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. 59 deiner Hülfe Sdfld und das ochwert deines eieges ift! Bebet ihr nun, daß ich es allein bin, und ist kein Gott neben mit 3d fann tóden und lebendig machen; Ich kann schlagen und Fann beilen, und ist Niemand, der aus meiner Hand errette, Jauda zet alle, die ihr rein Vole reyd; denn er wird gnädig seyn dem Lande seines Volte.

66. Mole's Tob. (Rap. 34.) Und More ging auf den Berg Nebo, gegen Jericho über, unb der Herr zeigete ihm das ganze Land, und sprach; Dies ist das Land, das ich Abraham, Slaaf und Jakob geschmoren habe, und gesaget; Ich will es deinem Samen (Nacht om men) geben. Du hast es mit deinen Augen gesehen; aber du sollst nicht hinüber gehen. Älso starb Mose, der Knecht des Herrn, daselbst, nach dem Dorte des Herrn; und es hat niemand sein Grab erfahren bis auf den heutigen Tag. Und Mose war 190 Jahr alt, da er starb; seine Augen waren nicht dunkel worden, und seine Strast war nicht verfallen. Und die Kinder Israel beweineten Mofe dreifig Tage. Und es stand binfort kein Prophet in Israel auf, wie More, ju allerlei Zeichen und Wundern, daju ihn der Herr fandte,

Das Buch Josu a. (Erzählung dessen, was unter der Unführung Iosuas geldehen.) 67. Josuas Berufung zum fübrer des Boifs an Mose's

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Nach dem Tode Mole's sprach der Herr zu Josua; mache dich nun auf, und ziehe über diesen Jordan, du und dies ganze Volk, in das Land, das id) Ifrael gegeben habe. Wie ich mit More ges wesen bin, also will ich auch mit dir reyn. Jo will dich nicht vers lassen, noch von dir weichen. Sey nur getrost und freudia, daß du thueft nach dem Gefek; weiche nicht davon, weder zur Rechten noch zur Linken, auf daß du weislich handeln mögest in allem, das du thun folft. Alsdann wird dir gelingen in allem; denn der Herr, dein Gott, ist mit dir. Da gebot Josua: Schaffet euch Vorrath; denn über drei Tage werdet ihr über diesen Jordan ges hen, daß ihr das Land einnehmet, das euch der Herr geben wird, Der Herr hat euch zur Ruhe gebracht, und dies Land gegeben. Und sie sprachen: Alles, was du uns geboten hast, wollen wirthun, und wo du uns hinsendest, da wollen wir hingeben. Wie wię Mose gehorsam sind gewesen, so wollen wir dir auch gehorsam sepa.

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68. Rettung der Kundschafter duro Rababd Notflüge

aus Mitleid. (Kap. 2) Josua aber hatte zwei Kundschafter ausgesandt und ihnen ges sagt: Geber hin, besebet das Land und Jericho. Die famen in das Haus Rahab. Da sandre der König zu Jericho zu Rahab, und ließ ihr sagen: Gib die Männer heraus, die zu dir in dein Haus gekommen sind; denn sie sind gekommen, das ganze Land zu eto kundigen. Aber das Weib verbarg die Männer, and sprach: Es find ja (no o hl) Månner zu mir berein gekommen; aber ich wußte nicht, von wannen sie waren; und, da es finster war, gingen rie binaus, daß ich nicht weiß, wo sie hingegangen sind. Saget Ihnen eilend nach; denn ihr werdet fte ergreifen. Sie aber ließ sie auf das Dac fteigen, und verdeckte sie unter die Flachsstengel, die fie auf dem Dache ausgebreitet hatte. Und ebe denn die Månner sich Schlafen legten, stieg fie zu ihnen hinauf, und sprach; Ich weiß, daß der Herr euch das Land gegeben hat; denn ein Schrecken ist åber uns gefallen vor euch, und alle Einwohner des Landes find vor eurer Zukunft feige geworden; denn euer Gott ist ein Gott beides oben im Himmel und unten auf Erden. So schwöret mir nun bei dem Herrn, daß, weil ich an euch Barmherzigkeit gethan habe, daß ihr auch an meines Vaters Baure Barmherzigkelt thut. Die Männer sprachen: Thun wir nicht Barmherzigkeit und Treue an dir, wenn uns der Herr das Land gibt: so rol unsere Seele für euch des Todes reyn. Da ließ sie dieselben am Seil durchs Fene fter bernieder (denn ihr Haus war an der Stadtmauer), und sie sprach: Gehet auf das Gebirge, daß euch nicht begegnen, die euch nachlagen, und verberget euch daselbst drei Tage, bis das die wie. derkommen, die euch nachjagen; darnach gebet eure Straße. 211fo kebreten die zwei Männer wieder, und kamen zu Josua, und ec. jåhlten ihm alles.

