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1 Moj. 1,27. Strick.

* c. 5,10. † 1 Cor. 5,12.13.

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Eines Bischofs 1 Timotheum 2. 3. Beschaffenheit. 11. Ein Weib lerne in der Stille, 6. Nicht ein Neuling, auf daß er * mit aller Unterthänigkeit. * Eph.5,22. sich nicht aufblase, und dem Lästerer

12. Einem * Weibe aber gestatte ins Urtheil falle. ich nicht, daß sie lehre, auch nicht, † 7. Er muß aber auch * ein gutes daß sie des Mannes Herr sei, son- Zeugniß haben von denen, † die dern stille sei. * 1 Cor. 14,34. †1 Mof. 8,16. draußen sind, auf daß er nicht falle

13. Denn * Adam ist am ersten dem Lästerer in die Schmach und gemacht, darnach Eva.

14. Und Adam ward nicht ver: 8. Desselben gleichen die Diener führet; * das Weib aber ward ver- sollen ehrbar sein; nicht zweizüngig, führet, und hat die Uebertretung nicht Weinsäufer, nicht unehrliche eingeführet.

* 1 Mof. 8,6. Wandthierung treiben; 15. Sie wird aber selig werden 9. Die das Geheimniß des Glaudurch Kinderzeugen, so sie bleibet bens in reinem Gewissen haben. im Glauben, und in der Liebe, 10. Und dieselben lasse man zuund in der Heiligung, sammt der vor versuchen; darnach lasse man sie Zucht.

dienen, wenn sie unsträflich sind.

11. Desselben gleichen ihre Weiber Das 3. Capitel. sollen ehrbar sein, * nicht LästerinVon Beiðaffenheit der Kirchendiener und ihren An. nen, nüchtern, treu in allen Dingen. gehörigen. Štem, von der Kirche, und dem GeheimDas ist je gewißlich wahr, so * 12. Die Diener laß einen jeglichen Jemand ein Bischofsamt begehret, fein Eines Weibes Mann, die ihren der begehret ein köftliches Werk. Kindern wohl vorstehen, und ihren

Ap. Gejh. 20,28. eigenen Häusern. 2. Es soll aber * ein Bischof un- 13. Welche aber

13. Welche aber * wohl dienen, sträflich sein, Eines Weibes Mann, die erwerben ihnen selbst eine gute nüchtern, mäßig, sittig, gastfrei, lehr- Stufe, und eine † große Freudigkeit haftig; *3 Mof. 21,17. Tit. 1,6.7. im Glauben, in Christo Jesu. 3. Nicht * ein Weinsäufer, nicht

* Matth. 25,21. †1 Joh. 3,21. pochen, nicht unehrliche Handthie- 14. Solches schreibe ich dir, und rung treiben, sondern gelinde, nicht hoffe aufs fichierste zu dir haderhaftig, nicht geizig;

men;

* 3 Mob.10,8. Tit. 1,7. 15. So ich aber verzöge, daß du 4. Der seinem eigenen Vause wohl wissest, wie du wandeln sollst in vorstehe, der * gehorsame Kinder dem * Hause Gottes, welches ist habe mit aller Ehrbarkeit;*1 Sam. 2,12. die Gemeine des lebendigen Gots

5. (So aber Jemand seinem eige- tes, ein Pfeiler und Grundfeste der nen Hause nicht weiß vorzustehen, Wahrheit. wie wird er die Gemeine Gottes 16. Und fündlich groß ist das versorgen?)

gottselige Geheimniß: * Gott ist

niß der Gottseligkeit.

* Tit. 2,3.

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* 2 Tim. 2,20.

*

* Dan. 7,25. 2 Tim. 3,1.

* Dit. 2,15.

Letzte Seiten. 1 Timotheum 3. 4. 5. Timotheus Pflicht. geoffenbaret im Fleisch, gerechtferti- 8. Denn die leibliche Uebung ist get im Geist

, erschienen den Engeln, wenig nüße, aber * die Gottseligkeit geprediget den Heiden, geglaubet ist zu allen Dingen nüße, und hat von der Welt, † aufgenommen in die Verheißung dieses und des zudie Herrlichkeit . * Joh. 1,14. + Marc. 16,19. künftigen Lebens.

* c. 6,6. Das 4. Capitel.

9. Das ist * je gewißlich wahr,

und ein theuer werthes Wort. * c.1,15. Warnung vor Verführung der letzten Zeit. Ermah. nung zur Uebung der Gottseligteit.

