Monotheistische Strömungen Innerhalb Der Babylonischen Religion: Auf Grund Eines Vortrages Gehalten Auf Dem II. Internationalen Kongress Für Religionsgeschichte Zu Basel 1904 (Classic Reprint)

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Excerpt from Monotheistische Strömungen Innerhalb der Babylonischen Religion: Auf Grund Eines Vortrages Gehalten auf dem II. Internationalen Kongress für Religionsgeschichte zu Basel 1904

In dem ersten seiner bekannten Vorträge über Babel und Bibel hatte sich Friedrich Delitzsch gegen das Ende "zu dem gewendet, was die weltgeschichtliche Bedeutung der Bibel aus macht: dem Monotheismus. Auch hier habe uns Babel in der allerjiingsten Zeit einen neuen ungeahnten Ausblick eröfl'net. Nach den folgenden Ausführungen solle man sich die Sache so vorstellen, daß in Babylonien zunächst "krasser Polytheismus gehenscht habe. Dann seien am 2500 nordsemitische Stämme in Babylonien eingewandert, die mit der Verehrung des einen, ewig seienden Gottes, den sie Ilu und J ahve nannten, den Mono theismus brachten. Diese Religion der zu gewanderten Semiten sei wieder im Polytheismus untergegangen, und so sei der "krasse Polytheismus, dessen Göttervorstellungen nach Delitzsch im übrigen nicht unsympathisch waren drei Jahrtausende hin durch die babylonische Staatsreligion geblieben, obgleich freie erleuchtete Geister lehrten, daß alle Götter eins seien in Marduk, dem Gotte des Lichts. In einer Anmerkung erklärte der Vor tragende sodann: welcher Art und welchen Wesens dieser Mono theismus gewesen sei, lasse sich aus unseren Quellen nicht mehr sicher erkennen, sondern höchstens aus der späteren Entwicklung des "j ahvismns schließen.

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