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Ausgewählte Denkmäler
aus der Werdezeit der neuen deutschen Bildung.

Herausgegeben

von

Horst Stephan.

UNIVERSITY

CALIFORNIA

Leipzig,
Verlag der Dürr'schen Buchhandlung.

1906.

НА

Druck von C. Grumbach in Leipzig.

Vorwort

Saul unter den Propheten? Herder unter den Philosophen? Wer in eine Geschichte der Philosophie blickt, findet darin wenig genug über Herder. Trotzdem war es ein richtiger Gedanke des Herrn Verlegers, ihm einen Band der Philosophischen Bibliothek zu widmen. Wenn nicht alle Zeichen trügen, beginnt der philosophische Sinn unserer Gebildeten sich wieder zu heben. Dazu erwacht allmählich die Teilnahme für die Geschichte der deutschen Bildung in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Beide Strömungen müssen auf Herders Lebensarbeit führen. Dann aber bedarf es nicht nur der vielen Bücher über Herder, die wir haben, sondern vor allem auch eines kurzen, billigen Abdruckes seiner wichtigsten philosophischen Schriften, soweit sie für ein allgemeines Bildungsinteresse und etwa für akademische Seminare in Betracht kommen. Möge dieser Versuch für sich selber sprechen und an seinem Teile dazu beitragen, daß die Jubiläumsstimmung des Jahres 1903 nicht fruchtlos verglühe!

Herrn Lic. Schiele gebührt mein Dank für guten Rat und freundliches Entgegenkommen in allen wichtigen Fragen. Für bereitwillige Hilfe bei der Korrektur und den Schlußverzeichnissen fühle ich mich meinem lieben Vater und meiner lieben Frau, sowie meinem werten Freunde, Herrn Dr. Friedrich Schulze in Leipzig, von Herzen verpflichtet.

Lic. theol. Stephan, Gymnasialoberlehrer und Privatdozent

in Leipzig.

Inhaltsverzeichnis.

Seite

Vorwort

III

Inhaltsverzeichnis

V

Einleitung

VII–XLIV

1. Die Bedeutung von Herders Philosophie

VII

2. Leben und philosophische Entwicklung Herders

X

3. Sein Verhältnis zu Kant

XXIII

4. Die Auswahl

XXXIII

5. Literatur und Kürzungszeichen

XLI

I. Die Grundlagen von Herders Philosophie .

1- 86

a) Abhandlung über den Ursprung der Sprache (1772) 1- 49

b) Vom Erkennen und Empfinden der menschlichen

Seele (1778)

50— 86

II. Seine Geschichtsphilosophie

87-176

a) Aus „Auch eine Philosophie der Geschichte zur

Bildung der Menschheit“ (1774).

87–106

(Ägyptische Kunst 87 f.; Mittelalter 88 ff.; Re-

formation 100 ff.; Allgemeines und Grund-

sätzliches 102–106.).

b) Aus den „Ideen zur Philosophie der Geschichte

der Menschheit“ (1784—91)

107-176

(Vorrede 107 ff.; Inhalt 110 ff.; IV, 6: 116 ff.;

V, 1: 126 ff.; V, 2: 129 ff.; V, 3: 132 ff.;

V, 6: 133 f.; IX, 1: 134 ff.; IX, 5: 143 ff.;

XII, 6: 148 tf.; XIII, 7: 153 tf.; XV, 2: 160 ff

.

XV, 4: 166 ff.; XVII, 1: 172f.; XIX, 6: 173 ff.;

XX, 6: 175 f.)

III. Seine Religionsphilosophie

177-257

a) Gott. Einige Gespräche (1787)

177—247

b) Aus der philosophischen Lyrik (1772; 96 f.) 248-257

(St. Johanns Nachtstraum 248 ff.; die Schöpfung

250 ff.;

die Harmonie der Welt 252; das Ge-

setz der Welten im Menschen 252; das Ich

252 ff.; Selbst 256 f.)

Anhang: Lebensanschauung und Lebensideal (1771–75) 258—275

Erläuterungen .

276 — 286

Verzeichnis der Namen

287-291

Verzeichnis der Begriffe und Sachen

292-309

Druckfehlerverzeichnis

310

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