10. Denn dahin arbeiten wir auch, Der Geist aber sagt deutlich, daß und werden geschmähet, daß wir auf * in den legten Zeiten werden den lebendigen Gott gehofft haben, Etliche von dem Glauben abtreten, welcher* ist der Heiland aller Menund anhangen den verführerischen schen, † sonderlich aber der GläuGeistern, und Lehren der Teufel; bigen.

* Tit. 2,10.11. † Eph. 5,23.

11. Solches gebiete und lehre. 2 Petr. 3,3. 1 3oh,2,18. Ep. Jud.v. 18.

12. * Niemand verachte deine Su2. Durch die, so in Gleißnerei gend; sondern sei ein Vorbild den Lügenredner sind, und Brandmaal Gläubigen im Wort

, im Wandel, in ihrem Gewissen haben, in der Liebe, im Geist, im Glauben,

3. Und verbieten ehelich zu wer- in der Reuschheit. den, und zu meiden die Speise, die 13. Halte an mit * Lesen, mit * Gott geschaffen hat, zu nehmen Ermahnen, mit Lehren, bis ich † mit Danksagung, den Gläubigen komme.

* Joh.5,39. und denen, die die Wahrheit er- 14. Laß nicht aus der Acht die kennen. *1 Mof. 9,3. †1 Cor. 10,30.31. Gabe, die dir gegeben ist durch die

4. Denn alle * Creatur Gottes ist Weissagung, mit * Handauflegung gut, und nichts verwerflich, das mit der Aeltesten. * 6.5,22. Ap. Gesch. 6,6. u. 8,17. Danksagung empfangen wird. 15. Solches warte, damit gehe

* 1 Moj. 1,31. Ap. Gejch. 10,15. um, auf daß dein Zunehmen in 5. Denn es wird geheiliget durch allen Dingen offenbar sei. das Wort Gottes und Gebet.

16. Habe Acht auf dich selbst, und 6. Wenn du den Brüdern solches auf die Lehre, beharre in diesen vorhältst, so wirst du ein guter Die- Stücken. Denn, wo du solches thust

, ner Jesu Christi sein, * auferzogen wirst du dich selbst * selig machen, in den Worten des Glaubens und und die dich hören. der guten Lehre, bei welcher du immerdar gewesen bist.

Das 5. Capitel. 7. Der ungeistlichen aber und wie sich ein Prediger gegen Personen unterschiedlichen

Standes und Alters, und gegen sich selbst verhalten altvettelischen * Fabeln entschlage

fou. dich. Uebe dich selbst aber an der Einen * Alten schilt nicht, sondern Gottseligkeit.

ermahne ihn als einen Vater; die *c. 1,4. u. 6,20. 2 Tim. 2,16.28. Tit. 1,14. u. 3,9. / Jungen als die Brüder; * 3 Mof. 19,32.

* Röm. 11,14.

* 2 Tim. 1,5.

*1 Cor. 7,9.

Lehre für Wittwen, 1 Timotheum 5.

Lehrer 2. Die alten Weiber als * die sie den ersten Glauben verbrochen Mütter; die jungen als die Schwe- haben. stern, mit aller Reuschheit

. * Joh. 19,27. 13. Daneben sind sie faul, und 3. Ehre die Wittwen, welche rechte lernen * umlaufen durch die HäuWittwen sind.

ser; nicht allein aber sind sie faul, 4. So aber eine Wittwe Kinder sondern auch schwäßig und vorwißig, oder Neffen hat, solche laß zuvor und reden, das nicht sein soll. lernen ihre eigene Häuser göttlich

*Spr. 7,11. regieren und den Eltern Gleiches 14. So will ich nun, daß die vergelten; denn das ist wohlgethan * jungen Wittwen freien, Kinder und angenehm vor Gott.

zeugen, haushalten, dem Widersa5. Das ist aber eine rechte Wittwe, cher keine Ursach geben zu schelten. die einsam ist, die ihre Hoffnung auf Gott stellet, und * bleibet am 15. Denn es sind schon Etliche Gebet und Flehen Tag und Nacht. umgewandt, dem Satan nach. * c.1,6.

* Luc. 2,37. u. 18,1.

