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treu in allen Dingen. Die Diener (a uch) laß einen jeglichen reyn Elnes Beiber Mann, die ihren Kindern wohl vorstehen, und ihren eignen Håusern. Welche aber wohl dienen, die erwerben ih nen selbst eine gute (Ebreno) Stufe und eine große Freudigkeit (Freimüthigkeit) im Glauben in Christus Jesus (im Lehr vortrage). (1. Tim. 3, 1-13.) In den lebten (på tern) Zeiten werden (indeß auch etliche von dem reinen) Glax, ben abtreten und anhangen den verführerischen Geistern (Srelebs rern) und Lehren der Teufel; durch die, ro in Gleißnerei Låget: redner find und Brandmaal in ihrem Gewissen haben, und sets bieten ebelich zu werden und die Speise, die (Dod) Gott geschafs fen hat, zu nehmen mit Danksagung, den Gläubigen und denen, die die Wahrheit erkennen. Wenn du den Brüdern soldes vor, håleft, so mußt du ein guter Diener (von) Jesus Chriftus fenn, auferzogen in den Worten des Glaubens und der guten Lehre, bei welcher du immerdar (po empfånglich) gewesen bist. Der uns geistlichen aber und altbettelfschen (& p pirchen) Fabeln entsclage did; åbe dich (vielmehr) felbft in der Gottseligkeit. Denn die leibliche Uebung ist wenig nůße; aber die Gottfeligkeit ist zu allen Dingen nůbe, und hat die Verheißung dieses und des zukünftigen Lebens. Bey ein Vorbild den Gläubigen im Wort (in der lego re), im Wandel, in der Liebe, im Gelft (Muth), im Glauben, In der Keuschheit (Bittenreinheit). Salte an mit Lesen, mit Ermahnen, mit Lehren. Laß nicht aus der Acht (unbenu kt) die Gabe, die dir-gegeben ist. Solches warte (ab), damit gehe um, damit dein (eignes) Zunehmen in allen Dingen offenbar rey. Kabe Ucht auf dich selbst, und auf die Lehre ; bebarre in allen Stücken; denn so du solches thust, wirst du dich felbft felfg machen, und die dich hören. (1. Tim.4, 1-3.6-8. 12-16.) Die da fündigen, die strafe vor allen, auf daß sich auch die andern fürchten. Die Bånde lege (um ihn zum febramt zu weis ben) Niemand Cou) bald auf, mache olch auch (auf diere Weise) nicht theilhaftig fremder Sünden;, halte dich (aber) selber feusch (rein und unbeflect). - (1. Tim. 5, 20, 22.) 6o Semand anders lehret, und bleiber nicht bei dem heilsamen Worte unsers Heren Jesus Christus, und bei der Lehre von det Gottseligkeit, der ist verdåstert (aufgeblasen), und weiß (0 od) nichts, sondern ist süchtig in (nach) Fragen und Wortkriegen, ans welchen entspringt Neid, Hader, Låsterung, bófer Argwoba, Schulgezånt solcher Menschen, die gerrüttete Binnen (verschou

