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3. an Gottes Segen ist alles gelegen. 3 ttue, was nad pildid

rod! Gott thut, was er nad Gåt' und Weisheit kann!

A. . Der Segen des Herrn macht reich ohne Mähe. (Spr. Sal. 10, 22.) Der Sieg (ledes Gelingen) kommt vom Herrn. (Spr. Sal. 81, 31.) Zum Laufen hilft nicht schnell seyn, zum Streit hilft nicht stark reyn, zur Nahrung hilft nicht geschickt seyn, zum Reichthum hilft nicht flug seyn. Daß einer angenehm fey, hilft nicht stets, daß er ein Ding wohl fonne, Tors dern alles lleget es an Zeit und Glüc. (Pred. Sal. 9, 11.) (Bibl. Gesch. 21. 23.) 2. Alles hat seine Zeit. Erft Zeit der Blåthe, dann die Zeit bet Frudot! 30 nük' die Stunde , barrend des Erfolge8 ftid und frobi

4. E. Ein jegliches hat seine Zeit, und alles vornehmen uns ter dem Gimmel hat seine Stunde. Man arbeite, wie man will: so kann man nicht mehr ausrichten. Gott aber thut alles fein zu seiner Zeit, und låsset der Menschen Herz fich ångsten, wie es geben Tod in der Welt; denn der Mensd fann doch nicht treffen Cergründen) das Werf, das Gott thut, weber Anfang noch Ende. (Pred. Sal. 3, 1-9. 11.) Ein jeglich vornehmen hat feine Zeit und Beife. (Pred. Bal. 8, 6.) 5. Das Leben bleibt sich gleid. Eitelkeit, Bedfel und Vergånglide

keit sind fein Loos.' Mein Herz hång' an dem Eitlen nicht, und traure nicht, wenn Erdenglude entschwindet!

3. E. Muß nicht der Mensch immer in Strelt fenn auf Ero den, und feine Tage find wie (die) eines Tagelöhners? Meine Tage find leichter dahin geflogen, denn eine Weberspule, und find pergangen, daß kein Aufhalten da gewesen ist. (Blob 7, 1, 6.) Meine Tage find schneller gewesen, denn ein Låufer; fie find geo flohen, und haben nichts Gutes erlebt. (Hiob 9, 85.) Ich wars tete des Guten, und es kommt das Böse! Id hoffte aufs Licht (Stad), und es kommt die Finsterniß das Unglåd)! (Hiob 30, 26.) Sit doch der Mensch gleich wie nichts! Seine Zeit fährt dahin toie ein Schatten. (PP. 144, 4.) Nach dem Lachen kommt Trauern, und mad der Freude tomme Leld. (pr. Bal, 14, 15)

Rähme dich nicht des morgenden Tages; denn du weißt nicht (ein. mal), was heute sich begeben mag. (@pr. Sal. 37, 1.) Es ift alles ganz eitel! Was hat der Mensch mehr von aller seiner Můbe, die er hat unter der Sonne? Ein Geschlecht vergebet, das andere tommt; die Erde aber blefbet ewiglich. Was ifts, das geschehen ift? Eben das bernady geschehen wird. Was ists, das man ges than bat? Eben das man hernach wieder thun wird. Es ges Tahlehet nichts Neues unter der Sonne, Ich lab an alles Thun,

