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und fie nicht beschimpfen wollte, war Mil. der Hertscher, welcher mein Bolt Israel lens fie beimlich zu entlassen. 20. As weiden wird. (mid. V, 1.) er aber solches im Sinne hatte, fiehe, da 7. Alsdann berief Serodes die Mager erschien ihm ein Engel des Herrn im Trau. heimlich, und erkundigte fich genau nach me, und Tagte: Joseph, Sohn Davids, der Zeit der Erscheinung des Sternes. 8. rdheue dich nicht Maria , dein Weib, zu und er fandte fie gen Bethlehem, und dir zu nehmen; denn das in ihr Erzeugte sprach: Biebet hin, und forichet genau nad ift vom heiligen Geifte; 21. und fite wird dem Stinde; und wenn ihr $ gefunden, einen Sohn gebåren, umd du wirft deffen so berichtet e mir, auf daß auch ich fom. Namen Jesus (Retter) heißen; denn er me, und ihm huldige.

me, und ihm buldige. 9. Sie aber, da wird fein Volt retten von seinen Sünden. sie den stönig vernommen, zogen hin. Und 22. Das alles aber geschab, auf daß der fiebe, der Sternt, den fie gefehen im Ror. Ausspruch des Herrn durch den Propheten genlande, ) ging vor ihnen ber, bis er erfüllet würde, der da spricht: 23. Siehe, hintam und über dem Drte fand, wo das die Jungfrau wird schwanger werden, und find mar. 10. Da fie aber den Stern einen Sohn gebåren, und man wird seinen fahen, freueten fie fich über die Maßen Namen Emmanuel nennen, das ist verdol. Tehr. 11. Und fie gingen in das Haus, metschet, Gott mit uns. (ger. VII, 14.) und fahen ?) das Sind, bei Maria, seiner

24. Da aber Joseph vom Schlaf erwacht Mutter und fie fielen nieder, und hul. war, that er, wie ihm der Engel des Heren digten ihm, und thaten ihre Schåße auf, geboten, und nahm fein Beib zu fich. 25. und brachten ihm Geschenke dar, Gold und Und er erfannte fie nicht, bis daß fie th. Weihrauch und myrrhen. 12. Und da fie ren erfgebornen Sohn geboren; und er im Traume eine göttliche Weisung erhal. nannte deffen Namen Jesus.

ten, nicht zurůdzukehren zu Herodes, 20.

gen sie auf einem andern Wege hinweg in Eap. II.

ihr Land. Besuch der Mager; Flucht nad Aegypten, Sinder. 13. 1$ fie aber hinweggezogen waren, mord zu Bethleheni.

Bebe, da erschien ein Engel des Herrn im II. 1. Als aber Jesus geboren war ju Craume dem Jofepb, und sagte: Stebe Bethlehem in Judåa, in den Tagen Hero. auf, und nimm das sind und seine Mut. des, des stönigs, fiehe, da famen Mager) ter, und fliebe gen Aegypten, und bleibe aus dem Morgenlande gen Jerusalem, und daselbft, bis ich es dir sage; denn Herodes fagten: 2. Wo ift der neugeborne König wird das Kind suchen, um es unazubrin. der Juden? denn wir haben seinen Stern gen. 14. Da fand er auf, und nahm das gesehen im Morgenlande, ?) und find ger ind und seine Mutter bei der Nacht, und kommen, ihm zu huldigen. 5. Da das entwich gen Aegypten. 15. Und er blieb Herodes, der König, gehöret, erschrad er, daselbft bis zum Tode des Herodes: auf und ganz Jerusalem mit ihm. 4. Und er daß der Ausspruch des Herrn durch den versammelte alle Hohenpriester und Schrifte Propheten erfüllet můrde, der da spricht: gelehrte des Volfes, und befragte pie, wo Aus Aegypten rief ich meinen Sohn. Christus geboren werde. 5. Und fie ant.

(hor. XI, 1.) worteten ihm: Zu Bethlehem in Judåa ; 16. Da Herodes nun fab, daß er von denn also ift geschrieben vom Propheten: den Oragern getäuscht war, ergrimmete er 6. und du, Bethlehem, Land Judas, fei. rehr, und fandte hin, und brachte alle na. nesweges bif du das geringfte unter den ben in Bethlehem und in der ganzen dor. Fürften Judas; denn aus dir gehet hervor tigen Gegend um, von zwei Jahren und drunter, nach der Seit, die er erfundet ihm taufen im Jordan, indem fie ihre batte von den Magern. 17. Da ward der Sünden bekannten. Ausspruch Jeremia's, des Propheten, er 7. Da er aber viele Pharifåer und Safe füllet, der da spricht: 18. Geschrei ward ducåer kommen fab zu seiner Taufe, sprach Bu Rama gehöret, Lechnen und Weinen er zu ihnen: Ihr Otternbrut, wer hat euch und bittere Klage. Rabel weinete über gelehrt dem fommenden Borne entfliehen ihre tinder, und wollte ich nicht trøften zu können? 8. So bringet denn der Buße laffen, weil sie dabin find. (3er. XXXI, 15.) würdige Frucht! ) 9. und wåbnet nicht

1) Weire, Naturs und Sternkundige. 3) Und. iir Umfgange, aufgehend.

