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deckten griechischen Handschrift aus dem 4. (6?) Jahrhundert. echten Schrifttext ? Leipzig 1873.)

scher Klein-Schrift, sowie wörtliche deutsche Uebersetzung.

thäus“ 10 17 ff.

(Griechischer Wortlaut in lateinischer Schrift, mit Lese- und Satzzeichen, ohne

Abkürzung.)

(Wörtliche deutsche Uebersetzung: der Urschrift entsprechend in grossen Buchstaben fortlaufend, und öfter sich wiederholende Wörter wie „Menschen“ „Vater“

„Geist“ abgekürzt.)

chete de apo toon

TET(EUCH)ABERVORDEN an(throop)oon: paradoo- | MSCHNDENNSIEWERDEN sousin gar hymas

ÜBERLIEFERNEUCH eis synedria, kai

ANSYNEDRIENUND en tais synagoo

INDENSYNAGO gais autoon masti

GENIHRERWERDENSIE goosousin hymas.

GEISSELNEUCH kai épi heegemonas

UNDVORSTATTHALTER de kai basileis a

UNDKÖNIGEWERDET chtheesesthai hene

IHRGEFÜHRTWERDENWE ken emou, eis mar- GENMEINERZUMZEUG tyrion autois k(ai)

NISIHNENU tois ethnesin. ho

DENVÖLKERNWENN tan de paradoosi(n)

SIEABERAUSLIEFERN hymas, mee merimnee- EUCHSORGETNICHT seete poos ee ti la- WASIHRRE leeseete: dotheese

DENSOLLTGEGEBEN tai gar hymin en e- WIRD WERDENDENNEUCHINJE k(eineei teei hoorai ti la- NERSTUNDEWASIHR leeseete: ou gar hy

REDENSOLLTDENNNICHT m(e)is este hoi lalou(n) IHRSEIDDIEREDEN tes, alla to pn(eum)a DENSONDERNDERGST tou p(at)r(o)s hymoon to

DESVRSVONEUCH laloun en hymi(n). pa

REDENDINEUCHAUS radoosei de a

LIEFERNWIRDABERBRU delphos adelphon

DER(DEN)BRUDER

Vorwort.

Zum erstenmal wird hier eine vollständige Uebersicht der „Evangelien“ (-Dichtungen), und zwar aller vier, in deutscher Sprache geboten.

Aus den Registern erhelt, daß nur für die' „Nach Markus“ benannte Schrift die Reihenfolge der einzelnen Abschnitte und Säße beibehalten worden ist: sie gilt der Wissenschaft mit Recht als die ursprünglich ste; ihr mußte daher die Führung zufallen ( S. 20 ff.).

Neben den seit dem 13. und 16. Jahrhundert üblich gewordenen Kapitelund Bersbezeichnungen ist in Anlehnung an wissenschaftliche Werke (MeyerWeiß, Handbuch 1885, 1886; R. Anger, Synopsis evangeliorum 1877; Prof. H. Holßmann, Handkommentar 1889, 1891) eine Teilung in besonders überschriebene und bezifferte Abschnitte gewählt worden.

Der eigentliche Text ist der unverkürzte Wortlaut aus der Revidierten Lutherbibel (1892). Ueber die Bedeutung der verschiedenen Schriftarten, Klammern u. . w. siehe die Anleitung S. IX.

Unter jedem Abschnitt finden sich, etwa im Rahmen der Elberfelder (die Heilige Schrift, zweiter Teil, 1885) und der Weizsäder'schen Ueberseßung (das Neue Testament 1888), sowie der „Parallel-Bibel“ (Gütersloh 1888), besondere Anmerkungen, die zumteil unerläßlich schienen, da die jetzt verbreitete „Revidierte“ deutsche Ausgabe nur in beschränktem Maße den griechischen Wortlaut finngetreu wiedergiebt.

Eine Prüfung auch nur einiger der Abschnitte wird ergeben, daß tro allen anfänglich vielleicht gelehrten Anscheins, gar kein einfacheres und daher voltstümlicheres Verfahren eingeschlagen werden kann, als eine solche stückweise vergleichende Gegenüberstellung.

