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Colonien Hongkong und Singapore, welche man als engl. Colonien betrachten kann, durch eine duldsame und erleuchtete Politik seit Jahrzehnten zu geben fort fährt, kann nicht hoch genug angeschlagen werden. Es steht immerhin zu hoffen, daß die rückkehrenden Auswanderer einiges zur Lösung des Zwiespalte8 beitragen werden, den ein neuerer Chinareisender (Miff. Williamson) drastisch aber wahr in die Worte faßt: steam or anarchy

Fortschritt oder Verfall."

Sollten Rückwirkungen dieser Art, die zweifellos noch verstärkt werden durch die Hunderte von Chinesen aus den höheren Ständen, die zum Zwecke ihrer Ausbildung das christliche Abendland besuchen, nicht auch der Mission zu gute kommen? Zweifellos. Jede gefallene

Jede gefallene Barrière die bisher China von dem Ausland schied, ist ein Schritt auf dem Wege der Evangelisirung des Volks. Dieser Weg ist ein Geduldoweg, das wissen wir wol, aber die Geduldswege sind die Wege, auf denen das Evangelium seine Kraft entfaltet und seine Siege erkämpft. So kann unter der gnädigen Handleitung Gottes die Auswanderung auch ein Mission 8s subject werden in indirecter und je länger je mehr auch in directer Weise. Mehren zunächst auch nicht viele Chinesen als bekehrte Christen in ihr Vaterland zurück, so brechen sie doch mit der Zeit viele der Vorurtheile, welche Alt-China gegen das Ausland hat und bringen doch manche von den Heimkehrenden, manche christliche Anschauung, manch Wort evangelischer Wahrheit mit, das sie wissentlich und unwissentlich als einen Samen hin und her ausstreuen vielleicht nur gleich den Vögeln, die hier ein Samenförnlein hintragen und dort hin oder gleich dem Winde der diesen Dienst thut. Vermuthlich hat St. Paulus an solche indirecte Missionsarbeit gedacht, wenn er einmal schreibt: „Betet für uns, daß das Wort des HErn laufe" (2 Thess. 3, 1 ff.). Vielleicht sind es fürs erste nur sehr wenige zerstreute Erfolge, die man von dieser verborgenen Missionsarbeit erfährt, etwa wie man auf Mauern und Feljen nur ab und zu Sträucher und Bäume sieht. Wie gesagt, es wird einen Geduldsweg gehen, zumal auch viele der Auswanderer den niedrigen Klassen angehören und der Einfluß, den sie' auf ihre Landsleute im Ganzen und Großen üben, wol nur als ein mäßiger betrachtet werden darf. Jedenfalls werden sie mithelfen müssen, daß der Ruf, mit dem einst Güßlaff zur Unzeit Europa elektrifirte: ,,China ist offen – zur Wahrheit werde und gehören auch diese fürs erste unbemerkten Einflüsse in das große Rapitel, das die Ueberschrift trägt: „Weg hat Gott allerwegen, an Mitteln fehlte ihm nicht.“ Wir wissen, , daß allezeit Bölferzerstreuungen Borläufer großer Missionsperioden und Vermittler göttlicher Heilsgedanken sind - zweifellos steht auch die chinesis sche Auswanderung unter diesem missionsgeschichlichen Gesichtspunkte; daher wünschen wir, daß das angezeigte Buch, obwol es nur wirthschaftliche und Kulturzweđe im Auge hat, im Kreise der Missionsarbeiter auch eine Missions aufgabe erfülle.

