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und sagte zu ihnen: (b) Dieser Pilger gehört mir. Wenn ihr ihn morgen früh das Geld nicht zurückgebt, so werde ich mein Geschäft mit euch besorgen. Als der Morgen anbrach, siehe, da brachten die beiden Diebe das Geld und sahen sich nach dem Pilger um. Nach5 dem sie ihn gefunden hatten, gaben sie ihm das Geld und ver

schworen sich, niemals wieder Unrecht zu thun. Dann kehrten sie nach Hause zurück.

LI.

(a) Ein Zeichen des Ali ibn Abi Talib. Eines Tages, als Ali noch 10 lebendig auf der Erde weilte, kam jemand zu ihm und sagte: Ich

habe Schulden. Ali: Wie viel denn? Der andere: Tausend Denare. Ali: Komm mit mir zu der und der Stadt. Die Einwohner dieser Stadt waren aber Heiden, die weder Gott, noch die Propheten, noch

die Imame kannten. Als die beiden unterwegs waren, sagte Ali zu 15 dem Verschuldeten: Färbe mich schwarz, dass ich ein Neger werde.

Wenn du das gemacht hast, bring mich auf den Markt und rufe: Wo ist der, der einen tüchtigen Sklaven kauft? (b) Wenn dann jemand zu dir kommt und dich nach dem Preise frägt, antworte: Ich

will tausend Dinare. Vielleicht kommt jemand, kauft mich und giebt 20 dir die tausend Dinare. Mich gieb dann weg. Darauf brachte er ihn zu

den Färber, der ihn schwarz färbte, und brachte ihn dann auf den Markt, indem er dort ausschrie, wie Ali ihm gesagt hatte. Da sandte der König der Stadt nach ihm und kaufte ihn für tausend Dinare.

Der Verschuldete nahm das Geld, und den Ali nahm der König der 25 Stadt. Die Leute fragten ihn: Wie heisst du? Ali: Gheschemschem.

Die Leute: Weisst du auch, warum wir dich gekauft haben? Ali: Nein. (c) Die Leute: Bei uns ist ein Wald, und darin befindet sich ein Löwe. Wir wollen von dir, dass du ihn tötest. Ali: Gern, mit

Freuden. Zeigt mir nur den Weg zu ihm. Die Leute: Wir fürchten, 30 er könnte dich fressen. Ali: Wie ihr wollt. Sie befahlen ihm aber,

sich aufzumachen und ihnen Holz zu bringen. Er machte sich auf, ihnen Holz zu bringen, Gott aber führte ihn in den Wald, wo der Löwe sich aufhielt. Ali rief nun den Löwen: Du Löwe, komm her!

Da kam der Löwe, und Ali legte ihm das Holz auf, und er trug es 35 und brachte es nach der Stadt. (d) Als das die Bewohner der Stadt

hörten, verschlossen sie die Thore, weil sie sich vor dem Löwen fürchteten. Ali kam und stiess mit dem Fuss an das Thor, so heftig, dass zweiundsiebzig hervorragende Schlösser einfielen. Darauf ergriff

Ali sein Schwert Dhat elfukar und richtete ein Blutbad unter ihnen 40 an. Wer Moslim wurde, den liess er frei, wer nicht Moslim wurde,

den schlachtete er ab. Das ist eine der Heldenthaten und Zeichen

LII.

(a) âku fär(e)d uâħed ismäh seiïid Gâsim gab(e)l čân ašqija yålhukûme önțet 3alêi)h amr biččet(e)l uåhứa im bìbistân uuijâh sittet azlâm tefafíš uekillhum imîn bilbistân useiïid Gäsim użįâhum im uehů a im arâ (i)f jěšúf nefsäh 'idă hứa bibistân yålbistân 5 bîh min gemî3(a) l'ašğâr ubîh sin(i)sle mâl Baneb (e)mseddiie 3ala lkutrê(i)n yålgâ 3(a) eluosţi mâl eľašğâr (e)mțabbaqe min marmar (b) negân hìa 1m85 (i)bos(e); el agar lawman nga lifar(e)d meềân

Magif far(ed 8al(a); seidid Gasim luuman saf ella(1)hìa &ân sat- IO

in meda adal 3a88@rbe đẹrid tirab mỗi min elô( uld elli Magif sal(u)ą mana3(a) seijid Ĝâsim 3an eššir(i)b hallâh jišrab yåhallâh ufât yerâh jimšī (i)buos(e)t eľašğâr sâşa ídä tělaggôh telęt ašhâş lâčin žēgûl (c) lumman bědág(e)t 3ala_lašhâș 'ída_nnûr biųuğûh(a)

