Der Patriot

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C. König., 1747
 

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˹ 466 - Bey dieser, wuste er. daß viele seines gleichen es nicht höher, als auf einen Affen gebracht hatten, da sie bey jenem würden Männer geblieben seyn. Er bewohnte ein nützliches und angenehmes Gebäude, aber keinen Pallast. Sein Tisch war selten ohne einen klugen und vertrauten Freund, aber nimmer eine offene Tafel. In seiner und der seinigen Kleidung muste nichts erscheinen, was man Pracht oder Thorheit nennen konnte, weil er wol wuste, daß sein blosses Geld ihm keinen Stand noch einen Frey=Brief...
˹ 124 - Herr, wer wird wohnen in deiner Hütte? wer wird bleiben auf deinem heiligen Berge? Wer ohne Wandel einher gehet und recht tut, und redet die Wahrheit von Herzen.
˹ 42 - Die Erwählung und Bestimmung einer Lebens -Ahrt, zu welcher sich unsere Kinder entschliessen sollen, ist eine der wichtigsten Handlungen, die im gantzen Erziehungs-Wercke vorfallen, und ich kann die grosse Gleichgültigkeit nicht begreiffen, mit welcher in diesem Stücke von so manchen Eltern verfahren wird
˹ 469 - Papier ein gantz 5 unschuldiges Mittel, einige müssige Augenblicke zu vertreiben, und zuweilen die Lücken einer fruchtlosen oder stummen Conversation damit auszufüllen. Nächst diesem habe ich einen ändern Nutzen gesucht, nemlich den Geschmack meiner Landes»Leute in der Sprache und 10 Schreib*Ahrt zu verbessern. Die Wercke unserer Nation sind gelehrt und bündig. Unsern Schriftstellern fehlet es weder an Nerven noch Muskeln; aber es gibt eine gewisse Zärtlichkeit und Lebhaftigkeit in den Minen...
˹ ix - ... ward ein gewisser Abend ausgesetzet, an welchem Sie, nach hingelegten mehrentheils öffentlichen und wichtigen Ampts*Geschäfften, Ihre Gemüther in einer so vernünftigen als freundlichen Unterhaltung zu erquicken suchen wollten. Alles, was üppig und eitel, oder Zeit...
˹ 354 - Spare deine bessere dich, weil du noch sündigen kannst! Verzeuch nicht, fromm zu werden, und harre nicht mit der Besserung deines Lebens bis in den Tod!
˹ 471 - Die Fehler einer übelen Erziehung sind von der Wiege an bis zu den männlichen Jahren gezeiget worden. Ich bin dem Menschen fast durch alle Stände und Abwechselungen seines Lebens gefolget. Ich habe ihn betrachtet als einen Ehe-Mann, Bater , Unterthan, Bürger, Kaussmann, Rechts -Gelehrten, eine Obrigkeitliche Person, etc.
˹ 138 - Gesundheit, Leben bringt; so wird der Handelschaft (Als unsrer Stadt und unsrer Börse Seelen) Krafft, Nahrung, Wachsthum, Geist und Leben Durch ihr Geblüt, durch ihren Strom, gegeben. O reicher GOTT, der du in diesem Fluß, Der durch dein Wort allein bald Zehn, bald kommen muß, Dein Hamburg segnest, nährest, tränckest, Und uns so manche Füll' aus deiner Fülle schenckest, Erhalt uns diese Segens-Quelle ! ' ^ Laß ihre Tieff' auf keiner Stelle Sich mindern, oder gar verseigen!
˹ 471 - Kaufmann, Rechts-Gelehrten, eine Obrigkeitliche Person, etc. und was in jedem Stande seine Schuldigkeit sey, ihn aufrichtigst belehret. Ich habe ihm die Thorheiten einer übermässigen Pracht in Kleidern, Carossen, Gärten, Gastereyen, Leichen-Begängnissen etc. entdeckt; den Fleiß, die Sparsamkeit und Wohlanständigkeit hingegen bestens angepriesen.
˹ 463 - Mittel-Straße daher gieng, und weder an der einen Seite denjenigen zu nahe kam, die mit rohem Eigensinne über Gesetze und Obrigkeit herfahren, noch an der andern sich zu denen gesellete , die mit knechtischer Heucheley alle wolhergebrachte Rechte einem Ehr-geitzigen Eigennutze, oder einer unlöblichen Familien-Sucht aufopfern. (...) In seiner äußerlichen Aufführung war alles anständig, proper, und von gutem Geschmack; aber auch alles bürgerlich.

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