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bene Ropre) haben, und der Wahrheit beraubet sind, and melo nen, die Gottfeligkeit (Religion) sey ein Gewerbe. Bewahre, das die vertrauet ist, und meide die ungeistlichen losen Geschwißer und das Gezange der falsch berühmten Kunst (Weisheit), welche etliche vorgeben und (ver) feblen des Glaubens. (1. Sim, 6, 3-5. 20. 21.) Solches erinnere fie und bezeuge vor (bes schwore bei dem Serra, daß sie nicht um Worte janken, welo dhes nichts nube ift, denn zu verkehren (verwirren), die da zuhören. Befleißige dich, Gott (di ch) zu erzeigen (als) einen recht. schaffenen und unstråflichen Arbeiter, der da recht theile (bes bandle) das Wort der Wahrheit. Des ungeistlichen lofen Ge schwåßes entschlage dich; denn es hilft viel zum ungöttlichen Bes fen; und ihr Wort frißt um sich wie der Krebs. Ein Knecht (Dies ner) des Herrn soll nicht zånfisch reyn, sondern freundlid gegen Jedermann, lehrhaftig, der die Bösen tragen kann mit Sanfs. muth, und ftrafe die Widerspenstigen, ob ihnen Gott dermaleinst Buße gebe, die Wahrheit zu erkennen. (9. Tim. 2, 14-17. 24. 25.) Predige das Wort des Herrn, halte (damit) an, es sey zu rechter Zeit oder zur Unjelt (gelegen oder ungelegen), strafe, drohe, ermahne mit aller Geduld und Lehre (lehrwe is! beit). Denn es wird eine Zeit reyn, da sie die beilsame Lehre nicht leiden werden, sondern nach ihren eigenen Lüften werden sie ihnen selbst Lehrer aufladen, nach dem (weld) ihnen die Ohren jůcken (kibeln), und werden die Ohren von der Wahrheit weno den und sich zu den Fabeln kehren. Du aber sey nůchtern (w a ch. sam) allenthalben, leide dich (ertrage die amtsbů rden), thue das Werk eines evangelischen Predigers, richte dein Umt rebe lich aus. (2. Tim. 4, 1-5.) Ein Bischof balte ob dem Wort, das gewiß ist und lebren kann, auf daß er måchtig rey, zu ermah. nen durch die heilsame Lebre, und zu ftrafen die Widersprecher ; denn es find viele freche und unnüße Schmaßer und Verführer, welchen man muß das Maul stopfen, die da ganze Håuser verkeh, ren, und lehren, das nicht taugt, um (dåndlichen Gewinns wils len. Sie sagen, fie erkennen Gott, aber mit den Werken ver. leugnen sie es, sintemal sie sind, an welchen Gott Gråvel hat, und gehorchen nicht, und find zu allem guten Werk untüchtig. (Tit. 1,9-11. 16.) Weidet die Heerde Christus, lo eud) be. fohlen (anvertrauet) ist, und lebet mobl zu führt gute Aufsicht), nicht gezwungen, sondern widiglich, nicht um Geo wians willen, sondern von Herzensgrund, nicht als die über das

Bole herrschen, sondern werdet Vorbilder der Heerde: fo werbet thr, wenn erscheinen wird der Erzhirte (Oberhirte), die Krone der Ehren empfahen. (1. Petr. 6, 1-4.) (Bibl. Beispiele: Mos fes, Aaron, Josua, Samuel, die Propheten, vorzüglich Jesus und seine Apostel.) 88. Zuhörer, Schüler und Lehrlinge rollen ihren Lehrern Ehrfurdt, Liebe. Dankbarkeit und Folgsamkeit'erzeigen. Wer mich zum núß, lichen und glücklichen Menschen bildet, weld unschäßbar Verdienst hat der um mich! Ihm Ehr' und Freude machen wil ich stets !

2. 2. Die Welfen bewahren (merten und befolgen) dle Lebre. (Spr. Gal. 10, 14.) - Wer heilige Lehre heiliglich behålt, der wird heilig gehalten, und wer dieselbige wohl lernet, der wird wohl bestehen. (B. d. Weish. 6, 11.)