Missions-Zeitung. Am 4. Oktober ist unerwartet in Kornthal ein Missionsarbeiter heimgegangen, de sen Name bis vor wenigen Jahren in dem weiteren Kreise der Miffionsfreunde inenig genannt wurde, der aber in der letzten Zeit so allgemein bekannt geworden ist, daß ein Tod wol in keiner Missionszeitschrift weder diesseit noch jenseit des Canals, ja tee Oceans unerwähnt bleiben wird ich meine Johannes Rebmann. (Der Church Miss. Int., Church of Scotland Miss. Record und der Heidenbote haben bereits aus führliche Mittheilungen über den Heimgegangenen gebracht). Bekanntlich war es die er neute Inangriffnahme einer Ostafrikanischen Mission seitens der Ch. M. S. in Mombas (Frere Town), durch welche die allgemeine Aufmerksamkeit wieder auf den fast dergei senen, einsamen Rebmann gelenkt wurde, der nahezu 30 Jahre, ohne ein einziges Me in Europa gewesen zu sein, in Mombas und Umgegend unter den Wanifas gearbeite hatte. Mehrere Male war die genannte Gesellschaft nahe daran gewesen, den verlorence Posten, wie sie meinte, in Kisuludini aufzugeben, doch ließ sie in ihrer gewohnten fibe: ralität den Sonderling, der dort wie ein treuer Soldat erst auf Ablösung wartete, immer wieder gewähren. Und wie änderte sich die Meinung über den zähen deutschen Mane. der ohne viel Frucht seiner Arbeit sehen zu dürfen, unter allen Umständen an seiner Eingangspforte nach Dstafrika auf der Wacht bleiben wollte, wie änderte sich die Mei nung über ihn als 1873 ein neuer Eifer für die Ostafrikanische Mission in England erwachte und unter Führung von Rev. Price die erste Missions-Expedition in der Nähe von Rebmanns Station ihre erste Niederlassung gründete. Jeßt erkannte man das que harren des Sonderlings als eine providentielle Missionsthat und war voll lob über die Treue des verleugnungsvollen Einsiedlers. Ist der directe Erfolg von Rebmanns Mif onsarbeit auch numerisch ein unbedeutender (nur 20 Wanita-Christen), so ist doch die präparatorische Arbeit, die der demüthige Mann gethan, desto höher anzuschlagen, un es ist gewiß nicht zu viel gesagt, daß „sein Name in den Grundsteinen der ostafrikan. îchen Mission unauslöjchlich eingegraben bleiben wird.“ „Der Eine fäet, der Andri Idhneidet,“ das ist gemeiniglich das loos der Anfänger einer Mission und insonderheir ti es Rebmanns Loos gewesen. Schon haben seine Nachfolger von seiner Aussaat eitt Ernte von 13 Christen aus den Wanifas einbringen fönnen, deren Vermehrung in nah ster Zeit zu hoffen steht. Auch ist Rebmann literarisch sehr thätig gewesen; er hat die Manuscripte dreier Wörterbücher mitgebracht, deren Herausgabe nun sein alter Freund Dr. Krapf allein besorgen muß, mit dem er einst durch die Entdeckung des Schneebergeš Kilimandícharo und die provisorische Karte von den großen Binnenseen im Innern Afri tas den ersten Anstoß zu den so erfolgreichen Entdeđungsreisen in jene Gegenden gegeben. So wird auch in der Wissenschaft sein Name unvergessen bleiben. (Weiteres Ma. terial findet sich in dem Traktat: „Morgenroth für Afrika;" Calwer Monatsblätter für öffentl. Missionsstunden 1876 N. 4; Ev. Misl. Mag. 1876 S. 153 f.; Heidenbote 1876

S. 84. Ch. M. Int. 76 S. 69 ff. Alles zusammen genügender Stoff für eine interessante Missions ftunde. Vergl. auch diese Zeitschr. 76 S. 142 f. 374 ff., und den Artikel: der Slavenhandel Ostafrikas).

