Ҿ˹˹ѧ
PDF
ePub

versammlung auf und erklärt dreist: Religionsunterricht muß sein. Und diese Lebrerversammlung bestand aus Leuten von der Fortschrittspartei.

Wir Socialisten sind befanntlich diejenigen, welche für den Lebrer eine anständige lobnung fordern; aber wir seben ein, daß diese Forderung der Aenderung bedarf. febrer, die für den Religionsunterricht in der Soule schwärmen, fönnen gar nicht schlecht genug bezablt werden; es ist besser, es gibt gar feine, denn solde!

Die nämlichen Lebrer, welche für die Religion die Lanze gebrochen haben, jammern zwar sebr über schlechte Gebälter und unbesepte Soulstellen in der Mart; aber nachdem sie sich einmal ersteres baben zu Schulden tommen lassen, bleiben wir ihrem Jammer gegenüber fühl bis ans Herz binan.

So lange unsere Schule so sebr corrumpirt ist, daß die Lebrer selbst den Religionsunterricht für unentbehrlich erklären, kann von einer Pflege der Wissenschaft gar feine Rede sein. Ein Mensch, der Rernsprüchlein und Wur.dergeschichten eingepaukt bekommt, fann doch nicht gleichzeitig logisch denken lernen, so wenig ein Wagen vom Flede fommen fann, an welchem vorn und hinten ein Esel oder ein Ochse ziebt.

Rein Religionsunterricht in der Schule. Das muß die Parole für die Schulreformer sein!

So die Ansicht der Socialdemofraten. Diejenigen Lehrer also, welde für Wegschaffung des Religionsunterrichts aus der Schule sind, wissen nun, in welcher Gesellschaft sie diese Forderung thun, und diejenigen, welde aus bester Ueberzeugung an der Hand unumstößlicher Erfahrung diesen Unterricht zur Erreichung erzieblicher Zwede für unentbebrlicha balten, wissen, was fie von der Socialdemofratie zu erwarten haben, die in ihrem Thun eben so rüdjichtslos einbergebt, wie in ibrem Urtheil, das aller Erfabrung, Logit und Vernunft in's Gesicht schlägt. Also vorgejeben! (Ev. Gem. Bote.)

Amtseinführung.
Am 7ten Sonntag nach Trinitatis wurde der Schulamtscandidat Herr
C. A. W. Prelle, ausgebildet auf unserem Seminar zu Andijon, als Pebrer
der ev.-lutherischen Gemeinde zu Omaha, Nebr., öffentlich eingefübrt.

Der HErr segne ihn in seinem Amte!
Omaha, den 5ten August 1878.

3. Strajen.
Adresse: Mr. C. A. W. Prelle, teacher,
Jackson St., betw. 11th & 12th Sts.,

Omaha, Nebr.

verzlichen Dank sage ich hiermit Herrn Lebrer D. Meibobm, welder unserer SeminarBibliothek Marr' ,, Allgemeine Musitlebre" sebenfte. Addison, 1. juni 1878.

9. C. W. Lindemann.

Danliagung. Herr Pastor b. A. Bauer, bei Monroe, Mid., wirfend, scenfte unserer Seminar Bibliotbel

Mebrere Nummern von Körners „Urania",
„Neue Zionsbarfe“ von S. Kümmerle. Neue Folge. Erste Hälfte.

Nro. 1-51.
,,Die besten Methoden der Bekämpfung des modernen Unglaubens."

Vortrag a. von Ibeodor Christlieb, mofür id biermit berzlid dante.

3. C. W. Lindemann.

Beränderte Adreisen.
L. Wedekind, lehrer,

227 East 122d Str., New York City.
L. Kanke, Lebrer,

Ellisville, St. Louis Co., Mo.

Altes und Neues.