N. T. Welcher ziehet jemals in den Krieg auf seinen eigenen Bold? Welcher pflanzet einen Weinberg, und isset nicht von seis ner Frucht? Oder welcher weidet eine Heerde, und iffet nicht von der Milch der Heerde? Im Gerek Moses (5. Mos.25, 4.) ftehet (ia' schon): Du sollst dem Ochsen nicht das Maul verbinden, der da drischet (auf dem Felde das Getreide austreten muß). Sorget Gott (nur) für die Ochsen? Oder sagt ers nicht allerdings (vielmehr) um unsertwillen? Denn es ist ja um unsertwillen (a u dh dies) geschrieben. Denn der da pflüget, soll auf Hoffaung pflügen, und der da drischt, soll auf Hoffnung dres schen, daß er seiner Hoffnung (auf lobo) theilhaftig werde. So Wir euch (nun) das Geistliche såen (fůx euern Geist arbe is ten), ist es denn ein (fo) großes Ding, ob (wenn wir euer Leibliches (für den Leib von euch) ernten? So aber andere dieser Macht (Un sprůche) an euch theilhaftig sind, warum nicht vielmehr Wir? Also hat auch der Herr befohlen, daß, die das Evangelium verkündigen, sollen sich auch vom Evangelium nåb. ren. (1. Kor. 9, 7.9-12, 14.) Der unterrichtet wird mit dem Worte, der thelle mit allerlei Gutes dem, der ihn"

, unterrichtet. (Gal. 6, 6.) Wir bitten euch, daß ihr (danfar) erkennet, die an euch arbeiten, und euch vorstehen in dem Herrn, und euch ers mahnen. Haft sie defto lieber um ihres Werks willen, und seyd friebsam mit ihnen. (1. Thell. 5, 12. 13.) Die Zeltesten, die wohl vorstehen, halte man zwiefacher Ehre werth, sonderlich, die da arbeiten im Wort und in der Lehre; denn es spridjt die Schrift: Ein Arbeiter ist seines Lohnes werth. (1. Tim. 5, 17, 18.) Ges deaket (stets dankbar) an eure Lehrer, die euch das Wort Gote

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tes gesagt (gelehrt) haben; welcher Ende schauet an, und folget ihrem Glauben. Gehorchet euern Lehrern, und folget ihnen; denn sie wachen über, (für) eure Seelen, als joie da Rechenschaft dafür geben sollen, auf das sie das mit Freuden thun, und nicht mit Seufzen; denn das ist euch nicht gut. (Hebr. 13, 7. 17.). (Bibl, Beispiele: die Prophetenschüler, Apostel und ersten Christen.) 89. Der Fürst rol nie vergessen, daß er auch einen Herrn über sich haber und daß seine Unterthanen seine Mitmenschen sind, und er rol daher sein Land mit Weisheit, Gerechtigkeit und Milde bes herrschen und regnen. Der Vater eines Volls ist Gottes Ebenbild; mehr als die Krone schmůct ihn Recht und Huld! Jon regnet Mits und Nachwelt! Sein Name glänzt in fernster Beit!

2. D. Du rodft zum Könige über dich regen, den der Herr, dein Gott, erwählen wird; allein, daß er nicht viel Rolle (uns

nöthig große Kriegsmacht) halte; er soll auch nicht viel Weiber nehmen, daß sein Herz nicht von der Tugend) abges wandt werde; und soll auch nicht viel Gold und Silber sammlen. Und wenn er nun fiken wird auf dem Stuhl seines Königreichs (Throne), soll er das Gefeß auf ein Buch schreiben lassen, und Tou parin lesen sein Lebenlang, auf daß er lerne fürchten den Herrn, ind daß er auch selbst) balte alle Worte dieses Gereges. Er fod (a ud) sein Herz nicht erheben über seine Brüder, und You nicht weichen von dem Gebote weder zur Rechten noch zur Linken. (6. Mol. 17, 15-20.) Unrecht thun sey den Königen ein Gråuel; denn durch Gerechtigkeit wird der Thron befestiget. Wenn des Königs Angesicht freundlich ist, das ist Leben (gibt Freude), und seine Gnade ift (erquidend) wie ein Abendregen. (@pr. Gal, 16, 12, 15.) Fromm und wahrhaftig regn behüten den Kos nig, und sein Thron bestehet durch Frömmigkeit. (Spr. Sal. 20, 28.) Ein Gottloser, der über ein arm Volf regieret, ift (wie) ein brådender Löwe und gieriger Bår. Wenn ein Fürst ohne Berstand ift: ro geschieht viel Unrechts. (Spr. Sal. 28, 15. 16.) Ein König richtet das Land auf durch Recht; ein Gelziger aber verderbet es. Ein Rönig, der die Armen treulich richtet, deß Thron wird eriglich bestehen. (Spr. Sal. 29, 4. 14.) Gib den Königen nicht Wein zu trinken (Könige rollen nidot uns måbig im Genuß des Weins reyn), noch den Fürsten (ihren R&tben) starkes Getränk. Sie möchten (font) trin. ken und die Rechte vergessen, und verändern (verderben) die (Rechts,) Sache irgend der elenden Leute (Unglücklichen).