16. So aber ein Gläubiger oder 6. Welche aber in * Wollüsten Gläubigin Wittwen hat, der vers lebet, die ist lebendig todt. *Köm. 8,13. sorge dieselben, und lasse die Ge

7. Solches * gebiete, auf daß sie meine nicht beschweret werden, auf untadelig seien.

*4.4,11. daß die, so rechte Wittwen sind, 8. So aber Jemand die Seinen, mögen genug haben. sonderlich * feine Hausgenossen,

seine Hausgenossen, 17. Die Xeltesten, die* wohl vornicht versorget, der hat den † Glau- stehen, die halte man zwiefacher ben verleugnet, und ist ärger, denn Ehre werth; sonderlich die da arbeiein Heide.

* Gal. 6,10. + 2 Tim. 3,5. ten im Wort und in der Lehre. 9. Laß keine Wittwe erwählet werden unter sechzig Jahren, und die 18. Denn es spricht* die Schrift: da gewesen sei Eines Mannes Weib, Du sollst dem Ochsen nicht das

10. Und die ein Zeugniß habe Maul verbinden, der da drischt; guter Werke, so sie Kinder aufgezo- und: † Ein Arbeiter ist seines gen hat, so sie * gastfrei gewesen Lohnes werth. ist, fo fie der Heiligen Füße ge

* 5 Mof. 25,4. 1 Cor.9,9. † Luc. 10,7. waschen hat, so sie den Trühseligen 19. Wider einen Aeltesten nimm Handreichung gethan hat, so sie keine Klage auf * außer zweien oder allem guten Werk nachgekommen ist. dreien Zeugen.

* Joh.8,17.

20. Die da fündigen, die strafe 11. Der jungen Wittwen aber * vor Allen, auf daß sich auch die entschlage dich; denn, wenn sie geil Andern fürchten.

Eph.5,12.13. geworden sind wider Christum, so 21. Ich bezeuge vor Gott und wollen sie freien;

dem Herrn Jesu Christo, und den 12. Und haben ihr Urtheil, daß auserwählten Engeln, daß du solches

* Röm. 12,8. u.15,27.

* Ebr. 13,2.

*

und Knechte. 1 Timotheum 5. 6. Kampf des Glaubens. haltest ohne eigen Gutdünkel, und und Wortkriegen, aus welchen entnichts thust nach Gunst.

springet Neid, Hader, Lästerung, 22. * Die Bände lege Niemand böser Argwohn, bald auf, mache dich auch nicht 5. Schulgezänke solcher Menschen, theilhaftig fremder Sünden. Balte die zerrüttete Sinne haben und der dich selber keusch. * Ap. Gefd. 6,6. Wahrheit beraubet sind, die da

23. Trinke nicht mehr Wasser, meinen, Gottseligkeit sei ein Gesondern brauche ein wenig * Wein, werbe. Thue dich von solchen. um deines Magens willen, und 6. Es ist aber * ein großer Gedaß du oft krank bist. * Pf. 104,15. winn, wer gottselig ist und läßt

24. Etlicher Menschen Sünden ihm † genügen. *c. 4,8. † Phil. 4,11.12. sind offenbar, daß man sie vorhin 7. Denn * wir haben nichts in richten kann; Etlicher aber werden die Welt gebracht; darum offenbar hernach offenbar.

ist, wir werden auch nichts hinaus 25. Desselben gleichen auch Et- bringen.

* Pred.5,14. licher gute Werke sind zuvor * offen: 8. Wenn * wir aber Nahrung bar, und die andern bleiben auch und Kleider haben, so lasset uns nicht verborgen.

* Gal. 5,22. begnügen. *1 Moj. 28,20. Spr. 30,8.

9. Denn * die da reich werdent Das 6. Capitel. Von Knechten, Verführern, reichen Leuten, und Kampi wollen, die fallen in Versuchung und

Stricke, und viele thörichte und Die * Knechte, so unter dem Joch schädliche Lüste, welche versenken die sind, sollen ihre Herren aller Ehren Menschen ins Verderben und Verwerth halten, auf daß nicht der dammniß.

*Spr. 23,4. u. 28,22. Name Gottes und die Lehre verlä- 10. Denn

10. Denn * Geiz ist eine Wurzel stert werde.

* Eph. 6,5. alles Uebels, welches hat Etliche ge2. Welche aber gläubige Herren lüftet, und sind vom Glauben irre haben, sollen dieselben nicht verach- gegangen, und machen ihnen selbst ten (mit dem Schein), daß sie Brü- viele Schmerzen. * 2 Moj. 23,8. der sind; sondern sollen vielmehr 11. Aber, du Gottesmensch, fliehe dienstbar sein, dieweil sie gläubig, solches; * jage aber nach der Geund geliebet, und der Wohlthat rechtigkeit, der Gottseligkeit, dem theilhaftig sind. Solches * lehre und Glauben, der Liebe, der Geduld, ermahne.

