Ҿ˹˹ѧ
PDF
ePub

I n h a 1 t.

Vorwort des Uebersetzers

Seite XV-XIX I. Entstehungsgeschichte der Uebersetzung der Werke von A. J. Davis

Seite XX-LII II. Wesen des Spiritualismus und sein Verhältniss zur Harmonischen Philosophie

Seite LII—LVIII III. Ideelle und historische Enstehung des vorliegenden Werkes.

Seite LVIII-LXXX Die grosse Harmonie. Der Reformator. Vorrede des Verfassers

Seite LXXXIII-LXXXIV

Erste Vorlesung.

Die Philosophie der Reform.
Was Reform nicht ist. Irrthümer der Reformatoren. Die
Methode der Kirche. Sünde ist keine Uebertretung des Gesetzes.
Das Gesetz kann nicht gebrochen werden. Die Lehren und Ten-
denzen der Natur .

Seite 1—20

Zweite Vorlesung.
Ansichten über den menschlichen Geist.

Die verborgenen Quellen der Geschichte. Thatsachen gegen Principien. Definition der Liebe, Weisheit und Erkenntniss. Die Wege der Weisheit. Die Thatsachen beweisen Alles. Die Ursachen der geistigen Ungleichheiten

Seite 21-58

.

Dritte Vorlesung. Physiologische Laster und Tugenden. Das Gesetz des Nutzens. Gefährlichkeit einer falschen Sittsamkeit. Der Nutzen ärztlicher Weisheit. Die Nothwendigkeit dieses Werkes

Seite 59_76

Vierte Vorlesung. Die Classifikation der Liebesarten und die Ansicht

der Welt von der Ehe.

Gleichheit des Bedürfnisses und seiner Befriedigung. Die sechs Liebesarten. Die natürliche, verkehrte und übermässige Thätigkeit der Neigungen. Liebe ist nicht eine Empfindung, sondern ein Princip. Die Ansicht der Shaker von Jesus und Paulus

Seite 77—103

Fünfte Vorlesung.
Die Kennzeichen und Laster der Extremisten.

Wie die Welt eingetheilt ist. Die wahren Mittel und Werkzeuge der Reform. Beschreibung eines Extremisten. Zeichnungen, welche beide Geschlechter äusserlich und innerlich erläutern. Nähere Erörterung der Uebel

Seite 104-125

Sechste Vorlesung. Die Kennzeichen und Laster der Inversioniste n.

Individualität des Liebe - Princips. Früße Entwickelung der Kinder. Kennzeichen des Inversionismus. Die Bank der Natur. Die Mittel der Reform

Seite 126-146

Siebente Vorlesung. Die sekundären Ursachen der ehelichen Missrichtung.

Novellen - Literatur. Der Gebrauch von Thee und Kaffee. Alkohol im Blute. Die Wirkungen des Tabaks. Der Coca SüdAmerikas. Verwandlung von Nacht in Tag. Wissen erlöst die Seele nicht. Anweisungen für die Kranken. Eine Lebens-Parabel.

Seite 147—211 Achte Vorlesung. Von dem Ursprunge und den Abhängigkeiten der

Liebe.

Des Menschen Stellung in der Natur. Voltaire's Ansicht von der Liebe. Der Ursprung des Lebens. Wie die letzte Wesenheit entwickelt wird. Blutliebe im Gegensatz zu Geistesliebe. Thompson's Brief an sein Weib. Moralische Hässlichkeit

Seite 212-252

Neunte Vorlesung. Gedanken über des Weibes Rechte und Nichtrechte.

Mann und Frau im Vergleich mit einander. Des Weibes gesetzliche Stellung. Das Recht der Frau, die Wahlen zu beeinflussen. Betrachtung ihrer medicinischen Rechte. Was der Mann vom Weibe erwartet. Ungleichheit der Löhnung zwischen beiden Geschlechtern. Des Weibes Arbeit vom Manne monopolisirt oder allein in Anspruch genommen.

Die Uebel der Abhängigkeit. Keine Selbstständigkeit in der Liebe .

Seite 253–292

Zehnte Vorlesung. Eine Recension: Einleitung zur Philosophie der Ehe.

Der Charakter H. C. Wright's. Sein Buch über Ehe und Elternschaft. Die Kritik des Dr. T. L. Nichols

Seite 293–314

Elfte Vorlesung
Die Gesetze der Anziehung und der Ehe.

Was die Philosophen von der Anziehung sagen. Die Philosophie und die Classificationen der Natur über diesen Gegenstand.

Seite 315-328

Zwölfte Vorlesung. Ueber die Zwecke und die Einheit; oder die Vergång

lichkeit und die Dauer der Ehe.

Das in der Schöpfung aufgefundene eheliche Central - Princip. Die sieben Phasen der Ehe. Beschreibung der verschiedenen Grade.

Seite 329-353

Dreizehnte Vorlesung. Die verschiedenen Anziehungen der verschiedenen Temperamente; oder wie die vergängliche Einigung zu vermeiden und die dauernde Ehe zu sichern ist.

Der Ursprung der Lehre. Die Skala der Temperamente. Zeichnungen der sieben Typen. Die Magneten. Die Typen der Menschheit.

