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III.
Approbation des bischöflichen Generalvicariats in Hildes,

heim, zur ersten Ausgabe.
Ein Hildesheimisches Generalvicariat erklärt hiermit, daß die von den Hers
ren Pfarrern Carl und Leander van Eß gefertigte Uebersegung des neuen
Eeftaments aller Empfehlung und des Drudes würdig sey.
Hildesheim, den 6. Map 1807

ex Commissione
8. Petrus Schlütert!
Secretarius Vicariatus generalis.

IV.

Approbation des bischöflichen Generalvicariats zu Hildes,

Beim, zur zweiten Ausgabe.

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Das eingesandte revidirte und von dem Herrn Verfasser Leander van

Spesi ments, enthält nach dem theologischen Gutachten nichts, wodurch die katholische Glaubenss und Sittenlehre gefährdet wird; sondern läßt vielmehr wegen leicht faßlicher und redlicher Darstellung des göttlichen Wortes, reiche Früchte der Ers bauung und Belehrung erwarten. Das hiesige bischöfliche Generalvicariat nimmt deswegen keinen Anstand, der nach demselben Veranstalteten dritat Ausgabe des neuen Teftaments die Approbation zu ertbeilen, und fie aller Empfehlung würdig zu erklären. Hildesheim, den 5. Januar 1816.

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Das bischöfliche Generalvicariat, 1877), one

At freiber r von Wendt,

Generalvicarius.

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V.

Approbation des bischöflichen General - Vicariats

Ellwangen.

Wir finden die uns durch die Herren Gebrüder van Ef vorgelegte revis dirte Deutsche Uebersegung des neuen Teftaments nicht nur nach dem achten Siune der beiligen Schriftfteller treu und geiviffenhaft abgefaft, sondern Bals ten uns auch überzeugt, dat mehrere Stellen in den Evangelien durch die dritte Ausgabe, welche fich ftrenger als die beiden Vorgehenden, an den eigentlichen Buchstaben des griechischen Originals Textes hålt, getvonner haben, indem bierburch die dem Alterthum eigene Art fich ausfbrücken, treuer überliefert wird. Wir nehmen demnach keinen Anfand, dieser revidirten dritten

Ausgabe des neuen Seftaments unfere approbation mertbetlen, und dieselbe
zugleid auch vorzugsweise zu empfehlen.
Ellwangen, den 6. Mai 1816.
Bischöfliches General.Dicariat.

In absentia Rmi.
(L. S.)

D. D. Praesidis Iosephus de Metz
Vicariatus generalis Consiliarius

Abele, Sekretdr.

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VI.

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Urtheil von der bochlóblichen theologischen Facultåt der

Albertinischen boben Schule zu Freiburg im Breisgau.
Die theologische Facultåt der Abertinischen hohen Schule an Herrn {e ander

van Es, Profeffor der Eheologie and katholischen Stadtpfarrer ju
Marburg.

Die von Euer Hochwürden uns vorgelegte teutsche Ueberferung des neuen Teftaments, verfaßt von start van Eß und Leander van Eß, dritte rechts måßige Ausgabe, Sulzbach 1816, haben wir zuerst einzeln sorgfältig untersucht: dann haben wir unsere Bemerkungen zusammengetragen, geprüft, und mit ges meinsamen Urtheil gewürdigt. Mit tbeilen Ihnen nun folgendes Ergebniß uns serer Bemühungen mit.

,,Es ist in der genannten Uebersegung, dritte Ausgabe, feine Stelle ents halten, welche in Rückficht auf die Glaubenssåße gegen den katholischen Lehrbegriff anstößig, oder mit demselben unverträglich tft; auch ift fie dies sem Lehrbegriffe in Hinsicht auf die Sittenlehre ganz gemåß. Beinebent finden wir sie wegen der guten Darstellung und eigenen Faßlichkeit zum Schuls und Volksgebrauche der Empfehlung vorzüglich würdig.“ Geschrieben an der Zårinigtsch - Badisch - Albertinisch hohen Schule

in unserer Lehrversammlung am 20. Mårt 1817.
Auf Geheiß der theologischen Facultåt, unterzeichnet :

Dr. Johann Leonhard Hug, Decan.
Dr. Joseph Schinzinger, Senior.

(L.S.)

