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ruber das Geloben unterwegens låffeft: so ist ders keine Günde; aber

was (einma!) zu deinen Lippen ausgegangen ist, soft du halten, Dhat und darnach thun. (5. Mos. 85, 21–83.). Was deines Umts

(Berufs) nicht ist, da laß deinen Vorwie; denn dir ist mehr. fed befohlen, weder (als) du kannst ausrichten. Bolcher Dunkel hat die piele betrogen, und ihre Vermessenheit hat sie gestürzet. (Sir. 3, tes

24 – 36.) Laß dem Sogne, der Frau, dem Bruder, dem Freun, ite ,

de nicht Gewalt über dich, well du lebeft, und übergib Niemand
deine Güter, daß Dichs nicht gereue, und můfeft fie am Ende
felbft) darum bitten. Dieweil du lebeft und Odem bast, über.
gib dich keinem andern Menschen. Es ist besser, daß deine Kins
der dein bedürfen, denn daß du ihnen müffeit in die Sánde sehen.
Bleibe du der Oberfte in deinen Gütern , und laß dir deine Ehre
nicht nehmen. Wenn dein Ende kommt, daß du davon mußt,'
alsdann (erst) thelle dein Erbe aus. (Cir. 33, 2014.)
11., Borgen und Bezahlen, Leihen und Bürgschaft. Mein Rechens
meister rey die Ehrlichkeit, die Klugheit meines Gutes Hüterin!

3. T. Der Reiche bertsoet über die Armen, und wer bor.
get, ist des Lehners (Darletbers) Knecht. (Spr. Sal. 22,7.) -
Leihe nicht einem Gewaltigern, denn du bist; leibest du aber: (o
achte es für verloren. Werde nicht Bürge über dein Vermogen;
thust du es aber: so denke und bezahle (mad, dich aufs Bezah.
ten gefaßt.) (Sir. 8, 16. 16.) Mer feinem Nadsten lelhet,
der tout ein Berf der Barmherzigkeit, und wer Güter bat, der
fod solches thun. Leihe (oa her) deinema Nächsten, wenn ers beo
darf, und (aber) du Xnderer gibt auch wieder zu bestimmter Zeit.
Salte, was du geredet hast, und handle nicht betrüglich mit ihm:
so findest du allezeit deine Nothdurft (wieder nöthige Hülfe).
Mancher meinet, es rey gefunden, was er borget, und macht den
unmidig, so ihm geholfen hat. Er kaffet einem die Hand, dieweil
man fhm ieihet , und redet lo demůchiglich um des Nächsten Geld;
aber wenn ers fod wiedergeben: fo verfeucht ers, und klaget sehr,
es rey. schwere Beit; und ob ers wohl vermag, gibt ers kaum die
Hälfte wieder, und rechnet es jenem (noch) für einen Gewinn
zu; vermag ers aber nicht: so bringt er jenen ums Geld. Ders
selbe hat ihm denn (also felbst einen Feind gekauft mit seinem
eignen Gelde; und jener bezahlet ihm mit Fluchen und Schelten,
und gibt ihm Schmåhworte für Danf. Mancher lelhet (o aber)
ungern, (aber) aus feiner bösen Meinung, sondern (eben weil);
er muß fürchten, er komme um das eine. Doch babe (a uch)

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Gebáld mit deinem (redlichen Machften in der Roth, und toue Das Almosen dazu, daß du ihm Sett (um Wieder bezahlen) låfsest. (Cir. 29.

111.) Wirft du Bürge får deinen Nadsten, und haft deine Band bei einem Fremden verhåftet (verpfåndet): To bist da verknüpft (verbindlid) mit der Rede deines Mundes. (Spr. Sal. 6, 1. 2.) Wer für einen andern Bürge wird, der wird (j u wellen) Odaben haben; wer sich aber vor Geloben båtet, ist sicher. (Opr. Gal: 11, 15.) Bey nicht bei denen, die ihre Hand verhåsten (verpfånden), und für Schulo Bürge wers den; dena wo du es nicht hast, zu bezahlen: so wird man dir dein Bette unter dit megnehmen. (@pr. Gal. 29, 26, 27.) Ein froms mer Mana wird Bürge für seinen Nächsten; aber ein Unvera (chåmter låßt feinen Bürgen stehen. Vergiß nicht der Wohlthat deines Bürgen; denn er Hat lid selbst für dich verseket (ver pfå ne der). - Der Gottlose (nur) bringet feinen Bürgen zu Bchaden, und ein Undankbarer låßt seinen Erlöser (Retter) stecken. Bürge werden hat viel reide Leute verderbet, und hin und wieder gewor. fen, wie die Wellen im Meer; es hat große Leute vertrieben, daß fie in fremden Landen mußten in der Srre geben. Ein Gottloser (jedoch), so er Bürge ift worden, und gehet mit Ränken um daß er sich auswickele, der wird (a uch) der Strafe nicht entgeben, (Sir. 99, 18-26.) 72. Froher Lebensgenus. Das Gute weis und ebel zu genießen, ift auca Dant! Das Vaterherz hat frohe Kinderberzen gera !

