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Inhalt.

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Der Stifter und sein Volk.
Meffias-Sagen und meinungen
Leben Jesu
Jefu Lehre.
Die Urgemeinde
Die Urjünger und Paulus
Heidenthum im Namen Jesu.
Iesu Name statt Jesu Lebre .
Ausbau des dyristlichen beidenthumes
Christenthum als Staatsreligion
Christenthum als Priestermachwerk
Sonnendienst im Christer:thum
Gößendienst im Christenthum
Fortbau des heidnischen Gemenges..
Die Priesterschaft als Kirche .
Priester-Willkür
Entfittlichung des Priesterthumes...
Ausbildung des römischen Glaubens
Das Christenthum im Verfall ..
Sittlichkeit im Christenthume..
Das Christenthum in der Auflösung .
Christenthum und Bibel..
Sejulehre und Gottesglaube.
Was ist Heligion?

19 25 28 34 38 49 56 62 76 S5 108 119 130 167 187. 218 301 3:26 347 365

Der Stifter und sein Volk. Die in Europa übliche Zeitrechnung und deren Anwendung im Unterrichte hat daran gewöhnt, die Geburt und Lebenszeit Jesu zit betrachten als einen allgemeinen Zeitabschnitt in der Geschichte der Menschheit; von solcher Bedeutung, daß die Zeiten vorher und nachher schroff von einander geschieden seien wie Nacht und Tag. Seine Geburt habe wie das Aufgehen der Sonne die Nacht des Heidenthums beendet und das Licht des allein felig machenden Christenthumes der Menschheitgespendet, zum Staunen und Bewundern seiner Zeitgenossen und aller Nachlebenden. In Wirklichkeit war es aber nicht so, denn die Schriften der Mitlebenden erwähnen seiner garnicht und z. B. der Jude Josephus, der als Zeitgenosse am ausführlichsten die Begebnisse des Judenvolkes damaliger Zeit beschreibt, erzählt von Johannes dem Täufer aber nichts von Jesus. Auch die viel späteren Angaben der Priester Roms einerseits zur Verherrlichung Jesu, wie andererseits zur Beschimpfung der Juden haben sich beide als Fälschungen erwiesen. Als Jehoschuah (den JHOH errettet) Sohn eines Zimmerers Joseph zu Nazareth in Galiläa und seiner Frau Mirjam, geboren ward, etwa 750 nach Gründung Roms, beherrschte Herodes das Land als Unterkönig des römischen Kaisers Augustus, der wenige Jahre später das Volt dem Kaiserreiche einverleiben und durch Landpfleger (Gouverneure) verwalten ließ. Das jüdische Volk, allezeit schroff eigenartig, empfand die Fremdherrschaft um so drückender, als die Römer hier, wie allerorts und allezeit, sinnlos und roh aussogen. Dabei war das im Glauben hochmüthige kleine Volk erfüllt von den Weisjagungen großer Herrschaft und Herrlichkeit, vom Untergange aller Großreiche, deren Mehrzahl (Aegypten, Babel, Medien, Assur, Persien, Makedonien) bereits gesunken war. Es trug überdies im

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