Ynland. Missouri. Sein dreizehntes Jahr beginnt im September das lincoln Institut zu Jefferson City, eine höhere Unterrichtsanstalt für farbige Mädchen und Anaben. Das Institut verdankt sein Entstehen einem Fond von $6379, welcher im Jahre 1866, nach ihrer Entlassung, von dem 62sten und 65sten Vereinigten-Staaten-Neger-InfanterieRegiment gegründet wurde, mit der einzigen Bedingung, daß in Missouri eine der farbigen Bevölkerung offene Scule erridtet werden solle. Im Juni desselben Jahres wurde ein Board of Trustees organisirt, und am 17. September wurde die Soule eröffnet, die seitdem sich des besten Gedeihens erfreut. Der Unterricht daselbst ist frei; und die Kosten für Bücher, Beföstigung 2c., sollen sich auf etwa $8 per Monat belaufen. Die Bibliothet enthält über 8000 Bände. – Die Soule besteht aus zwei Abtheilungen, dem Vorcurs und der Normalídule; die Unterrichtsfäder sind folgende: Lesen, Søreiben, Rednen, Zeichnen, Geographie (descriptive und physische), Grammatik, Gesdichte, Mathe. matil, Heometrie, Physiologie, Philosophie, Geologie, Astronomie, Chemie, Botanik, Rhetorit, Budführung, Literatur und Logit. Außerdem haben die Normal Süler die Borträge von Arnold Krefel über Staatsrecht und Volkswirthsdaft zu hören.

Das metrische System ist Unterridtsgegenstand der höheren Klassen vieler Spulen des Landes geworden. Auf diese Weise bereitet man dessen Einführung vor.

Synode von Pennsylvanien. Aus den Verhandlungen der neulich versammelten Synode von Pennsylvanien berichtet die „Lutherisơe Kirchenzeitung“ unter Anderem: Ein interessanter Punft der Bespredung war die Frage: „Wie die Lehrer an den Gemeindeschulen in eine nähere Beziehung zu der Synode gebracht werden fönnten?" Eine Tommittee batte, durch Dr. Spätb, einen Beridt darüber vorgelegt, der den Lehrern das Recht gibt, bei der Synode als berathende Glieder zu gelten, wie dieses ja in anderen lutherisden Synoden der Gebrauch ist. Dagegen erhob fide aber eine große Opposition besonders von Seiten der Englisden in der Synode. Nad längerer, beißer Debatte wurde der Vorschlag der Committee angenommen. Uebrigens handelte es sich bei dieser

Frage, wenigstens für jeßt, mehr um das Princip, als um eine Anwendung desselben, da die Synode ihre Sdullebrer, bis heute noch, an den Fingern abzählen kann und dann nod einige Finger übrig bat, die nicht gezählt wurden.

Die Bibel ist zum Besten der Indianer in Amerika in 30 verschiedenen Indianerspraden gedrudt worden.

Ausland. In Schleswig - Golftein ist kein Lehrermangel mehr; vielmehr heißt es in einem Privatbriefe daber: „Der Lebrerstand wird hier übervölfert. Beispielsweise sei erwähnt, daß sich zu meiner Ostern vacant werdenden Sehülfenstelle 40, sage vierzig junge Leute meldeten. Rechnen wir aud noch die jungen Leute, welche sich in den beiden staatliden Präparandeen in Apenrade und Barnstedt und in den vielen Privat-Präparandeen befinden, und denken ferner daran, daß sich zur leßten Aufnahmeprüfung in Uetersen 63 Aspiranten meldeten, von denen indeß nur 27 aufgenommen werden fonnten, und daß unsere vier Seminarien in Segeberg, Tondern, Edernförde und Uetersen jährlich gegen 120 Lebrer für unsere Provinz ausbilden: so ist gewiß die Frage gerechtfertigt: Wo sollen alle die Lehrer untergebracht werden? Gegenwärtig freilich ist noch teine Ueberfüllung bemerkbar; allein dieser große Andrang zum Lehrfach findet auď erst seit einigen Jahren statt und ist besonders groß geworden in den lebten beiden Jabren, begünstigt durch die Stille in allen ... Geschäften und die bis dahin noch bestehende Vergünstigung, daß Lebrer ihrer sonst 3jährigen Militärdienstzeit in sechs Woden genügen können. Genug, der Andrang ist da, und die Befürchtung nicht unbegründet, daß nad einigen Jahren der abgehende Seminarist entweder gar feine Stelle findet, oder sich mit einer soloen begnügen muß, die den gebrachten Opfern bei Weitem nicht entspricht. Allerdings erfennen das auch mande der jungen Leute und deren Eltern lassen dieselben, so lange es nod Zeit ist, in einen anderen Beruf eintreten." Dagegen heißt es in demselben Søreiben: „Die Zahl der Geistlichen' ist sehr knapp. Ganz junge Candidaten, die eben eraminirt sind, befommen schöne Stellen."

