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Der grosse

Warum nennen wir sie also die grosse Woche ? Aus keinem andern Grunde, als weil uns gewisse grosse und unaussprechliche Wohlthaten in ihr zu Theil wurden. Denn in ihr wurde der lange Krieg beendigt, der Tod überwunden, der Fluch hinweggenommen, die Herrschaft des Teufels zerstört, sein Hausrath geraubt, die Versöhnung Gottes mit den Menschen vollbracht, der Zugang zum Himmel eröffnet, die Engel mit den Menschen verbunden, das Getrennte geeint, die Scheidewand weggethan, der Riegel zerbrochen, und der König des Friedens stiftete Frieden im Himmel und auf Erden." Diese grosse Woche begann mit dem Palmsonntage: es folgt diess nicht bloss aus dem Begriffe der christlichen Woche, welche ihr Wesen verleugnete, wenn sie nicht mit dem Sonntage ihren Anfang nähme, es erhellt dieses noch aus ganz ausdrücklichen Zeugnissen des Alterthums. Antiochener hielt eine Homilie eis in B8. uey, an dem Palmsonntage, wie aus folgenden Worten in derselben evident hervorgeht: „nicht aus einer Stadt gehen wir heute aus, den Herrn zu empfangen, auch nicht bloss aus Jerusalem, sondern von dem ganzen Erdkreise gehen heute aller Orten die Gemeinden zu tausend und abertausend aus, dem Herrn zu begegnen, nicht Palmenzweige tragend und schwingend, sondern Wohlthätigkeit und Menschenliebe und Tugend und Fasten und Thränen und Gebet und Nachtwachen und jegliche Achtsamkeit dem Herrn Christus entgegentragend.“ Er rechnete also diesen Sonntag mit zu der grossen Woche. Ebenso hielt es die abendländische Kirche, denn, wenn das agathensische Concil (a. 506) c. 13 verordnet, symbolum placuit ab onmibus ecclesiis una die i. e. ante VIII dies dominicae resurrectionis, publice in ecclesia competentibus reddi, so zieht es offenbar auch den Palmsonntag mit in die grosse Festzeit. Die Hauptfeier erstreckt sich aber über diese sogenannte grosse Woche hinaus und schliesst erst mit dem Sonntage Quasimodogeniti ab, welcher wegen dieses engen Bezuges zu dem Osterfeste nicht bloss octava passae, dominica in octavis passae heisst, sondern selbst avtintaoja, pascha clausum genannt wird. Diese Dauer der Hauptfeier wird durch staatliche und kirchliche Zeugnisse über allen Zweifel erhoben. Chrysostomus rühmt in seiner Homilie auf die grosse Woche: „nicht wir allein ehren diese Woche, sondern auch die Kaiser unsres Erdtheiles haben sie nicht aus Ungefähr geehrt, indem sie allen, welche die Stadtangelegenheiten besorgen, Ferien gaben, damit sie dieser Musse sich bedienten und alle diese Tage dem geistlichen Dienste widmeten. Desshalb haben sie auch die Thüren der Gerichtshöfe zugeschlossen: es ruhe, heisst es nun, jeder Handel und jede Art des Streites und der Strafe.“ Seine Worte erhalten durch kaiserliche Gesetze volle Bestätigung: sanctos quoque paschae dies, bestimmt der Codex Theodosianus, 2, 8, 2, 3, qui septeno vel praecedunt numero vel sequuntur, otio sancimus, der Kaiser Justinianus verordnete 392 gleicher Massen: actus omnes, seu publici sint seu privati, diebus XV paschalibus conquiescant (Codex Iustin, 3, 12, 8). Die Kirche des Abendlandes betrachtet diese Zeit von Palmsonntag bis Quasimodogeniti als ein untheilbares Ganze. Diejenigen, welche an Palmarum das apostolische Symbolum überliefert erhalten hatten und zu Ostern durch das Sakrament der Taufe der Kirche einverleibt worden waren, legten erst an dem Sonntage nach Ostern ihre weissen Taufgewänder ab. Vos, qui baptizati estis et hodie completis sacramentum octavarum vestrarum, so redet Augustinus an diesem Sonntage - Serm. 260 die Neophyten an: und mit Recht spricht der Verfasser des 172 Sermo's im appendix p. 209 bei Augustin: paschalis solemnitas hodierna festivitate concluditur et ideo hodie neophytorum habitus commutatur, ita tamen, ut candor, qui de habitu_deponitur, semper in corde teneatur. Die Festzeit dauerte volle vierzehn Tage: das war in der alten Kirche strenge kirchliche Uebung: Die constitutiones apostolicae schreiben 8, 33 vor: ris

