Antike Weisheit und kulturelle Praxis: Hermetismus in der Frühen Neuzeit

˹
Anne-Charlott Trepp, Hartmut Lehmann
Vandenhoeck & Ruprecht, 2001 - 475 ˹
Aus kulturhistorischer Perspektive war für die Frühe Neuzeit nicht allein die Herausbildung der Konfessionen charakteristisch, sondern ebenso ein auffälliges Interesse an alternativen Sinnkonzepten wie antiken Weisheitslehren und naturmagischen Praktiken, die uns heute oft mit kirchlichen Glaubensvorstellungen unvereinbar erscheinen mögen. Eine Schlüsselrolle kam dabei dem Hermetismus zu, der Rezeptions- und Aneignungsgeschichte spätantiker religions- und naturphilosophischer Lehren und Praktiken, deren zentrale Grundlage das so genannte Corpus Hermeticum bildete.Den Autoren und Autorinnen dieses Bandes geht es vor allem um konkrete Erscheinungsformen des Hermetismus. Sie untersuchen charakteristische Bedeutungs- und Rezeptionszusammenhänge sowie individuelle Aneignungen und Umdeutungen hermetischer Vorstellungen von der Mitte des 16. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts. Als gemeinsames Resultat erscheint der Hermetismus in seiner spezifischen Verknüpfung von Glauben und Wissen als eine zentrale Schnittstelle frühneuzeitlicher Sinngebungen und Wissensbildung.
 

Դ繨ҡ - ¹Ԩó

辺Ԩó 觢ŷ

ANNECHARLOTT TREPP
7
KASPAR VON GREYERZ
13
THOMAS LEINKAUF
41
FLORIAN EBELING
63
HERMANN GEYER
81
Natur und Religion im Zeitalter
103
DANIEL STOLZENBERG
145
RUDOLF SCHLÖGL
165
PETER HANN REILL
219
HARTMUT LEHMANN
235
ROBERT FELFE
269
David YEARSLEY
305
MARTIN MULSOW
337
Texte und Kontroversen
397
THOMAS LÖFFLER
449
Autoren und Autorinnen
467

BURKHARD DOHM
189
Wissenschaft Endzeiterwartungen und Alchemie im England
205

Ѻ - ٷ

շ辺

óҹء