen euch), sondern zlebet sie auf in der Zucht und Vermahnung zum Herra (ju geritteten und relis giören Menschen). (Eph. 6, 4.) Jhr Våter, erbittert eure Kinder nicht, daß sie nicht scheu (mißtrauisch) werden. (Kol. 3, 21.) So Semand die Seinen, sonderlich seine Hausgenossen (Kinder und Blutsverwandte) nicht versorget, der hat den Glauben verleugnet, und ist árger, denn ein Heide. (1. Tim. 6.8.) (Bibl. Gerdh. 29. 30, 120, 187. 188. 189. 206-213.) 85. Sinber follen ihren Eltern (aud Stief: Sowieger- und Pfleges eltern) duro Ehrfurdt, Liebe, Dankbarkeit, Gehorsam, Seduld und Pflege deren Wohlthaten zu vergelten suchen. Was ich aud bin und thu' und duld' und opfere, nie zahl ich solcher Lieb' die ganze Schuld ! Des Himmels Segen folgt dem guten Kind! í 2. T. Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf, daß du lange lebest, und dirs wohlgehe. (2. Mol. 20, 12. únd 5. Mos. 5. 16.) Ber Bater oder Mutter (chlågt, oder ihnen (auch nur) fluchet (8 ose Reden rago), der soll des Todes sterben. (2. Moj. 21, 15. 17.) Mela Rind, geborde der Zucht deines Baters, und verlaß nicht das Gesek deiner Mutter; denn solches ist ein schöner Schmuck deinem Haupte, (Spr. Sal. 1, 8. 9.) Mein Kind, berpahre die Gebote deines Vaters, und laß nicht fahren das Gefeß deiner Mutter. Binde sie zusammen auf dein Herz allewege, und hånge sie an deinen Hals; wenn du gebeft, das fie dich geleiten; wenn du dich legeft, daß sie sich berpahren; wenn du aufwachest, daß fie dein Gespräch seyen; denn das Gebot ist eine Leuchte, und die Strafe der Zucht ein Weg des Lebens (zum Glúc). (Spr. Sal. 6, 20- 23.) Ein weiser Sohn ist seines Vaters Freude, aber ein thórichter Sohn ist (zugleich auch) seiner Mutter Gråmen. (Spr. Sal. 10, 1.) Ein welser Sohn låsset sich den Vater züchtigen (zurecht weisen); aber ein (relofteluger) Spotter gehorchet der trafe nicht. Wer (aber) Zucht låsset fahren (guten Rath berachtet), der hat ürmuth und Schande (ju erwarten); wer sich aber gern ftrafen (ites ben) låßt, wird zu Ehren kommen. (Spr. Gal. 13, 1.18.) Der Narr låftert (verspottet) die Zucht seines Vaters; wer aber

trafe annimmt, der wird Flug werden. Ein weiser Sohn ere

freuet den Bater, aber ein nårrischer (lasterhafter) Mensch ift seiner Mutter Schande. Wer sich nicht ziehen låßt, der macht sich (aber auch selbst zu nichte. (Spr. Sal. 16, 5.80.32.) Ela närrischer (thorichtet) Bohn ist feines Vaters Trauern, und Betrübniß seiner Mutter. (Spr. Sal, 17, 25.) Wer Vater vers föret, und Mutter verjaget (reine Eltern zu Grunde rich, tet), der ist ein schåndlich und verflucht Kind. (Spr. Sal. 19. 26.) Wer seinem Vater und seiner Mutter Fluchet (Bóres wů a rol), deß Leuchte wird verlöschen mitten in Finsterniß (oen trifft ges wiß das foredlichste Unglüd). (Spr. Sal. 20, 20.) Se. borche deinem Vater, und verachte deine Mutter nicht, wenn sie alt wird. Laß Rich deinen Vater und deine Mutter (åber did) freuen. (Spr. Sal. 23, 22. 25.) Wer Vater oder Mutter etwas nimmt, und spricht denkt), es sey nicht Günde, der ist der Vers derbers Gesede (so schlimm als ein Råuber). (Spr. Sal. 28, $4.). Ein Auge, das den Vater verspottet, und verachtet, der Mutter zu gehorchen, das müssen die Raben am Bache aushacken, und die jungen Adler (Geler) fressen. (Bolch ein boses kind wird gewaltsam umkommen und unbegraben von den Raubvögeln aufgefreffen werden). (@pr. Sal. 30, 17.) - Ehre Deine Mutter ad dein Leben lang, und dente daran, was sie für Gefahr ausgestanden hat, da sie dich unter ihrem Herzen trug. (Tob. 4, 3. 4.) Der Herr wil den Vater von den Kindern geehret haben, und was eine Mutter den Kins dern heißet, wil ec gehalten haben. Wer seinen Vater und seine Mutter ehret, der sammlet einen guten Schak., Wer seinen Da. ter ehret, der wird auch Freude an seinen Kindern haben; und wenn er betet: so wird er erhöret. Wer seinen Vater ehret, der wird desto långer leben, und wer um des Herrn miden geborfam ift, an dem hat die Mutter einen Troft. Ber den Herrn fürchtet, der ehret auch den Bater, und dienet seinen Eltern, und bålt fie für seine Herren. Ehre Bater und Mutter mit der That, mic Borten und Geduld, auf daß ihr Segen über dich komme; denn des Baters Begen baget den Kindern Håuser, aber der Mutter Fluch reißet fie nieder. Spotte deines Vaters Gebrechen nicht; denn es ist dir keine Ehre; denn den Vater ehren ist deine eigene Ehre,, und die Mutter verachten deine eigene Ochande. Pflege deines Vaters im Alter, und betrübe ihn ja nicht, so lange et lebet; und halte ihm zu gute, ob er Findisch würde, und verachte fhn ja nicht darum, daß du geschickter bist; denn der Wohlthat,

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