, ueyánny εβδομάδα πάσαν και την μετ' αυτήν αργείτωσαν οι δούλοι, ότι η μεν πάθους εστίν, η δε αναστάσεως, και χρεία διδασκαλίας, τίς ο παθών και αναστάς, ή τίς ο συγχωρήσας ή και αναστήσας: das concilium Matisconense II, c. 2 bestimmt dessgleichen: 'sanctissimis illis VI diebus nemo servile opus audeat facere, sed omnes simul coadunati, hymnis paschalibus indulgentes, perseverationis nostrae praesentiam ostendamus quotidianis sacrificiis. Ganz ähnlich sprach sich das concilium Trullanum im 66. Canon aus. Wenn die Kirche später diese Feier auch ermässigte, wie denn das Mainzer Concil 813 im 36. Canon verfügte: praecipimus diem dominicum paschae cum omni honore et sobrietate venerari, similiter feriam secundam, tertiam, quartam, a feria quinta ante missam licentia sit arandi vel seminandi et hortum vel vineam excolendi et septem circumducendi, ab alio vero opcre cessare decrevimus, so wurde doch fort und fort in der Kirche die Hauptfeier des Osterkreises von Palmarum bis Quasimodogeniti gerechnet. Diese Hauptfeier des Osterkreises hat wie das Centrum des Weihnachtscyklus zwei Brennpunkte. Das ráoya, welches gefeiert werden soll, erscheint als náoya σταυρώσιμον, pascha dominicae passions und als πάσχα αναστάσιμον, pascha dominicae resurrectionis. Charfreitag und Ostern gehören zusammen, wie Nacht und Tag zusammengehören.

Die Zeit von Septuagesimae an bis Palmarum ist der Vorfeier gewidmet, wie Band 1, 121 schon ausgeführt wurde. Diese lange Vorfeier zerfällt in zwei Theile, in die eigentliche Fastenzeit, über welche die Perikope des Sonntags Quinquagesimae die Worte setzt: sehet, wir gehen hinauf gen Jerusalem, und in die Vorfasten, Septuagesimae, Sexagesimae, Quinquagesimae. Diese Sonntage sind durchaus kein neutrales Gebiet zwischen dem Weihnachts- und dem Osterkreise, sondern integrirende Bestandtheile des letzteren, wie ein Blick auf die Namen, welche sie tragen, auf die Lectionen, mit welchen die Nebengottesdienste ausgestattet sind, und auf die In-, troitus, welche nun die Saiten in den Herzen der Gläubigen stimmen sollten, erweist. Die lange Rüstzeit auf das Osterfest legt ein unwidersprechliches Zeugniss dafür ab, dass die alte Kirche auf das Leiden und Sterben des Herrn das Hauptgewicht gelegt hat, dass Christus, der Gestorbene und der Auferstandene, ihr in höchster Instanz als der Mittler des Heiles gilt. Die Kirche der Väter hat sich nicht geirrt, Ostern ist in der That, wie schon die Stellung dieses Festes zwischen Weihnachten und Pfingsten vor die Augen stellt, das Centrum der ganzen Festzeit, das Fest der Feste. Ist das Blut der Märtyrer der Same der christlichen Kirche und haben die Märtyrer doch von dem Herrn erst das Leben empfangen, so muss in ganz eminentem Sinne das Blut des Herrn der Same der Kirche sein. Die Fastenzeit ist daher recht eigentlich die Bestellzeit der Herzen: in wessen Herzen in diesen heiligen Wochen nicht ein neues gepflügt wird, da wird alle Arbeit der heilsamen Gnade vergeblich sein.