Aus der benußten weitschichtigen Litteratur seien folgende Namen hervorgehoben: Abbé Meslier 1723, F. A. Bengel 1736, H. S. Reimarus 1740,

F. Chr. Edelmann 1752, Salomo Semmler 1771, F. Priestley 1777, Lessing 1778, Thomas Paine 1793, De Wette 1813, D. F. Strauß 1835, Chr. G. Wilke 1838, Br. Bauer 1840, 74, E. Reuß 1842, 86, F. Chr. Baur 1847, 51, L. T. Schulze 1861, Bunsen 1865, 66, Ed. Zeller 1865, G. Voltmar 1870, 76, Schenkel 1870, 79, Rud. Anger 1877, W. 6. Rushbrooke 1880, E. Zittel 1880, E. Shürer 1880, Th. Steim 1880, Tischendorf - Gebhardt 1881, Meyer - Weiß 1885, 86, Stade 1885, Schwalb 1885, R. Steck 1888, $. I. Þolfmann 1890, 91.

Daß eine so überaus schwierige Áufgabe troß Zeit und Fleiß nicht in allen unwesentlichen Einzelheiten vollkommen geglückt sein kann, wird jeder Einsichtige selbst gegnerischerseits wohl zugeben müssen; es dürfte aber genügen, in der Hauptsache das Rechte getroffen zu haben, und in dieser Beziehung könnte eine auch strenge Kritit die Sache der Wahrheit nur fördern. Jede fachliche Beurteilung des Buches kann daher auf Dankbarkeit, jeder Vorschlag zur Besserung auf Zugänglichkeit rechnen, von welcher Seite er auch kommen mag.

Anleitung zum Gebrauch des Buches

nebst Erklärung der Zeichen und Abkürzungen.

I. Der Lejer begnüge sich vorerst mit einer genauen Prüfung einzelner Stücke der (in größerem Druck gegebenen) Zusammenstellung des, ohne jede Aenderung seinem „Neuen Testament" (Rev. Ausg.) entnommenen, Wortlautes der vier „Evangelien“ (-Dichtungen).

Er suche unbefangen nach möglichst klarer Beantwortung der Fragen:

Welcher der vier Erzähler macht durch Schlichtheit und Einfalt den Eindruck größerer Ursprünglichkeit ?

Welcher durch Zusäße von zumteil sachlich Fremdem den Eindruck späterer Darstellung ?

An wen ist eine mitgeteilte Rede bei den verschiedenen Erzählern gerichtet zu denken?

Wo denken sich die Erzähler den Schauplaß ?

Die durch gesperrten Drud gekennzeichneten Worte werden ihm ein nüßlicher Fingerzeig sein. Hierzu einige Beispiele:

1. S. 69 steht [41] „N LK“ 5 33 und beten soviel, was „N ME“ N Mt“ fehlt: es ist Eigenart des „N LX“ (oder eines seiner Bearbeiter), das jüdische Beten (und Fasten) zu betonen (f. auch Sachverzeichnis).

2. S. 221 steht [127] „N Mt“ 192 heilte, „N ME“ 10 1 lehrte, und so öfter: der eine Erzähler sieht den Schwerpunkt der Thätigkeit seines Helden in der Krankenheilung, der andere in der Lehre (9. auch Sachverzeichnis).

3. S. 22 steht [13], als Zuhörer gedacht, bei „N Mt" Pharisäer und Sadduzäer, bei „N ME“ niemand, bei „N LE“ Volk, bei „N Ih" Priester und Léviten.

4. S. 159 steht [94] „N MX“ 30 „N Mt“ 12 „N LX“ 10a überall kamen. Wer kam aber? Bei dem einen die Schüler des Täufers, bei den beiden anderen die Apostel. Woher dieser Unterschied? „N ME“ hat eine Zeile übersprungen.

5. S. 267 steht [150] „N MX“ 34 b: Und es wagte ihn niemand weiter zu fragen. Bei „N Mt“ und „N LI“ fehlt ein solcher Vermerk. Warum? Sie haben ihn an anderer Stelle gebracht, der eine später (153), der andere früher [149], wie sich aus beigefügten Parallelen ergiebt" (1. auch Sachverzeichnis: Vorwegnahme, ümstellung).

6. S. 338 steht [184] „N ME“ 69 die Magd. „N Mt“ macht daraus eine andere, als sei es unwahrscheinlich, daß dieselbe Magd innen und außen gegen Simon den Vorwurf erhoben hätte. „N Lt“ kann weder die eine, noch die andere brauchen: er hat wegen des willkürlich einige

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