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Šamaš, Aja, Marduk. 2 Zeugen. Rand: Jahr, in dem er den goldenen mașrahu

21. Sipp. 355 (VII. Jahr). Vorderseite: 15/6 šiķil kaspi abanc Šamaš 2 šim-šu 3 itti Adad-i[di5 nam] 4m Ri--Šamaša 5 mâr A-vi-[il-ili-šu]. Rückseite: 6 mâr WaradaNIN-GALL.

pân Sin-i-din-nam 8 mâr Ri-i$-ilu '(pân] il Nannar-ma-an-se 10arah Ab-bi ûmu i 11 mu gis-ku-šu-nira.

a) innen. b) aussen. c) TAK duppi Ri--Šamaš, duppi Sin-i-din(-nam).

IO

Übersetzung 5/6 Silbersekel nach dem Gewichte des Gottes Samaš, sein Kaufpreis, von Adad-idinam Reš-Šamaš, Sohn des Avil-ilišu, hat erhalten. Folgen Zeugen. 1. Ab, Jahr, in dem er den mașrahu

15

Bemerkungen. Case tablet, Rückseite ist die Aussenseite. Besser ist das Datum auf dem inneren Seitenrand erhalten. Am Ende der Vorderseite, am Beginn der Rückseite fehlen einige Zeilen. Auch in dem von SCHEIL a. a. O. publizierten Kontrakte Sipp. 286 (vgl. PEISER OLZ a. a. O.) wird das Gewicht (128) des Šamaš (TAK Šamaš) erwähnt.

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22. Sipp. 198 (VII. Jahr). Rückseite: 1 Pân l-hi-ja-tum mâr il NIN-ŠAH (oder GIR-SU?) ?pân Ilu-ni-ba-la-tu-um 3 mâr Ar-sa-nu-um 4 pân Warad-An-nu-ni-tum mar Še-li-bu-um. Zwei Siegel. Nîsannu îmu 10. mu giš-ku-šu-nir?

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Bemerkungen. Die Vorderseite dieses durch seine Siegeldarstellungen interessanten Kontraktes ist zerstört. Das Täfelchen ist datiert vom 10. Nisan des Jahres, in dem er den mașrahu

23. Sipp. 562 (VIII. Jahr). Vorderseite: 1isru-uk-bu-um Pitti Ma-an-nu-um-ba-lum-Šamaš 30 3 mår Še-li-bi-ja 4 m Ha-bil-ki-nu-um 5mår Ap-pa-an-2-[bi?] 6a-na şi-iz-ri

i a-na šattim i kam 8 u-še-și Rand: 9 ķi-iz-ri šattim í skam] 10 23 šiķil kaspi 11 imadad Rückseite: 12ri--ti ki-iz-ri 13 ŠI 6 GÁL kaspi 14 mahi-ir 15 a-na -ti Ki-ti-ima 16u-ul i-bi-ika

17 pân Ibku-Adad 18 mâr A-bi-ja-tum 19 pân Ilu-ka-Šá 20 mâr WaradBeiträge zur semit. Sprachwissenschaft. V.

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ili-šu 21 pân Ni-šu ... Rand: 22 Ululu îmu 25 23 mu Uruk lugal gub barsag id አáš-bi. Siegel: duppi Ilu-ka-Šá, duppi Ibku-Adad.

a) Kleine Reste der äusseren Hülle (case tablet) sind erhalten. Zwei Siegelabdrücke.

Übersetzung

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Einen Wagen von Manum-balum-Šamaš, Sohne des Šelibia, hat Hâbil-kînu, Sohn des Apân-i... auf ein Jahr gemietet. Als jährliche Miete wird er 2, Silbersekel zahlen. Als Anzahlung der Miete hat er 1/6 Silbersekel empfangen. Nach dem Lande Kittim soll er ihn nicht wegführen. Folgen die Namen von 3 Zeugen. 25. Elul, im 10 Jahre, da der König auf dem Flusse Tigris.