und siehe, es war alles eitel und Jammer. (Pred, Sal, 1, -4. - 9. 10, 14.) Ich sprach in meinem Herzen: Wohlan, ich will wohlleben und gute Tage baben! Ich that große Dinge ; ich bauete Bäuser, pflanzte Weinberge, machte mir Lustgårten, samma lete mir auch Gold und Silber, schaffte mir Wollust der Mens fchen; alles, was meine Augen wünschten, das ließ (gewåbrte) ich ihnen, und wehrte meinem Herzen keine Freude, und das hielt ich får mein Thell (loh n) von aller meiner Arbeit; da to aber ansah alle meine Werke, die meine Hand gethan hatte, und Müte, die ich gehabt, fiebe, da war es alles eitel und Jammer. (Pred. Sal. 2, 1. 4. 5. 8. 10. 11.) Eine böse Stunde macht, daß man aller Freude vergißt, und wenn der Mensch stirbt: To wird er innen, wie er gelebet hat. (Cir. 11, 28.) Es kann vor Abends wohl anders werden, weder (als) es am Morgen war. (@ir. 18, 26.) Es ist ein elend, jåmmerlich Ding um aller Menschen Ler ben von Matterleibe an, bis sie in die Erde begraben werden, die unser aller Mutter ift. Da ist immer Sorge, Furdt, Boffnung, und zulegt der Tod, sowohl bei dem, der in hohen Ehren Fibet, als bei dem Geringsten auf Erden, sowohl bei dem, der Seide und Srone trågt, als bei dem, der einen groben Kittel anhat. Da ist immer Zorn, Elfer, Widermårtigfelt (Widerftreben), Unfriebe und Codesgefabr, Neid und Zanf. Und wenn einer des Nachts auf seinem Bette ruben und schlafen soll, fallen ihm man. derlei Gedanken für (ein); wenn er gleid ein wenig ruhet: fo ifts doch nichts; denn er erscoridt (wenigstens) im Traume; und wenn er aufwacht und siehet, daß er sicher ift: so ift ihm, als (einem), der aus der Schlacht entronnen ist, und er ist wuna berfroh, daß die Furcht nichts ift gewesen. Solches widerfährt allem Fletído, beide Menschen und Wieb; aber den Gottlosen flen benmal mehr. (etr. 40,1-8)

M. E, les fletfa ift wie Ocas, und alle Berrlichkeit der

te wird

Menschen wie des Orases Blume. Das Oras ist verdorret und die Blume abgefallen! (1. Petr. 1, 94.) 4. Meidthum und Armuth. Der Gute immer reid, der Soledate immer 'arm! Nicht folg auf Ueberfluß, im Mangel nidt verzagt!

2. T. Habe ich das Gold zu meiner Zuversicht gestellet, und zu dem Goldklumpen gesagt:' Mein Trost! Sabe ich mich ger freuet, daß ich groß Gut hatte, und meine Hand allerlei erwore ben hatte ? (Hiob 31, 24. 25.) Laß dich nicht irren (befremo den und beunruhigen), 0b (wenn einer reich wird, ob die Herrlichkeit seine's Hauses groß wird; denn er wird Cooch) nichts in feinem Sterben mitnehmen, und seine Herrlichkeit wird ibm nicht nachfahren. (Pl. 49, 17. 18.) Das Gut des Reiden ift seine feste Stadt; aber die Armen machet die Armuth blode, (@pr. Sal. 10, 26.) Der Gerechte brauchet feines Guts zum (angenehmen) Leben; aber der Gottlose braucher seines Eins fommens zur Sünde. (Spr. Gal. 10, 16.) Wer sich (blos) auf seinen Reichthum verlåßt, der wird untergehen; aber die Ges rechten werden grågen wie ein Blatt. (Spr. Sal. 11, 28.) Mancher ist arm bei großem Gut, und Mancher ist (our ch 3 u. friedenheit) reich bei seiner Armuth. (Spr. Cal.13, 7.) Einen Armen bassen seine Nächsten (ady ten seine Berwandten ge. ring); aber die Reichen haben viel Freunde. (Opr. Sal. 14, 20.) Den Weisen ist ihr Reichthum eine Krone; aber die Thorheit der (auch noch so reichen) Narren bleibet Thorheit. (@pr. Bal, 14, 24.) Ein Armer redet mit Flehen (oe müthig); ein Reichet antwortet stolz. (Spr, Bal. 18; 23.) Ein Armer, der in seiner frommigkelt wandelt, ist besser, denn ein Verkehrter (Falscher) mit seinen Lippen, der doch ein Narr ift. (Spr. Sal, 19, 1.) Gut (Reid thum) machet viel Freunde; aber der Arme wird (oft) von seinen Freunden verlassen. Den Armen haslen nicht

