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S Þ i g r a' mm a t i s ch.

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Een das siserthe reiter Sendung
Tiefen Sinnes heitre Windung.

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D a 8 Sone t t.

Sich in erneutem Kunstgebrauch zu üben,

3st heil'ge Pflicht, die wir dir auferlegen: Du kannst dich auch, wie wir, bestimmt bewegen Nach Critt und Schritt, wie es dir vorgeschrieben.

Denn eben die Beschränkung läßt sich lieben,

Wenn sich die Geister gar gewaltig regen;
Und wie sie sich denn auch gebården mögen,

Das Werk zuleßt ist doch vollendet blieben.
So möchť ich selbst in künstlichen Sonetten,

In spradgewandter Maße fübnem Stolze,

Das Beste, was Gefühl mir gáte, reimen;
Nur weiß ich hier mich nicht bequem zu betten.

Ich schneide sonst so gern aus ganzem Holze,
Und mußte nun doch auch mitunter leimen.

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Was reich und arm! Was stark und schwach!
Ist reich vergrabner Urne Bauch?
Ist stark das Schwert im Arsenal ?
Greif milde brein, und freundlich Glúc
fließt, Gottheit, von dir aus!
Falf an zum Siege, Madyt, das Schwert
und über Nachbarn Ruhm!

Vorschlag zur Gú te.

E r.
Du gefallst mir so wohl, mein liebes Kind,
Und wie wir hier bei einander sind,
So möchť ich nimmer scheiden ;
Da war' es wohl uns beiden.

Sie.
Gefall ich dir, so gefallst du mir;
Du fagst es frei, ich sag' es dir.
Eh nun! Heirathen wir eben!
Das übrige wird sich geben.

E r.
Heirathen, Engel, ist wunderstch Wort;
Ich meint', da müßt ich gleich wieder fort.

Sie.
Was ist's denn so großes Leiden?
Gebt's nicht, so lassen wir uns scheiden.

V e r t r a ue n.

A. Was fråhst du mir und thust so groß:

,,Hab' ich doch ein kdítlich Liebchen!"
Go weiß inir sie doch! Wer ist sie denn?
Die kennt wohl manches Bübchen!

V. ,, Kennst du sie denn, du lumpenhund?"
A. Das will ich g'rad' nicht sagen;

Doch hat sie wohl auch zu guter Stund
Dem und Jenem nichts abgeschlagen.

B. „Wer ist denn der Der und der gener denn?

Das sollst du mir bekennen!
Ich schlage dir gleich den Schadel ein,

Wenn du sie mir nicht kannst nennen!"
4. Und flugst du mir auch den Schadel ein,

Da könnt ich ja nimmer reden;
Und wenn du denkst: „mein Schakel ist gut!"
Ist weiter ja nichts vonnöthen.

Stoßfeufze r.

Ach, man sparte viel,
Seltner wåre verru&t das Ziel,
War' weniger Dumpfheit, vergebenes Sehnen,
Ich könnte viel glücklicher femn -
Gåb's nur keinen Wein
und keine Weiberthránen!

Perfectibilit & t.

Möcht' ich doch wohl besser reyn,

Als ich bin'! Was wär' eg !
Soll ich aber besser seyn,

Als du bist; so lehr' es!
Möcht' ich auch wohl besser feyi,

Als so mancher andre!
Willst du besser feyn, als wir,

Lieber Freund, fo ivandre.

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