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410. Ich muß, oft gedenken an die hohen Vortheile und Verpflichtun's

gen, die ich bei meiner Taufe empfangen und übernommen habe. Des Laufbunds Weihetag mehr als Geburtsfest mir! Vor erster Nachtmablfeier Erneuerung des heilgen Schwurs! (Konfirmation.)

N. E. (Johannes sprach): Ich taufe euch mit Wasser zur Buße; der aber nach mir kommen wird (Jesus), ift ftår fer, denn ich; der wird euch mit dem helligen Gelste taufen. (Matth. 3,11.) Wer da glaubet, und getauft wird, der wird selig wers den ; wer aber nicht glaubet, der wird verdammet werden, (Marf. 16, 16.) - So find wc ja mit ihm (Jesus gleiche fam) begraben durd die Taufe in den Tod, auf daß, gleidwie Chriftus ift aufermecet von den Todten durch die Herrlichkeit des Paters, auch wig in einem neuen (gebefferten) Leben wandeln follen. (Róm. 6, 4.) Wir find durch einen Geift alle zu Einem Leibe (Religionsbunde) getauft. (1. Kor. 12, 13.) Shr seys alle Gottes Kinder durch den Glauben an Christus Jesus; Denn wie viel euer getauft sind, die haben Christus angezogen Czum Lehrer angenommen). (Gal. 3, 26. 27.) Chriftus bat gelieber die Gemeine, und hat sich selbst für sie gegeben (auf geopfert), auf daß er sie heiligte, und hat sie gereiniget durch das Wasserbad im Wort Cote Taufe auf feine febre), auf daß er ste ihm selbst darstellete (als) eine Gemeine, die herrlich fey, und heilig und unstråflich. (Eph. 5, 25-27.) Selig madet uns (Gott) in der Taufe nicht durch das Abthun des Unflaths (der unreinigkeit) am Fleisch, sondern (als) der Bund eines guten Gewissens mit (vor) Gott. (1, Petr. 3, 21.). (Vgl. N. 29.) 111. Ich muß des Herrn Abendmahl oft, fromm und frob begehen.

In Dank und Liebe denk' ich, Retter, dein! Im Glauben nehm' id hohe Súter und Verheißung auf! Des Sünders Reue hat zur Wiederkehr geführt. (Beichte) Nun, Seelenfreund, in mir Due ido durd Glaube, Lieb' und Hoffnung ganz in Dir!

N. E. (Sesus (pradi): Ich bia das Brod des Lebens! Wer zu mir kommt, der wird nicht hungern; und wer an mich glaubet, der wird nimmermehr dürften. I bin (a 16) das les bendige (belebende Geifte8,) Brod vom Himmel fommen; wer von diesem Brode essen wird, der wird leben (gludselig feyn) in Ewigkeit. Und das Brod, das ich geben werde, 'Ift mein Fleisch (leib), welches ich geben werde für das Leben der Welt. Wer nun würdig) mein Fleisch isset und trinket mein Blut, der hat das ewige Leben; der bleibet in mft, und ich in

, daß 01. Biblide Glaubens, und Sittenlehre. ihm. (906. 6, 35.61. 54.56.) - Der gesegnete Keld, welo den mot regnen (weiben), ist der nicht die Gemeinschaft des Blutes Chriftus? Das Brod, das wir brecen, ist das nicht die Gemeinschaft des Leibes Chriftus? Denn Ein Brod lft es, lo find wir viele Ein Leib, dieweil wir alle Eines Brodes theilhaftig fino. Jhr fönnt (aber) nicht zugleich trinken des Herrn Kelch und des Teufels (Bóren) Relch; ihr könnt nicht zugleich theils baftig regn des Herrn Tildes und des Teufels Tisches (bei den üppigen Opferfeften). (1. Kor. 10, 16. 17.21.) Oo eft ihe von diesem Broð elset, und von diesem Kelche trinket, solle ihr des Herrn Tod verkündigen, bis daß Er fommt. Welder nun unwürdig von diesem Brod iffet, oder von dem Relche des Herrn trinket, der ist schuldig (versündigt fid)) an dem Leibe und Blute des Herrn. Der Mensch průfe aber (also vorber) fich selbst, und allo (o ann) esse er von diesem Brode, und trinke von diesem Kelche; denn welcher unwürdig iffet oder trinket, der isjet und trinker ihm selber das Gericht (jum Sdaden), damit, er nicht unterscheldet (w ůrdige t) den Lelb des Herrn. (1. Kor. 11, 86-29.) (Vgl. N. 29.)

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3. an Gottes Segen ist alles gelegen. 3 ttue, was nad pildid

rod! Gott thut, was er nad Gåt' und Weisheit kann!

A. . Der Segen des Herrn macht reich ohne Mähe. (Spr. Sal. 10, 22.) Der Sieg (ledes Gelingen) kommt vom Herrn. (Spr. Sal. 81, 31.) Zum Laufen hilft nicht schnell seyn, zum Streit hilft nicht stark reyn, zur Nahrung hilft nicht geschickt seyn, zum Reichthum hilft nicht flug seyn. Daß einer angenehm fey, hilft nicht stets, daß er ein Ding wohl fonne, Tors dern alles lleget es an Zeit und Glüc. (Pred. Sal. 9, 11.) (Bibl. Gefth, 21, 93.) 2. Alles hat seine Zeit. Erft Zeit der Blåthe, dann die Zeit bet Frudot! 30 nük' die Stunde , barrend des Erfolge8 ftid und frobi

4. E. Ein jegliches hat seine Zeit, und alles vornehmen uns ter dem Gimmel hat seine Stunde. Man arbeite, wie man will: so kann man nicht mehr ausrichten. Gott aber thut alles fein zu seiner Zeit, und låsset der Menschen Herz fich ångsten, wie es geben Tod in der Welt; denn der Mensd fann doch nicht treffen Cergründen) das Werf, das Gott thut, weber Anfang noch Ende. (Pred. Sal. 3, 1-9. 11.) Ein jeglich vornehmen hat feine Zeit und Beife. (Pred. Bal. 8, 6.) 5. Das Leben bleibt sich gleid. Eitelkeit, Bedfel und Vergånglide

keit sind fein Loos.' Mein Herz hång' an dem Eitlen nicht, und traure nicht, wenn Erdenglude entschwindet!

3. E. Muß nicht der Mensch immer in Strelt fenn auf Ero den, und feine Tage find wie (die) eines Tagelöhners? Meine Tage find leichter dahin geflogen, denn eine Weberspule, und find pergangen, daß kein Aufhalten da gewesen ist. (Blob 7, 1, 6.) Meine Tage find schneller gewesen, denn ein Låufer; fie find geo flohen, und haben nichts Gutes erlebt. (Hiob 9, 85.) Ich wars tete des Guten, und es kommt das Böse! Id hoffte aufs Licht (Stad), und es kommt die Finsterniß das Unglåd)! (Hiob 30, 26.) Sit doch der Mensch gleich wie nichts! Seine Zeit fährt dahin toie ein Schatten. (PP. 144, 4.) Nach dem Lachen kommt Trauern, und mad der Freude tomme Leld. (pr. Bal, 14, 15)

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