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Fürften ro anståndigen Aufmerksamkeit, zu wúrg '

, digen geruheten. Wenn ich diß fage, - To ges rathe ich gewiß nicht in den Verbacht der Schmeicheley. Denn wie vieles Kaben nicht Ew. Hochfürstl. Durchlaucht nach Höchstdero Selbsteigenen erhabenen Entschliessung zur Bes förderung guter Erkenntnisse in Dero Sanden gethan? Sie haben Höchstdero Friedrichs. Aleranders , Universitat, als der andere Stif, ter derselben, zu Höchstdero unvergånglichem Ruhm, vergrófferte ansehnlich bereichert, und mit den núßlichsten Verordnungen versehen; Sie haben, weil Armuth und Begierde nach Wissenschaften doch oft vereiniget find, für dúrfs tige, Studirende einen neuen Tisch bereiten las sen; Sie haben das fúrstliche Gymnasium in Höchstdero Residenz mit einem würdigen Suos larchate und den besten Einrichtungen aufs neue

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gleichsam belebet; Sie haben durch verschiedene andere weise Gesetze, die Liebe zur Gelehrsam. Feit in vielen Gemgthern der Unterthanen ents zündet, und dadurch für das Wohlfünftiger Zeiten gesorget: Gott sen gepriesen, der Ew. Hochfürstl. Durchlaucht mit so grossen, Ger finnungen erfület, daß durch Höchstdieselben feine Ehre auf Erden groß, die Religion und Tugend in Höchstdero Landen bevestiget, die Wissenschaften immer mehr in Flor gebracht, und dadurch Weisheit und. Gerechtigkeit, zum

Wohl des Staats, ausgebreitet werden. Seine | Hand pende alles Uebel von Höchstdero ges

þeiligten Person ab und erhalte Sie, nebst Höchstdero Durchlauchtigsten Frauen Gemahlin, im ungestörten Genuß einer dauer. haften Gesundheit und alles fürstlichen Woblero gehens; damit einst noch unsee' spåteste Nachkom.

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men, gleich uns, einen Regenten bewundern, Der zur Freude aller Unterthanen und zum Glüfe zwener Fürstenthümer bisher to gelebt hat, daß wir wünschen, Er möchte unsterblich seyn.

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Vorrede.

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ie Absicht, in welcher ich diß Büchlein geschries

ben habe, ist reht zusammengereßt. Zuerft

Tcheint mir eine kurze aneinander hangende Geschichte der Religion, eine überaus nöthige Sache für alle Arten und Gattungen der Christen zu seyn. Die sogenannten biblischen Historien, welche man den Kindern zu lesen giebt, verachte ich zwar so wenig, daß ich fie selbst empfehlé. Sie können in der Hand eines geschickten Lehrers sehr nüßlich werden. Alleine daben sollte man es nur, was den historischen Unter, richt in der christlichen Religion betrift, nicht bewens den lassen. Denn wenn nur hier und da ein Stück aus der heiligen Geschichte herausgerissen und ohne Zusams menhang mit dem übrigen betrachtet wird; so muß, ben aller Erfenntniß der heiligen Sachen, im Ganzen unge. mein viel Dunkelheit übrig bleiben. Daher kommt es benn auch, daß nur wenige Christen wissen, wie wir zu der Religion gekommen find, die wir bekennen. Wie viel Ungewißheit in der lieberzeugung der Wahrheit der geoffenbarten Religion muß da zurück bleiben? Wie will man den fürtreflichen Beweis, der für dieselbe aus den

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Weiso

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Weissagungen genommen wird, richtig fassen, wo man die Geschichte nicht im Zusammenhang kurz übersiehet? Daf aus vielen Leuten, die sonst Gaben des Geistes und Erkenntniß genug besißen, mit reichten Geschwagen Ta leicht Zweifler, oder Freydenfer zu machen sind, kommt meines Erachtens unter andern vornehmlich daher, weil solche Personen in der Jugend von der Wahrheit der christlichen Religion, durch die Zeugnisse der Geschichte, nie gründlich überführt worden sind, und weil sie hero nach, da sie zu Jahren kamen, sich die Mühe nicht neh. men mochten, die Ucten und Urkunden, woraus die Wahrheit unfres Glaubens zu beweisen'ist, so wie sie etwa ein Sardner, ein Seß, und andere Gelehrte, ge. fammlet haben, vor Augen zu nehmen und durchzules sen. Wir machen, boffe ich, mit Gottes Sülfe der Zweifler Aveniger, wo wir ben Zeit in den zarten Sees len der jungen Christen die Unlage zu den Beweisen ma. cher, dadurch sie nach und nach in der Wahrheit ihres Glaubens bevestiget werden können. Denn es ist, so viel ich aus Erfahrung bemerkt zu haben glaube, durchaus weber möglich noch nothig, bey den Unmundigen mit dem Beweis für die Wahrheit der geoffenbarten Religion den Anfang zu machen. Sie müssen erst den christlis chen Glauben kennen lernen; ehe sie darüber zu urtheis len im Stande sind, ob er Wahrheit sey. Sie müssen erst mit der Geschichte im Zusammenhange ein wenig bes

ehe die Beweise aus den Wundern und Weisfagungen ben ihnen eine vsllige gute Wirkung thun sollen. Und diß ist meine erste Absicht bey diesem Buchs lein. Ich habe, damit ich mich wie oben ausdrücke, mich þemüht, die Urkunden der geoffenbarten Religion fürzlich

susam.

kannt werden,

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