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* 1 Kön. 17,1.9. u. 18,1. Jac. 5,17.

* 2 Rön. 5,14.

und Capernaum, Ev. Lucä 4. treibt Teufel aus, Israel zu * Elias Zeiten, da der sprach: Verstumme, und fahre aus Himmel verschlossen war drei Jahre von ihm. Und der Teufel warf ihn und sechs Monate, da eine große mitten unter sie, und fuhr von ihm Theurung war im ganzen Lande; aus, und that ihm keinen Schaden.

36. Und es kam eine Furcht über 26. Und zu deren keiner ward Elias fie Alle, und redeten mit einander, gesandt, denn allein gen Sarepta und sprachen: Was ist das für ein der Sidonier, zu einer Wittwe. Ding? Er gebietet mit Macht und 27. Und viele Aussäßige waren in Gewalt den unsaubern Geistern, Israel zu des Propheten Elisä Zei- und sie fahren aus. ten; und derer keiner ward gereiniget, 37. Und es erscholl sein Geschrei in als allein * Naeman aus Syrien. alle Derter des umliegenden Landes.

38. Und er stand auf aus der 28. Und sie wurden voll Zorn Atle, Schule, und kam * in Simonis Vaus. die in der Schule waren, da sie das Und Simonis Schwieger war mit hörten,

einem harten Fieber behaftet, und 29. Und standen auf, und stießen sie baten ihn für sie. * Matth. 8,14. ihn zur Stadt hinaus, und führten 39. Und er trat zu ihr, und gebot ihn auf einen Hügel des Berges, dem Fieber, und es verließ sie. Und darauf ihre Stadt gebauet war, daß bald stand sie auf, und diente ihnen. sie ihn hinab stürzten.

40. Und da die Sonne unterge30. Aber er* ging mitten durch sie gangen war, Alle die, * so Kranke hinweg.

* 7oh.8,59. hatten, mit mancherlei Seuchen, 31. Und *kam gen Capernaum in brachten sie zu ihm. Und er legte die Stadt Galiläa, und lehrete sie auf einen Jeglichen die Hände, und an den Sabbathen.

machte sie gesund. * Matth. 8,16. Marc. 1,82. Matt, 1,18. Marc. 1,21

. Job. 2,12. 41. Es fuhren auch die Teufel aus 32. Und sie * verwunderten sich von Vielen, schrieen, und sprachen: seiner Lehre, denn seine Rede war Du bist Christus, der Sohn Gottes. gewaltig.

Und er bedrohete sie, und ließ sie * Matth. 7,28.29. u. 22,33. Marc. 1,22. Joh. 7,46. nicht reden; denn sie wußten, daß er 33. Und es war ein Mensch in der Christus war. Schule besessen mit einem unsau- 42. Da es aber Tag ward, ging bern Teufel. Und der schrie laut, er hinaus an eine wüste Stätte; und 34. Und sprach: Halt

, was haben das Volk suchte ihn, und kamen zu wir mit dir zu schaffen, Jesu von ihm, und hielten ihn auf, daß er Nazareth ? Du bist gekommen, uns nicht von ihnen ginge. zu verderben. Ich weiß, wer du bist, 43. Er aber sprach zu ihnen: Ich nämlich der * Heilige Gottes. muß auch andern Städten das Evan

c. 1,35. Marc. 1,24. gelium predigen vom Reich Gottes; 35. Und Jesus bedrohete ihn, und denn dazu bin ich gesandt.

*

* Marc. 1,17.

* Marc. 1,16.

*

segnet Petri Neß, Ev. Lucä 4. 5.

heilet 44. Und er predigte in den Schu- waren, über diesen Fischzug, den sie len Galiläas.

mit einander gethan hatten; Das 5. Capitel.