Bemerkungen.

Diese Wagenmiete ist interessant durch die Klausel, der Mieter solle mit dem Wagen nicht ins Land Kittim fahren. Da das Westland MAR-TU (= Amurru) Palästina, Phönizien auch Teile von 15 Syrien umfasst, so kämen für Kittim (vgl. GESENIUS, HWB 1886, dagegen ALFRED JEREMIAS, ATAO 154) die Küsten des Mittelländischen Meeres in Betracht. Die Erwähnung dieser Gebiete in dieser Zeit ist an sich nicht überraschend; nennt sich doch Hammurabi auf einer Steinplatteninschrift, die sein Bild zeigt und die der west- 20 ländischen Ištar geweiht ist, König von MAR-TU. Dass zwischen Amurru und Babylon in damaliger Zeit reger Verkehr geherrscht hat, ist erwiesen. Aus dieser Bemerkung aber ersieht man, dass es gar nichts Ungewöhnliches war, wenn die Bürger von Sippar zu Wagen an die Küsten des Mittelländischen Meeres fuhren. Der Vermieter, 25 der in Hinsicht auf die lange Mietzeit (ein Jahr) eine derartige Reise voraussetzt, ist um seinen Wagen besorgt und verbietet sich dies kontraktlich. Zu Ilu-ka-Šá, Z. 19, vgl. S. DAICHES a. a. O., S. 29. Was die Datierung betrifft, so ergänzt LINDL (a.a. O., S. 394, 378, Z. 4, Z. 10) mu us-sa ab-ki lugal gub har-sag id áš-áš-bi = Jahr, da er .... Berg und 30 Fluss gleicherweise Fülle und Überfluss gebracht. Schril a. a. O. glaubt auf dem Fragment zu Konstantinopel das gunnierte ab-un-nu (Erech) erkennen zu können. Dasselbe Datum findet sich Sipp. 84 und Sipp. 287 (bei SCHEIL a. a. O.), auch auf dem folgenden Kontrakt Sipp. 66, und ist gleich dem VIII. (oder VII.) Jahr.

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24. Sipp. 66 (VIII. Jahr); 0,37—0,31 cm. Wagenmiete. Umschrift und Übersetzung siehe bei Scrieil a. a.O.

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il

25. Sipp. 122 (XVII. Jahr). Vorderseite: 11 šiķil kaspi 2 șibat Šamaš GI-NA 3 u-za-ap 4itti

5 m Sin-i-ki-ša-am 6ilki Tud-ebûru-ku Sarah Ša-an-du-tim 9 kaspam u șibtu-bi Rand: 10 išaķal.

11 pân Nam-ra-am-ta-ru 12 mâr Šamaš-ilu 13 pân A-na-šam-ê DUBSAR 14 mâr Warad-Sín 15 pân Ta-ri-ba-tum 16 mar (das Folgende ist weggebrochen). mu šub šub(?) pin bar bidagi mer lal id Sipparki.

Siegel: duppi A-na šam-ê DUB-SAR; duppi Nam-ra-am-ta-ru, duppi Ta-ri-ba-tum.

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5

IO

Übersetzung 1 Silbersekel den feststehenden Zins an Šamaš wird er entrichten – von ... hat Sin-iķišam geliehen. Am Tage der Ernte im Monat Šandutim wird er das Geld und dessen Zinsen entrichten.

Folgen die Namen von 3 Zeugen. Datierung weggebrochen. Jahr, 15 wo in Ruinen war die Grundfeste des Heiligtums und wo die Flut des

Euphrat sich ergoss.

Bemerkungen.

Die Datierung dieses Kontraktes möchte ich mit dem XVII. Jahre Samsu-iluna's in Verbindung bringen. Damals gab es Hochflut, welche 20 die Mauern Sippars beschädigte. So nämlich fasse ich mu bad hal

gal-la auf: „Jahr wo die Mauer eine sehr grosse Strömung“; zu ergänzen ist: „erstörte“, nicht wie King a. a. O., were made (ebenso SCHEIL a. a. O., p. 66: ba-ru und LINDL a. a. O., S. 395).

