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Vorwort.

Die vorliegende Schrift entstand auf Anregung der theologischen Fakultät der Ludwigs-Marimilians-Universität, welche für das Jahr 1854 die eregetisch - dogmatische Interpretation von Koloss. 1, 20 als Preisfrage stellte. Der Verfasser, damals durch Altersmangel am Empfange der Weihen gehindert, ließ gerne seine anderweitigen, besonders philosophischen Stubien auf einige Zeit bei Seite, um sich diesem anziehenden Stoffe zuzuwenden. War er ja aus dem Mittelpunkte der Theologie genommen und geeignet, das ganze Verständniß des Christenthums zu vermitteln und zu schärfen.

Seiner der Fakultät übergebenen Abhandlung wurde der Preis zuerkannt mit rühmender Anerkennung des Fleißes in Sammlung des Materials, so wie der Art und Weise der Behandlung:

Einige Punkte, deren genauere Untersuchung gewünscht wurde, sind nachträglich einläßlicher behandelt worden. Unter der Hand aber änderte sich bei dieser Ueberarbeitung der Charakter der Darstellung. Zwar blieben dieselben Grundzüge: allein der Verfaffer glaubte der Arbeit ohne anderweitige Rüffichten eine Gestalt geben zu sollen, die abgerundet dieselbe als ein sich selbst tragendes Ganze erscheinen ließe. Wir haben viele Versöhnungstheorien aus alter Zeit; doch leidet gerade unsere neuere Theologie nicht am besondern Ueberfluß auf diesem Gebiete. Jedenfalls war daher zu hof

fen, daß eine etwas weiter ausgeführte Behandlung des Stoffes dem Publikum nüßlicher seyn werde, als eine knappe Dissertation.

Diejenigen, welche mit der theologischen Literatur vertrauter sind, werden von selbst sehen, wie ich sie benügt habe und daher von mir keine weitern Aufschlüsse darüber verlangen. Andern würden sie wenig helfen. Daß man der Arbeit mitunter die Jugend des Verfaffers ansieht, wird kein billig Denkender auffallend finden. Dabei erwäge man, welche ausgedehnten Studien nothwendig sind zu einer gründlichen Behandlung der Versöhnungslehre, die alle Seiten des theologischen Wissens in sich vereinigt haben will.

Möge die Arbeit in der Oeffentlichkeit zum Nußen der Gläubigen, zur Ehre der Kirche und zur Verherrlidung Jesut Christi dienen.

Der Verfasser.

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Beziehung der enoxatallayn auf die Verbammten (Origenes)
Die Lehre von der Apokatastasis bei spätern Kirchenlehrern
Neuere Anhänger ber Apokatastase
Ewigkeit der Höllenstrafen
Beziehung des Werkes Jesu Christi auf die materielle Natur
Formeller Theil.
Art und Weise der Versöhnung
Die Ansichten über den Tod Jesu in der ältern Kirche
Die Versöhnungslehre der Scholastiker
Spätere Entwidlung der Versöhnungslehre
Zusammenhang der Bersöhnungslehre mit der allgemeinen christlichen

Weltanschauung
Die Zerrüttung der ursprünglichen Verhältnisse durch die Sünde
Das Werk Jesu Christi
Schluß

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