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brachten das Haupt Jobosethe zu David, und sprachen: lehe, das ist das Haupt Jsbosebs, deines Feindes, der nach deiner Seele (leben) stand. Der Herr bat heute meinen Herrn geråchet an Saul und an seinem Samen. Da antwortete David: So mahr der Herr letet, der meine Seele aus aller Trussal ertófet hat! ich griff den, der mir verkündigte: Saul ist toot! und meinte, es mare ein guter Bote, und erwürgete ihn, dem ich sollte Botenlohn geben; und diese gottlosen Leute haben einen gerechten Mann in Feinem Hause auf seinem Lager erwürget! Ja, sollte ich das Blut nicht fordern von euren Hånden, und euch von der Erde thun ? U110 David gebot seinen Jünglingen; die erwürgete'n fie; aber das Haupt Jsbosechs begruben sie in Abners Grabe. 113. David wird König über ganz Jsrael. (Kap. 5.)

Et tamen alle Ståmme Ifraels zu David, und sprachen: Biebe, wir sind deines Gebeines und deines Fleisches (von gleicher 2 oft ammung). Dazu, da Saul König war, führtest du Ssrael (fchon zum Kriege). So hat der Herr dir (no d)) gesagt: Du fouft ein Herzog reyn über Israel. Und David machte mit ihnen, einen Bund, und sie salbren David (a uch) zum Könige über Israel. Und der König zog hin mit feinen Männern zu (gegen) Jerusas lemn wider die Jebusiter, und gewann die Burg Zion; vnd wohnte auf der Burg, und hieß fie Davids Stadt. Und David nahm zu (w a ro immer må chtiger), und der Herr war mit ihm. 114. Der Bau eines Tempels versdoben. Sottes Verheis

Bung. (Kap. 7.) Da nun det Herr David Ruhe gegeben hatte von allen seinen Feinden umher , sprach David zu dem Propheten Nathan: Siehe, ich wohne in einem Cederns Hause, und die Lade Gottes wohnet unter den Teppiden! Des Nachts aber kam das Wort des Herrn zu Nathan: Gehe hin und sage David: Solltest du mir ein Haus bauen, daß ich darinnen wohnete? Habe ich doch in feis nem Hause gewobnet bis auf diesen Tag. Habe ich je gesagt: Warum bauet ihr mir nicht ein Cedern-Haus? Und der Herr vertůndiget dir, daß der Herr dir ein Haus machen wil. Wenn nun deine Zeit hin ist, daß du mit deinen Vårern schlafen liegest, toid ich deinen Samen (ohn Salomo) nach dir erwecken, dem will ich sein Reich bestätigen. Der fou meinem Namen ein Haus bauen, Ich will sein Vater reyn, und Er soll mein Sohn

fern. David sprach: Wer bin ich, Herr, und was ist mein Haus, daß du mich bis hieher gebracht hast? Dazu bast du derg Hause deines Knechts noch von fernem Zufünftigen geredet. Dars üm bist du auch groß geachtet, Herr; denn es ist keiner wie du, und ist kein Gott, denn du. Du bist Gott, und deine Worte wers den Wahrheit seyn, und mit deinem Segen wird deines Knechts Haus gesegnet werden eviglich, it's 115. David fiegt über viele Wölfersdaften, weiht die Beute zum Dienst in der Stiftshütte, und regieret gerecht und

mild. (Kap.8 9) Der Herr half David, wo er (zum Kriege) hinzog: und David nahm (erbeutete) goldene Schilde , silberne, goldene und eherne Kleinodien, welche er dem Herrn beitigte (im Schat der Stiftsbütte niederlegte). Und er schaffte Recht und Gerechtigkeit allem Volk; und die Söhne Davids waren Priester. Der König sprach: Sit noch Jemand vom Hause Sauls (úbrig), daß ich Barmherzigkeit an ihm thue? Ziba sprach: Es ist noch da ein Soba Jonathans (Mephitofeth), labman Füßen, Da sandre David hin, und ließ ihn holen, und sprach zu ihm: Fürchte dich nicht; denn ich will Barmherzigkeit an dir thun um Jonathans, deines Vaters; willen, und will der allen Uder deig nes (Groß-) Vaters Sauls wiedergeben; du aber folft tåglide auf meinem Tisch Das Brod effen, wie des Königs Kinder.. 116. Davids dankbare Theilnahme, und Hanons Åble

