König Rhein: ein Festspiel für unsere deutsche Jugend

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Bergmann, 1883 - 59 ˹
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˹ 31 - Lasten tragen. Ich singe, wie der Vogel singt, Der in den Zweigen wohnet; Das Lied, das aus der Kehle dringt, Ist Lohn, der reichlich lohnet. Doch darf ich bitten, bitt ich eins: Laß mir den besten Becher Weins In purem Golde reichen.
˹ 46 - Wie mir deine Freuden winken Nach der Knechtschaft, nach dem Streit! Vaterland, ich muß versinken Hier in deiner Herrlichkeit. Wo die hohen Eichen sausen, Himmelan das Haupt gewandt, Wo die starken Ströme brausen, Alles das ist deutsches Land. Von dem Rheinfall hergegangen Komm...
˹ 29 - Und an den Hügeln wandelt ein hoher Schatten her Mit Schwert und Purpurmantel, die Krone von Golde schwer. Das ist der Karl, der Kaiser, der mit gewaltger Hand Vor vielen hundert Iahren geherrscht im deutschen Land. Er ist heraufgestiegen zu Aachen aus der Gruft Und segnet seine Reben und atmet Traubenduft.
˹ 30 - Wasser hinein, Und baut eine goldne Brücke Wohl über den grünen Rhein. Der Kaiser geht hinüber Und schreitet langsam fort, Und segnet längs dem Strome Die Reben an jedem Ort.
˹ 46 - Ihr in Schlössern, ihr in Städten, Welche schmücken unser Land, Ackersmann, der auf den Beeten Deutsche Frucht in Garben band, Traute deutsche Brüder, höret Meine Worte, alt und neu: Nimmer wird das Reich zerstöret, Wenn ihr einig seid und treu!
˹ 31 - Weit her vom Ufer sangen da mit einmal Ausflügler laut: ,Es liegt eine Krone im grünen Rhein, Verzaubert von Gold und von Edelstein . . . Und wer sie erhebt vom tiefen Grund, Den krönt man in Aachen zur selbigen Stund!
˹ 46 - Jahren Kam dir solch ein Frühling kaum, Was die hohen Väter waren, Heißet nimmermehr ein Traum.
˹ 59 - Ihr Alle, entstiegen dem schimmernden Bade, Willkommen am rebenumgrünten Gestade! Nun singet und spielet und tanzet euch müd' Und freut euch in Freiheit mit vollem Gemüth Der ewigen Iugend!" Da sprach die Lurlei, und es klang Aus ihrem Munde wie Gesang: „Als ich hernieder vom ragenden Sitze Stieg in die dämmrige, lauschige Bucht, Schossen die Schlangen roth züngelnde Blitze, Brüllten die Drachen in gähnender Schlucht; Aber der Sterne flimmernde Helle Scheuchte in's Dunkel die grimmige Brut,...
˹ 31 - Nelt bis zur Donau die Lande sind sein, Des Kaisers der Zukunft, des Fürsten am Rhein. Es liegt eine Leier im grünen Rhein, Gezaubert von Gold und von Elfenbein; Und wer sie erhebt aus tiefem Grund, Dem strömen die L^der begeistert vom Mund : Der Kranz der Unsterblichkeit wartet sein, Des Sängers der Zukunft, des Sängers am Rhein.
˹ 59 - Wafser wie Glockengeläut, Perlender Thau mit würzigen Düften Wurde von Ufer zu Ufer gestreut, Knospen erschlossen sich, Kelche erglühten An den Geländen, von Reben belaubt, Goldadern funkelten, Demanten sprühten, Träumende Felsen bewegten das Haupt.

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