1) And. im Aufgange, aufgehend. . 2)... £. fanden.

19. Da aber Herodes gestorben war, sprechen zu dürfen bei euch selbt: Wir hafiebe, da erschien ein Engel des Herrn im ben Abraham zum Dater. Denn ich sage Sraume dem Joseph in Aegypten, 20. euch: Gott vermag aus diesen Steinen und sprach: Stebe auf, und nimm das dem Abraham Stinder hervorzubringen. 10. Sind und seine Mutter, und ziehe ins Schon if aber auch die Art den Bäumen Land Israel; denn e$ find geftorben, die an die Wurzel gelegt: jeglicher Saum nun, dem Stinde nach dem Leben trachteten. der feine gute Frucht bringet, wird abge. 21. DA fand er auf, und nahm das Stind bauen und ins Feuer geworfen. 11, Ich und seine Mutter mit fich, und fam instaufe euch [nur) mit Wasser zur Buße ; Land Israel. 22. Da er aber gehöret, daß der aber nach mir fommt, vermag mehr, Urchelaus über Judåa herrschete anfatt denn ich, dessen Schuhe zu tragen ich nicht Herodes, reines Vaters, fürchtete er sich tauglich bin: der wird euch taufen mit hei. dahin zu gehen. Und da er eine göttliche ligem Geist und - Feuer." 12. Er hält Weisung im Traume erhalten, 30g er in in seiner Hand reine Wurfschaufel, und die Gegend von Galilåa. 23. Und er fam, wird seine Senne reinigen, und seinen Waiund wohnete in der Stadt, die da heißetzen fammeln in den Speicher, die Spreu Nazareth: auf daß der Ausspruch der Pro. aber verbrennen mit unauslöschlichem Feuer. pheten erfüllet würde: Er wird Nazaråer 13. Alsdann kommt Jesus aus Galilåa beißen. (Jes. XI, 2. ?)

an den Jordan zu Johannes, um fich von

ihm taufen zu laffen. 14. Johannes aber Cap. III, 1 - IV, 12.

wehrete ihm, und sagte: Ich babe nöthig, Johannes der Täufer ; Jesu Taufe und Bersuchung. mich von dir taufen zu lassen, und du

III. 1. In felbigen Tagen aber trat fommt zu mir? 15. Jesus aber antworJohannes, der Tåufer, auf, und verfün. tete, und sprach zu. ihm: Laß eben: ) digte in der Wüste von Judåa, 2. und denn also zient es uns, ales, was gerecht sagte: Shut Buße, denn das Himmelreich ift, zu erfüllen. Alsdann ließ er ihn. 16. ift nahe! 3. Denn dieser ift es, von wel. Und da Jesus getauft war, fieg er als. chem Jesaia, der Prophet, spricht: Die bald 3) vom Wafier herauf; und Riebe, es Stimme eines Rufenden in der Wüfte: that fich ihm der Himmel auf, und er 4)

Bereitet ?) den Weg des Herrn, machet fab den Geift Gottes herabsteigen gleich eben seine Pfade!” (Jef. XL, 3.) 4. Er einer Taube, und auf ihn formen. 17. aber, Johannes, hatte sein fleid von Stan und fiehe, eine Stimme [eschou] vom meelhaaren, und einen ledernen Gürtel um Himmel, welche fagte: Das ist mein ge. seine Lenden ; und seine Nahrung waren liebter Sohn, an dem id Wohlgefallen Heuschreden und wilder Honig. 5. Da habe. ging ju ihm hinaus Jerusalem und gang IV. 1. Alsdann wird Jesus in die gudda und die gange umliegende Gegend des Jordans ; 6. und sie ließen fich von 1 6. £. Früchte.

2) And. jeßt, einmal.

3) And. und da J. alsbald getauft war, stieg er. 1) And. in der Wüfte bereitet.

4) Und. Johannes.