Eine Nachfeier hat die Osterzeit. Nicht mit der Oktave des Osterfestes hören die Osterglocken auf zu läuten: das wäre gegen alle heilige Aesthetik. Die Saiten wären nicht recht gerührt worden, wenn sie so

schnell mit einem Male zur Ruhe kommen wollten; sie müssen noch eine geraume Zeit nachzittern und nachtönen. Die ganze Zeit von Ostern bis Pfingsten hat einen festlichen Charakter, welchen die alte Kirche dadurch sichtbar werden liess, dass, wie Irenäus in dem Fragment des loyog nepi του πάσχα schon bezeugt (πεντηκοστή, εν ή ου κλίνομεν γόνυ, επειδή ισοδυναμεί τη ημέρα της κυριακής, womit Tertullianus de corona mil. c. 3 zu vergleichen ist), die ganze Zeit hindurch nur stehend in den Kirchen gebetet werden durfte. An und für sich wäre gegen diese lange Nachfeier nichts zu erinnern, sie würde zu der langen Vorfeier in einem harmonischen Verhältnisse sich befinden: allein das Pfingstfest erhebt starke Einsprache. Dieses Fest darf nicht bei Seite geschoben werden: es will auch sein Recht haben. Eine besondere Vorfeier muss auf den Tag der Pfingsten einleiten. Wir können hier nicht sicherer gehen, als wenn wir die evangelischen Perikopen um Rath fragen. Das Evangelium des Sonntags Misericordias Domini Christus der gute Hirte – steht noch mitten inne in den Osteranschauungen: es kann also der Pfingstkreis nicht, wie Palmer will, mit diesem Sonntage beginnen. Der Text von Jubilate – über ein Kleines, so werdet ihr mich nicht sehen, und aber über ein Kleines, so werdet ihr mich sehen - erinnert wohl an Charfreitag und Ostern, weist aber doch, wenn er wirklich in Erfüllung gehen soll, über diese Tage hinaus nach einem Neuen hin, das noch geschehen soll. Die evangelische Perikope des Sonntags Cantate redet mit hellen Worten schon von dem heiligen Geiste, welcher das Neue schaffen wird. Wir sehen, dass sich der Uebergang aus dem Osterkreise in den Pfingstkreis zwischen den beiden Sonntagen Jubilate und Cantate vollzieht, d. h. in der Woche, welche die Mitte in der ganzen Pentekostenzeit bildet, treffen beide Kreise zusammen. Der in der preussischen Landeskirche übliche Buss- und Bettag würde demnach die Grenze zwischen diesen heiligen Festgebieten abgeben.

1. Die Vorfeier. Die Fastenzeit.
1. Der Sonntag Septuagesimae.

Matth. 20, 1-16. Man hat vielfach sein Verwundern darüber ausgesprochen, dass dieses Evangelium die Ehre hat den Osterkreis einzuführen: ja man hat offen erklärt, dass es zu dieser Eröffnung ganz untauglich sei. Ich kann diese Ansicht aber nicht theilen: es scheint mir vielmehr der Tact, welcher die Kirche bei der Auswahl der Perikopen leitete, hier recht ersichtlich zu sein. Die alte Kirche begann mit diesem Sonntage vielfach das Kirchenjahr, zugleich ward mit diesem Tage der Katechumenenunterricht aufgenommen. Von Pseudo-Chrysostomus besitzen wir noch einen hoyos natrxetiróg über unseren Text. Halten wir diese beiden Gesichtspunkte fest und verbinden wir damit die stereotype Auslegung der Parabel in der alten Kirche, so springt die Angemessenheit dieses Schrifttextes für diesen Sonntag offen in die Augen. Die alte Auslegung ist nach meiner entschiedensten Ueberzeugung nicht auf der rechten Strasse: nichtsdestoweniger möchte ich diese Perikope an dem Portale der hohen Osterzeit nicht vermissen. Ganz davon abgesehen, dass mit diesem Sonntage in vielen evangelischen Kirchen der