Berathung. (Kap. 10.) Der König der Kinder Ammon ftarb; und sein Sohn Hanon Yoard König. Da sprach David : Ich will Barmherzigkeit thua an Hanon, wie sein Vater an mir Barmherzigkeit gethan bat; und fandte hin, und ließ ihn trösten über seinen Bater. Da nun die Knechte Davids kamen, sprachen die Gerbaltigen (großen Råthe): Meinest du, daß David deinen Vater ehre, daß er Eröfter zu dir gesandt hat? Meinest du nicht, daß er darum hat gesandt, daß er die Stadt erkunde und umfehre? Da nahm Has non die Knechte, und schor ihnen den Bart halb, und schnitt ihnen die Kleider ab bis an den Gürtel, und ließ sie (allo bes schimpft) gehen. Da das Davið hörete , fandte er Joab mit dem ganzen Heer. Und die Kinder Ammon und die Syrer flohan vor Israel; und Cote legtern machten Friede mit Ssrael, unde

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wurden ihnen unterthan, und fürchteten fich, den Kindern Am mon mehr zu helfen. 127. David, von Sinnlichkeit überwåltigt, ladet BlutsGuld ,:Cauf fic. (Sap. 11.)

1. . Es begag fich, daß David; uin den Abend ging auf dem Dachy des Hauses; und sab ein Weib, das war sebr schöner Gestalt, pas Weib. Urias. Des Morgens schrieb David einen Brief an

Foab (ins 52181dger), und fandte ihn durch uria. Er fchrieb:
Stellet urid an den Streit, da er am barteften ist, daß er sterbe.
Joab stellte Uria an den (gew'ündten) Ort; und es fielen et.
Hehe des Volks-,fano Uria starb auch. Urias Weib trug Lelo um
Ihren Hauswirth ;. da sie aber ausgetrauert hatte, fandte David
hin, und ließ fie in fein Haus holen, und sie ward fein Weibo
Aber die Thar gefiel idem Herrn übel.
in8. Nathans Strafrede. Davids Reue. Geburt Salomos.

(Sap. 12.) - Der Herr fandte Nathan, der sprad): Es waren, zwei Mång ner in einer Stadt, einer reich, der andere arm. Der Reiche hatte sehr übele Schafe und Kinder; aber der Arme hatte nichts, denn ein einziges kleines Schäftein, und er nåhrete es, daß es groß warð; es: aß von seinem Bissen, und trane von seinem Becher, und farlier in seinem Scheos. Da aber, dem reichen Mann ein Gast, fam, fchonte er, zu nehmen von seinen Sdafen und Rindern, und nahm das Schaf des armen Mannes. Da ergrimmte David, und sprach: Der Mann ist ein Kind des To des, der das gethan hat; dazu soll. er das Sdaf vierfåtrig bejaha Ten! Da spracy Nathan: Du bist der Mann! So spricht der Herr : Warum haft. du das Bort des Herrn verachtet, daß du folches Uebel tbåteft? Uria haft du erschlagen (laffen), und , sein Weib dir zum Weibe genommen! Stehe, ich will Unglück über dich erwecken aus deinem eigenen Haule, und will deine Beis ber nehmen vor deinen Augen, und will fié deinem Nådtften ges ben. Denn du hast es heimlich gethan; ich aber wil dies thun vor dem ganzen Israel, und an der Sonne. Da sprach David: Ich habe gesünniget wider den Herrn! Nathan sprach: So (wenn deine Neue er riftlich ist) hat auch der Herr deine Bünde weggenommen. Du (felbf): wirst nicht sterben; aber well du die Feinde des Herrn bast durch diese Geschichte låstern gemachte:

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wird der Sohn, der die geboren ist, fterben. Und der Bere (dlug das Kind, 048 Urias Weib geboren hatte, daß es todkrant ward. Und David ersuchte Gott um das näblein, und faftete (fonnte por Schmerz nicht erren). Ain siebenten Tage aber stato das Kind. Da stand David auf von der Erde, und ging in das Haus des Herrn, und betete an. Und da er wieder beim kam, bieß er ihm auftragen, und aß. Da sprachen seine Knechte zu ihm: Was ist das? Da das Kind lebte, fastetest du, und weinteft; nun es aber gestorben ist, stebest du auf, und isfest! Er sprach: Im das Kind fastete ich, und weinete, da es lebte; denn ich gedachte: Wer well, ob mir der Herr (nicht wieder) gnädig wird, daß das Kind lebendig bleibe? Nun es aber todt lit, was soll ich faften? Kann ich es auch wiederum holen? Ich werde wohl zu ihm fabs ren; es kommt aber nicht wieder zu mir. Und sein Weib gebar einen (andern) Sohn, den hieß er Salomo (den Friedsamen); und der Herr liebte (ich ús te und regnete) ihn. Und er that ihn unter die Hand Nathans, des Propheten, der hieß ihn Jedidia .(den Geliebten des Herrn). 119. Abfaloms Rebellion gegen seinen Vater. Davide Flugt und Berdimpfung. Husal’s list. Afitophels Selbftmord.