IV, 2

– Müfte geführet vom Geifte, um versucht zu Naphthali, der Strich am See, jenseit des werden vom Teufel. 2. Und da er gefa- Jordans, Galilåa .der. Seiden, 16. das ftet vierzig Tage und vierzig Nådhte, hun. Wolf, das im Finfern wohnete, schauete gerte ihn zuleßt. 3. Da trat der Versu- ein großes Licht; und die da saßen im cher zu ihm, und sprach: Bift du Gottes Lande und Schatten des Todes, Licht Araha Sohn, so sprich, daß diese Steine Brod lete auf fie. (Jej. VIII, 23. IX, 1.). 17. Bon werden. ) 4. Er aber antwortete und da an begann Jesus zu verfündigen, und sprach: Es ftehet geschrieben: Nicht vom zu sagen: Thut Buße, denn das Himmel. Brod allein lebet der Mensch, sondern von reich ist nabe! jeglichem Worte, das aus dem Munde Goto 18. Als er aber am See von Galilåa tes hervorgehet. (5. Mor. VIII, 3.) 5. 418. umherwandelte, Tab er zween Brüder, Sidann nimmt ihn der Teufel mit fid in die mon, genannt Petrus, und Andreas, desa heilige Stadt, und stellet ihn auf die Zinne en Bruder, das Neß werfen in den Bee; des Tempels, 6. und sagt zu ihm: Bift denn sie waren Fischer. 19. Und er sagt du Gottes Sohn, fo wirf dich binab; denn ju ihnen: Folget mir, so will ich euch zu e$ ftehet geschrieben: Seinen Engeln wird Menschenfischern machen. 20. Sie aber er gebieten deinethalben, und auf den Hån- ließen alsbald die Neße, und folgeten ihm. den werden sie dich tragen, daß du nicht 21. und als er von dannen weiter ging, etwa an Steine ftoßeft deinen Fuß. (Pr. XCI, Tab er zween andere Brüder, Jakobus, 11. 12.) 7. Es sprach zu ihm Jesus: Wie gebedåus Sohn, und Johannes, deffen Bru. derum ftehet auch geschrieben: Du Touft der, welche im Schiffe mit Zebedåus, ib. nicht versuchen den Herrn deinen Gott. rem Vater, ihre Neße zurecht machten. :) (5. Mof. VI, 16.) 8. Wiederum nimmt ihn Und er rief fie. 22. Sie aber ließen ald. der Teufel mit sich auf einen sehr hohen bald das Schiff und ihren Bater, und fol. Berg, und zeiget ihm alle Reiche der Welt geten ihm. und ihre Herrlichkeit, 9. und fagt zu ihm:: Dieß alles will ich dir geben, wenn du

Cap. IV, 23 - VII, 29. niederfauf und mich anbetet. 10. Alsdann

Die Bergpredigt. sagt Jesus zu ihm: Weiche von mir, Sa. 23. Und Jesus durchzog gang Galilda, tan! denn es ftehet geschrieben: Den Herrn, indem er lehrete in den dortigen Synago. deinen Gott, rollft du anbeten, und ihm gen, und das Evangelium ?) von Reiche allein dienen. (5. Moj. VI, 13.) 11. Alsdann verkündigte, und allerlei Krankheit und verlaßt ihn der Teufel; und fiehe, Engel allerlei Gebrechen heilete im Bolte. 24. famen herbei, und versorgten ihn (mit und sein Ruf verbreitete sich in ganz @ySpeise].

rien, und man brachte zu ihm alle, so sich

ůbel befanden, die mit manderlei StrantCap. IV, 12-22.

heiten und Plagen behaftet waren, und Jesu Räckehr nach Galiläa; Berufung der vier Apostel.

Beseffene und Mondsüchtige und Sicht 12. Da aber Jesus gehöret, daß Johan- brüchige; 3) und er beilete fie. 25. und nes überliefert war, entwich er nach Ga- es folgete ihm viel Volkes aus Galilea lilåa. 13. Und er verließ Nazareth, und und den Zehenftådten und Jerusalem und kam und wohnte zu Stapernaum, das am Judåa und von jenfeit des Jordans. . See lieget, in den Grenzen von Sebulon V. 1. Da er aber das Volf sab, ftieg und Naphthali: 14. auf daß der Ausspruch er auf den Berg; und er regte fich, und Jesaia's, des Protheten, erfüllet wurde, reine Jünger traten zu ihm. 2. Und er der da sagt: 15. lmo Sebulon und Land

1) And. ausbefierten.

2) Die frohe Botschaft. 1) und. sprich ein Mad)twort, damit :C.

3) Gelähmte.