* c. 4,11. Tit. 3,8. der Sanftmuth; 3. So Jemand * anders lehret, 12. Kämpfe * den guten Kampf und bleibet nicht bei den † heilsa- des Glaubens; ergreife das ewige men Worten unsers Herrn Jesu Leben, dazu du auch berufen bist, Christi, und bei der Lehre von der und bekannt hast ein gutes BeGottseligkeit; * Gal. 1,6.7.8.9. 72 Tim. 1,13. kenntniß vor vielen Zeugen.

4. Der ist verdüstert und weiß nichts, sondern ist seuchtig in Fragen 13. Ich gebiete dir vor Gott,

des Glaubens.

* 2 Tim. 2,22.

*1 Cor.9,25.26.

*

Ermahnung. 1 Timotheum 6. 2 Timotheum 1. Paulus Gebet der alle Dinge lebendig macht, und gebiete, daß sie nicht stolz seien, auch vor Christo Jesu, dert unter Pontio * nicht hoffen auf den ungewissen Pilato bezeuget hat ein gutes Be- Reichthum, sondern auf den lebens kenntniß, *5 Mof. 32,89. † Joh. 18,86. u. 19,11. digen Gott, der uns dargibt reich

14. Daß du haltest das Gebot lich allerlei zu genießen; * P5.62,11. ohne Flecken, untadelig, bis auf 18. Daß sie * Gutes thun, reich die Erscheinung unsers Herrn Jesu werden an guten Werken, gerne Christi;

geben, behülflich seien, *5 Moj. 15,7.10. 15. Welche wird zeigen zu seiner 19. Schäße sammeln, ihnen selbft Zeit der Selige und allein Gewal- einen guten Grund aufs Zukünftige, * der König aller Könige, und tige, daß sie ergreifen das ewige + Herr aller Herren;

Leben. * Offenb. 17,14. u. 19,16. † 5 Mo.10,17. 20. D Timothee, * bewahre, das 16. Der allein Unsterblichkeit hat; dir vertrauet ist, und † meide die der da wohnet in einem Licht, da ungeistlichen losen Geschmäße, und Niemand zukommen kann; welchen das Gezänke der falsch berühmten kein Mensch * gesehen hat, noch Kunst;

*2 Tim. 1,14. † c. 4,7. sehen kann; dem sei Ehre und ewi-21. Welche Etliche vorgeben, und ges Reich! Amen.

* Joh. 1,18. * fehlen des Glaubens. Die Gnade 17. Den Reichen von dieser Welt sei mit dir! Amen. Geschrieben von Laodicea, die da ist eine Hauptstadt des Landes Phrygia Pacatiana.

*c.1,6. 2 Tim. 2,18.

Die andere Epistel St. Pauli an Timotheum. Das 1. Capitel.

4. Und mich verlanget dich zu

sehen, wenn ich denke an deine Ermahnung zur Beständigteit an der reinen Lehre in Verfolgung.

Thränen, auf daß ich mit Freude Paulus, ein Apostel Jesu Christi, erfüllet würde. durch den Willen Gottes, nach der 5. Und * erinnere mich des ungeVerheißung * des Lebens in Christo färbten Glaubens in dir, welcher Sesu, * c.2,10. Joh. 1,4. 1 Joh. 5,11.12.13. zuvor gewohnt hat in deiner Groß

2. Meinem lieben Sohne Ti- mutter Loide, und in deiner Mutter motheus, Gnade, * Barmherzigkeit, Eunike; bin aber gewiß, daß auch Friede von Gott, dem Vater, und in dir.

* Ap. Gesch. 16,1. Christo Jesu, unserm Herrn. 6. Um welcher Sache willen ich

* 1 Cor. 7,25. 1 Tim. 1,2. Tit. 1,4. dich erinnere, daß du * erweckest die 3. Ich danke Gott, dem ich diene Gabe Gottes, die in dir ist, durch von meinen Voreltern her* in reinem die Auflegung meiner Hände. Gewissen, daß ich † ohne Unterlaß

*1 Thesi.5,19. 1 Tim. 4,14. deiner gedenke in meinem Gebet Tag 7. Denn Gott hat uns nicht gegeund Nacht. * Ap.Gef(h. 23,1.4.24,16. FRöm.1,8.9. ben * den Geist der Furcht, sondern

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