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lil auyali 'ahad idäh uḥebbhā uågâl liseiïid Ġâsim marhaban uerädd 3ala lâhar elli bijčmînäh yằ'ahad îdäh uḥebbhā uågâl liseijid Gâsim marhaban uerädd 3ala lâhar elli 3ala îdäh eliisra ahad îdäh uḥebbha falumman þebbhā daủak eššah(u), biųuğ(a)h seijid Gåsim yågâl_läh įa sîdi ašûfak ďaủak(e)t gâl_läh têš tísteņi min eddaḥke 20 bâčer idā mit(e)t yåḥåttôk binnâr tisteħi fahallâhum yerâḥ jimši ila'an tala3(a) min elbistân (d) šâf fär(e)d ard killha ḥașī azrâr hadič el ard killha ayâdim uğa3ädin 3ala irkábhum u'eidihum lâčin eľarą killhā 3abâre 3an ayâdim ubuos(e)t eľard fär(e)d sidre lâčin essidre č<bîre farâh seilid Ġâsim lissidre ušâf bîhä fär(ed fei zijên 25 3ala_lqâ3ade fagazad ğauya_ssidre uğerîb sala seijid Gâsim fär(e)d yâhed min elli ğājädîn sala irkábhum u'eidihum gâl_läh seijid Gâsim ja ahûje taḥčî li gadījétkam gâl_läh seijid Basână (i)bbah(e)t ğeddak těğûz min ennišde gâl_läh billâh Balê(ilk illā těsõlíf_li sālifétkum gâl_läh įâ seiïid elli bilard hâdi killhum ļarāmîqe u għna 30 hâda ħab(i)snă min heliô(u)m ila jólum elgajâma gâl_läh ärîd änštdak (e) âni tobbê(i)t bibistân bîh ašğâr këtîre ušif(e)t bîh fär(e)d (u)d uụâğif Balḥô(uld fär(e)d šah(u)ş urid(e)t âni ašrab môi uåmâ hallâni ašrab minnäh šinhu hâda_ rręšğâl uålḥô(u)ą šinhũ gâl_läh ahae lậda hỗn 4 elkanatar 23ale(1) Ai nekêu laumman dễrid cerinh 35 3 Ali ibn Abi-Țâlib lifärseld mečân żěhutt yekîl min ţărúfah 3ala lḥô(u)d Habib ibn Měđâhir gâl_läh ba3(a)d dâlik iğê(i)t ämši 'ida tęlęt ašhâs įimšân (i)buos(e)! eľašğâr uâhed minhum þebbê(i)t îdah wegâl_li marhaban yålâhar hebbê(i)t idäh yehäm gâl li marhaban

Alis. Als er alle zum Islam begehrt hatte, setzte er einen Statthalter über sie. Er ging dann seines Weges nach Hause.

(a) Es war ein Mann namens Seijid Djasim, der war früher ein 5 Räuber, und die Regierung hatte den Befehl gegeben, ihn zu töten.

Einst schlief er in einem Garten, während sechs Leute, mit Flinten bewaffnet, bei ihm waren. Alle schliefen im Garten, und Seijid Djasim

selbst in einem Garten, in dem sich allerlei Bäume befanden. Darin 10 stand auch eine Hecke von Weintrauben, die in zwei Linien verlief.

Der Boden zwischen den Bäumen war mit Marmor gepflastert. (b) Er ging nun mitten unter den Bäumen spazieren, als er an einen Ort kam, da war ein Wasserbassin, das mit Marmor gepflastert war. Neben

dem Bassin stand eine Person. Als Seijid Djasim das Bassin gesehen, 15 streckte er, da er durstig war, die Hand nach dem Becher aus, um

Wasser aus dem Bassin zu trinken. Der aber an dem Bassin stand, verwehrte dem Seijid Djasim das Trinken und liess ihn nicht schöpfen. Daher verliess er ihn, ging fort und spazierte mitten

unter den Bäumen. Da trafen ihn drei Personen, von denen er selbst 20 erzählte: (c) Als ich die Personen ansah, da war Glanz auf ihren Ge

sichtern, sodass ich ihre Gesichter vor der Gewalt des Lichtes nicht sehen konnte. Da ging Seijid Djasim auf den ersten zu, ergriff seine Hand und küsste sie. Der sagte zu Seijid Djasim: Willkommen.