Seite 354-389

Vierzehnte Vorlesung. Innere Beweise von der wahren Ehe; oder wie Kinder des Blutes und des Zufalls zu vermeiden und Nachkommen der Liebe und Weisheit zu erhal

ten sind.

Darstellung der Monogamie. Die Schwierigkeit, seinem ehelichen Genossen zu begegnen. Alle Beweise von wahrer Einigung sind nicht äusserlich. Die Nachkommenschaft der Liebe und der Weisheit.

Seite 390-417

Fünfzehnte Vorlesung. Schlussbetrachtungen über die Fragen von der Ehe Sechzehnte Vorlesung. Die Verantwortlichkeit der Gesellschaft über das Eheverhältniss; oder die Rechte und Nichtrechte

und Elternschaft.

Irrthümer zu früher Ehen. Zeugniss eines Schriftstellers über die Frage der Elternschaft. Weniger und bessere Nachkommenschaft. Die Offenbarungen der Natur über die Fortdauer der Uebel. Wann ist die Ehe nicht zu frühzeitig? Anwendung des Gesetzes der Temperamente. Zusammenfassende Beschlüsse.

Seite 418-460

der Scheidung.

Die erste Scheidung. Historische Darstellung über diese Frage. Kritik der verschiedenen Reformatoren und ihrer Ansichten über die Verdienste und Nichtverdienste der Ehe und Ehescheidung. Die Lehren der harmonischen Philosophie.

Seite 461-494

[ocr errors]

Siebzehnte Vorlesung. Die Methoden des Individualismus, dargestellt an

dem Charakter Ralph Waldo Emerson's. Eine psychometrische Skizze. Eindrücke über denselben, objectiv, social, intellectuell, moralisch und als Reformator betrachtet. Schluss.

Seite 495-520

Vorwort des Uebersetzers.

Eine neue Philosophie bricht sich ihre siegreiche Laufbahn in den
Schriften des amerikanischen Sehers Mr. Andrew Jackson Davis, welche in
ihrem harmonischen Selbstbewusstse keineswegs übermüthig und wegwerfend
über die philosophischen Systeme anderer Völker sich erhebt, sondern gleich-
sam nur wie ein allgemein wallender Blüthenstaub deren erschlossene Kelche
zu befruchten sucht. Dass diese Philosophie diesen erhabenen universalen Charak-
ter trägt, beweist ihre schlichte und klare Einfachheit und ihr Streben, Natur,
Vernunft und Anschauung zur alleinigen höchsten wissenschaftlichen Gel-
tung zu bringen, wodurch sie eben den Stempel der echten Classicität für alle
Zeiten gewinnt. Um aber diesen universalen Charakter höchster geistiger Voll-
endung offenbaren zu können, musste der Träger dieser Philosophie nothwendig
verbesserte Mittel und Werkzeuge des Denkens in Anwendung bringen, als
bisher denkenden philosophischen Geistern zu Gebote standen. Die Speculation
hatte im deutschen Geiste bereits ihre höchsten Triumphe durch Kant, Fichte,
Schelling und Hegel gefeiert. Das Denken des Verstandes war besonders durch
letzteren zur allseitigen Ausbildung gelangt, und die sogenannten exacten
Wissenschaften haben durch dasselbe ihre bis jetzt höchste Entwickelung erreicht.
Auch war die deutsche Speculation und Metaphysik bereits bis an die äussersten
Grenzen der tiefsten Probleme herangedrungen und hatte die Frage nach dem
innersten Wesen der Dinge nach dem sogenannten „Dinge an
sich“ in ihren immer tiefer gehenden Forschungen auf's neue lebhaft an-
geregt. Es handelte sich in ihnen eigentlich um nichts mehr und nichts weniger,
als um die volle Ergründung des Räthsels des menschlichen Wesens und seiner
ewigen Bestimmung, um die Erkenntniss, dass das „Ding an sich“, welches
der forschende Menschengeist von jeher gesucht, in ihm selbst verkörpert
ist und ihn deshalb zu immer tieferer Selbsterkenntniss treibt. Das „Er-
kenne dich Selbst“ ist ein ewiges Postulat jedes forschenden Geistes und
deutet schon auf seinen unendlichen, nie zu erschöpfenden Inhalt. Es ist aber
ein wesentlicher Vorzug des Menschen, vor allen andern geschaffenen Wesen
mit der Gabe der Voraussicht betraut zu sein, welche ihn über die blos sinn-
liche Gegenwart und deren augenblickliche Genüsse, welche das Leben und
Empfinden der Thierwelt beherrschen, hinaus in das Reich der Ideale, einer
stets besseren Zukunft blicken und sein Leben heute in Hinsicht dessen auf
immer höhere Daseinsziele im Voraus richten lässt. Diese Gabe der geistigen
Voraussicht und einer entsprechenden Lebensbestimmung ist eben das stete
Vernehmen seiner inneren, ihm eingeborenen, ewig fortdauernden Bestimmung
zu geistiger und sittlicher Veredelung, welche wir mit dem prägnanten Worte
Vernunft bezeichnen und welche sonach jeder möglichen, ja einer im natürlichen
Fortschritt unendlichen Steigerung und Ausbildung fähig ist. Die deutsche
Philosophie hatte in der sogenannten intellectuellen Anschauung zwar

« ͹˹Թõ
 »