Ҿ˹˹ѧ
PDF
ePub

1

105. Samuels Lod. Nabals Hårte und Bestrafungo it:

(Kap. 25.) Samuel tarb, und das ganze Jsrael trug Leid um ihn. Und es war ein Mann zu Mavn, und der Mann war großes Vermo, gens, und er hieß Mabal, fein Weib aber Ubigail, und war ein Melb guter Vernunft, und schon von Angesicht; der Mann aber war hart und bosbaftig in seinem Thun. Da nun David hörete, daß Nabal seine Schafe beschor, sandte er Jünglinge, und sprach: Gebet hinauf gen Karmel, und wenn ihr zu Nabal fommt: so grüßet ihn von meinetwegen freundlich, und sprechet: Deine Hirs ten find mit uns gewesen; wir baben sie nicht verböhnet (bele is diget), und hat ihnen nichts gefehlet an der Zahl. Laß (uns daber) Gnade finden; denn wir sind auf einen guten Tag gekom, men; gib deinen nedten und David, was deine Hand findet (von den Festschmaus vorråtgen, was dir beliebt). Aber Nabal antwortete: Wer ist der David ? Es werden jekt der Knechte viel, die sich von ihren Herren reißen. Sollte ich mein Brod und Fleisch nehmen für meine Scherer, und den Leuten geben, die ich nicht kenne? Da sprad David: Gürte ein jege licher sein Schwert um sich! Und sie zogen ihm nadı. Da ellte Aligail, und nahm Brode, Wein, Schafe, Mehl, Rosie nen und Feigen; und als sie (o amit) hinabzog, da begegnete the David. Und sie fiel vor David auf ihr Antiik, und sprach: 2ch mein Herr, mein sey diese Mifsethat! Mein Herr reke nicht sein Herz wider Nabal, den heillosen Mann; denn er ist ein Narr, wie sein Name beißt. Hier ist der Segen (Vorrath), den deine Mago hergebradt hat, Vergit die Uebertretung! Denn der Herr wird meinem Herrn ein beständiges Haus machen'; denn ou führeft des Herrn Kriege. Wenn denn der Herr alles Gute mei. nem Herrn thun wird, und gebieten, daß du ein Herzog (n. führer) leyst über Israel: so wird es dem Herzen meines Herrn nicht ein Stoß noch Zergerniß (Reue und Gewiffens pein) seyn, daß du nicht Blut vergossen haft ohne Ursach; und so wird der Herr meinem Herrn wohl thun. Da sprach David : Bjelobet fey ber Herr, der dich heutiges Tages hat mir entgegen gesandt! Und gesegnet feyst du,, daß du mir erwehret haft, daß ich nicht wider Blut (u Blutvergießen) gekommen bin! Also nahm David, was sie gebrad)t hatte, und sprach: Ziehe mit Frieden hinauf in dein Haus! Da aber Abigail zu Nabal Eam, da batte er ein Maht zagerichtet in seinem Sause, wie eines Königs Mahl, und sein

Herz war guter Dinge, und er war sehr trunken, Ole aber sagte ihm nichts, bis an den Morgen; da aber sagte sie ihm folches. Da erstarb sein Herz in seinem Leibe, daß es ward wie ein Stein (vor Soreden ganz ftarr); und über zehn Cage schlug (strafte) ihn der Herr, daß er starb.. Da das David hörete, sprach er: Gelobet rey der Berr, der meine Schmad geråcht hat, und seinen Knecht enthalten hat von dem Uebel! Und David fandte hin, und ließ mit Abigail reden, daß er sie zum Beibe nähme; und Abigail zog den Boten Davids nach, und '

ward sein Wetb. 106. Davids abermalige Sconung von Sauls leben.

(lap, 26.) Da machte fich Saul (wieder) auf, daß er David fuchte. David (aber) sprach: Wer wil mit mir zu Saul ins Lager? Abisat sprad): Ich will mit dir. Also fam David des Nachts (ort an); und Saul lag und schlief in der Wagenburg. Da sprach Abisal: Gott bat deinen Feind beute in deine Hand beschlossen: fo will ich ihn nun mit dem Spieß stechen in die Erde einmal, daß er es nicht mehr bedarf. David aber sprach: Verderbe (tode) ihn nicht; denn wer will die Hand an den Gefalbten des Herrn legen, und ungestraft bleiben? Also nahm David nur den Spieß und den Wasserbecher; und es war niemand, der es fab, noch erwachte. Da nun David hinüber gekommen war, trat er frůb auf des Bers ges epiße, und schrie zu Abner: Bist du nicht ein Mann (Du bist ein rechter Helo)! Warum hast du denn nicht behütet deinen Herrn ?, Siebe, hier ist der Spieß und der Wasserbecher, dle zu seinen Häupten waren! Da erkannte Saul die Stimme Davids. David sprach weiter: Warum verfolget mein Herr also feinen Knechr? Was habe ich gethan ? Und Gaul (prad): Ich habe gesündiget! Komm wieder , mein Sohn! Ich will dir kein Leid förder thun, darum, daß meine Seele (Leben) heutiges Tages theuer gewefen ist in deinen Augen. David sprach: Hier ist der pteß des Königs; es gebe der Jünglinge einer beráber, und hole ihn. Der Herr aber wird einem jeglichen Wergelten nach seiner Gerechtigkeit und Glauben (Treue). Und wie heute deine Seele in meinen Augen ist groß geachtet gewesen, so werde meine Seele groß geachtet vor den Uugen des Herrn, und er errette mich von aler Trůbfal. Gaul sprach: Gesegnet fenst du, mein Sohn David ! Du wirft es hinausführen,