69. Uebergang über den Jordan.' (Rap. 3. 4.), Josua machte sich frühe auf, und sie kamen an den Jor. dan; und Josua sprach zum Volt: Helliget euch ; denn morgen wird der Herr ein Wunder unter euch thun. Und der Herr sprach zu Josua : Heute wil ich anfangen, dich groß zu machen vor dem ganzen Ifrael, daß sie wissen, wie idh mit Nose gewesen bin, also auch mit dir. Und Josua sprach: Herzu, und höret die Worte des Herrn, eures Gottes! Dabei sollt ihr merken, daß ein les bendiger (wabrer) Gott unter euch ift. Da fand das Wasser, das

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von oben Bernleder Fam, aufgerichtet (gleich einer Mauer); aber das Wasser', das hinunter lief zum Salzineer, das det floß, und die Priester, die die Lade des Bundes trugen, standen im Trocknen, mitten im Jordan, und ganz Ssrael ging troden durch, bis alles åber den Jordan fam. Und Josua richtete zwölf Steine auf mits ren im Jordan, da die Füße der Priester gestanden waren, und sprach: Wenn eure Kinder hernachmals fragen werden: Was sold len diese Steine? so follt ihr sagen: Israel ging trocken durch den Jordan, gleich wie der Herr that in dem Schilfmeer, auf daß alle Bolker auf Erden die Hand des Herrn erkennen, wie machtig fie ist, und daß ihr den Herrn, euren Gott, fürchtet allezeit. 70. Einnahme Jeridos. Erbaltung Rahabg aus Danfbars

feit. (Kap. 6.) Jericho aber ward verschlossen und verwahret, daß niemand aus, oder einkommen konnte. Aber der Herr sprach zu Josua: Biebe da, ich habe Serico fammt ihrem Sónige und Kriegsleuten in deine Hand gegeben. Uis (nun) das Volk den Hall der Posaunen börete, machte es ein großes Feldgeschrei; die Mauern fielen um, (wurden zum Theil niedergeworfen), und das Volk era ftieg die Stadt. Da gingen die Rundschafter hinein, und fübreten Rahab heraus; aber die Stadt verbrannten sie mit Feuer 7- und alles, was darinnen war. Rahab aber, sammt dem Hause ihres Baters, und alles, was ple batte, ließ Josua leben, darum, da fie'die Boten verborgen hatte. 7i. Udans Beftrafung wegen Naubes am Selligen. (Rap.7.)

Aber die Kinder Ssrael vergriffen sich an dem Verbannefer (dem Stiftsbüttenschake Zuerfannten); denn dhan nahm des Verbanneten (von der Beute) etioas. Da ergring mete der Zorn des Herrn über die Kinder Israeli Ünd die (a no gegriffenen) von Li schlugen ihrer bei sechs und dreißig Mann, und jagten sie den Weg herab. Da ward dem Volf das Herz vers zagt. Da sprach der Herr zu Josua : Jsrael hat sich versündiget, und des Verbanneten gestohlen. Ich werde fortbin nicht mit euch Tegn, wo ihr nicht den Bann Coas Gottvetdim orne) aus euch seirilget. Josua brochre herzu einen Stamm nach dem andern, und es, wurde cour

de heilige 2008) getroffen Udan: und Jofua sprach: Mein Sohn gib dem Herrn die Ebre, und sage mir an: Was hast du getban? Da antwortete Achan: Wahrlich, ich babe mid verfündiget an dem Herrn! 90 fab unter dem Raub eines

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. () 62 Bud Josua. Lap.23.24. Budd. Nidter. Kap. 1, fóstlichen babylonischen Mantel und 200 Sedel Silbers', und eine güldene Zunge (Stange); das gelüftete mich, und ich nahm es. Da nahm Josua und das ganze Israel init ihm Uchan und alles, was er hatte, und sprach: Weil du uns betrübt hast': so betrůbe. did der Herr an diesem Tage! Und das ganze Jírael steinigte ihn (und alle die Geinigen), und verbrannten sie mit Feuer, und machten über lie einen großen Steinhaufen. uume.r fung. Nun folgt von Kap. 8 bis 12, die Beschreibung

der Groberung Kandans, und von Kap. i3 bis 22 die von zwet Polksversammlungen und der Vertheilung des Landes unter die zwölf Stamme ; wobei jedoch die Nachkommen Levi , aus! welden die Priester genommen wurden, keinen Untheil erhiel. ten, sondern gerstreut unter den zwölf Stammen eigene Städte angewiesen erhielten, weldjie daher deviten: oder Prieste ra Stådte genannt wurden.

