Ҿ˹˹ѧ
PDF
ePub
[ocr errors]

Herr verfaufte (unterwarf) fie in die Hand Sabins, der Rana. niter Königs, und die Kinder Jsrael schrleen zum Herrn. Zu ders felbigen Zeit war Richterin in Ifrael die Prophetin Debora. Die. felbige ließ rufen Barat, und ihm fagen: Hat dir nicht der Herr geboten: Gehe hin, und zlebe auf den Berg Thabór, und nimm jebn tausend Mann' mit dir; denn ich will issera, den Felds Hauptmann Jabins, in deine Hände geben? Barat sprach zu thr: Renn du mit mir ziehest: ro will ich ziehen. Sie sprach: Ich mla mit dir ziehen; aber der Preis wird nicht dein seyn, sondern Der Herr miro Siffra in eines Weibes Hand übergeben. Also jog Baraf von dem Berge Thabor herab, und zehn tausend Mann itm nach. Uber der Herr erschreckte den Sissera, sammt seinem ganger Heer, daß Sissera von seinem Wagen sprang, und floh zu Fuß, und alles Heer fiel vor der Schårfe des Schwerts. Siffera aber flob in die Hütte Jaels. Jael aber sprach zu ihm: Briche, mein Herr, zu mir, und fürchte dich nicht. Und er widy zu ihr ein in ihre Hürre, und ste decre ihn zu mit einem Mantel. Da nahm Jael einen Nagel, und schlug ihm (w&brend er schlier) den Nagel durch seinen Schlaf, daß er starb. Da aber Barat Offsera nachjagte, ging ihm Jael entgegen, und sprach: Gehe her, ich will dir der Mann zeigen, den du fustest. Und da er hinein fam, lag Sissera todt. Also dämpfte Gott zu der Zeit Sabin, Der Kananiter König, vor den Kindern Israel. Da fang Debora und Baraf: Lobet den Herrn, daß Ssrael wieder frei ist geworden, und das Volf millig dazu gewesen ist! Id mil dem Herrn Ringen, dem Gott Ifraels will ich spielen. Der Herr hat gebertsohet durch mich aber die Gewaltigen. Vom Him, mel ward mider sie gestritten. Also müssen, umkommen, Here, alle deine Feinde! Die ibn aber lieb haben, müssen seyn, wie die Bonne aufgehet in ihrer Macht! 77. Gideon, der Gegendienfizerstörer und Held, mit Undant

belobnt. (Kap. 6.7.8.) Da die Kinder Israel Uebels thaten, gab sie der Herr unter dle Band der Midianiter. Und wenn Israel etwas fåete, so fas men die Midianiter und Umalekiter , und verderbren das Gewächs auf dem Lande, und ließen nichts übrig von Mabrung. 218 fie aber zu dem Herrn schrieen, fandte der Herr einen Propheten zu ihnen , Gideon, Dem erschien der Engel des Herrn, und sprad): Der Herr mit dir, du ftreitbarer Helds Friede ren mit dir !

Fürchte

Fårchte dich nicht; du mirst nicht sterben. Zerbrich den Alltar Baals (des Goben), und have ab den Hain, der dabei stebet, und baue dem Herrn, deinem Gott, oben auf der Hobe dieses Felsen einen Altar. Aber er fürchtete sich, solches zu' thun des Tas ges, und that es bei der Nacht. Da'nun die Leute in der Stadt des Morgens frühe aufstanden, da sprach einer zu dem andern: Wer hat das gethan? Und da ward gésagt: Gideon hat das gethan! Da sprachen die Leute zu Joas: Gib deinen Sohn heraus; er muß sterben! Joas aber sprach: Wollt ihr um Baal hadern? Wolle thr ihm helfen? Ist er Gott: so rechte er um sich selbst (schaffe et fich felbft Genugt uung)! Von dem Tage an hieß man' Gideon Jerub Baal, und sprach: Baal rechte um sich selbst, daß fein Altar zerbrochen ist. Da nun alle Midianiter und Amalekiter fich zu Haufe versammlet hatten, machte fich Gideon frühe auf, und alles Vole. Der Herr aber sprach : Des Volks ift zu viel; Israel möchte fich rühmen wider mich, und sagen: Meine Hand hat mich erloset! - Gideon aber stårfte sich mit drei hundert Mann (bes blelt nur 300 Tapfere bellich), und theilte die drei hundert Mann in drei Haufen. Sie hielten aber Fackeln in ihrer linken Hand, und Posaunen in ihrer rechten, und riefen: Hier Schwert des Herrn und Gideon! Und ein jeglicher stand an seinem Ort um das Heer (der Feinde) her. Da ward das ganze Heer lau. fend, und sie schrieen, und floben, daß im ganzen Beer eines jege. lichen Schwert wider den andern war. Da sprachen zu Gideon etlice in Sirael: Bey Herr über uns, du und dein Sohn und deines Sohnes Sohn, well du uns erforet haft! Aber Gideon sprach: Ich will nicht Here seyn über euch, sondern der Herr pou Herr über euch senn. Da aber Gideon gestorben war, febrer ten die Kinder Israel um, und gedachten nicht an den Herra, und thaten nicht Barmherzigkeit an dem Hause Gideon, wie er Cooch) alles Gutes an Ssrael gethan hatte. 78. Abimelech, der Mörder seiner Brüder, wird bestraft.

