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it es zu erforschen, sondern es muss man sische l'erhaltnisse in der Psyche don

ein. Dass der Babylonier soiche Saturn , wie es unsere Satze mit „nachdem".

eht auch daraus hervor, dass er Satze ? schen entsprechen, çanz nach dem para atze mit den prapositionalen Subucket

konnte. Wie konnte endlich -81 $ Jind" abschleifen, wenn es ursprung

Das ist aber in spaterer Zeit i big bedeutungslos zwischen zwei centraling Lan vergleiche z. B. die folgende Stele

Bei Annahme von MÜLLERS These ist es von vornherein aus15 geschlossen, einen Zusammenhang beider Wörter nachweisen zu können,

und doch wird man nicht ohne weiteres einen solchen Zusammenhang ablehnen dürfen. Wenn zwei Wörter ihrer Form und ihrem ganzen Wesen ** nach identisch sind, wird man doch wohl wenigstens ver

suchen müssen, sie in eine nähere Verbindung zu bringen. Ja, in 20 einzelnen Fällen ist es sehr schwer zu sagen, ob hervorhebendes -ma

oder konsekutives verbales -ma*** vorliegt. Dass dieses konsekutive verbale -ma nichts weiter ist als hervorhebendes -ma, wird man mit Sicherheit annehmen dürfen. Im Denken des Babyloniers war näm

lich das erste Verb, zu dem etwas darauf Erwähntes in zeitlichem 25 oder gedanklichem Zusammenhange stand, die Hauptsache; es

wurde als temporales oder kausales Antecedens besonders betont. Wir können diese Auffassung bei Übersetzungen ins Deutsche nicht gut dem Original entsprechend wiedergeben, kommen ihr aber verhältnismässig am nächsten, wenn wir das mit -ma versehene Verb als Haupt

IV, 42:

Jamshma uparrir sukuršu.
I willkommenen parallelistaus flir.

11 hier mit der

Vorstellung näher als MÜLLERS Wiedergabe derartiger Sätze. Dass die babylonische Denkweise, der zufolge man die Anfangshandlung als Haupthandlung den von ihr abgeleiteten Handlungen oder Geschehnissen gegenüberstellt, nicht so ganz vereinzelt im Denken der Völker ist, beweist zur Genüge die Syntax der indogermanischen 5 Sprachen: man denke an das Lateinische, das so gern den zeitlich oder logisch folgenden Satz unterordnet (qua de causa, quare, ut cons, usw.) oder an das Griechische (oote); auch im Deutschen finden wir solche Ausdrucksweisen nicht gerade selten (worauf, weshalb). Es kommt eben logisch auf dasselbe hinaus, ob ich von zwei Hand- 10 lungen die zweite als Folge der ersten bezeichne oder die erste als Grund der zweiten. Sätze, wie aptêma bît nişirtiša, kaspu hurâșu ... ušêşamma šallatiš amnu lassen sich nach obigem logisch ebensogut erklären, wie nach MÜLLERS Auffassung. Auch Stellen wie Asurbanipal, Rassam-Cyl. II, 97: nibit šumija ina šutti ušabrišûma i Ašur 15 bânữa, umma usw. erklären sich dann ganz einfach: hier wird das Verb für sich hervorgehoben, da ja keine Folge unmittelbar hernach angegeben wird, der gegenüber es als Antecedens einer besonderen Hervorhebung bedarf. Mit „nachdem“ würde man hier nur unter Annahme einer Ellipse („sagte er“) auskommen können.

20 Aus allem dürfte sich ergeben, dass -ma keine eigentliche Konjunktion wie „und“ usw. ist, sondern lediglich eine Partikel; die eigentliche Verbindung der Sätze kommt dabei nicht zum Ausdruck. So pflegt bei Handlungen, die völlig gleichartig nebeneinander stehen, weder -ma noch sonst irgend etwas zwischen die beiden Verba zu 25 treten: sie werden konjunktionslos nebeneinander gereiht. Dass i zwischen Verben nicht deutschem „und“ entspricht, hat MÜLLER* (S. 246f.) bewiesen. Auch zwischen Nominibus wird û ursprünglich nicht blossem „und“, sondern „und auch“ entsprochen haben; die Grund

beim Nomen usw. wird es das Ursprüngliche sein, dass Wörter, die völlig gleichstufig waren, einfach nebeneinander gereiht wurden, wie in bêl šamê irșitim „Herr von Himmel (und) Erde“. Nur wenn das zweite Glied besonders hervorgehoben werden sollte, trat û „auch" vor dasselbe. Da bei nominalen Verbindungen kein grosser Unter- 35 schied zwischen „und“ und „und auch“ vorhanden ist, so ist es begreiflich, dass hier die ursprüngliche Unterscheidung nur noch schwer nachzuweisen ist. Dass aber auch hier einmal die einfache Verbindung durch blosse Anreihung geschah, während û das zweite Glied stärker hervorhob, wird man im Hinblick auf das Verb als sicher an- 40 nehmen dürfen.

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wah entsprochen haben; die LT

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Druck von August Pries in Leipzig.

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