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Steht vor dem Finstern milchig Grau, Die Sonne bescheint's, da wird es Blau.

Auf Bergen, in der reinsten Höhe,
Tief Róthlidyblau ist Himmelsnahe.

Du stauneft über die Königspracht,
Und gleich ist fammetschwarz die Nacht.

Und so bleibt auch, in ewigem Frieden, Die Finsterniß vom Licht geschieden.

Daß sie mit einander streiten können, Das ist eine baare Thorheit zu nennen.

Sie streiten mit der Körperwelt,
Die fie ewig auseinanderhålt.

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Spr i ch w Ò r t 1 i ch.

Lebst im Volée; Ter gewohnt,
Kleiner je res Untern schont.

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Wenn ich den Scherz will ernsthaft nehinen,
So soll mich niemand drum beschåmen;
Und wenn ich den Ernst will scherzhaft treiben,
So werd' ich immer derselbe bleiben.

Die Lust zu reden kommt zur rechten Stunde,
Und wahrhaft fließt das Wort aus Herz und Munde.

Ich fah mich um, an vielen Orten,
Nach lustigen, gescheidten Worten;
An bösen Tagen mußt' ich mich freuen,
Daß diese die besten Worte verleihen.

1

Im neuen Jahre Glück und Heil !
Auf Weh' und Wunden gute Salbe !
Auf groben Kloß ein grober Keil!
Auf einen Schelmen anderthalbe !

Willst lustig leben,
Geh mit zwen Såden,
Einen zum Geben,
Einen um einzustecken.'
Da gleichst du Prinzen,
Plünderst und beglückst Provinzen.

Was in der Zeiten Bildersaal Jemals ist trefflich gewesen, Das wird immer einer einmal Wieder auffrischen und leren.

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