(Kap. 9.) 1. Abimelech, der Sohn Jerub Baals, ging gen Sichem, und sprach: Was ist euch besser, daß fiebenzig Månner, alle Kinder Ferub Baals, über euch Herren reyen, oder daß Ein Mann über euch Herr sey ? Und thr Herz. neigte sich Abimelech nach, und sie

gaben ihm siebenzig Bilberlinge. Und Abimelech dingte damit lose, í leichtfertige Månner, die ihm nachfolgten. Under fam in feines

[ocr errors]

Waters Haus, und erwürgte seine Brüder. Es blieb aber über (übrig) Jotham, der jüngste Sohn Jerub Baals; denn er ward versteckt. Und es versammleten sich alle Månger von Bichem, and machten Abimelech zum Könige. Da das angesagt ward dem Jos tham, ging er hin, und rief: Höret mich, ihr Månner, daß euch Gott auch höre! „Die Bäume gingen hin, daß sie einen König über fide salbeten, und sprachen zum Delbaum: Sey unser König! 25er der Delbaum antwortete : Soll ich meine Fettigkeit' lassen, die Götter und Menschen an mir pretfen, und hingeben, daß ich foonwebe über den Båumen? Da sprachen die Båume zum Feigens baum: Komm du, und fery unfer König! Aber der Feigenbaum sprach: Soll ich meine Süßigkeit und meine gute Frucht lassen, und hingehen, onß ich über den Bäumen schwebe? Da sprachen die Båume zum Weinstock: Komm du, und fer unser König! Aber der Weinstoc sprach: Soll ich meinen Most lassen, der Götter und Menschen fröhlich macht, und hingehen, daß ich über den Bäumen fchwebe? Da sprachen alle Båume zum Dornbusch : Romm du, und sey unser Konig ! Und der Dornbusch sprac: St es wahr, daß ihr mich zum Könige falbet über euch: so kommt und vertrauet euch unter meinen Schatten; wo night: so gebe Feuer aus dem Dornbusch, und verzehre die Cedern Libanons.“ Habt ihr nun recht und redlich gethan, daß ihr Abimelech zum Könige gemacht habt: ro fend fröhlich über Abimelech, und er sey fröblich über euch; wo nicht: so gehe Feuer aus von Ubimelech, und vers zehre deine Männer zu Sichem, und gehe auch Feuer aus von den Männern zu Bichem, und verzebre Abimelech! Und Jotham floh. 418 nun Abimelech drei Jahre über Israel geherrscht hatte, fandte Sott elnen bösen Willen (Biberwillen, fein of daft) zwia schen Abimelech und Sichem; denn die Männer zu Sichem verspra. den (fielen ab von Abimelech, und zogen an (ahndeten) den revel, an den Riebenzig Söhnen gerub Baals begangen. Abimelechy aber 30g (nach ausgebrochenem Kriege und mehrmali. gen Siègen auch vor die Stadt) Thebes , und gewann sie. Es war aber ein starker Thurm mitten in der Stadt, auf welchen floben alle Männer und Weiber, und stiegen auf das Dach. Da kam Abimelech zum Thurm, daß er ihn mit Feuer verbrennete. Aber ein Weib warf ein Stück von einem Mühlstein Abimelech auf den Kopf, und zerbrach ihm den Schädel. Da rief Abimeled, els lend den Knaben, der seine Waffen trug, und sprach : Ziehe dein Schwert, und tôde mich, daß man nicht von mir fage: Ein Weib

hat ihti erroúrget! Da durchftach ihn sein Knabe, und er ftarb.
Ullo bezahlte Gott Abimelech das Uebel, das er gethan hatte, da
er seine siebenzig Brüder erwürgete.
79. Das abtrünnige Israel unter den Phillstern. Jephthahs

Külfe und übereiltes Gelübde. (Itap. 10.11.) . Aber die Kinder Ifrael thaten fórder übel, und dieneten (vien Terlet) Göttern. Da ergrimmte der Zorn des Herrn, und ver. kaufte sie (übergab sie als Sklaven) unter die Hand der Philifter und der Kinder Ammon. Und sie zertraten und zerschlus gen fie mohl achtzehn Jahre. Da schrieen die Kinder Ssrael zu dem Serra: Wir haben an dir gesündiget; denn wir haben unsern Gott verlassen! Aber der Herr sprach : Gehet hin, und schreiet die Götter an, die ihr erwählet habt; lasset euch dieselben helfen zur Zeit eurer Trúbral! Aber die Kinder Ssrael sprachen: Wir baben gesündiget! Mache es nur du mit uns, wie dirs gefade; allein errette uns zu dieser Zeit! Und sie thaten von sich die frems

den Götter, und dieneten dem Herrn. Und es jammerte ihn, daß } Israel also geplaget ward. Sephthah war ein ftreitbarer Held.