72. Josuas ubiqled und Ende. (Kap. 23. 24.) Nach langer Zeit, da der Herr hatte Israel zur Ruhe gebracht vor allen ihren Feinden umher, und Josua nun alt war, berief er das ganze Jsrael, und sprach: Ich bin alt und wohl betaget, und ihr habt gesehen alles, was der Herr gethan hat an allen Dieren Wolfern vor euch her; denn euer Gott hat selber für euch gestrito ten. So reyd nun sehr getrost, daß ihr haltet alles, was geschries ben steher im Gerekbuch. Fürchtet den Herrn, und dienet ihm treus lich und rechtschaffen. Gefåüç es euch aber nicht, daß ihr dem Herrn dienet: so erwablet euch (noch) heute, welchem ihr dienen woller'. Ich aber und mein Haus wollen dem Herrn dienen. Da antivortete das Voll: Das Tey ferne von uns, daß wir den Herrn verlassen, und andern Göttern dienen! Wir wollen dem Herrn, unserm Gott, dienen, und seiner Stimme gehorchen, und Josua fhrieb dies alles Ins Gesebbuch Gottes, und nahm einen großen Stein, und richtete ihn auf unter einer Eiche, die bei dem Heiligthum des Herrn war, and sprach: Siehe, dieser Stein soll Zeuge seyn zivischen uns! Also (ent) ließ Josua einen jeglichen Stamm in sein Erbtheil. Und es begab sich nach dieser Geschichte, daß Josua ftarh, da er hundert und gehn Jahre alt war. Eleafar, der Sohn Aarons, starb auch.

Das Buch der Rid t e ť. (Erzählung der Kriegsthaten, Schiafale und Bergebungen der Ifraes liten unter den erwählten Kriegsanführern und Oberhauptern.)

Nach dem Tode Josuas fragten die Kinder Israel den Heren:

Wer soll unter uns den Krieg führen? Der Herr sprach: Juda sol thn führen. Da nun Juba hinauf jog, fanden sie den 2ooni Beef, und stritten, wider ihn. Aber doni Besel floh, und sie jagten ihm nach, und da sie ihn ergriffen, verhieben sie ihm die Daumen an seinen Sånden und Füßen. Da sprad, 2doni Beret: Siebenzig Könige (Eleinere fürften) mit verbauenen Daumen fører Hånde und Füße lasen auf unter meinem Tische (erhielten von mir stoljem Sieger das Gnadenbroo). Wie ich nun gethan habe, so hat mir Gott wieder vergolten. Und man brachte ihn gen Jerusalem, und daselbst starb er. Aber die Kinder Juda ftritten wider Jerusalem, und gewannen sie, und zündeter die Stadt an.

74. Abfall von Gott und Beftrafung dafür. (Kap. 2.) 1. Da auch alle, die zu der (frühern) Zeit gelebet hatten, ju ihren Vatern versammlet worden, tam nach ihnen ein ander Ges schlecht auf, das den Herrn nicht kannte, noch die Werke, die er an Israel gethan hatte. Da thaten die Kinder Jfrael übel, und verließen den Herrn, ihrer Våter Gott, und folgren andern Góti tern nach. So ergrimmete dann der Zorn (Strafgerechtigs keit) des Herrn über Israel, und er gab sie in die Hände ihrer Feinde umber. Und sie konnten nicht mehr ihren Feinden wider. stehen, sondern wo sie hinaus wollten, ipar des Herrn Hand wider fie, und sie wurden hart gedränget.

75. Befrelung. Ehuds Meuchelmord. (Kap.3.) Die Kinder Israel dienecen Eglon, der Moabiter Könige, achtzehn Jahre. Da schrieen fie zu dem Herrn; und der Herr erweckte ihnen einen Heiland (Befreier an) Ehud. Und da die Kinder Israel durch denselben Geschenke fandten Eglon, der Moabiter Könige, machte ihm Ehud ein zweischneidig. Schwert. Und da er das Geschenk hatte überantwortet, ließ er ansagen: Ich habe, o Konig, 'dir was heimlich zu sagen. Und Ehud tam zu ihm hinein ; er aber saß in der Sommerlaube allein. Und Ehud sprach: Ich habe Gotteswort (göttliden Wuftrag) ari dich. Da stand er auf vom Stuhl; Ehud aber nahm dns Schwert, und stieß es ihm in reinen Bauch. Also wurden die Moabiter zu der Zeit unter die Hand der Kinder Ifrael gedåmpfet.

76. Déboras Muth. Jaels Treulosigkeit. (Kap.4.5.) Aber die Kinder Israel thaten förder (ferner) übel, und der

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