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that seinen Mund auf, und lebrete fie, geschehen. 19. Wer irgend nun eines die und sagte:

fer Gebote, auch der geringften, aufhebt, 3. Selig die Armen im Geifte! ) denn und also die Menschen lehret, der wird der ihr ift das Himmelreich. 4. Selig die geringste heißen im Himmelreiche ; wer aber Trauernden! denn sie werden getroftet wer- irgend fie thut und lehret, der wird ) groß den. 5. Selig die Sanftmüthigen! denn beißen im Himmelreiche. 20. Denn ich fie werden das Land befißen. 6. Selig, fage euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht die da bungern und dürften nach Gerech vorzüglicher ift, als die der Schriftgelehra tigkeit! denn sie werden gefåttigt werden. ten und Pharisåer, so werdet ihr nicht ins 7.-Selig die Barmherzigen! denn sie wer. Himmelreich kommen. den Barmherzigkeit finden. 8. Selig, die 21. Ihr habt gehört, daß von?) den ulten reines. Herzens find! denn sie werden Gott gesagt ift: Du souft nicht tödten; wer aber schauen. 9. Selig die Friedfertigen! denn irgend tódtet, der foll dem Gerichte verfie werden Söhne Gottes heißen. 10. Sen fallen seyn. 22. Ich aber sage euch: Wer lig, die verfolgt werden um der Gerechtig. seinem Bruder zúrnet = ohne Ursache," der feit willen! Denn ihr ift das Himmelreich. sou dem Gerichte verfallen reyn; und wer 11. Selig feid ihr, wenn sie euch ichmå. irgend zu seinem Bruder sagt: Rafa (EAUhen und verfolgen, und euch allerlei Böses genichts), 3) der fou dem Synedrium ver. nach sagen = fålschlich“ um meinetwillen! fallen reyn; und wer irgend faget: Thor, 12. Freuet euch und frohlocket! denn euer der soll für die Feuerhólle verfallen feyn. Lohn ist groß im Himmel. Denn also ha. 23. Wenn du nun deine Gabe darbringst ben fie die Propheten verfolgt, die vor euch zum Altar, und dich daselbft erinnerft, daß waren.

dein Bruder etwas wider dich hat: 24. 13. Ihr seid das Salz der Erde; wenn so laß daselbst deine Gabe vor dem Altar, aber das Salz fade wird, womit soll es ?) und gehe hin, und versöhne dich zuvor mit gesalzen werden? Es taugt zu nichts wei- deinem Bruder ; und alsdann fomme, und ter, als daß es hinaus geworfen, und zer- bringe deine Gabe dar. 23. Sei vertrågtreten werde von den Leuten. 14. Ihrlich mit deinem Widersacher bei Zeiten, feid das Licht der Welt. Es kann eine so lange du noch mit ihm auf dem Wege Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht bift: auf daß dich nicht der Widersacher verborgen werden; 15. noch auch zündet dem Richter überliefere, und der Richter man eine Leuchte an, und reßt sie unter dich dem Diener überliefere, und du in den den Scheffel, sondern auf den Leuchter, Sterfer geworfen werdeft. 26. Wahrlich und so leuchtet fie Alen im Sause: 16. sage ich dir : du wirft nicht von dannen also leuchte euer Licht vor den Leuten, daß berauskommen, bis du den lebten Pfennig fie eure guten Werke fehen, und euren bezahlet haft. Bater im Himmel preisen.

27. Ihr habt gehört, daß = von den Al. 17. Wåbnet nicht, daß ich gefommen sei, ten" gesagt ift: Du fouf nicht ehebrechen. das Gefeß oder die Propheten aufzuheben; 28. Ich aber rage euch: Wer ein Weib ich bin nicht gekommen sie aufzuheben, son. ansiehet, um ihrer zu begehren, 4) der hat dern zu erfüllen. 18. Denn wahrlich sage schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem ich euch : Eher wird Himmel und Erde Herzen. 29. Verführet dich aber dein rechvergeben, als daß ein Buchftabe oder Strich. tes Auge, so reiß es aus, und wirf es lein vom Gefeße vergebet; eher wird alles

1) A. £. wird demzufolge. And wer aber also

thut und lehret, wird sc. 1) D. 1. geistig, fiftlid Elenden, geistiger Hülje 2) Und. zu.

Bedürftigen. Und. Demåthigen. And. Urmen 3) und. Sdeusal. an Geift, d. h. Ungelehrten.

4) Und. ro daß er ihrer begehrt. Und. 4. a. L. A. 2) Und. roll [die Speije].

un Begierde ju entzünden.

