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Máchtiger rühret
Bald sich ein Hauch,
Doch er verlieret
Gleich sich im Strauch.

Uber zum Busen
Kehrt er zurück.
Helfet, ihr Musen,
Tragen das Glück!

Saget feit gestern,
Wie mir geschah?
Liebliche Schwestern,
Liebchen ist da!

☆ e r b ft gef û h 1.

Fetter grüne, du Laub,
Um Rebengelander
Hier mein Fenster herauf!
Gedrängter quellet,
Zwillingsbeeren, und reifet
Schneller und glänzend voller!
Euch brútet der Mutter Sonne
Soeiðeblick; euch umsáuselt
Des holden Himmels
Fruchtende Fiille;
Euch kühlet des Mondes
Freundlicher Zauberhaudy,
Und euch bethauen, ach!
Aus diesen Augen
Der ewig belebenden Liebe
Vollschwellende Chránen.

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Rastlose liebe.

Dim Sánee, dem Regen, Dem Wind entgegen,

Dainpf der Klufte,
Durch Nebeldufte,
Sinmer zu! Inimer zu !
Ohne Rast und Nuh!

Lieber durch Leiden
Módť ich mich schlagen,
Als so viel Freuden
Des Lebens ertragen.
ude das Neigen
Pon Herzen zu Herzen,
Uch wie so eigen
Schaffet das Schmerzen !

Wie foll ich fliehen?
Walderwärts ziehen?
Alles vergebens !
Strone des Lebens,
Glúcê ohne Giuh,
Liebe, bist du!

Sch å fe r s Klagelied.

Da droben auf ienem Berge
Da steh' ich tausendmal,
An meinem Stabe gebogen
Und schaue hinab in das Thal.
Dann folg'ich der weidenden Herbe,
Mein Hündchen bewahret inir sie.
Ich bin herunter gekommen
und weiß doch selber nicht wie.

Da stehet von schönen Blumen
Die ganze Wiese ro voo.
Id breche fie, ohne zu wiffent,
Bem ich lie geben fol.
Und Regen, Sturm und Gewitter
Verpass ich unter dem Baum,
Die Chure dort bleibet versloffen;
Doch alles ist leider ein Traum.
Es stehet ein Regenbogen
Wohl über jenem Haus!
Sie aber ist weggezogen,
Und weit in das Land hinaus.

Hinaus in das Land und weiter,
Vielleicht gar über die See.
Vorüber, ihr Schafe, vorüber!
Dem Schafer ist gar so weh.

Troft in Chránen.

Wie kommt's, daß bu ro traurig best,
Da alles froh erscheint ?
Man sieht dir's an den Augen an:
Sewis du hast geweint.

,,Und hab ich einfam auch geweint,
So ist's mein eigner Schmerz,
und Chránen fließen gar fo fuß,
Erleichtern mir das Herz."
Die frohen Freunde laben dich,
D! komm an unsre Brust!
Und was du auch verloren hast,
Bertraue den Berlust.

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„Ihr lärmt und rauscht, und abnet nicht,
Was mich den Armen quält.
Úc nein! Verloren hab' ich's nicht,
So sehr es mir auch fehlt.“
So raffe denn dich eilig auf,
Du bist ein junges Blut.
In deinen Jahren hat man Kraft,
Und zum Erwerben Muth.

„Uch nein! erwerben kann ich's nicht,
Es steht mir gar zu fern.
Es weilt so hoch, es blinkt so schön,
Wie droben jener Stern."
Die Sterne, die begehrt man nicht,
Man freut sich ihrer Pradt,
Und mit Entzúden blickt man auf
In jeder beitern Sacht.
,,Und mit Entzuden blidt ich auf,
So manchen lieben Cay;
Verweinen laßt die Nächte mich,
So lang'ich weinen mag.“

N a chtgefang.

O! gib, vom weichen Pfühle,
Träumend, ein halb Gebór!
Bei meinem Saitenspiele
Schlafe! was willst du mehr?
Bei meinem Saitenspiele
Segnet der Sterne Heer
Die ewigen Gefühle!
Schlafe! was willst du mehr?

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