Confirmandenunterricht wieder seinen Anfang nimmt, also auch ein besonderes Wort an und über dieselben seine volle Berechtigung hat – es ist sehr zu beklagen, dass die evangelische Kirche von dem Vorhandensein der Katechumenen und Confirmanden meistentheils erst kirchlich Notiz nimmt, wann der Eintritt in die Abendmahlsgemeinde geschehen soll: ein früheres Vorstellen, ein besonderes Sitzen, ein inbrünstiges Fürbitten wäre das Wenigste, was erstrebt werden müsste: - so eröffnet dieser Sonntag der ganzen Gemeinde die grossartigste Perspective. Die alte Kirche hat aus dem Grunde hauptsächlich das Kirchenjahr mit dem Osterkreise anfangen lassen, weil sie in dem Osterfeste das Fest aller Feste, in der Osterthatsache die grosse Gottesthat erkannte, auf welcher in letzter Instanz das Heil der Welt beruht: sie hat nach unsrem Dafürhalten ganz recht gesehen. Das Wort vom Kreuze ist der Stern und der Kern der neutestamentlichen Predigt: Jesus Christus, der um unsrer Sünde willen gestorbene, der um unsrer Gerechtigkeit willen auferweckte Gottessohn ist das A und das 0. So bahnt diese Zeit der Gemeinde den Eingang in das Allerheiligste unsres Glaubens, sie offenbart ihr den Mittler des neuen Bundes, den Versöhner, der Hoherpriester und Opfer zugleich ist, den Gnadenstuhl in seinem Blut. Wie angemessen ist da nicht der ernste Zuspruch, die dringende Mahnung, ein rechter Arbeiter in dem Weinberge des Herrn zu sein, die rechte, gottwohlgefällige Gesinnung sich anzueignen, welche darin besteht, dass man nicht um schnöden Lohnes und Gewinnes willen dem Reiche Gottes dienet, sondern aller Lohnsucht den Abschied gibt, um an der Huld und Gnade des gnädigen und barmherzigen Gottes Leben und volles Genüge zu haben.

Origenes bemerkt zu diesem Schriftabschnitt: man muss aber wissen, dass, wenn man es als eine Parabel Jesu erforschet, in dem verborgen liegen alle Schätze der Weisheit und Erkenntniss, so viele Lehren der in's Geheimniss verborgenen Weisheit gefunden werden, welche denen, die solcherlei zu finden im Stande sind, angedeutet sind, so dass recht gut, vorzüglich über vorliegendes Gleichniss, der Heiland sagt: „ich will meinen Mund aufthun in Gleichnissen und will aussprechen die Heimlichkeiten von Anfang der Welt. (Matth. 13, 35.)“ Wir geben dem alten Kirchenvater Recht, obgleich wir bekennen, dass seine Auslegung den Sinn des Herrn nicht getroffen hat. Die alten Väter hatten übrigens schon das Gefühl, dass diese Parabel nicht so leicht sei: Chrysostomus sagt nämlich: ov yàg συνάδει τα προς το τέλει λεχθέντι το εξ αρχής, αλλά τουναντίον άπαν εμφαίνει. εν ταύτη μεν γαρ δείκνυσιν, άπαντας των αυτών απολαύοντας και οι τους μεν εκβαλλομένους, τους δε εισαγομένους, αυτός δε και προ της παραβολής και μετά την παραβολήν τουναντίον είπεν. Die Schwierigkeiten, welche sich den alten Exegeten aufdrängten, sind im Laufe der Jahrhunderte trotz der rüstigen Arbeit der Schriftauslegung nicht beseitigt worden. Rupprecht stellt an die Spitze seiner in den Studien und Kritiken (1847, 396 ff.) abgedruckten Abhandlung den Satz: „zu den schwierigsten Parabeln gehört unstreitig die Parabel von den Arbeitern im Weinberg und es hat dieselbe sehr verschiedenartige Deutungen erfahren, ohne dass jedoch ein befriedigendes Resultat erzielt worden sei.“ Mit diesem Zeugniss ist gleichzeitig eine Erklärung in dem litterarischen Anzeiger von Tholuck, nach welcher die drei Parabeln vom Unkraut unter dem Weizen, von den Arbeitern im Weinberge und von dem ungerechten Haushalter als die schwierigsten angesehen werden müssen. (1847, 253.) Was Rupprecht wünschte: „möge die nachfolgende Betrachtung derselben als ein Versuch gelten, das Verständniss der Parabel seinem Ziele näher zu führen“, wünschen auch wir und hoffen, dass wir, obgleich wir von der herkömmlichen Auslegung uns entfernen, doch auf rechtem Wege sind.

