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Der Gegensaß zu den falschen Meffiassen

294 Der Taufmythus

296 Die Geburt des Messias aus dem heiligen Geist 296 Die rechten Magier

297 Die Versuchungsgeschichte

299 Resultat: Der Geist des Messias Jesus als Thatsache in seiner Gemeinde

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Zweites Capitel.

Die Gegenfäße innerhalb des apostolischen Chris

stenthum 8

304-381

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Uebergang: Der Märtyrertod des Stephanus .
1. Der seiden apoft el

Seine Berufung zum Heidenapostel
Die korinthische Gemeinde und das Treiben des

Magiers Simon
Die Briefe an die Thessalonicher
Motive der Bekehrung des Apostels
Bedeutung des Evangeliums unter den Heiden
Die messianische Weltanschauung des Paulus
Die Stellung des Paulus zur evangelischen Ber:

fündigung Jesu selbst
Das Wort vom Kreuz Christi im Berhältniß :
a. zur vorchristlichen Vergangenheit

Abraham's Verheißung
Geseß und Sünde

Juden und Heiden
b. zur christlichen Gegenwart

Adam und Christus
Das Leben der Gläubigen in Christus
Der Geist und seine Gaben

Die Gemeinde als der Leib Christi
c. zur christlichen Zukunft

Der Geist als Pfand der fünftigen Güter
Die Auferstehung der Leiber

Der Eintritt des göttlichen Reiches
Das Verhältniß des paulinischen Standpunkts zum

Standpunkt Jesu und der Urapostel . .

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Zweites Buch.

Die Stiftung des Christenthums.

2r Band,

1

Erster Abschnitt.
Der Stifter des Christenthums.

Das neue religiöse Leben, dessen Eintritt in die Weltgeschichte fich an den Namen des Mannes aus Nazareth knüpft, und das fortan mit seinen stillen Siegen die Welt durchzog, hatte sich aus dem Ringen und Gähren des geistig-fittlichen Lebens im hellenistischrömischen Völkerkreis erzeugt. Die Macht dieses neuen Lebens war längst vor seinem geschichtlichen Hervortreten wirksam; der neue Geist wuchs und gedieh längst in seinen Keimen im Schooße der Zeiten, ehe es als reife Gestalt an's Licht des großen weltgeschichtlichen Tas ges trat; die Sonne des neuen Bewußtseins war bereits als die Morgenröthe des großen Tages wirksam, ehe sie am Horizont aufging.

Die eigentliche Geburtsstätte und der geschichtliche Ausgangspunkt der Christusreligion oder des weltgeschichtlichen Messiasthums war allerdings das Judenthum. Aber zu derjenigen Gestalt und Bewußtseinsform, in welcher das Judenthum den Inhalt des Bewußtseins Jesu aus sich zu erzeugen im Stande war, ist dasselbe nicht in rein abgeschlossener und ausschließender Beziehung auf sich selbst, sondern im Conflict mit andern Völkern und ihren Bildungen, zuerst mit dem Semitismus und Parsismus und dann mit dem geistig-fittlichen Lebenselemente des Hellenismus und der römischen Weltmacht, also durch die innere Wechselwirkung aller religiösen und geschichtlichen Elemente des vorausgegangenen hellenistisch-römischen Zeitalters gelangt, sodaß also das Christenthum als das Resultat des ganzen vorausgegangenen Verlaufe der hellenistisch-römischen Weltgeschichte erscheint, worin deren höchste und reinste Bildungsformen und geistig-sittliche Lebensstrebungen zu einer geistigen Einheit zusammengefaßt waren.

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