[ocr errors]

· 107. Dabid fieht zu den Philiftern. (Kap. 27. 29.) ;

David gedachte: Ich werde (Doch noch der Tage einen Saul in die Hände fallen; es ist mir nichts bessers, denn daß ich entrinne in der Philifter Land, daß Saul von mir ablaffe; under ging bing über zu Achis, Könige zu Gath, Da gab ihm this zitlag zum Wohnsitz. llnd es begab sid), daß die Philifter ihr Heer persamm. leten wider Israel, und Uchis sprach zu David : Du und deine Månner fout mit mir ausziehen. David sprach: Wohlan , du souft erfahren, was tein Knecht ihun wiro! Da sprachen die Fürften der Philifter: Was sollen diese Hebråer? Adhis prach: Ist niat das David, der nun bei mir gewesen ist Jahr und Tag? Und ich habe nichig an ihm gefunden, seit der Zeit er abgefallen ist von Israel, Aber die Fürften wurden zornig, und sprachen: Laß den Mann umkehren, daß er nicht unser Widersacher werde im Streit. Da rief Achis David, und sprach: So wahr der Herr lebet! ich halte dich für redlid); aber du gefáast den Fürften nicht. Also machte sich David frühe auf, daß sie wieder in der Philifter land fåmen. 108. Sauls Aberglaube und Selbstmord. (Rap. 28.31.):

Da perfammlete Saul aud das ganze Israel; da es aber der Philister Heer fab, fürchtete es sich und verzagte. Und er rarh, fragte den Herrn; aber der Herr antwortete ihm nicht. Da sprach Saul zu seinen Knechten: Suchet mir ein Weib, die einen Wahre sagegeift hat den Geift 06 eine Todtenbefragerin). Und sie sprachen; Zu Endor ist ein (folches) Weib. “ Und Saul ging hin, und sprach: Liebe, weissage mir , und bringe mir beranf, den ich dir fage. Da sprach das Weib: Wen roll ich dir berauf.

bringen? Er sprach: Samuel. Da nun das Weib (vorgeblich) " Samuel fah, schrie fie laut. Und er sprach : Was fiebest du?

Das Weib: Ich lebe Götter (eine göttergleide Gestalt). Er: Wie ist er gestaltet? Sie: Es kommt ein alter Mann mit einem seidenen Rock. Da vernahm Saul, daß es Samuel war, Samuel aber sprach (nach dem Vorgeben der Betrügerin): Warum haft cu mich unruhig gemacht? Saul sprach: Ich bin sehr geångftet; denn Gott ist von mir gewichen, Samuel sprach: Der Herr wird dir thun, wie er (ichon früher) durch mich ges redet hat, und wird das Reich von deiner Hand reißen, und David geben; dazu wird der Herr Israel mit dir auch geben in der Philifter Hande. Da fiel Baul zur Erden, daß keine Kraft in ihm war. Die Philister aber ftritten wider Ssrael;- und die Männer Israels

!

[merged small][merged small][ocr errors][ocr errors]

floben, und Saul ward sehr verwundet. Da sprach Saul zu fels hem Waffentråger : Biebe dein Schwert aus, und erftich mich! Aber sein Waffenträger wollte nicht. Da nahm Saul das Schwert, und fiel darein. Da, nun sein Waffentråger rah, daß Saul toot war, fiel er auch in sein Schwert, und starb hit ihm. Also starb Saul und seine drei Söhne und sein Waffentrager und alle seine Männer zugleich auf diesen Tag. Da Eamen 'die Philifter, und fanden Saul, und hieben ihm sein Haupt ab, und fandten es umher unter dem Volf; aber seinen leichnam hingen sie auf die Mauern zu Bethsan. Da die zu Jabes das böreten, mach. ten sich auf streitbare Månner, und gingen die ganze Nacht, und nahmen die Leichname Sauls und seiner Söhne von der Mauer, und begruben fie.