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von dir; denn es frommet dir, daß eines und betet für die, so euch - verleumden ) deiner Glieder verloren gehe, und nicht und“ verfolgen: 45. auf daß ihr Sohne dein ganzer Leib in die Hölle geworfen eures Vaters im Himmel werdet; denn er werde. 30. Und verführet dich deine rechte låfjet seine Sonne aufgehen über Böse und Hand, fo haue fie ab, und wirf fie von Gute, und låfjet regnen über Gerechte und dir; denn es frommet dir , daß eines dei. Ungerechte. 46. Denn fo ihr liebet, die ner Glieder verloren gebe, und nicht dein euch lieben, welchen Lobn habt ihr? Chun ganger Leib in die Hölle geworfen werde. nicht daffelbige auch die Bölner ? 47. Und

31. Es ift gesagt: Wer irgend fein Weib fo thr nur eure Brüder grüßet, was thut entlåset, der gebe ihr einen Scheidebrief. ihr Vorzügliches? Thun nicht die Heiden) 32. Ich aber fage euch : Mer irgend sein auch also ? 48. So fout nun ibr vollfom Weib entlaffet, außer um Surerei willen, men freon, gleichwie cuer Vater im Sim. der machet, daß fie die Ehe bricht; und md vollkommen ift. wer irgend eine Entlassene freiet, der bricht VI. 1. Hütet euch eure Gerechtigfeit") die Ehe.

nicht zu üben vor den Leuten, um von ih · 33. Wiederum habt ihr gehört, daß von nen gesehen zu werden; wo nicht, to habt den Alten gesagt ift: Du fouf nicht falsch ihr feinen lohn bei eurem Vater im Him. schwören, sondern dem Herrn deine Schwi. mel. 2. Wenn du nun Wohlthåtigkeit re leisten. 34. Ich aber fage euch, daß übek, po pofaune nicht vor dir her, gleich man überhaupt nicht schwören soll, weder wie die Seuchler thun in den Synagogen beim Himmel, denn er ift Gottes Chron; und auf den Straßen, auf daß fie geprie. 35. noch bei der Erde, denn sie ift feiner fen werden von den Leuten. Wahrlich fage Fuße Schemel; noch bei. Jerusalem, denn ich eud: Sie haben ihren Sohn dabin. 3. es ift des großen stönigs Stadt; 36. noch Wenn du aber Wohlthtigteit übel, so auch sollt du bei deinem Haupte schwören, wife deine Linfe nicht, was deine Rechte denn du vermagt kein Saar weiß oder thut: 4. auf daß deine Wohlthåtigkeit schwarz zu machen. 37. Es sei aber cure verborgen sei; und dein Vater, der ins Rede: ja ja! nein nein! und was darüber Berborgene fiehet, ) er wird dir vergelift, das ist vom Uebel. 1)

ten - offenbar.“ 38. Ihr habt gehört, daß gesagt ift: 5. Und wenn du beteft, ro folid du nicht Auge um Auge, und Zahn um zahn. 39. feyn, gleichwie die Heuchler ; denn fie fer Ich aber fage euch, daß man nicht dem ben gern und beten in den Synagogen und Ungerechten widerfteben foll; fondern wer an den Straßen-Eden, auf daß fie zur dir einen Streich gibt auf deinen rechten Schau fleben vor den feuten. Wahrlich Baden, dem biete den andern auch dar; sage ich euch: Sie haben ihren Lohn dahin. 40. und dem, der mit dir rechten will, 6. Du aber, wenn du beteft, gehe in dein und deinen Rod nehmen, dem laffe auch stämmerlein, und schließe deine Chůre fu, den Mantel; 41. und wer dich nöthiget und bete zu deinem Vater, der im Vereine Meile, mit dem gehe zwo; 42. dem, borgenen ift; und dein Vater, der ins der dich bittet, gib; und den, der von dir Verborgene fiehet, wird dir vergelten — of borgen will, weise nicht ab.

fenbar." 7. Wenn ihr aber betet, so plap. 43. Ihr habt gehört, daß gesagt ift: Du pert nicht, gleichwie die Heiden; denn fie follft deinen Nachften lieben, und deinen måhnen, daß fie um ihrer Geschmäßigkeit Feind baffen. 44. Id aber fage euch: willen erhöret werden. 8. Chut ihnen nun Liebet eure Feinde, -regnet, die euch fluo chen, thut wohl denen, die euch haffen," 1) und. beleidigen.

2) O. L. Zöllner.

3) G. L. Wohlthätigteit. ) Andvom Bören (Teufelj.

4) Eig. in Berborgenen kehet, Augen hat.

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