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ma

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sur- bi

umun

za- e

a

ana $u- și-e ú-šar-ma

șu

su- u i-dam- mu- um a- gê- a id- Zimbir-gé

mi

lal IO ana a-gi-e Pu- rat- ti

Šare- ne- ám dimmer Silig- lù- Sar

ab- lú- lú mat Marduk

a-sur-ra-ak-ku i-dal-la-ah mah- me- en

ba gé- a

da

di be- lum at- ta

și- rat man-nu i- ša-an-na- an- ka 15 dimmer Šilig-lu-šár dimmer mu-sa-a-ta za-e ši- in- dirig- gi- en

Marduk ina ilâni ma-la šú-um na-bu-u alt-ta at-ra-at gutu mu(?)-lu kur-ra

za-e [ (karrad) ina ilani ša ma-a-ti[ m(t) al-ta dimmer Silig-lu-xar mulu erim [ 20 (Marduk)

a-a-bu umun mé [

be-lum tahasi su [

Übersetzung 1/2 Dem Auftun deines purídu wer kann entfliehen? 34 Dein Wort ist ein erhabenes das du ausspannst über Himmel Netz,

und Erde. 5,6 Es kommt über das Meer, und das Meer, es erschrickt; 7/8 es kommt über das Rohr- und das Rohrdickicht wimmert;

dickicht, 9/10 über die Flut des Euphrat kommt es, 11/12 und das Wort Marduks

erreget die Tiefe. 13/14 Herr! du bist erhaben, wer gleicht dir? 15/16 Marduk! unter den Göttern, soviele existieren, bist du über

gewaltig 17/18 Held! unter den Göttern du

des Landes) 19/20 Marduk! den Feind 21/22 Herr der Schlacht

Bemerkungen. Der Hymnus verherrlicht die Macht Marduks. Dass Marduk hier als Sturmgott geschildert sei (A. JEREMIAS in ROSCHERS Mythol. Lexikon S. 2364), scheint mir nicht zutreffend. Die Erwähnung des Meeres, des Euphrats, des Röhrichts dient zur Illustrierung der Macht des Gottes.

Die Rückseite der Tafel (IV R Add. and Corr. p. 5; HAUPT, ASKT S. 182) ist an Zarpanit gerichtet und ganz sumerisch.

Z. I. Zur Ergänzung vgl. K 69, 40 (J. BOLLENRÜCHER, Gebete und Hymnen an Nergal S. 32).

Z. 2. Über puridu ausser HW S. 5386, JENSEN, KB VI 1 S. 508; J. HUNGER, Becherwahrsagung bei den Babyloniern S. 74. JENSEN nimmt die Bedeutung „Bein“, „Beine“ als sicher an. Über das „Öffnen der Beine“ vgl. bei JENSEN a. a. O. S. 428. Aus der ursprünglichen Bedeutung „Enge“, „Not“ scheint die Bedeutung „Eile“, „eiliger Lauf“, was wohl hier passt, abgeleitet zu sein.

Z. 56: ŠI vgl. BRÜNN. List No. 9284; es ist wohl aus dem Semitischen ins Sumerische hinübergekommen.

Z. 8. Zu șușů vgl. JENSEN, KB VI 1 S. 304; dumâmu „Wimmern“, „Gewimmer“ das. S. 340.

Z. 17. mu)-lu amêlu ist wohl Determinativ zu kur-ra nakru, möglich, dass es auch dem Rel. ša entspricht.

VII. IV R 29 Nr. 1 (= K 2962).

ra

an

a

e

u

en

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ne

an

a

zag du

nu

a

an

u

Vorderseite, Schlusskolumne. (En.en gal kala]m- ma lugal kúr- kúr10

[Šiptu. šarru rabů ša?) ma- a- ti be- el ma- ta-a- ti (dû sag dingir EN.KI

ge

ki-a diri(g)- ga (aplu

res-
tu- ú

ša

il Ê[ša ina] šame

irși- tim

šú- tu- ru (dingir Šilig- lù-šár] gal

kalam- ma lugal kúr-kúr-ra 15

[ding]ir dingir- ri[Marduk]