Dann kehrte er zu den andren zurück, der zu seiner Rechten war, 25 ergriff seine Hand und küsste sie. Auch der sagte zu Seijid Djasim: Willkommen. Dann ging er zu dem andern, der zu seiner Linken stand, ergriff seine Hand küsste sie. Als er ihn geküsst hatte, lachte die Person dem Seijid Djasim ins Gesicht. Er bemerkte: Mein Herr,

ich sehe, du lachst. Der andere antwortete: Warum schämst du dich 30 vor dem Lachen? Wirst du dich morgen, wenn du tot bist und man

dich ins Feuer wirft, nicht schämen? Da verliess er sie und ging, bis er aus dem Garten herausgekommen war. (d) Dort sah er ein Stück Land, das ganz mit kleinen Steinen bedeckt war; das Land aber

war voll lauter Menschen, die auf ihren Knieen und ihren Händen 35 hockten. Das Land war ganz von Menschen überschwemmt. In der

Mitte des Landes stand ein Jujubenbaum, und zwar ein grosser. Seijid Djasim ging zu dem Baume und sah dort ein schönes, schattiges Plätzchen. Er setzte sich unter den Baum, dicht neben Seijid

Djasim aber befand sich einer von denen, die auf ihren Knieen und 40 Händen sassen. Seijid Djasim sagte ihm: Mein Bruder, willst du

mir nicht eure Geschichte erzählen? Der andere: Ich bitte dich um

uålâhar häm hebbê(i)t îdäh yådaủak (i)buuğhi uněšedtäh 3an eddaḥke gâl li įâ seijid heliô(u)m eddinie čébîre uiô(u)m elgażâme asrar min sär(u)f elibre 3âd įâ seiïid teš těğûz (1) gâl_läh seiïid Gâsim

läh inte ğûz min elḥarâm uâni ahallēşak min gemî3(a) šê(i) min hu- 5 kimane tri nha anh alumie ettelấte Baraffe tham lamma đế(i)n čânau yeasâmîhum šis(e)mhum gâl_läh eľauuali hứa 3 Ali uålàhar elli Sala adal clgamma hìa_Hasan Mittalit elli (i)38edak la_li)Hsê(i)n falumman sema3(a) seiżid Gâsim halkelâm gâl uêli)n čânau gâl âku fär(e)d uâhed ğābôh jèridûn jěhuttûnah binnâr uşâh bişô(u)t 10 3 âli ja 3 Ali aħdarni ueadrikni hữ a 3 Ali sema3(a) șô(u)t erreğğal yerâḥ 3alè(i)h u'ahadah min idê(i)n elmalâ įke (g) uețálla3ah min ennar uḥåttah biğenne yehâda sebeb rayâhah uåssalâm lumman sema3(a)

temmah negal (1)ỏersal madâm el(s)[se()n hìa tahahhad_la blalấy 15 agûm arûh léhéli uegâm urâh léhéläh ugašad urúmă islâḥah sâza ída įšdiggûn elbâb gal_ilhum minhu gâlau ehna něrîd seiïid Gâsim lâčin seiïid Ğâšim ğâį įehutt tib(e)n lifrúsah ufrúsah jemm elbâb yåuālámhum sedr (i)bsedr šâfhum (h) ídā sabut uåųījâh Bašra dabțije gäl_ilhum seiïid Gâsim arhadašîże těğüçün min 3andi uän- 20 ļîkum telęt měğidijât gälô läh niqbal ițla3(a) uålô(u) talá3(e)t nidrubak seiżid Gâsim ğärr uåruårah udarábhum sitt če(i)lât humma huuma darabhatm (6)rliga elbảo hànhíu mau a taras gặruảrall udâr 3ağğırân uåčğirân je3(a)refiinah šâfah șâủib elḥô(u)š gâl_läh taşâl aờummak (i)bhâda_lbê(i)t lumman þašš bilbê(i)t urilig elbâb 25 Balê(i)h udåll seiiid Gâsim įisma3(a) háči el3asker uånnâs hasbâläh íğau salê(i)h lâčin iiği 3albâb jěğirrhä jērid jěfukkha tinfakk (i) lâčin elbê(i)t bîh (i)r räsûna xerrägûne měsauyîn ilhā šibbâč min hašab qayi žiği 3ala_rräzûne iläh där(u)b iițla3(a) jèridd 3albâb häm iläh där(u)b temm ħą įr gâl (i)bnefsäh âni elli ğâbni 30 a lâsim išķallá 3(a)ni ușödd 3ala 3 Ali ibn Abî- Țâlib yegâl 3 Ali ja hallâl elměšâkil ili (i)r Allâh uraḥmetkum u'âni sala îdkum ģis(e)t 3âd ärîd min Allâh umin 3andak těsauuî li där(u)b ugâm jibči (k) så da 'ida_ššibbâč mâl errāzûna yâğa3(a) bilgâ3(a) gâm utala3(a) min errāzûne urâḥ libes islâḥah urâḥ lifär(e)d gahue hi e 35 barra_lulâia ugašad bîha lumman şâr elmurribuerâḥ libaškâtib mâl eľadelije uțobb Balėli)h bilhõ(u)š usellem salê(ijh urädd salê(i)h esselâm uegâl_läh âni heliô(ujm _ili rêlijr Allâh uğěnâbak sad hâdi ilak tēratê(i)n u ärîd min Allâh umin 3andak těčāliš li min taraf elḥuk(u)m uba3(a)d dâlik _äsauui fär(e)d šê(i) utible)t 3ala id 40 3 Ali ibn Abi- Țâlib (1) gâl_läh leğel hâțer qeddak uålhâter 3 Ali ibn Abi- Țâlib eltiratê(i)n minni ilak 'in šâ Allâh salêlijk fär(e)d e(1) fara mit essab(a); adesh Bat arấn một semid Casem elli tin