3 weite's Buch Samu el s. 109. Davids Trauer über Saul und Jonathan. (Kap. 1.).

Nach dem Tode Sauls kam ein Mann aus dem Heer, und sprach zu David : Das Volk ist geflohen, und ist viel Volfs ges fallen; dazu ist auch Saul todt, und sein Sohn Jonathan. David sprach : Woher weißt du, daß Saul und Jonathan todt sind ? Der Jüngling sprach: Ich kam ohngefähr aufs Gebirge ; und siehe, Saul lehnte sich auf seinen Spieß, und rief mich, und sprach zu mir : Tritt zu mir, und tóde mich; denn ich bin bedrånget umher, und mein Leben ist noch in mir. Da trat. ich zu ihm, und rødete ihn; denn ich wußte wohl, daß er nicht leben konnte nach seinem Fall (ins Schwert), und nahm die Krone von seinem Haupt, und das Armgeschmeide, und habe es hergebracht zu dir. Da faßte David, seine Kleider, und zerriß fie, und weia nete. David sprach: Wie, hast du dich nicht gefürchtet, deine Hand zu legen an den Gefalbten des Herrn? und sprach zu seis ner Jünglinge einem : Herzu, und schlage ihn! Und er schlug ihn, daß er starb. Und David klagte diese Klage über Saul und Jonathan : Die Edelften in Israel find erschlagen! Wie find die Helden gefallen! Ihr Berge zu Gilboa, es mulle weder thauen noch regnen auf euch! Saul und Jonathan, holdselig und liebs lich in ihrem Leben, find auch im Tode nicht geschieden. Es ist mir leid um dich, mein Bruder Jonathan; ich habe große Freude und Wonne an dir gehabt; deine Liebe ist mir sonderlicher (mehr wertb) gewesen, denn Franenliebe. Wie sind die Gelden gefala len, und die Streitbaren umgekommen!

[ocr errors]
[ocr errors]

110. David wird König über Juda, und Sauls Sogn áber

Israel. (Kap. 2.) Und die Männer Juda famen und falbeten David zum Könige. Und da es David ward angesagt, daß die von Jabes Saul begra. ben hatten, ließ er ihnen sagen: Gesegnet seyo ihr dem Herrn, daß iht solche Barmherzigkeit an Saul gethan, und ihn begraben habt! Go thue nun an euch der Herr Barmbetzigkeit und Treue, und ich wid euch auch Gutes thun. Poner aber, Sauls Feldhauptmann, nahm Isboseth, Sauls Sohn, und machte ihn zum Könige über ganz Israel; aber das Haus Juda hielt es mit David. 111, Abners Treulosigkeit, und Joabs Meuchelmord.

(Sap. 3.) Es war ein langer Streit zwischen dem Hause Sauls und dem Kause Davids. David aber nahm zu, und das Haus Gauls nahm ab. Und es wurden David Kinder geboren ;- sein erstgeborner Sohn Amnon ; der andere, Chileab; der dritte; Absalom ; oir vierte, Adonia ; der fünfte, Saphatja; der sechste, Jethream, Und Abner fandte Boten zu David für sich, und ließ ihm sagen; Mache einen Bund mit mir; fiche, meine Hand Toll mit dir :fent, daß ich zu dir Fehre das ganze Jsrael. Da aber Joab war aus dem Kriege gekommen, ward ihm angesagt, daß Ubner zum Kód nige gekommen war, und mit Frieden weggegangen. Da ging Joab zum Könige, und sprach: Was hast du gerhan? Kenneft du 26ner nidot? Er ist (nur) gefommen, daß er erführe alles, was dù thust. 218 nun bner wiederfam, führte ihn Joab unter das Thor, daß er heimlich mit ihm redete, und Nach ihn daselbst, daß er starb. 211so errürgten Joab und sein Bruder Abifai 2bner, darum, daß er ihren Bruder Asahel getödet hatre im Streit. Und der König ging dem Sarge (der Bahre) nach, und weinte bel dem Grabe. Abners, und es weinte auch alles Volf. Und der Konig klagte: Abner ist nicht gestorben, wie ein Thor (MIT th åter) stirbt! Du bist gefallen, wie man vor bófen Buben fáut. Der Herr vergelte dem, der Böses thut, nach seiner Bosheit!

112. David bestraft Jsbofeths Ermordung. (Kap. 4.),

Da aber der Sohn Sauls hörte, daß Ubner todt wäre, wurden seine Hånde laß (fiet.ibm der Muth). Es waren aber zwei Hauptleute, Baena und Redob; diese kamen zum Hause Isbos feths, und er lag auf seinem Lager. Und sie stachen, ibn todt ..

« ͹˹Թõ
 »