Am 11. Juli dieses J. ist ein anderer Mann zu seiner Ruhe eingegangen, dem, obgleich er kein Missionar war, die Mission in der Heimath wie unter den Heiden viel verdankt der weit über die Grenzen seines holländischen Vaterlandes hinaus zunächst durch seine innere Missionsthätigkeit bekannte Domine Otto Gerhard Heldring. Neben dieser innern Missionsthätigkeit war Heldring aber auch ein hervorragender Arbeiter für die Heidenmission. Zuerst in Verbindung mit Goßner, der das geflügelte Wort zu

ihm gesprochen: „Held dring durch und laß dich nichts hemmen“ H. war Pastor in . Hemmen nach dessen Tode mit holländischen Freunden und Gesellschaften hat er eine

ganze Schaar von jungen Männern, meist ohne die übliche lange Seminarbildung auf

die holländischen Colonien und Inseln des indischen Archipelagus gesandt, die zum Theil : als tüchtige Missionsarbeiter sich bewährt haben. So hat er auch unter den Missis

onsfreunden Hollands neue Gedanken und Weisen in der Behandlung der Heidenmission

zur Geltung gebracht, auch den ersten Anstoß zur Einrichtung der herrlichen Volfsmis1 fionsfefte gegeben, die seit länger als einem Jahrzehnt alljährlich von vielen Tausenden

besucht werden. Wir gedenken über die Bedeutung Heldrings für die Mission baldigst in dieseu Bl. ausführliche Mittheilungen aus competenter Feder zu bringen.

Wcftafrita. Die Bafeler M. G. hat zur Begründung Ihrer Asante Mission bereits 2 wille Gott fichere. Positionen inne, die Station Begoro in Afem und die Station Abetifi in der Ajante-Provinz Otwau. Auf der ersteren, obgleich sie erst seit Ende 75 besegt ist, haben bereits 9 Personen getauft werden können und besinden fich 33 im Katechumenen-Unterrichte. In Abctifi scheints mehr Schwierigkeiten zu geben: Kriegsbedrohung von Kumase her, Strite der schwarzen Bauarbeiter und was das schwerste, die durch die Lähmung der Frau Ramseyer nöthig gewordene Rüdfehr dieses Ehepaares nach Europa. Wunderbare Wege Gottes: gerade der Mann, den man vor allen als Bahnbrecher einer Ajantemission nöthig zu haben glaubte, muß das Feld verlassen, als Arbeit und Kampf beginnt! Zwar lauten die lekten Nachrichten beunruhigend, da Gerüchte bezüglich eines Krieges zwischen dem Könige von Kumase und dem von ihm unabhängig gewordenen Häuptling alles in Shređen hielt, doch ist die Gefahr fürs erste wieder beseitigt (Heidenbote, Nov.).

Jedenfalls sind die Baseler weit im Vortheil und Vorsprung gegen die Wesleyaner, die auf eine angebliche Aufforderung des Königs von Ajante sofort in Sumase selbst eine Mission beginnen wollten. Aber auch in der Mission ist die gerade linie nicht immer die fürzeste Verbindung zwischen 2 Punkten. Wie in den Bergländern sind Umwege oft die schnellsten Verbindungen, die am sichersten zum Ziele führen. Das haben jetzt in Kumase die Wesleyaner erfahren. Sie sandten Misl. Picot, um das Feld zu recognosciren. Unter ungünstigen Auspicien (er fand die Menschenschlähterei vor wie nach und recommandirte bei dem Könige sich schlecht, indem er ein Weib von dem Opfertode, zu dem fie bestimmt war, freibat, weshalb er auch nicht in feierlicher Rathssitung empfangen wurde), also unter ungünstigen Auspicien trug der der Sprache unkundige Mann durch einen jedenfalls sehr unzuverlässigen Dolmetscher?) seine allerdings etwas hochgespann

1) Durch die Dolmetscher ist schon viel Mißverständniß und Unheil in der Miffion, angerichtet. Meist gehören diese Leute den niedersten Klassen an, haben von der Sprache