Würtemberg. Wie in Baden schon seit einiger Zeit der Mangel an Volfsídullehrern ganz geboben ist, so sind jeßt aud in Würtemberg Anzeichen genug vorbanden, welche darauf hindeuten, daß in Bälde der Schullehrermangel sein Ende erreicht haben wird. Der Hrund liegt darin, daß seit der Gehaltserhöhung der Lehrer der Anbrang junger Leute zum Schulfach ein ganz ungeheurer ist. So sind bei den Vorprüfungen zur Aufnahme in die beiden evangelischen Staatsspullebrer - Seminarien in Eßlingen und Künzelsau nicht weniger als 466 Jünglinge erschienen, von denen aber nur 200 mit Aussicht auf Staatsunterstüßung aufgenommen werden fonnten.

Desterreich. Der Cultusminister hat eine Eingabe der evangelischen Generalsynode wegen Beibehaltung der lutherischen Confessionsschulen und Befreiung der lutherischen Gemeindeglieder von der Beisteuer zur Unterbaltung der römisd - katholisden Soulen ungünstig beantwortet und sich gräußert, er fönne den evangelisden Spulen feine Sonderstellung einräumen. Dadurc werden mit der Zeit viele lutherische Kinder wieder genöthigt (?) werden, römisde Schulen zu besuchen, wo römische Gebete, römisơe Soulbücher eingeführt sind und, wie nicht anders möglich, der ganze Unterricht im römisch-päbstlichen Sinne gegeben wird.

Die Geinide - Feier. Am 14ten Juni waren es 100 Jahre, daß Samuel Heinide in Leipzig die erste deutsde Unterrichtsanstalt für Taubst um me eröffnete. Nidt nur in Leipzig, sondern auch an vielen anderen Drten ist das Jubiläum gefeiert worden.

Dr. Falf, der Cultusminister, welder allen Ernstes aus dem Ministerium treten wollte, bat auf den Wuníd des Kaisers, des Fürsten Bismard und Anderer seine Resignation zurüdgenommen.