V.1. Denn das Himmelreich ist gleich einem Hausherrn, der am Morgen ausging Arbeiter zu miethen in seinen Weinberg.

Diese Parabel des Herrn steht nicht isolirt da: Matthäus, der einzige Evangelist, welcher sie uns überliefert hat, bringt sie in den innigsten Zusammenhang mit einer Situation, welche die beiden andern Synoptiker auch zeichnen: insbesondere setzt er diese Perikope in die engste Verbindung mit dem Schlussworte des 19. Kapitels: rondoi toovtal Trgūtoi čoxarou nai Poyatot npòtor. Die Auslegung dieses Oxymoron, welches das Promythion unserer Parabel bildet, ist jetzt, nachdem Meyer sich von Fritzsche's Sonderbarer Auslegung [dieser construirte πολλοί δε έσχατοι έσονται πρώτοι, και (πολλοί) πρώτοι έσονται) έσχατοι und paraphrasirte: viele werden Erste sein als Letzte (šoxatoi övtes), nämlich vor der Parusie, und Letzte als Erste] vollständig frei gemacht hat, anerkannt diese: Viele, welche zuerst eingetreten sind, werden denen gleichgestellt sein, welche zuletzt meine Nachfolger geworden sind und umgekehrt. Dieses Wort greift aber wieder weiter zurück und baut die Brücke zwischen unsrer Parabel und den über den reichen Jüngling sich entspinnenden Verhandlungen Christi mit seinen Jüngern. Der reiche Jüngling hatte es nicht über sich gewinnen können, um des Herrn willen seinen irdischen Mammon daran zu geben: missmuthig war er hinweggegangen und unser Herr hatte zu seinen Jüngern gesagt: wahrlich, ich sage euch, ein Reicher wird schwerlich in's Himmelreich kommen. Petrus denkt, nicht frei von Selbstgefälligkeit: wir haben Alles verlassen und sind dem Herrn nachgefolgt, wir haben das grosse Opfer dargebracht, das Himmelreich ist also unser. Es genügt ihm aber nicht, sich an der selbstgeübten Verleugnung und an dem erhofften Lohne des Himmelreiches zu weiden: er will, dass der Herr seine und seiner Mitapostel Ansprüche anerkenne, er fragt: ti apa fotai nuīv; Jesus will nicht, dass ihm Einer umsonst nachfolge: er bestätigt seinen Jüngern mit seinem gewaltigen aury héjo úuiv, dass sie, die ihm nachgefolgt sind, in der Palingenesie, wenn er selbst, des Menschen Sohn sitzen werde auf dem Stuhle der Herrlichkeit, auch sitzen sollen auf Stühlen und richten die 12 Geschlechter Israels. Aber nicht bloss für die Endzeit ist ein Lohn den treuen Jüngern des Herrn gewiss: wer verlässet Häuser, oder Brüder, oder Schwestern, oder Vater, oder Mutter, oder Weib, oder Kinder um meines Namens willen, heisst es, der wird's hundertfältig nehmen und das ewige Leben ererben. Wir irren uns wohl nicht, wenn wir in dieser Verheissung einen doppelten Lohn zugesagt finden, nämlich einen zeitlichen und einen ewigen: was der Gläubige an zeitlichem Gut verliert um des Herrn willen, das soll ihm nicht erst in dem ewigen Leben durch ewige Güter ersetzt werden, er soll hundertfältig hier schon dasselbe finden, was er verloren hat, Haus und Hof, Weib und Kind. Diese Auslegung findet ihre Bestätigung in Lukas 18, 30, welcher ausdrücklich einen Ersatz der

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