VII. Urtheil von der Hochlóblichen theologischen Facultåt der

königl. Universitåt zu Würzburg. Die theologische Facultåt der kønigl. Üniversitåt zu Würzburg an Herrn Leans

der 'wan Eb, Professor der Theologie und katholischen Stadtpfarrer ju Marburg.

Nach reifer Prüfung der und von Euer Hochwürden Wohlgeboren vors gelegten deutschen ueberferung des N. 2. vou Carl van Ef und Leander van

EB, zte rechtmäßige Ausgabe, Sulzbach 1816, vereinigte fich unser gemeinsames
Urtheil über den Werth derselben dahin:

Wir finden in der genannten Ueberfeßung keine Stelle gegen die Glaus
benss und Sittenlehre der katholischen Kirche ; auch empfiehlt fie fich,
wenn die Bibel allgemein zum Volkss und Schulgebrauche beftimmt wers
ben fou, durch ihre Faßlichkeit vorzüglich zu diesem Zwecke.
Gegeben an der königl. Universitåt zu Würzburg, in der Sigung

der tbeologischen Facultåt vom 7ten July 1817,
Auf Geheiß der theologischen Facultåt unterzeichnet:

G. L. Eyrich,
Ss, Theol. Dr. et Prof, p. o. p. t. Decanus:?

A. J. Onymus,
Ss. Theol. Dr. et Prof, p. 0. S. Facultatis Senior,

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(L. S.)

VUL Approbation von dem Generalvicariat des Bisthums

Fulda. Da Wir in der von den Herren Pfarrern Earl und Leander van EB. gefertigten teutschen Ueberserung des Neuen Testaments, fünfte Ausgabe, nach aufmerksamer Prüfung nichts gefunden haben, was der chriftcatholischen Glaus bends und Sittenlehre zuwider wäre, fo tragen wir kein Bedenken, dieser fünfs ten Ausgabe der genannten Heberlegung des Neuen Teftaments die verlangte Approbation hiermit zu ertheilen; und ihren Gebrauch in unserer Didiese zu ges fatten. Fulda am sten December 1817. Generalvicariat des Bisthums Fulda.

Friedrich Bonifaz von Kempff,

Generalvicar.

IX. Upprobation des bischöflichen General-Vicariats Konstanz.

Die Liebe Gottes hat an das durch den Sündenfall seines Stammvaters tief versunkene Menschengeschlecht zween Briefe geschrieben, in welchen der vers unglükten Menschheit der Weg gezeigt, und durch Darbiethung der zwekmåßigs fter und kraftvollfien Mittel gebahnt wurde, wie die armen Menschen wieder zu der Würde der Kinder Gottes, in der fie ursprünglich geschaffen waren, gelangen Eemnett.

Diese zween Briefe beißen sonst das alte und neue Teftament. Der erste Brief war hauptsächlich an die jüdische Nation, der zweite aber an alle Völs ter der ganzen Erde geschrieben. Der erste Brief entbielt die Vorbereitungss Anftalten zu allem dem, was in der Zukunft in Erfüllung übergeben solltes oder.

mit den Worten des Apoftels ju reden: er enthielt den Schatten zukünftiger Dinge. Der zweite Brief weifet oft auf den ersten hin und beståttiget Alles, was in diesem von Jesus Chriftus durch Mofen, durch die Psalment, und durch die Propbeten geschrieben war. Aber jene sonderheitlichen Sakungen des ersten Bries fes, welche, wie Petrus spricht, kein Mensch ertragen konnte, ergriff der zweite Brief, löschte fie aus, und vernichtete fje durch Anheftung an das Kreuz unsers Heren. Dieser Brief foll und muß allen Nationen der Welt bertåndigt werden, damit sie zu den zeitlichen und ewigen Segnungen Gots tes des Baters in seinem einigen Sohne Jesu Chrifto durch den heiligen Geif gelangen mögen. Von Menschen, welche diesen göttlichen Brief fich und andern Sorlesen, für sich ihn tief durchbetrachten, seine Forderungen befolgen, und uns dere durch Betrachten und Befolgen lehren, schreiben zween hocherleuchtete Månts ner: Seraias am 52, 7., und Paulus an die Römer am 10, 15. „Wir reizend fchön sind die Füße der Freudenboten des Friedens, der froben Bertůndiger des Heild!"

