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zum Drud befördert von der Drudgesellschaft.

Erft er he i I.

Siebente Auflage.

Stuttgart.
Drud der G. Hasselbrink'schen Buchdruckerei.

1858.

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Vorbericht sur erften Auflage.

Der Drud der Schriften des seligen Michael Hahn wurde von vor einem Jahr beendigt, 'und somit konnte dieses Geschäft ald geschlossen betrachtet werden. Einige Freunde, die fich von Anfang an mit Zubereitung dieser Schriften zum Drud beschäftigten, hatten jedoch gleich beim Anfang den Gedanken, einen Auszug aus dem Ganzen vorzubereiten, und feßten ihn, wenigstens bei den Liedern, ins Werf, so daß, bis der leßte Band in den Drud fam, eine ziemliche Vorarbeit gemacht war. - Nun fehlte es aber an fernerem Muth, dieses mühsame Geschäft zu vollenden, bis der Zuspruch gewichtiger Wahrheitsfreunde denselben belebte, und unsere Zeit und die ausgezeichnet wichtigen Zeitereignisse mit

unter zur antreibenden Ilrsache wurden. – Denn wer sollte nicht sehen, fühlen und erfahren, daß unsere Zeit hauptsäch die Zeit ist, in der sich die Kräfte des Abgrunds von Jahr Jahr, ja man darf sagen: von Tag zu Tag mehr im Umfa eröffnen, sowohl mittelbar mündlich und schriftlich, als auch mittelbar durch Einwirkung des finstern Reichs. Dieß bestä die Schriftwahrheit Dffenb. 12, 12.:. „Der Teufel kommt zu e hinab und hat einen großen Zorn, weil er weiß, daß er we Zeit mehr hat." Er ist, darf man ießt sagen, bereits zu auf die Erde gekommen und wirkt mit aller Madyt, im gan Umfang das Reich Christi nicht nur zu dämpfen, sondern auszurotten. Schwer ist der Drud, den die Glaubigen von tungen und Kränkungen fühlen und tragen müssen, und groß Gefahr der Verführung für die noch Unbefestigten und geis Kranken. Was Wunder, wenn Gott und Jesus, unser & auch Allem aufbietet, diesem Feind seines Reichs werkzeug wie durch seinen Geist, mit aller Macht entgegen zu wirken am Ende ihn zu Scanden zu machen durch die Unmündi Ps. 8, 3. Seine Lieblinge nun wil Er zu diesem Kampfe telbar und unmittelbar täglich vollbereiten, fräftigen, stärken gründen, ein Jedes in seinem Stand, Amt und Beruf und

{age; und er bietet täglich Gnade und die nöthigen Gnadens mittel dar, Jedem nach seinem Wahrheitsgrund, der ihm durch die Wiedergeburt angebornen Weisheitsart und dem aus Gnaden empfangenen Glaubensmaß, verbunden mit den Leiden, Bersuchungen und Proben, die er in seiner Vorerkenntniß für ein Jedes in seinen Weg hinein zu verordnen für gut gefunden hat.

Weil nun die verschiedenen Mittel einerlei Zwed haben, näms lich daß fie alle Glaubigen auf ein Ziel hinführen, zu einerlei Glauben und Erkenntniß des Sohnes Gottes 2. Ephef. 4, 13., jo sollen wir alle Mittel benügen, die für unsern Wahrheitsgrund am tauglichsten sind, und uns in unserer leßten, gefährlichen Versudungszeit am meisten ermuntern, stärken und antreiben. Die Herausgabe gegenwärtigen Schaßkästleins oder Auszugs hat hauptjächlich auch den Zweck, einen Beitrag hiezu zu liefern. Es hat aber auch den fernern Zwed, den Freunden dieser Schriften, die entweder zu 'arm waren, oder keine Gelegenheit hatten, sie alle anzufaufen, um eine kleine Summe ein kleines Ganzes zu geben;

solchen, die Mangel an Zeit zum Lesen haben, etwas Kurzes und Kräftiges zusammenzustellen: einen Bibeltert, einige Liederverse und eine kurze Anmerkung; den Reisenden, den Knechten und Mägden u. einen Begleiter , Rathgeber, Ermahner und

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