4. T. Es müssen sich freuen und fröhlich seyn alle, die nachy Gott fragent. (PP.40, 17:) Dem Gerechten (Guten) muß das Sicht immer wieder aufgeben, und Freude den frommen Herzen, (Pl. 97, 11.) Wenn das Herz traurig ist, bilfe keine äußerliche Freude. (Spr. Sal. 14, 10.) Sfts nicht besser dem Menschen, essen, trinken und seine Seele guter Dinge feyn (la fren) in seiner Arbeit? Dem Menschen, der Gott gefällt, gibt er (ia) Beige beit, Vernunft und Freude. (Pred. Sal. 2, 24. 26.) Es ist ein Unglück, das ich sah unter der Sonne, und ist gemein unter den Menschen: Einer, dem Gott Reichthum, Outer und Ehre ges geben hat, und mangelt ihm feines, das sein Herz begehret, und Gott ihm doch nicht (jugleich a uch) Macht gibt, dasselbe zu ges nießen, sondern ein anderer verzehret es. Er wird der Sonne nicht froh, und weiß keine Ruhe weder hier noch da; ob er aude zrel tausend Jahre lebete: so hat er nimmer einen guten Muth. Es ift besser, das gegenwärtige Gut gebrauchen, denn nach ans derm gedenken; denn es ist des elteln Dinges zu viel; was hat

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to ein Mensch mehr (Genuh) davon? (Pred. Sal.6,1.2.6.9. 11.) 18 Brauche des Lebens, das dir Gott unter der Sonne gegeben hat, # so lange dein eitles Leben währet; denn das ist dein Cheil (freu. 1) Denlohn im Leben und in deiner Arbeit. (Preb. Sal. 9, 9.) 4 Es fino robe Leute, die sagen: Es ist ein kurz und mühselig Ding e um unser Leben, und wenn ein Mensch dahin ift: fo ffts gar aus

mit ihm. Ohngefähr sind wir geboren, und fahren wieder dahin, Dle als wären wir nie gewesen, und unsers Namens wird mit der Zeit

vergessen, daß Niemand unsers Thuns gedenken wird. Wohlher

nun, lasset uns wohl thun, wells. da ist, und unsers Leibes brau. Trang chen, weil er jung ist! Wir wollen uns mit dem besten Wein und - Galben füllen! Lasset uns Krånze tragen von jungea Rosen, ebe

fie welt werden! Unser Feiner lasje es ihm feblen mit Prangen, * daß man allenthalben spåren möge, wo wir fröhlich gewesen sind! el Wir haben doch nicht mehr davon, denn das. Was wir nun ehun

fönnen, das soll recht seyn; denn wer nicht thun fann, was ihm of gelüftet, der gilt nichts. (H. d. Weish. 2, 1. A. 4. 6. 9. 11.) Es

ift kein Webe so groß, als Hetzeleid. (Sir, 85, 17.) Split defu nen Mádysten nicht beim Wein, und schmåhe ihn nicht in seiner

Freude; gib ihm nicht böse Worte, und begegne ihm nicht mit 5barter Rede, sondern halté dich gleich wie sie, und richte dich nad

ihnen, auf daß fie' mit die fröhlich seyn mogen, und damit du die Ehre davon frigeft, daß man dich einen fitlichen, holdseligen Mann beißet. Der Zeltefte fod reden; denn es gebühret ihm, als

der erfahren ist. Auch irre die Spielleute nicht, und wenn man EN Lleder finger: fo. wasche nicht darein, und spare deine Weisheit bis

zut anbern Belt. Wie ein Rubin in feinem Golde leuchtet, also Hotezferet ein Gefang das Mahl; wie ein Smaragd in dönem Golde 5 stebet, also zieren die Lieder beim Beine. Ein Jüngling mag auch eye mohl reden, einmal oder zwet, wenns nothwendig) Ift; und

wenn man ihn fraget, soll ers kurz machen, und fido balten, als

der nicht viel wifle, und lieber schweigen, und soll sich nicht den 1 Herren (verdienten Månnern gleich achten, und wenn ein en Alter redet nicht darein waschen. Stehe auch bei Seiten auf, und in rey nicht der lebte, sondern gehe eilend heim; and thus, your du 1 widft; doch das du nicht übel thuest und Niemand pocheft (neceft),

sondern danke für das alles dem, der dich geschaffen hat. (@ir. 31,

39. 40. 39, 1. 3-13.15-17.) Meine Kinder, wenn es mt euch wohl gehet, lehet zu (rend auf eurer But) und bietbet in Gottesfurat. (Str. 41, 17.)

N. T. Freuet euch mit den fröhlichen. (Rom. 12, 16.) freuet

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1

end in dem Herrn. (Phil. 3. 1.) Beyd allezeit fröhlich. (1.Theff.
5, 16) Laßt uns freuen und fröhlich seyn, und dabei) Gott
die Ehre geben! (Offenb. 19. 7.) (Vgl. Bibi. Glaub, und Sit.
tenlehre N. 65.)
33. Der Tod ist Äder loos. Wohl dem, der seines Hiersevns fich
gefreut, so, daß der lebte Augenbli& ihn nicht ersdređt !