Telten fogar) alle reine Brüder, ja auch seine Freunde (ent) 1 fernen sich aber Defto eber) von ihm, und wer sich auf ihre $ schönen Worte) verlåßt, dem wird Cooch) nichts. (Beffer:

So febr er bittet, erhålt er Do de feine Külfe). (pr, i Sal, 19, 4. 7) Wer Schåbe fammlet mit Lügen (Betrug),

fer: Der geråth, einen Dunst verfolgend, in des Berderbens Stride). Wer gerne in Wollust lebt, wiro mangela (endlich Mangel leiden), und wer Bein und der

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liebt (schwelgo), wird nicht reich. (Spr. Sal. 21, 6. 17.) Reiche und Arme müssen unter einander reyn; der Herr bat fie alle gemacht. (Spr. Sal. 29, 2.) Es ist besser ein Urmer, der in seiner Frömmigkeit gebet, denn ein Reicher, der in verkehrten Wegen gehet. (Spr. Gal. 88, 6.) - Verlaß dich nicht auf deio nen Reichthum, und denke nicht, ich habe genug für mich. Folge Deinem Muthwillen nicht, ob du es gleich vermagft, und thue nidht (alles), was dich gelüftet, und denfe nicht: wer wil mirs webren? Denn der Herr, der oberste Kåcher, wirds råchen (beftrafen), (Sir. 5, 1-3.) Der Arme wird geehrt um seiner Klugheit widen, und der Reiche um seiner Güter willen. Ist aber die Klugheit löblich an einem Armen, wie viel mehr an einem Reichen; und was einem Reichen übel anstehet, das febet viel mehr dem Armen übel an. (Str. 10, 33. 34.) Stecke dich nicht in mancherlei Håndel (Sewerbe); denn wo du dir (iu) mancherlei vornimmst, wirst du nicht viel daran gewinnen. Wenn du gleich fast (eifrig darnach ringest: ro erlangest du es doch nicht; und wenn du gleich bler und da flicfest' (nachhilfft): lo fommst du doch nicht ohne S daden) heraus, Mander lågt es ihm sauer werden, und eilet zum Reichthum, und bindert sich nur selber damit. Dagegen thut Mancher gemach, der wohl Hilfe bedürfte, und ist dazu schwach und arm; (aber) den fieht Gott an mie Gnaden, und hilft ihm aus dem Elende, und bringet ihn zu Ehren, daß sich sein viele verwundern. (Darum bleibe in Gottes Wort, und übe dich darinnen, und behatre in deinem Beruf, und laß dich nicht trren, wie die Gottlosen nach Gut trachten. Oprich (o aber weder): Was hilft mich, und was habe ich diewell? (noch auch): Id habe genug! Wie fann mirs fehlen? (Gir. 11, 10-13. 20. 24. 25.) Der Reiche thut unrecht, und troket noch dazu, aber der Arme muß leiden, und baju danten. So lange du ihm (dem Reiden) nuke bift, braucht er dein; aber wenn du nicht mehr (nå gen) fannft: To låffet er dich fahren. Weil da haft: To zehret er mit dir, und es bekümmert ihn nichts, daß du verbir best. Wenn er dein bedarf, fann er dich fein åffen (mißbrauden), fåchelt oich an, verheißet dir viel, und gibt dir die besten Worte, und spricht: Bedarfs du etwas? Und ladet dich einmal oder drei zu Saft Betrüglid, bis er dich um das Deine bringt, und spotte Dein zulebt; und went er gleich deine Moth fiebet, låßt er sich doch fahren, und schüttelt den Kopf über dich. Darum Rehe 39, daß dich deine Einfältigfelt

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