Unter die nicht unbedeutende Zahl solcher Friedensboten, welche der himmis lische Pater von Zeit zu Zeit in seine Erndte sandte, rechnen Wir böchft billig die würdigen und um unsere heiligen Grundbücher der Glaubens- und der Sittens lehre wahrhaft verdiensvollen Priester, die Hochwürdigen Herren Carl und Les ander van Eß, welche durch diese gegenwärtige, lichtvolle, mit der Vulgata sowohl, als mit dem griechischen Urterte in fchönfter Harmonie stehende, und durchaus nichts gegen die christkatholische Glaubens : unb Sittenlehre enthaltende Uebersekung des zweiten Briefes Gottes an alle Menschen und durch ruhms volle Verbreitung desselben, auch da die Stimme des göttlichen Wortes erschals len machen, wo ohne dieses Hilfsmittel diese beilbringende Stimme nicht gehört werden könnte. Indem wir diesen edlen Männern Ihre rastlosen und mehr als uneigeanukigen Bemühungen hiemit öffentlid und innigft verdanken, bleibt uns nichts anders übrig, als herzlid zu wünschen, daß die mit uus in dem Weins berge des Herrn arbeitenden Seelsorger von der bewährten Lehre fich kräftig übers jeugen, und, indem sie fich mit den thorichten Streitfragen der Philosophie dieser Welt, welche der heilige Geift burd den Apostel schon vorlångft verdammt hat, nicht befassen, vielmehr die große Lehre vom Kreuze Chrifti, als die einzige wahre Gotteskraft und Gottes : Weisheit anpreifen. Zugleich wünschen wir auch, daß alle Chriften an ihrem und unserm Orte dieren von Gott eingegebes nen und durch das Blut Jefu Chrifti von dem heiligen Geifte bes siegelten Brief fleißig leren, ernfilidh iu ihrem Heile betrachten und dadurch das ewige leben erhalten mögen, welches nirgend 1o traftvoll geprediget wird, als in die fem bimmlischen Briefes

Gegeben zu Stonftanz in dem Bischöflichen General - Bicariato am 17ten Februar 1818.

Dr. Anton Reininger,

(L.S.)

Provicar.

x. Appros

!

Approbation des Erzbischöflich - Regensburgischen General,

vicariats zu Aschaffenburg. Erzbischoflich - Regensburgische Vicarius in Spiritualibus Generalis,

Officialis et Director, Sigillifer, Fiscalis major, geistliche Råthe und Arjessoren

Sede va cante. Da wir in der, von den Herren Pfarrern Carl und Leander van Eg in den beiden Auflagen vom Jahre 1817 (fünfter Ausgabe) gefertigten deutschen Ueberseßung des neuen Teftaments, nach vorgenommener Prüfung, nichts ges funden haben, was der katholischen Glaubenss und Sittenlehre zuwider ift; fo nehmen. Wir keinen: Anstand, diefen genannten Ausgaben die dießseitige Erzs bischöflich - Regensburgische Approbation hiemit zu ertheilen, und sie wegen ibret Deutlichkeit und Faßlichkeit zum beliebigen Gebrauche zu empfehlen.

Dessen zur Urkunde haben wir Gegentvårtiges ausfertigen und mit uns
Ferin Vicariats - Insiegel versehen lassen.
Aschaffenburg am 1. Juni 1818.

von bande11 e.

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Urtheil von der hochlóbl. theologischen Facultat der Fönigl.
Universität zu Würzburg über die van Eßische Uebersegung

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des Neuen Testaments fünfter Ausgabe. Die theologische Facultåt der königlichen Universitåt zu Würzburg an Herrn

Leander van GB, Professor der Theologie, und katholischen Stadtpfarrer : 14 Marburg.

Dem Gesuche von Euer Hochwürden Wohlgebornen gemäß, das urs theit, welches wir über Ihre Bibel - Ueberfckung dritter Auflage gegeben has ben, auch für die uns vorgelegte fünfte Auflage zu wiederholen, sind wir in collegialische Berathung getreten, und haben uns dahin vereiniget, daß es keinem Anjiande unterliege, Ihren Wunsch zu gewähren, und demnach auszusprechen: daß wir auch in dieser fünften Auflage nichts gefunden haben, was der „Glaubenss und Sittenlehre der katholischai Kirche entgegen fey, und daß fie

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