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Der Morgen tam; es scheuchten seine Eritte
Den leisen Sclaf, der mich gelind umfing,
Daß ich, erwacht, aus meiner stillen Hütte
Den Berg hinauf mit frischer Seele ging;
Ich freute mich bei einem en Schritte
Der neuen Blume die voll Tropfen hing;
Der junge Tag erhob sich mit Entzüden,
Und alles ward erquidt, mich zu erquiden.

Und wie ich flieg, 30g von dem Fluß der Wiesen
Ein Nebel sich in Streifen sacht hervor.
Er wich und wechselte mich zu umfließen,
Und wuchs geflügelt mir um's Haupt empor:
Des schönen Blids sollt ich nicht mehr genießen,
Die Gegend dedte mir ein trüber Flor;
Bald sah' ich mich von Wolken wie umgossen, .
Und mit mir selbst in Dåmmrung eingeschloffen.

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Auf einmal schien die Sonne durchzubringen,
Im Nebel ließ sich eine Klarheit sehn.
Hier fant er leise fich hinabzuschwingen;
Hier theilt er steigend sich um Wald und Höhn.
Wie hofft' ich ihr den ersten Gruß zu bringen!
Sie hofft ich nach der Trube doppelt schön.
Der luftge Kampf war lange nicht vollendet,
Ein Glanz umgab mich und ich stand geblendet.

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