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ten Forderungen vor, daß der König Gewissensfreiheit gewähren solle, daß die Kinder nicht gehindert werden sollten zur Schule zu gehen und daß die Missionare im ganzen Lande sich frei bewegen dürften. Erst eine Woche später auf mehrmaliges Drängen ers hielt Picot, als er eben in Begriff stand abzureisen, eine Antwort und zwar eine deutlich ablehnende, die wir des Interesses wegen, das sie hat, ziemlich unverkürzt folgen lassen. „Ich bin erfreut über die Freundschaft, die du mir erzeigt hast und ich will dich unter derselben Bedingung aufnehmen, als mein Oheim Kwaku Duah die Mission aufnahm. Mr. Freeman handelte als Friedensstifter zwischen den Asante und den Engländern, jo daß in Folge seiner Freundschaft und der weisen Verwaltung des Gouverneurs Maclean mein großer Dheim Frieden genoß und der Handel blühte. Wir wollen die Mission aufnehmen, wenn du wie Freemann den Frieden der Nation aufrecht erhalten und den Handel fördern willst. . Wir wollen aber keine Kinder zum Unterricht hergeben, die Ajantefinder haben Besseres zu thun als den ganzen Tag faul dazusiken und hoi, hoi, hoi zu schreien. . . Es ist unsere Tradition, daß die Ajante dazu da find sich als Unterthanen zu wissen, alle unter der Macht ihres Königs und sie können niemals die Gewissensfreiheit erlaubt bekommen. Die Bibel ist kein Buch für uns. Gott hat gleich von Anfang an den Weißen die Bibel, den Mohamedanern ein andres Buch, uns den Fetisch gegeben. Unsere Fetische sind die Propheten Gottes für uns. Berlangt Gott ein Menschenopfer oder ein Schaf, so sagt ers unsern Fetischen und diese sagen es uns und wir bringen fie. Sie sagen uns auch wo es Gold giebt, mit dem wir Handel treiben. Wir kennen Gott schon selbst und wir können nicht ohne Menschenopfer sein. Die Gebote Gottes halten wir alle. Das erste halten wir durch unsere Fetische. In Ajante darf Niemand den Namen Gottes mißbrauchen. Den Sabbath haben wir immer gehalten. Stiehlt Jemand, so tödten wir ihn, wie die Engländer in Kumase einen Mann tödteten, weil er gestohlen. Wenn ein Mann seines Nächsten Weib nimmt, tödten wir ihn. Auch den tödten wir, der einen Mord begeht. Wir werden aber niemals eure Religion annehmen, denn sie würde unser Volt stolz machen. Eure Religion hat das Fantiland ruinirt, seine Macht geschwächt und hat den Hochgestellten dem Gerin: gen gleichgeseßt. Der Gott des weißen Mannes und der Fantis ist verschieden von dem Gott der Asante und wir können nicht leben ohne unsere Fetische.“ Man sieht, der König hatte fich gut präparirt und diese schwarze Majestät versteht zu reden. Uebrigens muß man bedenken, daß ein von den Engländern besiegter König gerade nicht geneigt sein wird, einen englischen Missionar aufzunehmen. Wenn die Nede des Mönigs etwa noch nicht verständlich genug gewesen wäre, so ergänzte sie Adu Bofo, der von der Gefangennehmung der Basler Missionare her berüchtigte General: „Warum hören wir noch länger zu ? der Missionar wird alles seinen Brüdern in England erzählen. Und

in welcher der Missionar spricht, nur wenig inne und sind unfähig seine wirkliche Meinung wiederzugeben. So verstand sz. B. ein solcher Dolmetscher in Südafrika, zu dem der Missionar Holländisch redete, zadelmaker wenn der Missionar zaligmaker jagte, und überseßte, so oft der Missionar vom Seligmacher sprach „Sattelmacher“ bis nach langer Zeit der Irrthum endlich entdeďt wurde. Manchmal sind diese Dolmetscher aber auch bösartig oder bestochen. So berichtet Rohlfs (Ausland 76 S. 747), daß ein sols der Mensch, der von seinem Chef die gemessensten Befehle erhalten, dem Reisenden bei einer fremden Regierung eine gewisse Sache zu erwirken, gerade das Gegentheil gesagt habe, was er habe sagen sollen. Er fam in diesem Falle freilich schlecht an, da Rohlfs arabisch verstand.

wenn dieser Weiße auch von der Königin Victoria selbst zu uns gesendet worden wäre, so würden wir ihm eine ganz bestimmte Antwort geben und rundheraus sagen, wir werden uns niemals auf die christl. Religion einlassen und wollen den Erfolg abwarten. Wo sind unsere Väter ? Was ist aus ihnen' geworden? Wie sie, so wollen auch wir leben, und wohin sie gegangen sind, dahin wollen auch wir gehen.“ (Wesl. Miss. Notices 76, Aug.). In Rumase selbst ist also augenblidlich für das Evangelium keine Ausi ficht. Um so wichtiger sind die Vorposten, welche die Baseler vor Kumase bezogen haben.