2. T. Die (von Gott mir) bestimmten Jahre sind gekoms men, und ich gebe big des Weges, den ich nicht wieder kommen werde. (Blob 16, 13 ) Dieser Airbt frisch und gesund, in allem Reichthum und voller Genüge, fener aber stirbt mit betrübter Seele, und hat nie mit Freude gegessen; und Rie llegen (doch beide) gleich in der Erde, und Würmer (Moder) bededen fie. (Blob 21, 23. 26. 26.) Meine Tage sind einer Hand breit bei dir, und mein (ap ch lo langes) Leben ist wie nichts vor dir. Wie gar nichts find alle Menschen, die doch ro ficher leben! (PP. 39, 6.) Das Gedächtniß der Gerechten (andenfen guter Ménden) blei. bet im Gegen; aber der Gottlosen Name (nur) wird vergessen. (Spr. Sal. 10,7.) Die Lebendigen wissen, daß sie sterben wers den, die Tosten aber wissen niches, Re verdienen auch nichts mehr (6aben feinenrollen lohn und Genuß mehr); denn Cogar) ihr Gebachtals ik vergessen, (o) daß man sie nicht mehr tiebet, noc basset , aod neidet, and file haben keinen Theil mehr auf der Welt in (an) allem, das unter der Sonne geschiebet. (Pred. Sal. 9, 6.6.) - Gedente, daß der Tod nicht fåumet, und du weiße ja wohl, was du für einen Bund mit dem Tode haft. Thue (o aber) Gutes bem Freunde vor deinem Ende, und reide dem Armen nach deinem Bermögen. Du mußt (la) doch deinea sauern Schweiß Undern lassea, und deine Arbett coas Erworo bene) den Erben übergeben. (Sir. 24, 18. 13.15.) D Tod, wie bitter bist du, wenn an dich gedenkt ein Mensch, der gute Tage und genug hat, und ohne Sorge lebet, und dem es mohl gebet in allen Dingen! D Tod, wie wohl thust du (aber auch) dem Dürftigen, der schwach und alt ist, der in Sorgen stecket, und nichts bessers zu hoffen, noch zu erwarten bat! (@ir. 41, 1-4.)

N. E. Jch sterbe tåglich (tåglich sehe ich den Tod nas ben). (1. Kor. 15. 31.) ir (Menschen alle) haben bler teine bleibende Statt, sondern die zukünftige suchen wir, (Hebr. 137 14.) (Bgl. Bibl. Glaub. und Sittenl. N. 39.)

Sache und Namen - Register.

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B.

u.,,

Antiochus 8. Eble. 163. 167. 178.
Aaron. Seite 33.53.

183.

Apollo. 346.
Abel. 5.

Ápostel, Wahl der - 206.
Abendmahl. 292. 477. 577.

Aussendung

- 226. 229.
Aberglaube. 91. 114. 500.

250.
Ubgaben. , 279.

Ariftobulus. 185.
Abgötteret. 44. 63.

Armuth. 615.
Åbimelech. 65.

Affyrisce Sefangenschaft. 119.
}
Abner. 93.

Auferstehung. 279.
$ Abraham. 8. 9. 10. 11. 14.

gesus. 310.471
Abfalom 97 u. f.

Aufopferung, patriotische -- 167.
Achan. 61,

Aufrichtigkeit. 560.
Achtung gegen Mitmenschen. 540. Aufruhr. 102.

udonia. 102.
x udoni Berek. 62.

Babel, Thurm zu -.7.
| degypten, Dienkbarkeit in 30. Babylonisme Gefangenschaft. 123.
Plagen úber 34. 37.

125. 128.
Auszug aus 38.

Baraf. 64.
X
Uergerniß. 245.

Barmherzigkeit, Gottes 261.
1 Agrippa. 357.
Ahab. 112.

Barmherzigkeit gegen Andere.
i Abasia. , 114.

253. 552.
Ahitophel. 97:

Barnabas. 366.
l

Allerander. 163. 172. 185. Bartholomäus. 366.
ulgegenwart Gottes. 443. Bedachtsamkeit. 522.
Augenugsamkeit Gottes. 441. Begräbniß. Jesus 309.
Augútigkeit Gottes. 383.388.449. Beichte.' 609.
Almacht Gottes. 390. 442. Bel zu Babel. 148.
Alvergelter, dem 391.

Belsager. 146.
Adweisheit Gottes. 445. Berufstreue. 266. 528,
Allwisseiheit Gottes. 387. 443. Bescheidenheit. 525.
Ulteri Prichten des -- 592. Besserung, Gebet um 417.421.
Amón. 121.

Pflicht der — 601.604.
Unanias Bestrafung. 323.

Húlfsmittel zur
Andenken an Gott. 504.

604. u. f.
Andreas. . 366.

Betrug. 547.
Anfechtung. 162.

Bezahlen. 627.
Antigonus. 186.

Bibel. .437. 605.
Antiochia, Entstehung des Chris Bileam. 54.
stennamens. 343.

Billigteit. 550.

450.

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