in lum

ša

ilâni (SAG.KAL ki

tuk[a- ša- red šamê e u irși- tim šaša- ni- na la i- šú- ú

dingir En- 111- bi- da- ge 20 (tap(?)- pu(?)-) ú ša

il A- num

Bel šala- sud

dingir- ri

ne- ge ri- mi

ina

ilâni xà lá

sud
dig- ga
ti- la

ki- ág- gá ri- mi- nu- út ša mi- ta

bul- lu- ta

i- ram- mu 25 dingir Šilig- lù- šár lugal

ki- bi- da

ge Marduk šar

šamê

irși- tim lugal Tin

terki
lugal Ê-

sag

il- la šar Ba- bi- lim

be- el

ila lugal Ê- zi- da

lugal Ê- mah- ti- la 30 šar Ê- sie da

be- el Ê- mal- ti- la ki- bida

šamêirși- tim

ku

mu ki an- ki- bi- da

a-
šamê- e
irşi- tim

ku

ти

e

nu

ú

an

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35 múi

za

a

ge

ši- pat

Um

mu

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za

a

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mu

nam- ti- la

aba- la- tu

kuuh) nam- ti- la

za-
in mat ba- la-
tu

ku

mu mù- azag: ga

dugga
abzu

gè 40 mì- agag- gil- 1

(d. i. abs) kunam- lugál-lu

uku

sag- gi-ga me- lu- tum ni- ši şal- mat kakkadu ág- zi- gál 1 ág- a- na

mu- sá- a
kalam- ma

gál- la- ba šik-na-át na-pis-ti ma-la šú-mia na-ba-a ina mâtiba-ša-a3 tabtab (?)- ba

ág- a 4

bi ni- gál- la kib- rat ir- bit- ti

ma

la ba- šadingir nun- gal- e- ne an- ki- šár- ra

gál- la- ba il Igige ša kiš. Šat šamê

irși- tim mala

ba- ša

ša- a 6 gibi ba

ši- in- [...] ka- ša- a

us- na- $i- na b[a- ša- a Die Varianten 1-8 sind K 4612 entnommen. 1) Folgt noch ein la. 2) ma-a-ti. 3) 43/44 bilden 4 Zeilen. 4) Fehlt. 5) e statt a? 6) 48/49 bilden Eine Zeile. 7) sa-e. 8) igi (Zeichen ši). 8) ana.

45 ub- da

na

a 5. na

e

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ra

ra

50 za 7

a- na 8

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za-e

za-e

Rückseite, Anfangskolumne.

dingir- bi m[e- en? at-ta-ma

ilu-ši-na ? ]

dingir lamma-bi me-en?] at-ta-ma

la- mas- si- (ši- na?) 5 za-e

ab-ti-la - bi me-en? at-ta-ma

mu- bal- lits- si- na?) za-e

ab-silima- bi me - en?) at-ta-ma

mu- šal- li- im- (ši- na] šala-sud

dingir- ri- e- ne- gè IO ri- mi- ú

ina ilani šà- lá- sud

dig- ga

ti- la

ki- ág- gá dingir Šilig- lù- šár lugal an- ki- bi- da- gè mu- zu ne-dug nam- mah- zu ne- dug šum- ka

nar- bi- ka ak- (bil
15 mu- pád- da- zu dingir- ri- e- ne- [ta?]

ub-zu ag-ag-da gú-sil- zu ga- (an-sil]
zi-kir šú-me-ka sina?] ilâni lut-ta-i-[id?]
da- li- li- ka

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lud- (lul là tu- ra gig-ga- a- ni he-im- ma-ra- ab- .. 20 ša mar- și mu- ru- us-su lit- ta- bi- [ik]

u. S. W.