Bedenklich stehts auch augenblidlich zwischen den Engländern und dem König von 1 Dahome, der fich geweigert hat einige seiner IInterthanen, die mehrere Europäer beleidigt

und gemißhandelt, zu bestrafen. Um sich Genugthuung zu verschaffen haben die Engländer einige Kriegsschiffe nach Whydah geschickt und von dem König 500 Faß Palmöl verlangt. Er aber hat darauf ziemlich grob geantwortet, etwa in dem Sinne, die Engländer möchten sie sich nur holen. In Folge der Blokade seiner Küste hat er nun gedroht seinerseits alle Europäer zu blokiren und auf den ersten Schuß aus den englischen Kanonen ihnen die Köpfe abzuschlagen. Man ist nun begierig ob die Engländer sich das gefallen lassen, oder einen Feldzug gegen Dahome ebenso energisch ins Werk setzen werden, wie jü:gst gegen Ajante.

Auch vom Niger berichtet Bischof Crowther, dessen Berichte aus Mangel an Raum nicht ausführlicher mittheilen zu können uns immer leid thut, daß allerlei Verwidelungen eingetreten sind. In Folge eines Angriffs auf englische Dampfer wurden die feindlichen Dörfer durch den wegen der Blotade Dahome's anwesenden Commodore Hewett sofort beschossen und theilweise zerstört ein Verfahren, das so nothwendig, politisch betrachtet es sein mag, für den Berkehr doch selten gute, für die M on fast immer schlimme Folgen hat. Trotz dieses betrübenden Zwischenfalls hat der Bischof seine jährliche Visitationsreise angetreten (Int. Nov. S. 699). In Bonny ist eine heftige Verfolgung gegen die Christen ausgebrochen, in Folge deren ein Stlave sogar das Leben verloren. Andere Gläubige find in Eisen gelegt. (Vergl. Beiblatt S. 94.) Wiederholte Besuche des Bischofs haben noch keine Wendung zum Bessern herbeizuführen vermocht. Doch wächst die Gemeinde unter dem Druct. In Braß geht das Werk frisch voran. Eine große Anzahl hat sich zur Taufe gemeldet, unter ihnen wieder ein Häuptling, ein früherer heftiger Verfolger der Christen, Namens Druwari. „Diejenigen, welche wir verfolgten und arm zu machen suchten erklärte er sind fett geworden, während wir, die wir zur Vertheidigung der Götter sie verfolgten, mager geworden sind. Der gefiirchtete Mann ist jeßt ein Wunder für viele und die stehende Rede ist: wie, ist Häuptling Oruwari auch unter den Kirchgängern ?"

In Afassa scheint eine Bewegung unter das Volt gekommen zu sein. Einige alte, dem Evangelio feindliche Häuptlinge sind gestorben und der Glaube an die Götter in etwas erschüttert. In Djamare sind die Erstlinge getauft. Hier wie in Onitscha, Ujaba . hat das Christenthum einen Kampf mit großer heidnischer Finsterniß zu kämpfen. Menschenopfer, Begrabung lebendiger Sklaven, Gifttränke für alte Frauen, die der þegerei angetlagt sind, gehen hier im Schwange. Besonders bezüglich der legteren Grausamteit meldet, Bischof Crowther manche Siege des Christenthums. „Nichts fann die alten Frauen, seien es auch die Weiber oder Mütter der Könige, die von einem Priester der Hererei angeklagt find, vom Tode retten. Sie müssen eine Art Gottesurtheil durch machen, indem sie gezwungen werden ein Giftwasser zu trinken, das in 10 Fällen 9 mal

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