Goethe's Gedichte, 3

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˹ 57 - Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben, Der täglich sie erobern muß!
˹ 15 - Was war ein Gott, der nur von außen stieße, Im Kreis das All am Finger laufen ließe! Ihm ziemt's, die Welt im Innern zu bewegen. Natur in sich, sich in Natur zu hegen, So daß, was in ihm lebt und webt und ist. Nie seine Kraft, nie seinen Geist vermißt...
˹ 162 - War' nicht das Auge sonnenhaft, Wie könnten wir das Licht erblicken? Lebt' nicht in uns des Gottes eigne Kraft, Wie könnt
˹ 249 - WENN im Unendlichen dasselbe Sich wiederholend ewig fließt, Das tausendfältige Gewölbe Sich kräftig ineinander schließt, Strömt Lebenslust aus allen Dingen, Dem kleinsten wie dem größten Stern, Und alles Drängen, alles Ringen Ist ewige Ruh in Gott dem Herrn.
˹ 87 - Ihr sucht die Menschen zu benennen, Und glaubt am Namen sie zu kennen. Wer tiefer sieht gesteht sich frei, Es ist was Anonymes dabei.
˹ 14 - Der Wind bläset, wo er will, und du hörest sein Sausen wohl; aber du weißt nicht, von wannen er kommt, und wohin er fähret. Also ist ein jeglicher, der aus dem Geist geboren ist.
˹ 101 - Wer in der Weltgeschichte lebt, Dem Augenblick sollt er sich richten? Wer in die Zeiten schaut und strebt, Nur der ist wert, zu sprechen und zu dichten.
˹ 16 - Willst du ins Unendliche schreiten, Geh nur im Endlichen nach allen Seiten. Willst du dich am Ganzen erquicken, So mußt du das Ganze im Kleinsten erblicken.
˹ 306 - Und so werden Sie erleben, daß Wert und Würde unserer Ahnherrn rein und schön aus der eigenen Sprache hervortreten ; denn es ist wahr, was Gott im Koran sagt : Wir haben keinem Volk einen Propheten geschickt, als in seiner Sprache!
˹ 58 - Der Mensch erfährt, er sei auch, wer er mag, Ein letztes Glück und einen letzten Tag.

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