(Kap. 15. 16. 17.) Es war aber in ganz Ifrael kein Mann so schön, als Absalom, under hatte dieses Lob vor allen; von seinen Fußsohlen an bis auf Teinen Scheitel war nicht ein Fehl an ihm. 2bfalom machte sich (gewöhnlich) des Morgens frühe, auf, und trat an den Weg bet dem Thor, und wenn jemand zum Könige vor Gericht fome men fodte, rief ihn Abfalom zu fich, und sprach : Biebe, deine Bache ist recht und Idylecht (klar), aber du hast keinen Verhörer vom (Gebór beim) Könige, wer reße't mich zum Richter im Lande, daß jedermann zu mir fåme, daß ich ihm zum Recht húlfe! Und wenn jemand sich zu ihm that (nahte), daß er ihn wollte anbeten (ourd Niederfallen Verebrúng bezeigen): lo redte er reine Band aus, und Fußte ihn. Auf die Weise that 26. falom dem ganzen Israel, und stahl (gewann) also das Herz. Und er ging gen Hebron, hatte aber (vorher) ausgesandt, und lassen sagen: Wenn ihr der Posaunen Schal horen werdet: so sprecher : Abfalom ift König geworden! Absalom aber sandte aud nad Ahitophel, Davids Rath. Da er nun Opfer that, ward der Bund ftare, und das Volk lief zu. David aber sprach ju selo

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nen Knechten: Luf, laßt uns fliehen; denn hier wird kein Entu rinnen reyn! Und alle seine Knechte gingen neben ihm her, dazu alle Crethi und Plethi (Scharfrichter und laufer oder Leib. w a che), und alle Gethiter. Und der König sprach zu Ithat, dem (Haupte der) Gethiter: Gestern bist du gekommen, und heute wagest du dich, mit uns zu geben? Kehre um; und deinen Brüdern mit dir widerfahre Barmherzigkeit und Treue! Sthai sprach : Co wahr der Herr lebet! an welchem Ort mein König seyn wird, es , gerathe zum Tode oder zum Leben, da wird dein Knecht auch reon. Und das ganze Land weinete, und alles Volk ging mit. Aber der König: sprach zu Zadok : Bringe die Lade Gottes wieder in die Stadt. Werbe id Gnade finden vor dem Herrn: To wird er mich roleder holen, und wird mich sie sehen lassen, und sein Haus. Spricht er aber: 9h habe nicht Luft zu dir; fiehe, hier bin ich! Er mace es mit mir, wie es thm wohlgefått! Und da David ans gesagt ward, daß Ahitophel im Bunde mit Abfalom war, (prach er: Herr, mache den Anschlag Ahitophels zur Narrheit! Da aber David bis gen Baburim kam, da ging ein Mann heraus, der hieß Simei, und Fluchte, und warf David mit Steinen, und sprach: Heraus (Fort), du Bluthund, du loser Cichlechter) Mann! Der Herr hat dir vergolten alles Blut des Hauses Sails, daß du an seiner Statt bist König geworden. Nun hat der Herr bas Keld gegeben in die Hand deines Sohnes Absalom; und fiehe, nun fteckst du in deinem Unglück! Aber Abifat sprach: Solte dieser todte Hund (schlechte Mend) meinem Könige fluchen? Ich wid hingeben, und ihm den Kopf abreißen. Der König sprach : Laßt ihn fluchen; denn der Herr hat es ihm gehelfen! Vielleicht wird. Der Herr mein Elend ansehen, und mir mit Süre (Gutem) vergelten fein heutiges Fluchen. Da aber (auch) Hu. fal, Davids Freund, zu Absalom fam (zum S deln überging), sprach er: Glück zu', Herr König! Absalom aber sprach: Ist das deine Barmherzigkeit an deinem Freunde ? Warum bist du nidjt mit deinem Freunde gezogen? Husai (prad): Nicht also, sondern welchen der Herr erwåhlet, und dies Volf, deß wil ich feyn, und bei ihm bleiben. Zu der Zeit, wenn Ahitophel einen Rath gab, das war, als wenn man Gott- um 'etwas båtre gefraget, beides bel David und bei Absalom. Und hitophel sprach zu 216 salom: go wil mich aufmachen, und David nadhjagen bei der Nacht, und will ihn überfallen, weil er mart ift. Das dåudite Abfalom gut zu seyn; aber Husai (prady: Es ist nicht ein guter Rath. Du

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