25

26. Sipp. 83 (XVIII. Jahr). Vorderseite: 113 šiķil kaspi 2 šîm AZAG-bi Šamaš-nu-ri 3 AZAGbi Mâr-ilA-A SU-LID:** šu+NIGIN e ud-kib-nunki TA 5 2 šiķil Šamaš-ba-ni 6ša ištu Țêbêti ? mu bad I-si-in ki Sa-di Kislivu ûmu 30 Rand: ’mu bad hal gal gal 10 ša mu 3 kam Rückseite: 11 MU-DU Šamaš

ba-ni 12 ŠIB e ud-kip-nun TA 13 NAM HA-AR Šamaš 14 m Marduk30 mu-ša-lim 15 mâr Adad-ilu 16 MU-DU Ad-di-il (Strich) 17 Šabațu îmu

26 18 mu Sa-am-su-i-lu-na lugal-ê Rand: 19e-babbar e-dingir-Nergal ud-kip-nun ki DA 20 šu-ne-ne-in-ag-a.

Übersetzung. 13 Silbersekel, Kaufpreis seines Geldes, Šamaš-nûri, Kaufpreis 35 seines Geldes, Mâr-Aja-...., insgesamt aus dem Tempel von Sippar.

23 Sekel Šamaš-bâni, vom Țebêt des Jahres: „wo die Mauer von

Isin“ bis zum 30. Kislev des Jahres: „wo die Mauer die sehr grosse Strömung“ von drei Jahren Jahres-Abgabe des Šamaš-bâni, des Hirten aus dem Tempel von Sippar. Nicht bezahlt: Speise des Gottes Šamaš. Marduk-mušalim, Sohn des Adad-ilu. Jahresabgabe des Addi-il. 26. Schebat, da Samsu-iluna, der König, den Tempel des Son- 5 nengottes und den Nergaltempel bei Sippar erbaute.

Bemerkungen.

Dieses Dokument enthält eine Abrechnung über die Einkünfte des Tempels in Sippar und ist dadurch wichtig, dass es drei Datierungen 10 enthält. Da nach der Datenliste das Jahr „wo die Mauer von Isin zerstört wurde“ das XV., das Jahr „wo die grosse Strömung usw." das XVII. Jahr Samsu-iluna's (vgl. LINDL a. a. O., 394) ist, so ist eigentlich ein intervalle de trois ans (dit le texte sagt SCHEIL a. a. O., 116) nicht vorhanden, und es dürfte daher vorzuziehen sein, statt TA 15 mu 3 kam ša mu 3 kam zu lesen. TA ist nur Postposition. Gemeint sind die Abgaben des XV., XVI. und XVII. Jahres. Wenn nun im Jahre XVII. eine Hochflut des Euphrat die Tempelumwallung und hierdurch die Fundamente des Sonnentempels beschädigt hatte, so ist es ganz natürlich, im folgenden Jahre einen Bericht von der Aus- 20 besserung dieser Schäden zu finden. Wirklich bietet die Datenliste für das XVIII. Jahr eine Erwähnung des Tempels von Sippar: mu ê babbar Sipparki. Noch ausführlicher aber findet sich dieses Datum in dem folgenden Sipp. 476: mu bad-gal kak e-dingir-ud=Jahr, in dem er baute die grosse Mauer des Šamaštempels

. Die Schäden, welche 25 die Hochflut den Mauern zufügten, werden auch sonst erwähnt (KING a. a. O., Brit. Mus. 26970). Aus diesen Gründen möchte ich unser Datum mit dem XVIII. Jahre Samsu-iluna's identifizieren. In Sippar selbst gab es keinen Tempel des Nergal; deshalb heisst es ausdrücklich Z. 19: Sipparki DA. SCHEIL (a. a. 0., p. 66) lässt DA aus und 30 liest ap-cu; ap habe ich nicht gesehen. Statt tu-šu-ne usw. ziehe ich šu als Präfix zum Verbum. Dass die Stadt Ni-si-sin, Isin zu lesen, beweist bekanntlich das von C. BEZOLD (ZA IV, 430) publizierte Täfelchen 80, 7-19, 1263/4 (vgl. MEISSNER a. a. O., 22).