Die confeffionslose Sdule, wie sie in Deutidland unter der Herrschaft des liberalen Zeitgeistes eingeführt wird, bringt den lutherischen Christen nicht bloß großen Spaden, sondern auc rect oftmals Schmad und offene Verhöhnung. Ist es nicht wie offener Sohn und Spott, wenn z. B. der Geschichtsunterricht auch über die Zeit Christi und ber Apostel von einem Juden, oder der über das Mittelalter und die Reformationszeit von einem ultramontanen Katholiten gegeben wird? So wird aus Frankfurt beo ridtet: Am Gymnasium zu Frankfurt a. M., einer ursprünglich lutherisden Stiftung und Anstalt, welche indeß auch von fatholisden Jünglingen besucht wird, werden diese in der Geschichte von einem entschiedenen Ultramontanen unterrichtet. Die protestantisden Süler aber erbalten, abgesehen von zwei unteren Klassen, alle ihren Unterricht zunächst in der Geschichte des Alterthumes bis zum Eintritt des Christenthumes, zu welchem der Lehrer also jedenfalls Stellung nebmen muß, von einem Juden. Dann die Gesdichte des Mittelalters, einschließlich der Reformationszeit, von einem neuerdings als Lehrer angestellten römisch-katholischen Priester und endlid Geschichte der neueren Zeit von eben demselben entschiedenen Ultramontanen, welder die Katholifen in der Gesdichte unterrichtet. Ein anderer Fall wird aus dem Großberzogthum Hessen beridtet: In Oberbessen stand ein Schulhaus neben der Kirche zwisden zwei Dörfern etwa eine Viertelstunde entfernt. Das fonnte nicht länger geduldet werden; denn die Scule erschien bierbei ja nur als Anhängsel der Kirche. Aud genügte die Zahl der Schulfinder, um eine Trennung dieses Spulverbandes für wünschenswerth zu erklären. Genug, Lehrer und Schulbaus wurden in einen der beiden Orte verseßt. Im andern Dörflein fehlte es indeß an einem Lokal und an einem Lehrer. Indeß, es wurde Ausbülfe gefunden. war nämlich ein jüdisder Lehrer vorhanden, der fonnte die Kinder im Lesen, Redonen, Shreiben und den versøiedenen Realfächern unterrichten. Die Eltern ließen sich diese Einrichtung gefallen, da sie feine bessere wußten. Kurze Zeit ging die Sache gut. Eines Tagos famen indeß die Kinder nach Hause und sagten, der Lehrer habe ihnen verboten, den Namen „Jesus Christus“ in der Schule zu nennen, oder solớe Gebete zu spreden, worin dieser Name vorfäme. Die Eltern weigerten sich nun, ihre Kinder ferner zu dem febrer zu jdiden, der das christliche Bewußtsein derselben in solcher Weise verlegte. Was gesậab? Wiewohl im heiliichen Sưulgeseß die religiös - sittliche Bildung als Þauptzwed des Unterrichts dargestellt wird, wurde den Eltern von der Kreis - Shulcommission unter Androhung von Strafen dennoch befohlen, ihre Kinder auch fernerhin in den Unterricht des jüdisden Lehrers zu schiden. Wie sind auf den weiteren Verlauf der Sache begierig, da sich die Eltern dem Vernehmen nach nicht fügen wollen. Zu beo merfen ist, daß der Spulinspector des betreffenden Kreises ein sehr liberal gesinnter früherer Volfsschullehrer ist. Auch sind in dem betreffenden Kreise ausnahmsweise in allen Filialdörfern die Bürgermeister, nicht die Pfarrer, Vorsißende des Squlvorstandes.

(Jowa Abl.) Unmittelbar nach Pfingsten tagte in Magdeburg der zweite deutsche Lehrertag unter reger Betheiligung. Aus den Besdlüssen der Versammlung beben wir jene über die Frage der förperlichen Züchtigung hervor, welche in einer äußerst lebhaften Debatte discutirt wurden. Auf Antrag des Referenten Sdumann (Dresden) beschloß die Versammlung folgende Thesen: 1. Die Volfsíðule bedarf in Bezug auf die zu erziehende Jugend als Stellvertreterin des Elternhauses aud ferner des Recytes der körperliden Züdtigung, da in Folge des Sdulzwanges Sculfinder auch nach mehrfach fruotloser Anwendung anderer Strafmittel, sowie bei freder Widerseßlichkeit und grober Unsittlig feit nur im äußersten Falle ausgesdhlossen werden können; sodann ist ein solder Ausídluß eine weit härtere Strafe als förperliche Züchtigung, ohne die Besserung des ausgeídolossenen Kindes unbedingt wirksamer zu fördern. 2. Der Staat hat ein hervor. ragendes Interesse daran, daß der Lehrer als Miterzieher der Jugend die Ausübung des Züchtigungsrechtes aus Furcht vor den zur Zeit bestehenden Strafbestimmungen da nidt unterlaffe, wo sorgsame Erwägung und pädagogische Erfahrung dieselbe forbern. 3. Die förperliche Züchtigung sei als Ausfluß wahrer erziehlider Liebe gerecht und der India vidualität wie den Verhältnissen angemessen und erfolge in stidlider und die Gesundbeit nicht gefährdender Weise, so daß der Zwed des Züchtigungsrechtes nicht übersdritten wird; die Anwendung der körperliqen Züchtigung der Schuljugend wird um jo seltener werden fönnen, je geringer die Hindernisse sind, welche der erziebliden und unterriotlidhen Thätigkeit des Lehrers aus der Ueberfüllung der Sculklassen, aus Mangel an Lebr- und Lernmitteln, aus unregelmäßigem Sdulbesuch und entsittlidendem Einflusse des Hauses erwadsen, je mehr das Ansehen des Lebrers durd eine seiner Thätigfeit ente sprechende sociale Stellung, durch Vertrauen und Aďtung seiner unmittelbaren und mittelbaren Vorgesepten gefördert und aufrecht erhalten wird. 5. Die Verfolgung folder Uebersdreitung des Züdtigungsrechtes, durd welde angeblic strafbare Körperverleßungen herbeigeführt sein sollen, gejdhebe von Seiten der Staatsanwaltschaft nur im Einverständniß mit der vorgesepten Sdulbebörde, welder mithin die Voruntersudung zu überweisen ist. Aud ist das Zeugniß eines Bezirksarztes erforderlich, um eine Körperverleßung zu constatiren. 6. Ta die Lehrer in der Soule binsidhtlich der Erziebung der Kinder als Stellvertreter der Eltern anzusehen sind, so läßt sich eine schärfere Bestrafung der Lehrer beiJuebersdreitungen des Züchtigungsreďtes nicht redtfertigen. 7. Es ist seitens der Lebrer die Verwirklidung dieser Besdlüsse anzustreben durch Einwirkung auf die öffentliche Meinung und Aenderung der einsdlägigen Paragraphen des Strafgesekbuđes. 8. Die Lebrer haben weder das Bestreben, der förperlichen Züdtigung Vorsdub zu leisten oder dieselbe zu verallgemeinen, noch eine thatsächliche Uebersæreitung in Sous zu nehmen.