Da nun die Kinder Ammon stritten mit Ssrael, gingen die Zeltes ften von Gilead hin, und sprachen zu ihm: Komm, und sey unser Hauptmann, daß wir streiten wider die Kinder Ammon! Aber Sephthab sprach: Send ihr es nicht, die mich hassen und aus mets nes Baters Hause gestoßen babt? Und nun kommt ihr zu mir, well ihr in Trůbsal seyo! So ihr mich wieder holet, zu streiten wis der die Kinder Ammon, und der Herr sie vor mir geben wird, roll id dann euer Haupt reyn? Die Zeltesten (praden: Der Herr fey Zuhörer (Zeuge) zwischen uns, wo wir nicht thun, wie du gesagt baft! Also ging Jephthah mit, und das Vole lebte ihn zum Haupt und Obersten über sich. Da kam der Seift des Herrn auf Jephthah, und er zog auf die Kinder Ammon, und gelobete dem Herrn: Gibst du die Kinder Ammon in meine Hand, was (Dann) In meiner Hausthúr heraus mir entgegen gebet, wenn ich mit Frieden wiederkomme, das fol des Herrn reyn, und ich wils zum Brands opfer opfern. Da nun Jephthah (nach glücklichem Erfolge) kam zu seinem Hause, flebe, da gebet seine Tochter heraus ihm entges gen, und sie war feln einziges Kind. Da zerriß er seine Kleider (vor Och mer), und sprach: Ich meine Tochter, wie betrůbest du mich! Ich habe meinen Mund aufgethan (zu einem Gelübde) gegen den Berrn und kann es nicht widerrufen. Sie aber nach

[ocr errors][ocr errors]
[ocr errors]
[ocr errors]

dem sie das Gelübde erfahren) sprach: Mein Vater , thue
mir, wie es aus deinem Munde gegangen ist! Und er that ihr,
wie er gelobet hatte. Und es ward eine Gewohnheit: daß die
Tóchter Israel hingeben, zu klagen die Tochter Jephthans des
Sabrs vier Tage.
80. Simson, der starke und wilde Philifterfeind. (Kap. 13.

14. 15. 16.)
Die Kinder Ssrael thaten förder übel; und der Herr gab fie
in die Kånde der Philifter vierzig Jahre. Es war aber ein Manni
mit Namen Manoah; und der Engel des Herrn erschien dessen
Weibe, und fprach: Siebe, du bist unfruchtbar, aber du wirst
einen Sohn gebåren. So hate Dich nun, daß du nicht Wein
noch staré Secrånke trinkest, und nichts Unreines essest; denn
der Knabe wird ein Verlobter Gottes (ein Nastr oder Nas
firder: 26gefonderter, 4 Mor. 6.) seyn, und er wird an.
fangen. Jsrael zu erlösen aus der Philifter Hand. Und das Weib
gebar einen Sohn, und hieß ihn Simson. Und der Knabe wuchs,
und der Herr segnete ihn (ließ ihn zu großer Leibesstår fe
gedeihen); und der Geift des Herrn (ein unruhiger fühi
ner Muth) fing an, ihn zu treiben. - Simion ging (einst) mit
feinem Vater und seiner Mutter; da kam ein junger Lorde brål.
lend ihm entgegen; und der Geift des Herrn gerieth über ihn,
und er zerriß ihn, wie man ein Böcklein zerreißet, und hatte doch
gar nichts in feiner Hand. Simson fprach einmal): Ich
babe eine (ge.) redite Sache wider die Philifter; ich will eud Scha.
den thun, und fing dret hundert Füchse (Scafais), und keh.
rete le einen Schwanz zum andern, und that einen Brand je zivi.
schen zwei Schwänje, und zündete die an, ließ fie 'unter das Rorn
der Philifter, und zůndete also an die Mandeln rammt dem stehens
den Korn, und Weinberge und Delbäume. Da zogen die Phi.
fifter hinauf, und belagerten Juda; aber die von Juba sprachen:
Warum reyd ihr wider uns gezogen? Sie antworteten: Wir find
herauf gekommen, Simson zu binden, daß wir ihm thun, wie eč
uns gethan hat. Da zogen drei tausend Mann von Juda hinab,
und banden ihn mit zwei neuen Stricken, und führeten ihn herauf;
und da er fam, fauch jeten die Philifter ihm zu. Aber der Geift
des Herrn gerieth über ihn, und die Stricke an seinen Armen
wurden wie Faden, die das Feuer versengét hat, daß die Bande
an feinen Bånden zerschmolzen. Und er fand einen faulen Eselbs

[ocr errors]
[ocr errors][ocr errors][merged small][merged small]

1

« ͹˹Թõ
 »