deines Grossvaters willen, willst du nicht lieber davon abgehen, mich zu fragen? Seijid Djasim: Gott straf dich, wenn du mir nicht eure Geschichte erzählst. Der andere: 0 Seijid, die in diesem Lande sind, dass sind alles Diebe, und dies ist unser Gefängnis von heute bis 5 zur Auferstehung. Seijid Djasim: Ich will dich etwas fragen: (e) Ich betrat einen Garten, in dem viele Bäume sind, und sah darin ein Bassin. An demselben stand eine Person. Als ich Wasser trinken wollte, erlaubte sie mir das nicht. Was ist das mit dem Manne und

dem Bassin? Der andere: Mein Bruder, das ist der Brunnen Kauthar, 10 bei dem Ali Aufseher ist. Wenn Ali ibn Abi Talib irgendwohin

gehen will, setzt er als Stellvertreter am Bassin Habîb ibn Mudhahir ein. Seijid Djasim: Darauf ging ich fort, und da gingen drei Personen mitten unter den Bäumen. Einem von ihnen küsste ich die Hand,

und er sagte mir: Willkommen. Dem andern küsste ich die Hand, 15 und auch er sagte mir: Willkommen. Dem dritten küsste ich eben

falls die Hand, aber er lachte mir ins Gesicht. Als ich ihn nach dem Lachen fragte, sagte er mir: Seijid Djasim, heute ist ein grosser Tag, und der Tag der Auferstehung ist kleiner als ein Nadelöhr. Nunmehr,

Seijid Djasim, warum hörst du nicht auf (Übles zu thun)? (f) Seijid 20 Djasim: 0 Herr, woher soll ich essen und woher soll ich trinken?

Ich bin der Regierung verschuldet. Die Person: Lass ab vom Diebstahl, und ich werde dich von allen Verpflichtungen gegen die Regierung und andere befreien. Mein Bruder, die drei habe ich nicht

gekannt, weder wo sie waren, noch wie sie hiessen? Der andere: Der 25 erste ist Ali, der zweite zu seiner Rechten ist Hassan, und der dritte,

der dich gefragt hat, Hussein. Als Seijid Djasim das hörte, fragte er: Wo waren sie? Der andere: Es war jemand, den brachte man und wollte ihn ins Feuer werfen. Er schrie aber mit lauter Stimme:

O Ali, komm her und steh mir bei. Die Stimme dieses Mannes 30 hatte Ali gehört, war zu ihm geeilt und hatte ihn aus den Händen

der Engel befreit. (g) Er hatte ihn aus dem Feuer gezogen und ihn ins Paradies gesetzt. Das ist der Grund seiner Wanderung. Leb wohl. Als Seijid Djasim das gehört hatte, wachte er vom Schlafe

erschreckt auf, während seine Kameraden bei im schliefen. Er sprach 35 aber bei sich selbst: Da Hossein mir versprochen hat, mich zu retten,

will ich nach Hause gehen. Er ging nach Hause, setzte sich hin und warf seine Waffen weg. Da plötzlich klopft man an die Thür. Er fragte: Wer ist da? Man antwortete: Wir wollen Seijid Djasim.

Seijid Djasim streute gerade Stroh für seine Stute, die neben der 40 Thür stand, und stand den Ankömmlingen gerade gegenüber und sah

sie. (h) Da war ein Offizier und bei ihm zehn Gendarmen. Er fragte: Freunde, wollt ihr mich nicht verlassen, wenn ich euch drei Medjidi gebe? Sie antworteten: Wir nehmen nichts an. Komm nur heraus, Beiträge zur semit. Sprachwissenschaft. V.

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