10. Desselben gleichen auch Jaco

bum und Johannem, die Söhne Von Petri Fischzuge, einem Ausjäßigen und Gichtbriichigen, Matthäi Beruf, und der Jünger Faften. Zebedäi, Simonis Gesellen. Und Es begab sich aber, da sich das Volt Jesus fprach zu Simon: Fürchte zu ihm drang, zu hören das Wort dich nicht, denn von nun an wirst Gottes, und er stand * am See du * Menschen fangen. Genezareth,

11. Und sie führten die Schiffe zu 2. Und sahe zwei Schiffe am See Lande, und * verließen Alles, und stehen; die Fischer aber waren aus- folgten ihm nach. * Matth. 19,27. getreten, und wuschen ihre Neße; 12. Und es begab sich, da er in

3. Trat er in der Schiffe eines, einer Stadt war, fiehe, * da war welches Simonis war, und bat ihn, ein Mann voll Aussaßes. Da der daß er es ein wenig vom Lande Jesum sahe, fiel er auf sein Angeführte. Und er seşte fich, und lehrete ficht, und bat ihn, und sprach: Herr, das Volk aus dem Schiff. willst du, so kannst du mich reinigen. 4. Und als er hatte aufgehöret zu

Matth.8,2. Marc. 1,40. reden, sprach er zu Simon: Fahre 13. Und er streckte die öand aus, auf die Höhe, und werfet eure Neße und rührte ihn an, und sprach: aus, daß ihr einen Zug thut. Ich will es thun, sei gereiniget.

5. Und Simon antwortete, und Und alsobald ging der Aussa sprach zu ihm: Meister, wir haben von ihm. die ganze Nacht gearbeitet, und 14. Und er gebot ihm, daß er es nichts gefangen; aber auf dein Wort Niemand sagen sollte; sondern gehe will ich das Neß auswerfen. hin, und zeige dich dem Priester,

6. Und da sie das thaten, beschlos- und opfere für deine Reinigung, sen sie eine große Menge Fische, wie Moses * geboten hat, ihnen und ihr Nek zerriß.

zum Zeugniß. 7. Und sie winkten ihren Gefel- 15. Es kam aber die Sage von len, die im andern Schiff waren, ihm je weiter aus, und kam viel daß sie kämen, und hälfen ihnen Volks zusammen, daß sie ihn höreziehen. Und sie kamen, und füllten ten, und durch ihn gesund würden beide Schiffe voll, also, daß sie von ihren Krankheiten. sanken.

16. Er aber entwich in die * 8. Da das Simon Petrus sahe, Wüste, und betete. fiel er Jesu zu den Knieen, und 17. Und es begab sich auf einen sprach : Herr, gehe von mir hinaus, Tag, daß er lehrete, und saßen da ich bin ein fündiger Mensch. die Pharisäer und Schriftgelehrten,

9. Denn es war ihn ein Schrecken die da gekommen waren aus allen angekommen, und alle, die mit ihm Märkten in Galiläa und Judäa,

*3 Mos. 14,2

* Marc. 1,35. die Kranken.

Ev. Lucä 5. Levis wird berufen. und von Jerusalem. Und die Kraft | auf, darauf er geleget war, und ging des Herrn ging von ihm, und half heim, und pries Gott. Jedermann.

26. Und sie entsegten sich alle, 18. Und siehe, etliche Männer und priesen Gott, und wurden voll brachten einen Menschen auf einem Furcht, und sprachen: Wir haben Bette, der war * gichtbrüchig; und heute seltsame Dinge gesehen. sie suchten, wie sie ihn hinein bräch- 27. Und darnach ging er aus,

und ten, und vor ihn legten.

*sahe einen Zöllner, mit Namen Le* Matth. 9,2. Marc. 2,3. Ulp. Geidh. 9,88. vis, am Zoll sißen, und sprach zu ihm: 19. Und da sie vor dem Volk nicht Folge mir nach. * Matth. 9,9. Marc. 2,14. fanden, an welchem Drt sie ihn 28. Und er verließ Alles, stand hinein brachten, stiegen sie auf das auf, und folgte ihm nach. Dach, und ließen ihn durch die 29. Und der * Levis richtete ihm Ziegel hernieder mit dem Bettlein, ein großes Mahl zu in seinem Hause, mitten unter sie, vor Jesum. und viele Zöllner und Andere saßen

20. Und da er * ihren Glauben mit ihm zu Tische. * Matth. 9,10. sahe, sprach er zu ihm: Mensch, 30. Und die Schriftgelehrten und † deine Sünden sind dir vergeben. Pharisäer * murreten wider seine

* Fer. 5,3. ^ Luc. 7,48. Sünger, und sprachen: Warum esset 21. Und die Schriftgelehrten und und trinket ihr mit den Zöllnern Pharisäer fingen an zu denken, und und Sündern? sprachen: Wer ist der, daß er Got- 31. Und Jesus antwortete, und teslästerung redet? Wer kann * sprach zu ihnen: Die Gesunden beSünde vergeben, denn allein Gott? dürfen des Arztes nicht, sondern die

* 3ef. 43,25. Matth. 9,3. Kranken; 22. Da aber Jesus ihre Gedanken 32. Ich * bin gekommen zu rufen merkte, antwortete er, und sprach zu die Sünder zur Buße, und nicht die ihnen: Was denket ihr in euren Gerechten.