(pr. Gal. 31,4.5) Wehe dir, land, deß König (an Bets ftand) ein Kind ist, und deß fürften (Große) frühe essen (bis zu Tage aus schmaußen)! Wohl (aber) dir, Land, deß König del ift, und deß Fürsten zur rechter Zeit efsen, zur Starke, nicht (6108) zur Lust! (Pred. Sal. 10, 16. 17.) Des Gelzigen Regieren ist eitel Schaden; denn er erfindet Tůcke (Rånfe), zu verderben die Elenden mit falschen Worten, wenn er des Armen Recht reden soll; aber die (edle n) Fürsten werden fürstliche Ges danken haben, und darauf halten. (Jes. 39, 7. 8.) - Habt Gerechtigkeit lieb, ihr Regenten, und denfet, daß der Herr (auch wider euch) helfen kann, und fürchtet ihn mit Ernst! (B. d. Weish. 1, 1.) Ungerechtigkeit verwüstet alle lande, und bóles Leben ftůrzet die tühle (Thro'ne) der Gewaltigen. So höret nun, ihr Könige, und merket (es)! Lernet, ihr Richter! Denn euch ist die Obrigkeit gegeben' vom Herrn, und die Gewalt vom Höchsten, welcher wird fragen, wie ihr handelt, und forschen, wie ihr ordnet; denn ihr lepo reines Reiches Amtleute, und es wird gar ein scharf Gericht gesen über die Oberherren. Wollt ihr nun Könige und Fürsten seyn: lo haltet die Weisheit in Ehren, auf daß ihr emiglid berrschet. Wenn aber der Weisen (als Rath, seber) viele sind, das ist der Welt Heil, und ein kluger Kón!.. ift des Volkes Glúd. (B. 0. Weish. 6, 1-6.22. 23. 26.) Das Berk lobt den Meister, und einen weisen Fürsten feine Handel (Handlungen). (Sir. 9. 24.) Ein weifer Regent ift strenge, und wo eine verståndige Obrigkeit ist, da gehet es ordentlich zu. Wie der Regent ift, so find auch seine Amtleute. Ein můster Ros nig verder bet Land und Leute. Um Gewalt (that), Unrecht und Geizes willen kommt ein Königreich von einem Volk aufs andere. Was erhebt sich die arme Erde und Alche ? Sft er doch ein eitel schåndlicher Roth (auch nur ein gewöhnlicher Menso), weil er lebt; und wenn der Arzt schon lange daran flicket: fo geht es doch endlich also: Heute Fürst, morgen todt! Und wenn der Mensch toðt ist, fressen ihn die Würmer. Gott hat auch Cófters) die boffårrigen Fürsten vom Stuhle heruntergeworfen, und der müthige darauf geseket. (Sir, 10, 1-3. 8 -- 13. 17.) Viel Cyrannen haben múffen herunter auf die Erde fiken (vom Throne berabsteigen), und es ist dem die Krone aufgereket, auf den man nicht gedacht hätte. (Cir. 11, 5.) (Bibl. Gefch. 115. 125. 174. 200, Bibl. Begeist. 93-95.)

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