Eine die greuliche Unwiffenheit der Franzosen in der länderfunde fennzeiğnende Dummheit ist neulich dem französisden Arbeiten - Minister Christofle passitt. Bei seiner Reise nach Holland wurde ihm in Rotterdam von den Behörden ein Festcssen gegeben, wobei der Bürgermeister auf das Wohl Frankreich's und seines Oberhauptes tranf. Christofle antwortete mit einem Trintspruch auf das Wohl der Hansestädte!! So geht es, wenn man Minister wird und feine Geographie gelernt bat.

fr. Fr. Oberheffen. Zu Laubach in Oberbessen hat der Graf Solms ein Gymnasium gegründet, ähnlich dem in Güterslob, in dem alle Erziehung und Unterweisung auf Gottes Wort und christlicher Zudyt soll erbaut werden. Es hat bereits über 100 Spüler und verspriďt der Kirche manden Diener zu geben. Umgekehrt suot man in Ungarn die lutherisden Slowafen damit zu unterdrüden, daß man ihnen die Seminare und böheren Schulen verschließt, damit sie genöthigt werden, ihre Kinder in die Staatssculen zu diden. Ihre studirenden Jünglinge geben gern auf deutsche Universitäten, besonders nach Rostod, wo sie Unterstüßung vom Gotteskasten empfangen. (Immanuel.)

In Barmen hat am 22. Mai der Verein zur Erhaltung der evangelischen Vollsscule seine zweite Generalversammlung gehalten. Derselbe ist jeßt über ganz Deutsdland verbreitet, zählt sdon 1,050 Mitglieder und hat bereits 120,000 Drudsdriften im Interesse seiner Sade verbreitet. Bei der Versammlung trat ein badisder Redner auf und sagte: „Wir in Baden haben die evangelische Volløsdule verloren, weil wir zu vertrauensselig und unthätig waren. Bew bre Sie Gott vor dem gleiden Febler! lernen Sie von uns, wie man es nidt maden muß !"

(Pilger.) Hannover. Minister Dr. Falf hat in Folge einer Petition der jüdischen Elementarlehrer unserer Provinz die Bestimmung getroffen, daß fortan jeder Elementarlebrer ohne Untersdied der Confession als Mitglied der Provinzial - Elementarlehrer - Wittwen- und Waisenfasse angesehen werden müsse (!).

« ͹˹Թõ
 »