* Matth. 9,13. Herzen?

33. Sie aber sprachen zu ihm: 23. Welches ist leichter zu sagen: * Warum fasten Johannis Jünger

Dir sind deine Sünden vergeben? so oft, und beten so viel, desselben Oder zu sagen: Stehe auf und gleichen der Pharisäer Jünger; aber wandele?

* Matth. 9,5. deine Jünger essen und trinken? 24. Auf daß ihr aber wiffet, daß des Menschen Sohn Macht hat auf 34. Er sprach aber zu ihnen: Shr Erden Sünde zu vergeben, sprach möget die Hochzeitleute nicht zum er zu dem Gichtbrüchigen: Ich sage Fasten treiben, so lange der Bräudir, stehe auf, und hebe dein Bett- tigam bei ihnen ist; lein auf, und gehe heim.

35. Es wird aber die Zeit kommen, 25. Und alsobald stand er auf vor daß der Bräutigam von ihnen genomihren Augen, und hob das Bettlein men wird, dann werden sie fasten.

*c. 7,39.

*

Matth. 9,14. Marc. 2,18.

*

Marc. 3,1.

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Sabbathswerte. Ev. Lucä 5. 6. Wahl der zwölfe. 36. Und er sagte zu ihnen ein Menschen Sohn ist ein Herr auch Gleichniß: Niemand flidt einen des Sabbaths.

* Matth. 12,8. Lappen vom neuen Kleide auf ein 6. Es geschah aber auf einen analtes Kleid; wo anders, so reißt das dern Sabbath, daß er ging in die Neue, und der Lappe vom Neuen Schule, und lehrte. Und * da war reimet sich nicht auf das Alte. ein Mensch, deß rechte Hand war

37. Und Niemand fasset Most in verdorret. alte Schläuche; wo anders, so zer- 7. Aber die Schriftgelehrten und reißt der Most die Schläuche, und Pharisäer * hielten auf ihn, ob er wird verschüttet, und die Schläuche auch heilen würde am Sabbath, kommen um.

auf daß sie eine Sache zu ihm 38. Sondern den Most soll man fänden.

*c. 14,1. in neue Schläuche fassen, so werden 8. Er aber merkte ihre Gedanken, sie beide behalten.

und sprach zu dem Menschen mit 39. Und Niemand ist, der vom der dürren Hand: Stehe auf, und alten trinkt, und wolle bald des tritt hervor. Und er stand auf, und neuen; denn er spricht: Der alte trat dahin. ist milder.

9. Da sprach Jesus zu ihnen: Ich Das 6. Capitel.

frage euch, was ziemet sich zu thun

auf die Sabbather, Gutes oder Von ausgerauften Lehren, verdorrter Hand, der

Apostel Beruf, und Christi Feldpredigt. Böses, das Leben erhalten oder Und * es begab sich auf einen After- verderben? fabbath, daßer durchs Getreideging; 10. Und er sahe sie Ale umher und seine Jünger rauften Pehren an, und sprach zu dem Menschen: aus, und aßen, und rieben sie mit Strecke aus deine Hand. Und er den Händen. Matth. 12,1. Marc. 2,23. that es. Da ward ihm seine Hand

2. Etliche aber der Pharisäer spras wieder zurecht gebracht, gesund wie chen zu ihnen: Warum thut ihr, das die andere. sich nicht geziemet zu thun auf die 11. Sie aber wurden ganz unsinSabbather?

nig, und beredeten sich mit einander, 3. Und Jesus antwortete, und was sie ihm thun wollten. sprach zu ihnen: Habt ihr nicht das 12. Es begab sich aber zu der gelesen, das David that, da ihn Zeit, daß er ging auf einen Berg hungerte, und die mit ihm waren? zu beten; und er blieb über Nacht

4. Wie er zum Hause Gottes ein- in dem Gebet zu Gott. ging, und nahm die * Schaubrode, 13. Und da es Tag ward, * rief und aß, und gab auch denen, die er seine Jünger, und erwählte ihrer mit ihm waren; die doch † Niemand zwölf, welche er auch Apostel nannte: durfte essen, ohne die Priester allein.