Übersetzung

Vorderseite, Schlusskolumne. 9'10 Beschwörung. Grosser Herr des Landes, Herr der Länder, 11-13 erstgeborener Sohn Eas, der im Himmel und auf Erden

übergewaltig ist! 14-16 [Marduk], grosser Herr des Landes, Herr der Länder, Gott

der Götter! 17/18 (Fürst des Himmels und der Erde, der seines Gleichen

nicht hat, 19/20 Genosse!) Anus und Bels! 21/22 Barmherziger unter den Göttern! 23/24 Barmherziger, der Totenerweckung liebt! 25/26 Marduk, König des Himmels und der Erde, 27 28 König von Babel, Herr von Esagila, 29 30 König von Ezida, Herr von Emachtila, 31/32 Himmel

und

Erde ist dein! 33/34 Der Raum Himmels und der Erde ist dein! 35/36 Die Beschwörung des Lebens ist dein!

Speichel des Lebens ist dein! 39.40 Die reine Beschwörung des Ozeans ist dein! 4142 Die Menschheit, die schwarzköpfigen Völker, 43/44 die beseelten Kreaturen, soviele existieren, im Lande sind, 45.46 die vier Weltgegenden, soviele ihrer sind, 47---49 die Götterwesen (Tgig) der Gesamtheit Himmels und der

Erde, soviele ihrer sind 50/51 auf Dich steht ihr Sinn gerichtet!

37/38 Der

Rückseite, Anfangskolumne. 1:2 Du bist ihr(?) Gott, 34 Du bist ihr Schutzgott, 56 Du bist es, der ihnen Leben verleiht, 78 Du bist es, der sie unversehrt erhält, 9/10 Barmherziger unter den Göttern!

11 Barmherziger, der es liebt, die Toten zu erwecken!

12 Marduk, König des Himmels und der Erde! 13/14 Deinen Namen rief ich an, verkündete deine Grösse. 15-18 Den Ruhm deines Namens unter den:) Göttern will ich prei

sen, in Gehorsam dir mich ergeben. 19/20 Des Kranken Krankheit möge gewendet werden!

Folgt die Beschwörung der einzelnen Dämonen.

Bemerkungen. Text und Übersetzung auch bei C. Fossey, La magie assyrienne, Paris 1902, p. 364 ss.; eine Übersetzung auch bei JASTROW, Die Religion Babyloniens und Assyriens S. 501.

Der Hymnus zerfällt in sechs ziemlich gleich grosse Strophen: Z. 9/10---1920 bilden die Anrede, die durch Z. 14/15 in zwei gleichmässige Abschnitte geteilt ist; Z. 21/22—2930 bilden einen eigenen Abschnitt, geteilt durch Z. 26; Z. 31/32—39/40 ist wieder eine besondere Strophe, charakterisiert durch kummu. Z. 41/42—50/51 ist ein Ganzes, zusammengehalten durch Z. 50/51. Rücks. Z. 12--9/10 ist eine Strophe, für welche das immer wiederholte attầma charakteristisch ist. Die Zeilen bilden eine Klimax. Z. 11-18 gehören ebenfalls zusammen. Z. 19f. ist Zwischenzeile, Übergang zur eigentlichen Beschwörung

Vorders. Z. 9f. ist ergänzt nach den Spuren und nach Z. 14 resp. 16, wo der Anfang nach bekanntem Schema wiederholt ist.

2. 11/13 ist nach den Spuren ergänzt; Sb 178: YYY di-ri vgl. No. VI, Z. 15/16.

Z. 20. JASTROW ergänzt „Liebling (2)“. Die Spuren weisen eher

atru

auf tappû.

Z. 21. Zur Lesung šal vgl. Z. 23, wo derselbe Begriff durch šà-wiedergegeben ist. Die graphische Darstellung des šala ist offenbar Spielerei: das eine Mal ist der Begriff durch Gnade“ + „weit“ (sud), das zweite Mal durch „Herz" + ,,erheben“ + „weit“ ausgedrückt.

Z. 23/24. Zur Lesung dig-ga vgl. ZIMMERN, Šurp. VII, 80. 84; JENSEN, KB VI 1 S. 341.

Z. 35/36 vgl. Šurp. VII, 85/86.
Z. 39/40 BRÜNN. List No. 4338: SAR = šiptu, dazu No. XI 89.

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