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Inhaltsverzeich n i f.

99–192

Sammlung der auf den Faust bezüglichen Stellen aus Goethe’s Wer:

ken, seinen Briefwechseln, den Gesprächen mit Eckermann und Falk,

aus Riemer’s Mittheilungen und einigen andern Schriften.

193-305

Nachweisungen über die Literatur zum Fauft.

1. Untersuchungen über den historischen Faust und die Sage von ihm. 306 — 307

2. Quellen der Faustsage.

307-314

3. Dichterische Behandlungen der Fauftrage bis zum Ende des

18. Jahrhunderts.

314-316

4. Erklårer des Goethe’schen Faust.

316-317

5. Einige Auffage und Recensionen über Goethe's Faust, in Zeit:

schriften zerftreut. .

317-318

6. Fortseßungen des Goethe'schen Faust und spätere selbständige

Bearbeitungen der Faustfage.

318-320

Alphabetisches Register zu den Erläuterungen.

321-324

V o r w o r t.

Wenn jeßt die deutsche Literatur, im Vergleich mit ihrer blüthenreichsten herrlichsten Epoche, bei immer mehr gesteigertem Bewußtseyn über sich selbst, vielleicht bisweilen unter Beeinträchtigung unmittelbar schöpferisch hervortretender Bestrebungen, in ein Zeitalter eingetreten ist, welches, bei gróßerer Erschöpfung der productiven Kräfte, sich großentheils dem Rückblick auf das Geleistete, dessen geistiger Durchdringung und tieferer Aneignung zugewandt hat, und eine Tendenz zum Sammeln und zum Erklåren gar wohl den bisweilen gebrauchten Vergleich mit dem Alerandrinischen Zeitalter der spåtern griechischen Literatur zuläßt und rechtfertigt, so kann einer folchen thătigen Versenkung in die Fülle einer reichen Vergangenheit ihre eigenthümliche Bedeutung in der Entwickelung des Geisteslebens überhaupt, und ihre Wichtigkeit für eine fernere Nachkommenschaft nicht wohl abgesprochen werden. Besonders auch würden zum Verständniß der, in den Schriften unserer classischen Autoren so oft fich findenden Bes ziehungen und Anspielungen auf vorüberrauschende Verhältnisse und Zuftånde, von den kommenden Generationen erklärende Winke und Andeutun: gen sehr schmerzlich vermißt werden, die nach Jahrhunderten, ja selbst nach Jahrzehnten nicht mehr mit der Sicherheit und Ausführlichkeit genůgend gegeben werden könnten, wie es Mitlebenden, sowohl in historischer als sprachlicher Beziehung, sie zu ertheilen möglich ist.

Dabei thut sich aber ein Uebelstand hervor, der das Unternehmen eines Eregeten deutscher Nationalwerke mißlich und undankbar macht; denn für die classischen Schriften der Alten hat sich långst eine Form festgestellt, in welcher Erklårer und Ausleger ihre Berichtigungen, Anmerkungen und Forschungen niederzulegen pflegen. Noten unter dem wieder abgedruckten, oft noch zu verbessernden Tert, und hinzugefügte Ercurse sorgen für das Bes dürfniß und die Bequemlichkeit der Leser vollkommen. Unders aber ist es, wenn umfangreiche neuere Dichterwerke, die bereits in besondern Ausgaben und in den Gesammtwerken ihrer Verfasser vielfach im Publicum verbreitet sind, der erklärenden Deutung freilich dringend bedürfen, ein Wiederabdruck des Tertes aber aus den mannigfachsten Gründen unrathsam erscheinen

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