* c. 9,1. Marc. 3,13.14. *1 Sam. 21,6. + 2 Moj. 29,33. 3 Mof. 24,9. 14. Simon, welchen er Petrus 5. Und sprach zu ihnen: Des * nannte, und Andream, seinen

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*

*

* Amos 6,1. Fac.5,1.

* Fe1.10,16.

Seligkeit der Christen. Ev. Lucä 6. Feinde zu lieben. Bruder, Jacobum, und Johannem, | Reichen; denn ihr habt euren Trost Philippum und Bartholomäum, dahin.

15. Matthäum und Thomam, 25. * Wehe euch, die ihr voll seid; Jacobum, Alphäi Sohn, Simon, denn euch wird hungern. Wehe euch, genannt Zelotes,

die ihr hier lachet; denn ihr werdet 16. Judam, Jacobi Sohn, und weinen und heulen. Judam Sscharioth, den Verräther. 26. Wehe euch, wenn euch Jeder

17. Und er ging hernieder mit mann wohl redet. Deßgleichen thaihnen, und trat auf einen Plaß im ten ihre Väter den falschen PropheFelde, und der Haufe seiner jün- ten auch. ger, und * eine große Menge des

es 27. Aber ich sage euch, die ihr Volks von allem jüdischen Lande, zuhöret: Liebet eure Feinde; thut und Jerusalem, und Tyrus und denen wohl, die euch haffen; Sidon, am Meer gelegen, * Matth. 4,25. 28. Segnet die, so euch verfluchen;

18. Die da gekommen waren ihn bittet für die, so euch beleidigen. zu hören, und daß sie geheilet wür- 29. Und wer dich schlägt auf einen den von ihren Seuchen, und die Baden, dem biete den andern auch von unsaubern Geistern umgetrieben dar; und wer dirden Mantel nimmt, wurden, die wurden gesund. dem wehre nicht auch den Rock.

19. Und alles Volk begehrte ihn 30. Wer * dich bittet, dem gib; anzurühren; denn es ging Kraft von und wer dir das Deine nimmt, da ihm, und heilete fie Alle.

fordere es nicht wieder. 20. Und er hob feine Augen auf 31. Und * wie ihr wollt, daß euch über seine Sünger, und sprach: * die Leute thun sollen, also thut ihnen Selig seid ihr Armen, denn das gleich auch ihr.

* Matth. 7,12. Reich Gottes ist euer. * Matth.5,3. 32. Und * so ihr liebet, die euch

21. Selig seid ihr, * die ihr hier lieben, was Danks habt ihr davon? hungert; denn ihr sollt satt werden. Denn die Sünder lieben auch ihre † Selig seid ihr, die ihr hier weinet; Liebhaber.

* Matth. 5,46. denn ihr werdet lachen.

33. Und wenn ihr euren Wohl* Difenb. 7,16. + Pf. 126,5.6. Fef.61,8. thätern wohl thut, was Danks habt 22. Selig seid ihr, so euch die Men- ihr davon? Denn die Sünder thun schen hassen, und euch absondern, dasselbe auch. und schelten euch, und verwerfen 34. Und * wenn ihr leihet, von euren Namen, als einen boshaftigen, denen ihr hoffet zu nehmen, was um des Menschen Sohnes willen. Danks habt ihr davon? Denn die

23. Freuet euch alsdann, und Sünder leihen den Sündern auch, hüpfet; denn siehe, euer Lohn ist auf daß sie Gleiches wieder nehmen. groß im Himmel. Deßgleichen tha

*3 Moj. 25,35. Matth.5,42. ten ihre Väter den Propheten auch. 35. Doch aber liebet eure Feinde; 24. Aber dagegen, * wehe euch thut wohl und * leihet, daß ihr

*

5 Mos. 15,7.

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