27. Sipp. 476 (XVIII. Jahr). Schwärzlich; 0,14-0,14 cm, Dicke i cm. 35

Vorderseite: 13 šu-ši șabitea kat-ti-a Sin-a-ha-am-i-din-nam 3PA AD-KAL mes 4 u alub Rand: 5ša isinu Abi (Siegel, undeutlich) Rückseite: Gis-ka-ar i Hu-sa-lum 8 Abu 'mu bad-gal 10 kak e- dingir - ud. aj GI-TAB-ZUN,

b) IRki

Übersetzung 180 Gazellen hat empfangen Sin-aham-idinam, Schreiber der AD-KAL und der Stadt, die am Feste des Ab gelobt hatte Huzâlum. Ab, Jahr, da gebaut wurde die grosse Mauer des Sonnentempels.

5

Bemerkungen. Eine Empfangsbestätigung über 180 Gazellen, welche Sin-ahamidinam, ein Schreiber, an Huzâlum ausstellt, der diese Gazellen als Opfer gespendet hatte. Bezüglich der Datierung vgl. das zur vorausgehenden Urkunde Gesagte.

IO

28. Sipp. 94 (XVIII. Jahr). Vorderseite: 1450 SAR eşli oi-na ugar Gu-la 3 i-ta eşil bît Šamaš 4 u i-ta eşil Bu-la-lum 5 itti (oder u eşil] Ar-ku(t)-ta-nu 6 mârat... a-bi-nu 7m.. šu-ur ... 8 mâr Ta-bu-um-a-hu-um Rand: eklam a-na 10 ir-ri-šu-tim

11 Ú-se-și Rückseite: 12 eklam i-pa-al-ma(?) 13 1 GAN 1 GUR ŠE 14 a-na 15 bilti u și-bat-su 15 j-na bît Šamaš 16 imadad.

17 A-A, Ištar, Nergal 18pân E-li-it 19 pân ... 20 mår (beides unleserlich) Ipân UR-RA pân Ma-ga-ra(?) 22 mâr ... 28 pân Warad-Marduk 24 mârat Sin-ibni Rand: 25 pân . . . . 26 mu kak e-dingir-ra.

20

Übersetzung 450 SAR Feld auf Flur Gulą neben einem Felde des Sonnengottes und neben dem Felde des Bulâlum hat von ... Rittatum, Tochter des ... šur . . ., Sohn des Tabum-ahum, als Feld zum Bebauen gemietet. Nachdem er das Feld zurückgegeben hat, wird

einem GAN ein šGUR als Abgabe und Steuer im Tempel 25 des Sonnengottes zumessen. Zeugen: Aja, Ištar, Nergal usw. Jahr,

da der Tempel des Gottes gebaut wurde.

4. Abî-êšuh.

29. Sipp. 132 (I. Jahr). Vorderseite: 12 GUR 120 ĶA 225/6 šişli 15 se kaspi 8ša Marduk30 mu-ša-lim 4a-na Ba-la-am-du Rückseite: 5a-na(t) Šamaš-id-di-nu (un

beschriebener Raum) 6 Šabațu îmu 26 imu A-bi-(e)-šu(?) lugal-ê.

Übersetzung 2 GUR, 120 KA, 25% Sekel, 15 Korn Silber, welche Marduk-mušalim dem Balamdu, dem Šamaš gegeben hat. 26. Schebat, Jahr, da 35 Abešu König.

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